Ethik /

Prüfungsvorbereitung - Fragen nach dem guten Handeln

Prüfungsvorbereitung - Fragen nach dem guten Handeln

user profile picture

Kalea C.

142 Followers
 

Ethik

 

12/13

Lernzettel

Prüfungsvorbereitung - Fragen nach dem guten Handeln

 Fragen nach dem guten Handeln
IMMANUEL KANT (1724 -1804)
Philosoph des 18. Jahrhunderts aus Königsberg; Begründer Moralphilosophie
Entschei

Kommentare (2)

Teilen

Speichern

69

- Kant (deontologische Ethik, KI) - Utilitarismus (Vergleich Kant) - quantitavier Utilitarismus (Bentham) - qualitativer Utilitarismus (Mill) - Prinzipien des Util. - Arten des Utilit. -Aristoteles (Mesotes-Lehre) - Schopenhauer (Mitleidstethik)

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Fragen nach dem guten Handeln IMMANUEL KANT (1724 -1804) Philosoph des 18. Jahrhunderts aus Königsberg; Begründer Moralphilosophie Entscheidung ist immer frei & beruht auf Vernunft → Pflichtgefühl wollte ein allgemeingültiger Moralprinzip → Prinzip a priori (vor aller Erfahrung; nur begründet auf menschlicher Vernunft) Maxime subjektive Handlungsgrundlagen Moralität = aus Achtung vor dem Gesetz Mensch entscheidet sich immer! (auch die Entscheidung sich nicht zu entscheiden, ist Entscheidung) Freiheit ist wertvollster Besitz des Menschen → Grundlage von (moralisch) gutem Handeln ● ● ● ● deontologische Ethik - Der Begriff der Pflicht ,,deos" = Pflicht Gesetz stammt aus angeborener Vernunft im natürlichen, gesunden Verstand schon vorhanden Vernunft steht Handlungen immer obenan man unterscheidet ob pflichtgemäße Handlung „aus Pflicht" oder aus selbstsüchtiger Absicht geschah Beispiel Pflicht: Ihm wird vorgeschrieben, dass er seine Ware immer zum gleichen Preis anbietet Beispiel pflichtgemäßes Handeln: entscheidet sich aus eigener Absicht der Pflicht zu folgen (bietet Ware zum gleichen Preis an damit selbst Kind kaufen kann & alle den gleichen Preis haben) → ehrliche Handlung Leben zu erhalten ist Pflicht + unmittelbare Neigung kommt dazu → Mensch der eig. nicht mehr leben will, bewahrt Leben nur aus Pflicht Mensch der Leben will, lebt weil er will pflichtgemäße Handlung als persönliche Neigung => Pflicht ist die Notwendigkeit einer Handlung aus Achtung vor dem Gesetz => Der (moralisch) gute Wille ist allein von der Pflicht bestimmt, gemäß dem kategorischen Imperativ zu handeln. => nicht ergebnisorientiert Kategorischer...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

