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Abiturvorbereitung ev. Religion

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Meine Unterlagen zur Vorbereitung in ev. Religion als 4. Fach(mündlich). Das Jahr 13.2 ist natürlich individuell von euch selbst zu lernen da jede Schule unterschiedlich weit gekommen ist :)

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Julina Aufbau der Bibel • AT/NT ● Textgattungen Entstehung/Übersetzung der Bibel (Martin Luther, babylonisches Exil, ...) • Biblische Geschichten (grober Inhalt) • Mose und die Befreiung der Juden aus Ägypten ● Schöpfungsgeschichte(n) • Noah und die Sintflut Geschichtlicher Background eR/GK ● Abiturvorbereitung Geschichte Israels Historisches Umfeld der biblischen Texte Die Bibel ist ein Buch mit Geschichte. Das Wort "Bibel" stammt aus der griechischen Sprache und bedeutet "Bücher" (biblia). Denn die Bibel ist eigentlich eine Sammlung von verschiedenen Einzelschriften bzw. "Büchern". Sie besteht aus 39 Schriften des Alten Testaments und Schriften 27 des Neuen Testaments. Dazu kommt eine Reihe weiterer Schriften, die sogenannten "Spätschriften des Alten Testaments" (in der Lutherbibel "Apokryphen", in der Zürcher Bibel "Deuterokanonische Schriften" genannt). Je nach Zählung umfassen die Spätschriften 7 bis 11 Schriften. In katholischen Bibelausgaben gehören die Spätschriften zum Kanon des Alten Testaments hinzu. Dort umfasst das Alte Testament also 46 Schriften. In der evangelischen und reformierten Tradition (z.B. Lutherbibel, Gute Nachricht Bibel, Zürcher Bibel) sind sie als eigener Teil zwischen Altem und Neuem Testament eingeordnet. Diese Sammlung von insgesamt über 70 einzelnen Büchern kann deshalb durchaus mit einer Bibliothek verglichen werden. DIE BÜCHER DES ALTEN TESTAMENTS IM ÜBERBLICK Gesetzesbücher Die Gesetzesbücher umfassen die fünf Bücher Mose (Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri, Deuteronomium) und werden deshalb auch >>Pentateuch«<, d.h. »Fünf-Rollen- Buch<<, genannt. In ihnen wird die Geschichte des Volkes Israel von den ersten Anfängen bis zur Befreiung aus der Sklaverei in...

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Ägypten geschildert. Im Judentum tragen diese Bücher den Namen »Tora« (Weisung). Geschichtsbücher Die Geschichtsbücher erzählen die Geschichte Israels vom Einzug ins verheißene Land bis zur Verbannung und der Rückkehr aus dem Babylonischen Exil. Zu dieser Gruppe gehören die Bücher Josua, Richter, Rut, 1. und 2. Samuel, 1. und 2. Könige, 1. und 2. Chronik, Esra, Nehemia und Ester. Lehrbücher und poetische Bücher Die Lehrbücher enthalten Weisheitslehren, die in einprägsamen Sprichwörtern oder auch in dichterische Sprache gefasst, weitergegeben wurden. Dazu gehören die Julina eR/GK Bücher Hiob, Sprüche und Prediger. Die poetischen Bücher sind der Psalter (eine Sammlung von Gebeten und Liedern) und das Hohelied (Liebes- und Hochzeitslieder). Prophetenbücher Die Propheten Israels legten die Ereignisse der Vergangenheit aus, prangerten das Unrecht in der Gegenwart an und verkündigten Gottes Handeln für die Zukunft. Nach dem Umfang der Prophetenbücher unterscheidet man die »Großen Propheten Jesaja, Jeremia und Hesekiel (auch Ezechiel genannt) von den »Zwölf kleinen Propheten<< Hosea, Joel, Amos, Obadja, Jona, Micha, Nahum, Habakuk, Zefanja, Haggai, Sacharja, Maleachi. Die Klagelieder Jeremias und das Buch Daniel sind später hinzugefügt worden. DIE BÜCHER DES NEUEN TESTAMENTS IM ÜBERBLICK In den 27 Schriften des Neuen Testaments wird entfaltet, was Jesus Christus für den einzelnen Menschen und für das Heil der ganzen Welt bedeutet. Nach dem Tod und der Auferstehung Jesu begannen Christen, seine Worte und Taten zu erzählen. Weil sie glaubten, dass das Ende der Welt kurz bevorstünde, hielten sie es während der ersten zwei Jahrzehnte aber nicht für nötig, dies auch schriftlich festzuhalten. Als ihre Heiligen Schriften