Imperativ kategorischer Imperativ = allgemeiner Befehl/Aufforderung; objektiv notwendig hypothetischer Imperativ = an Bedingungen geknüpft; wenn-dann-Sätze Idee der Glückseligkeit = Maximum des Wohlbefinden gegenwärtig & zukünftig 1. Formel KI = Handle nach derjenigen Maxime, von der du zugleich wollen kannst, dass sie zum allgemeinen Gesetz werde. 2. Formel KI = Handle so, als ob die Maxime deiner Handlung, zum allgemeinen Naturgesetz werden sollte. 3. Formel KI Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden andern, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als mittel brauchst. Schema zur Herleitung des KI 1. Ich entscheide mich probehalber für eine Handlungsalternative 2. Anhand dieser formuliere Ich eine für mich gültige Maxime. 3. Ich prüfe ob diese Maxime ein für alle, allgemeingültiges Gesetz wird. Prüfverfahren 1. Maxime (subjektive Handlungsgrundsätze): Ich werde Steuern hinterziehen. 2. Allgemeines Gesetz (Kann ich wollen, dass...): Steuern hinterziehen ist allgemein erlaubt. 3. Logische Vertretbarkeit: Niemand brauch Steuern bezahlen. UTILITARISMUS => teleologische Ethik wichtige philosophische Richtung der nachkantischen Ethik verbindet Fragen nach dem moralisch Gutem mit dem Prinzip der Nützlichkeit Kant moralische Handlug dürfen nicht nach der Konsequenz beurteilt werden → moralischer Wert liegt in der Maxime (eigener Handlungsgrundsatz) guter Wille muss der Tat vorausgesetzt sein (=moralisch) kategorischer Imperativ: Handlung, welche sich am Wohl der Allgemeinheit orientiert Maxime müssen immer allgemeingültig sein → manche Handlungen (z.B. Mord, Diebstahl) sind immer strengstens verboten. Auch wenn sie anderen vllt Glück bereiten würden => deontologisch: Es gibt einen bindenden Maßstab der Beurteilung von gutem & schlechtem Handeln, der als unbedingte Pflicht gilt, unabhängig von Umständen und Folgen des Handelns. Kant ist Gegner des Utilitarismus, da die Handlungsgrundlage und die eigenen Maxime im Vordergrund stehen Moralbegriff Bentham Moralische Handlung sind nach ihren Folgen zu beurteilen → moralischer Wert liegt in der Vermehrung von Glück für die größtmögliche Zahl Leid & Freude herrschen über uns & bestimmen, was wir tun sollen/werden Handlungsentscheidung ist nicht allgemeingültig, sondern situationsbezogen → wenn die Ermordung eines Serienmörders mehr Freude als Leid hervorbringt, ist sie gut bei Bentham zählen ausschließlich die Folgen (das Glück) beide beziehen sich auf Allgemeinheit - Bentham achtet aber auf Gemeinschaft und das größte Glück dieser Kants Pflichtethik Grundregel ,,Handle nur nach der Maxime, von der du wollen kannst, dass sie Gesetz werde." Geltung => teleologisch: Utilitarist beurteilt die Ziele und Folgen einer Handlung. Handeln aus Pflicht → deontologische Ethik universell, absolut Moral autonom → dient keinem Zweck Utilitarismus ,,Handle so, dass das größtmögliche Glück entsteht." Moral dient dazu, Glück zu maximieren Handeln aus/für Nutzen/Glück → teleologische Ethik situationsbezogen Jeremy Bentham (1748-1832) – QUANTITATIVER Die Vier Grundüberzeugungen: →→ Alles Handeln ist hedonistisch geprägt, auf die Folgen gerichtet, an einer Nützlichkeitskalkulation orientiert und verbindet individuelle Interessen mit denen der Gesellschaft. hedonistische Grundlage Mensch unter der Herrschaft von Leid & Freude → bleibt dieser hedonistischen Bestimmung immer unterworfen Utilitarismus („Prinzip Nützlichkeit" wie Bentham sagt) will darauf Moralsystem bauen, „dessen Ziel es ist, das Gebäude der Glückseligkeit durch Vernunft und Recht zu errichten" > Handlungsfolgen Nützlichkeit und Interesse nützliche ist Handlung, wenn sie beiträgt Gewinn, Vorteil, Gutes, Glück hervorzubringen oder vor Unheil, Leid, Bösem zu bewahren Nützlichkeit für Individuum: Gesamtsumme seiner Freuden vermehrt ● jede Handlung ist gut & richtig, wenn Lust/Glück optimiert wird und Schmerz & Leid minimiert werden bestimmt moralische Richtigkeit von Handlungen ausschließlich von den zu erwartenden Folgen, Konsequenzen, Auswirkungen Voraussetzung: Folgen möglichst umfassend ermitteln & präzise voraussagen hedonistisches Kalkül Nützlichkeit (für Individuum sowie Gemeinschaft) soll wissenschaftlich (rationaler als gewohnt) kalkuliert werden ● Nützlichkeit für Gemeinschaft: Glück der Gemeinschaft vermehrt, statt vermindert Interesse der Gemeinschaft = Summe der Interessen der einzelnen Gliedern ● John Stuart Mill (1806-1876) – QUALITATIVER „Das größtmögliche Glück für die größtmögliche Zahl." alle Handlungen durch Lust und Unlust bestimmt Beurteilungsmaßstab: Bilanz des zu erwartenden Wohlbefindens Hedonismus reduziere den Menschen auf bloße Lustbefriedigung tierähnlich geistige Freuden > körperliche Freuden → denn sie dauern länger an & sind weniger aufwändig Freuden des Verstanden, Empfindung, Vorstellungskraft & sittlichen Gefühls haben weit höheren Wert als Freuden der bloßen Sinnlichkeit → Qualität über Quantität Wert einer Freude hängt auch von der Qualität ab (verschiedene Arten von Freuden in unterschiedlicher Qualität; niedrigere u. höhere Freuden) „Es ist besser ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufrieden gestellten Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr." → somit glückliches Leben ist Endzweck des menschlichen Handelns Leben möglichst frei von Unlust und möglichst reich an (quanti. & quali.) Lust Handlung dann moralisch, wenn Glück gefördert wird Ergebnis zählt Glück Lust & Freisein von Unlust Unglück Unlust = = je höher die Anforderungen/Anstrengungen sind, um Freude zu erlangen, desto qualitativer die Freude, desto Höher der Nutzen Grundlage der Moral = Prinzip des größten Glücks, Nützlichkeit moralisch richtiges Handeln ist am Glück aller Betroffenen orientiert (nicht nur am Einzelnen) gesamte Menschheit bzw. das „fühlende Leben“ muss in Kalkulation der Wirkungen mit einbezogen werden will das utilitaristischen Prinzip nicht nur einzelne Handlungen anwenden, sondern damit Regeln & Grundsätze für Handlungen überprüfen - verbindet Nutzenkalkulation mit dem Prinzip der Verallgemeinerung Prinzipien des Utilitarismus Die Handlungsregeln, sind moralisch richtig, deren Folge (Konsequenzprinzip) für das Wohlergehen (Hedonismusprinzip) aller Betroffenen (Sozialprinzip) optimal (Utilitätsprinzip) sind. Frage Kriterium Wie sind Handlungen bzw. Folgen & Konsequenzen Regeln zu beurteilen? Wie sind Konsequenzen zu Nutzen für das Wohlergehen beurteilen? Wodurch ist Wohlergehen bestimmt? Was ist der Maßstab des Nutzen? Erfahrung von Lust, Vermeidung von Unlust Maximierung des Wohlergehens für die Betroffenen Handlungsutilitarismus Eine Handlung wird danach beurteilt, welche moralisch gute Folgen sie in einer konkreten Situation für die Allgemeinheit hat. → Jeremy Bentham Prinzip Folgen-/ Konsequenzprinzip Utilitätsprinzip Hedonismusprinzip Sozialprinzip Handlungs-, Regel- und Präferenzutilitarismus Regelutilitarimus Eine moralische Entscheidung wird im Einklang mit einer Regel gefällt. Die Regel ist so zu wählen, dass das allgemeine Wohl befördert wird. John Stuart Mill Präferenzutilitarismus Jedes Lebewesen hat Interessen & Wünsche. Ihre moralische Beachtung muss über den Kreis der Angehörigen einer Spezies hinausgehen. → Peter Singer Arthur Schopenhauers MIT LEIDSETHIK *1788 + 1860 ◆ Grundlage der Moral ist das intuitive Gefühl ,,Der Mensch handelt nicht, indem er erkannt und dann will, sondern indem er erkennt was er will." → Mensch brauch für alles mögliche ein Motiv Mensch ständig Eindrücken ausgesetzte, die auf Willen einwirken dennoch immer Freiheit, sich so zu verhalten wie man will ● ● ● Misanthrop, Nihilist, Kritiker Kants „Die Welt ist die Hölle und die Menschen sind einerseits die gequälten Seelen und andererseits die Teufel darin.“ ● durch freien Willen & Verantwortungsgefühl bestimmen wir unser Handeln Fremdbestimmung entsteht dann, wenn der Mensch nicht nach eigenen Wünschen geht, sondern nach den anderer alle Handlungen vom Egoismus geleitet · Mensch geht es primär um eigenes Wohl Egoismus wird zur antimoralischen Triebfeder für das eigene Wohl Egoismus kann kein moralischer Wert zukommen Gegensatz zum Egoismus ist das Mitleid als moralische Triebfeder Mitleid/Mitgefühl setzt automatisch beim Anblick des Leiden anderer ein Mensch empfindet es als eigenes → somit Quelle uneigennützigen Handelns Mitleid als Wurzel für Gerechtigkeit und Menschenliebe => Mensch handelt aus Mitleid, wenn er sich in andere hineinversetzt & deren Leid auf sich überträgt → Moral Bosheit = fremdes Leid Egoismus = eigenes Wohl als Triebfeder sonst alleinige Quelle meiner Motive indem L Unterscheidung zwischen mir und dem anderem Handlung aus... 4 kein moralischer Wert das Wohl der anderen fördern = Mitleid = Wehen und Wohl des anderen ist meine Triebfeder Identifizierung mit dem anderem & indem das Wehen der anderen vermeiden in den anderen hineinversetzen kein Unterschied zwischen mir und dem anderem moralischer Wert