verwendeten die ersten Christen zunächst ganz selbstverständlich die des Judentums. Die ältesten schriftlichen Teile des Neuen Testaments sind die Briefe des Apostels Paulus. Dann entstanden die erzählenden Schriften, die allerdings auf älteren - teils nur mündlich weitergegebenen, teils bereits schriftlich fixierten - Überlieferungen aufbauen. Im Mittelpunkt der neutestamentlichen Schriften steht jedoch immer die Botschaft von Kreuz und Auferstehung Jesu (vgl. 1 Korinther 15,3). Wie das Alte so kann auch das Neue Testament in mehrere Gruppen von Büchern eingeteilt werden: Geschichtsbücher Die vier Evangelien und die Apostelgeschichte erzählen von Jesus Christus und seinem Wirken und von den ersten Gemeinden. Sie wollen aber keinen rein historischen Bericht geben, sondern zum Glauben an Jesus als den von seinem Volk lange ersehnten Retter der Menschen einladen. Briefe Diese Gruppe enthält 21 Briefe, die von den Aposteln selbst oder unter ihrem Namen an verschiedene christliche Gemeinden und an Einzelpersonen geschrieben wurden. Die größte und wichtigste Sammlung bilden die Briefe des Apostels Paulus. Die Offenbarung Die Offenbarung des Johannes steht in der Tradition der prophetischen Bücher. Sie schildert vor allem apokalyptische Visionen vom Ende dieser Welt, verbunden mit der Hoffnung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde. 12.1 Gotteserfahrung und Gotteskritik Gottesvorstellungen/Gottesbilder • Der Schöpfergott Julina • Die liebe des Vaters Lukas 6, 27-36(,,Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; 28 segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen.“; „Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch!"; Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.") • Der leidende Gott • Der richtende Gott Exodus 14, 13-28(,,Der HERR wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein.") ● Gottesbild in der Exodus Geschichte (,,Ich bin der ich bin", brennender Dornenbusch, Plagen über Ägypten, 10 Gebote) ,,Der" Gottesname Entstehung vers. Gottesnamen und -Bezeichnungen • JHWH • Historisches Umfeld Polytheismus Götzenanbetung ● Adonaj eR/GK ● Theodizee Frage • Begriff und Bedeutung Die Theodizee ist ein theologisches Problem, das der Frage nachgeht, wie die Allmacht und Allwissenheit Gottes mit der Existenz des Bösen in der Welt vereinbar ist. ... Daraus folgt, dass auch der Mensch als Teil der Gott-Vernunft vernünftig ist. Bsp. Shoah (Holocaust) ,,Gott ist teilweise ohnmächtig“ ,,Gott ist tot" „Gott ist trotzdem" Bsp. Hiob ● Grober Inhalt des Textes (Anklage Gottes und Gespräch mit Gott) Hiob ist ein gerechter, frommer Mann, der noch nie gesündigt hat. Deshalb geht es ihm zunächst gut. Er wird also scheinbar für seine vorbildlichen Taten belohnt. Hiob tut sogar so viel Gutes, das es selbst noch reichen würde, wenn seine Söhne sündigten. Dann fordert allerdings Satan Gott zu einer Wette heraus. Satan ist nämlich der Meinung, Hiob würde vom Glauben abfallen, sobald ihm Unglück geschieht. Gott geht auf die Wette ein, da Er nicht an Hiobs Abwandlung von Ihm glaubt. Vier Hiobsbotschaften treffen ein. Hiob duldet sein Unglück tapfer, indem er sich und seinem Umfeld sagt: „Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen, der Name des HERRN sei gelobt." (1,21). Auch nach einer Verschärfung der Wette, nach der Hiob an einer schlimmen Hautkrankheit leidet, duldet er sein Leid und lehrt seine Frau: „Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?