Ethik /

Prüfungsvorbereitung - Fragen nach dem guten Handeln

Prüfungsvorbereitung - Fragen nach dem guten Handeln

user profile picture

Kalea C.

142 Followers
 

Ethik

 

12/13

Lernzettel

Prüfungsvorbereitung - Fragen nach dem guten Handeln

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 Fragen nach dem guten Handeln
IMMANUEL KANT (1724 -1804)
Philosoph des 18. Jahrhunderts aus Königsberg; Begründer Moralphilosophie
Entschei

App öffnen

Teilen

Speichern

69

Kommentare (2)

B

So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

- Kant (deontologische Ethik, KI) - Utilitarismus (Vergleich Kant) - quantitavier Utilitarismus (Bentham) - qualitativer Utilitarismus (Mill) - Prinzipien des Util. - Arten des Utilit. -Aristoteles (Mesotes-Lehre) - Schopenhauer (Mitleidstethik)

Ähnliche Knows

Utilitarismus & der kategorische Imperativ

Know Utilitarismus & der kategorische Imperativ  thumbnail

29

 

11/10

Immanuel Kant und Utilitarismus

Know Immanuel Kant und Utilitarismus  thumbnail

141

 

12

1

Utilitarismus

Know Utilitarismus  thumbnail

9

 

11/12

5

Utilitarismus Übersicht (Bentham und Mill)

Know Utilitarismus Übersicht (Bentham und Mill)  thumbnail

58

 

13

Mehr

Fragen nach dem guten Handeln IMMANUEL KANT (1724 -1804) Philosoph des 18. Jahrhunderts aus Königsberg; Begründer Moralphilosophie Entscheidung ist immer frei & beruht auf Vernunft → Pflichtgefühl wollte ein allgemeingültiger Moralprinzip → Prinzip a priori (vor aller Erfahrung; nur begründet auf menschlicher Vernunft) Maxime subjektive Handlungsgrundlagen Moralität = aus Achtung vor dem Gesetz Mensch entscheidet sich immer! (auch die Entscheidung sich nicht zu entscheiden, ist Entscheidung) Freiheit ist wertvollster Besitz des Menschen → Grundlage von (moralisch) gutem Handeln ● ● ● ● deontologische Ethik - Der Begriff der Pflicht ,,deos" = Pflicht Gesetz stammt aus angeborener Vernunft im natürlichen, gesunden Verstand schon vorhanden Vernunft steht Handlungen immer obenan man unterscheidet ob pflichtgemäße Handlung „aus Pflicht" oder aus selbstsüchtiger Absicht geschah Beispiel Pflicht: Ihm wird vorgeschrieben, dass er seine Ware immer zum gleichen Preis anbietet Beispiel pflichtgemäßes Handeln: entscheidet sich aus eigener Absicht der Pflicht zu folgen (bietet Ware zum gleichen Preis an damit selbst Kind kaufen kann & alle den gleichen Preis haben) → ehrliche Handlung Leben zu erhalten ist Pflicht + unmittelbare Neigung kommt dazu → Mensch der eig. nicht mehr leben will, bewahrt Leben nur aus Pflicht Mensch der Leben will, lebt weil er will pflichtgemäße Handlung als persönliche Neigung => Pflicht ist die Notwendigkeit einer Handlung aus Achtung vor dem Gesetz => Der (moralisch) gute Wille ist allein von der Pflicht bestimmt, gemäß dem kategorischen Imperativ zu handeln. => nicht ergebnisorientiert Kategorischer...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