“ (2,10). Dann allerdings kommen Hiobs drei Freunde zu Besuch und sehen ihn klagen. Er verflucht nun seine Geburt und stellt sich damit gegen Gottes Schöpfung. Er wird zum Rebell gegen Gott. Seine Freunde sind der Meinung er müsse etwas Schlechtes getan haben, da er sonst nicht leiden würde. Sie sind Vertreter der altorientalischen Weisheit. Julina ● eR/GK Nach den Gesprächen mit seinen Freunden meditiert Hiob über die Weisheit. Zudem philosophiert er über sein früheres Glück und sein jetziges Unglück und appelliert an Gott. Er spricht „Die Worte Hiobs haben ein Ende". Statt einer Antwort Gottes folgen allerdings die Reden Elihus. Dieser bezichtigt ihn schwerer Vorwürfe. Anschließend spricht nun Gott selbst mit Hiob aus dem Donnersturm. Gott stellt Hiob verschiedene rhetorische Fragen, um zu zeigen, dass Hiob im Vergleich zu Ihm schwach ist und nichts kennt. Der Mensch sei zu klein im Vergleich zu Gott. Hiob gesteht jetzt ein, dass er unweise geredet hat und gibt seine Schuld zu. Abschließend werden auch die drei Freunde Hiobs ohne Elihu zur Rechenschaft gezogen, da sie falsch von Gott geredet hätten (42,7-9). Hier wird Hiob also von Gott vor seinen Freunden gerechtfertigt. Am Ende geht es ihm wieder gut. Er wird belohnt und stirbt „(...)alt und lebenssatt." Auffallend sind die Unterschiede zwischen dem Hiob der Rahmenerzählung und dem Hiob der Reden. Zum einen ist der Hiob der Rahmenerzählung ein reiches Sittenoberhaupt einer Nomadensippe, der der Reden aber ein angesehener reicher Stadtbewohner, zum anderen ist der Erstgenannte ein Dulder, der Zweitgenannte ein Rebell. Auch hieran lässt sich die Komposition einzelner Teile zu dem ganzen Buch erkennen. Des Weiteren werden in den verschiedenen Teilen unterschiedliche Gottesnamen genannt und es wird im Verlauf der Erzählung kein Bezug mehr zum Prolog hergestellt. Als Fazit wird aus der Erzählung gezogen, dass der Mensch zu klein ist, um Gottes Handeln zu verstehen. Er hat eine begrenzte Erkenntnis und Macht. Die Verstehbarkeit ist also nicht gegeben und auch die Güte lässt sich dadurch anzweifeln. Die Krise der Weisheit, die Skepsis, kann auch am Beispiel Salomos beschrieben werden. Weitere Hypothesen auf das Versagen des Tun-Ergehen- Zusammenhangs werden ca. 100 Jahre später mit der Apokalyptik aufgestellt. Quelle: https://freie-referate.de/deutsch/hiob-zusammenfassung Anknüpfung an die Gottesbilder (Gottesbild im Buch Hiob) Allmacht Gottes für Menschen nicht erfassbar Gottesbeweise • Teleologischer Gottesbeweis (Anselm von Canterbury) z.B. Komplexität des Universums kann kein Zufall sein • Moralischer Gottesbeweis Immanuel Kant: ,,Nur Gott kann die Zukunft des pflichtgemäß Handelnden garantieren" Ontologischer Gottesbeweis Gott wird bestimmt als "das, worüber hinaus nichts Größeres (Vollkommeneres) gedacht werden kann“ (aliquid quo maius nihil cogitari potest) Gotteskritik • Ludwig Feuerbach (Positive/wünschenswerte Eigenschaften der Menschen als Gott manifestiert) Gott-Verkörperung der Eigenschaften, die Menschen gerne hätten aber nicht haben. ,,Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde." (1.Mose 1,27) umgekehrt: Und der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde! Julina ● Kritische Würdigung von Feuerbachs Kritik Chancen des Ansatzes für Christentum und Glaube Feuerbachs Ansatz macht auf die Gefahr aufmerksam, sich Gott zu machen, wie man ihn sich wünscht. Gott ist und bleibt der ganz Andere. Der Glaube an ein allmächtiges, jenseitiges Wesen darf nicht Gleichgültigkeit gegen- über den Mitmenschen zur Folge haben. Chancen des Ansatzes für Christentum und Glaube eR/GK Marx erinnert die Christen seiner Zeit da- ran, sich nicht mit gesellschaftlichen Unge- rechtigkeiten abzufinden. • Karl Marx (,,Opium für das Volk“) „Ausflucht aus Elend“, Ausbeutung der Bevölkerung; Hinterfragung der Religion!; Kritische Würdigung von Marx' Kritik Marx' Kritik ist auch als Warnung zu ver- stehen, Religion nicht als Machtmittel zu missbrauchen und für gesellschaftliche Zwecke zu instrumentalisieren. Chancen des Ansatzes für Christentum und Glaube Widerspruch zu Feuerbachs Religionskritik Nietzsche zeigt auf, dass Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe und Bescheidenheit auch als Vorwand verwendet werden können, um persönliche Schwächen zu überdecken. Nietzsche warnt vor Autoritätshörigkeit und Konformität und ruft seine