Imperativ kategorischer Imperativ = allgemeiner Befehl/Aufforderung; objektiv notwendig hypothetischer Imperativ = an Bedingungen geknüpft; wenn-dann-Sätze Idee der Glückseligkeit = Maximum des Wohlbefinden gegenwärtig & zukünftig 1. Formel KI = Handle nach derjenigen Maxime, von der du zugleich wollen kannst, dass sie zum allgemeinen Gesetz werde. 2. Formel KI = Handle so, als ob die Maxime deiner Handlung, zum allgemeinen Naturgesetz werden sollte. 3. Formel KI Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden andern, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als mittel brauchst. Schema zur Herleitung des KI 1. Ich entscheide mich probehalber für eine Handlungsalternative 2. Anhand dieser formuliere Ich eine für mich gültige Maxime. 3. Ich prüfe ob diese Maxime ein für alle, allgemeingültiges Gesetz wird. Prüfverfahren 1. Maxime (subjektive Handlungsgrundsätze): Ich werde Steuern hinterziehen. 2. Allgemeines Gesetz (Kann ich wollen, dass...): Steuern hinterziehen ist allgemein erlaubt. 3. Logische Vertretbarkeit: Niemand brauch Steuern bezahlen. UTILITARISMUS => teleologische Ethik wichtige philosophische Richtung der nachkantischen Ethik verbindet Fragen nach dem moralisch Gutem mit dem Prinzip der Nützlichkeit Kant moralische Handlug dürfen nicht nach der Konsequenz beurteilt werden → moralischer Wert liegt in der Maxime (eigener Handlungsgrundsatz) guter Wille muss der Tat vorausgesetzt sein (=moralisch) kategorischer Imperativ: Handlung, welche sich am Wohl der Allgemeinheit orientiert Maxime müssen immer allgemeingültig sein → manche Handlungen (z.B. Mord, Diebstahl) sind immer strengstens verboten. Auch wenn sie anderen vllt Glück bereiten würden => deontologisch: Es gibt einen bindenden Maßstab der Beurteilung von gutem & schlechtem Handeln, der als unbedingte Pflicht gilt, unabhängig von Umständen und Folgen des Handelns. Kant ist Gegner des Utilitarismus, da die Handlungsgrundlage und die eigenen Maxime im Vordergrund stehen Moralbegriff Bentham Moralische Handlung sind nach ihren Folgen zu beurteilen → moralischer Wert liegt in der Vermehrung von Glück für die größtmögliche Zahl Leid & Freude herrschen über uns & bestimmen, was wir tun sollen/werden Handlungsentscheidung ist nicht allgemeingültig, sondern situationsbezogen → wenn die Ermordung eines Serienmörders mehr Freude als Leid hervorbringt, ist sie gut bei Bentham zählen ausschließlich die Folgen (das Glück) beide beziehen sich auf Allgemeinheit - Bentham achtet aber auf Gemeinschaft und das größte Glück dieser Kants Pflichtethik Grundregel ,,Handle nur nach der Maxime, von der du wollen kannst, dass sie Gesetz werde." Geltung => teleologisch: Utilitarist beurteilt die Ziele und Folgen einer Handlung. Handeln aus Pflicht → deontologische Ethik universell, absolut Moral autonom → dient keinem Zweck Utilitarismus ,,Handle so, dass das größtmögliche Glück entsteht." Moral dient dazu, Glück zu maximieren Handeln aus/für Nutzen/Glück → teleologische Ethik situationsbezogen Jeremy Bentham (1748-1832) – QUANTITATIVER Die Vier Grundüberzeugungen: →→ Alles Handeln ist hedonistisch geprägt, auf die Folgen gerichtet, an einer Nützlichkeitskalkulation orientiert und verbindet individuelle Interessen mit denen der Gesellschaft. hedonistische Grundlage Mensch unter der Herrschaft von Leid & Freude → bleibt dieser hedonistischen Bestimmung immer unterworfen Utilitarismus („Prinzip Nützlichkeit" wie Bentham sagt) will darauf Moralsystem bauen, „dessen Ziel es ist, das Gebäude der Glückseligkeit durch Vernunft und Recht zu errichten" > Handlungsfolgen Nützlichkeit und Interesse nützliche ist Handlung, wenn sie beiträgt Gewinn, Vorteil, Gutes, Glück hervorzubringen oder vor Unheil, Leid, Bösem zu bewahren Nützlichkeit für Individuum: Gesamtsumme seiner Freuden vermehrt ● jede Handlung ist gut & richtig, wenn Lust/Glück optimiert wird und Schmerz & Leid minimiert werden bestimmt moralische Richtigkeit von Handlungen ausschließlich von den zu erwartenden Folgen, Konsequenzen, Auswirkungen Voraussetzung: Folgen möglichst umfassend ermitteln & präzise voraussagen hedonistisches Kalkül Nützlichkeit (für Individuum sowie Gemeinschaft) soll wissenschaftlich (rationaler als gewohnt) kalkuliert werden ● Nützlichkeit für Gemeinschaft: Glück der Gemeinschaft vermehrt, statt vermindert Interesse der Gemeinschaft = Summe der Interessen der einzelnen Gliedern ● John Stuart Mill (1806-1876) – QUALITATIVER „Das größtmögliche Glück für die größtmögliche Zahl." alle Handlungen durch Lust und Unlust bestimmt Beurteilungsmaßstab: Bilanz des zu erwartenden Wohlbefindens Hedonismus reduziere den Menschen auf bloße Lustbefriedigung tierähnlich geistige Freuden > körperliche Freuden → denn sie dauern länger an & sind weniger aufwändig Freuden des Verstanden, Empfindung, Vorstellungskraft & sittlichen Gefühls haben weit höheren Wert als Freuden der bloßen Sinnlichkeit → Qualität über Quantität Wert einer Freude hängt auch von der Qualität ab (verschiedene Arten von Freuden in unterschiedlicher Qualität; niedrigere u. höhere Freuden) „Es ist besser ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufrieden gestellten Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr." → somit glückliches Leben ist Endzweck des menschlichen Handelns Leben möglichst frei von Unlust und möglichst reich an (quanti. & quali.) Lust Handlung dann moralisch, wenn Glück gefördert wird Ergebnis zählt Glück Lust & Freisein von Unlust Unglück Unlust = = je höher die Anforderungen/Anstrengungen sind, um Freude zu erlangen, desto qualitativer die Freude, desto Höher der Nutzen Grundlage der Moral = Prinzip des größten Glücks, Nützlichkeit moralisch richtiges Handeln ist am Glück aller Betroffenen orientiert (nicht nur am Einzelnen) gesamte Menschheit bzw. das „fühlende Leben“ muss in Kalkulation der Wirkungen mit einbezogen werden will das utilitaristischen Prinzip nicht nur einzelne Handlungen anwenden, sondern damit Regeln & Grundsätze für Handlungen überprüfen - verbindet Nutzenkalkulation mit dem Prinzip der Verallgemeinerung Prinzipien des Utilitarismus Die Handlungsregeln, sind moralisch richtig, deren Folge (Konsequenzprinzip) für das Wohlergehen (Hedonismusprinzip) aller Betroffenen (Sozialprinzip) optimal (Utilitätsprinzip) sind. Frage Kriterium Wie sind Handlungen bzw. Folgen & Konsequenzen Regeln zu beurteilen? Wie sind Konsequenzen zu Nutzen für das Wohlergehen beurteilen? Wodurch ist Wohlergehen bestimmt? Was ist der Maßstab des Nutzen? Erfahrung von Lust, Vermeidung von Unlust Maximierung des Wohlergehens für die Betroffenen Handlungsutilitarismus Eine Handlung wird danach beurteilt, welche moralisch gute Folgen sie in einer konkreten Situation für die Allgemeinheit hat. → Jeremy Bentham Prinzip Folgen-/ Konsequenzprinzip Utilitätsprinzip Hedonismusprinzip Sozialprinzip Handlungs-, Regel- und Präferenzutilitarismus Regelutilitarimus Eine moralische Entscheidung wird im Einklang mit einer Regel gefällt. Die Regel ist so zu wählen, dass das allgemeine Wohl befördert wird. John Stuart Mill Präferenzutilitarismus Jedes Lebewesen hat Interessen & Wünsche. Ihre moralische Beachtung muss über den Kreis der Angehörigen einer Spezies hinausgehen. → Peter Singer Arthur Schopenhauers MIT LEIDSETHIK *1788 + 1860 ◆ Grundlage der Moral ist das intuitive Gefühl ,,Der Mensch handelt nicht, indem er erkannt und dann will, sondern indem er erkennt was er will." → Mensch brauch für alles mögliche ein Motiv Mensch ständig Eindrücken ausgesetzte, die auf Willen einwirken dennoch immer Freiheit, sich so zu verhalten wie man will ● ● ● Misanthrop, Nihilist, Kritiker Kants „Die Welt ist die Hölle und die Menschen sind einerseits die gequälten Seelen und andererseits die Teufel darin.“ ● durch freien Willen & Verantwortungsgefühl bestimmen wir unser Handeln Fremdbestimmung entsteht dann, wenn der Mensch nicht nach eigenen Wünschen geht, sondern nach den anderer alle Handlungen vom Egoismus geleitet · Mensch geht es primär um eigenes Wohl Egoismus wird zur antimoralischen Triebfeder für das eigene Wohl Egoismus kann kein moralischer Wert zukommen Gegensatz zum Egoismus ist das Mitleid als moralische Triebfeder Mitleid/Mitgefühl setzt automatisch beim Anblick des Leiden anderer ein Mensch empfindet es als eigenes → somit Quelle uneigennützigen Handelns Mitleid als Wurzel für Gerechtigkeit und Menschenliebe => Mensch handelt aus Mitleid, wenn er sich in andere hineinversetzt & deren Leid auf sich überträgt → Moral Bosheit = fremdes Leid Egoismus = eigenes Wohl als Triebfeder sonst alleinige Quelle meiner Motive indem L Unterscheidung zwischen mir und dem anderem Handlung aus... 4 kein moralischer Wert das Wohl der anderen fördern = Mitleid = Wehen und Wohl des anderen ist meine Triebfeder Identifizierung mit dem anderem & indem das Wehen der anderen vermeiden in den anderen hineinversetzen kein Unterschied zwischen mir und dem anderem moralischer Wert