Zeitge- nossen zur Auflehnung gegen jede Form von Unterdrückung auf. Das biblische Gottesbild ist so vielfältig, dass es sich nicht auf Wunschprojektionen des Menschen reduzieren lässt (z. B. Kreuzestod Jesu). Die Erklärung der Art und Weise, wie Glau- be entsteht, liefert letztlich keine Aussage darüber, ob Gott existiert oder nicht. Widerspruch zu Marx' Religionskritik Friedrich Nietzsche („Gott ist tot“, Mensch -> Übermensch) Kritische Würdigung von Nietzsches Kritik Marx blendet aus, dass die Überwindung ungerechter Strukturen zum Kern des christlichen Auftrags in der Welt gehört. Die Tatsache, dass Religion in der Geschich- te und Gegenwart als Machtmittel instru- mentalisiert wurde bzw. wird, widerlegt noch nicht die Existenz Gottes. Widerspruch zu Nietzsches Religionskritik Ohne es zu wollen, liefert Nietzsche mit seiner Lehre vom Übermenschen die ideo- logische Vorlage für die menschenverach- tende Rassenpolitik des NS-Regimes. Nietzsches Postulat vom Tod Gottes und der Ankunft eines neuen Menschentypus wirkt spekulativ und entbehrt einer argu- mentativen Grundlage. Sigmund Freud (Religion als Ersatz für Eltern/Hilfe für den Alltag)

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

Meine Unterlagen zur Vorbereitung in ev. Religion als 4. Fach(mündlich). Das Jahr 13.2 ist natürlich individuell von euch selbst zu lernen da jede Schule unterschiedlich weit gekommen ist :)

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Ägypten geschildert. Im Judentum tragen diese Bücher den Namen »Tora« (Weisung). Geschichtsbücher Die Geschichtsbücher erzählen die Geschichte Israels vom Einzug ins verheißene Land bis zur Verbannung und der Rückkehr aus dem Babylonischen Exil. Zu dieser Gruppe gehören die Bücher Josua, Richter, Rut, 1. und 2. Samuel, 1. und 2. Könige, 1. und 2. Chronik, Esra, Nehemia und Ester. Lehrbücher und poetische Bücher Die Lehrbücher enthalten Weisheitslehren, die in einprägsamen Sprichwörtern oder auch in dichterische Sprache gefasst, weitergegeben wurden. Dazu gehören die Julina eR/GK Bücher Hiob, Sprüche und Prediger. Die poetischen Bücher sind der Psalter (eine Sammlung von Gebeten und Liedern) und das Hohelied (Liebes- und Hochzeitslieder). Prophetenbücher Die Propheten Israels legten die Ereignisse der Vergangenheit aus, prangerten das Unrecht in der Gegenwart an und verkündigten Gottes Handeln für die Zukunft. Nach dem Umfang der Prophetenbücher unterscheidet man die »Großen Propheten Jesaja, Jeremia und Hesekiel (auch Ezechiel genannt) von den »Zwölf kleinen Propheten<< Hosea, Joel, Amos, Obadja, Jona, Micha, Nahum, Habakuk, Zefanja, Haggai, Sacharja, Maleachi. Die Klagelieder Jeremias und das Buch Daniel sind später hinzugefügt worden. DIE BÜCHER DES NEUEN TESTAMENTS IM ÜBERBLICK In den 27 Schriften des Neuen Testaments wird entfaltet, was Jesus Christus für den einzelnen Menschen und für das Heil der ganzen Welt bedeutet. Nach dem Tod und der Auferstehung Jesu begannen Christen, seine Worte und Taten zu erzählen. Weil sie glaubten, dass das Ende der Welt kurz bevorstünde, hielten sie es während der ersten zwei Jahrzehnte aber nicht für nötig, dies auch schriftlich festzuhalten. Als ihre Heiligen Schriften verwendeten die ersten Christen zunächst ganz selbstverständlich die des Judentums. Die ältesten schriftlichen Teile des Neuen Testaments sind die Briefe des Apostels Paulus. Dann entstanden die erzählenden Schriften, die allerdings auf älteren - teils nur mündlich weitergegebenen, teils bereits schriftlich fixierten - Überlieferungen aufbauen. Im Mittelpunkt der neutestamentlichen Schriften steht jedoch immer die Botschaft von Kreuz und Auferstehung Jesu (vgl. 1 Korinther 15,3). Wie das Alte so kann auch das Neue Testament in mehrere Gruppen von Büchern eingeteilt werden: Geschichtsbücher Die vier Evangelien und die Apostelgeschichte erzählen von Jesus Christus und seinem Wirken und von den ersten Gemeinden. Sie wollen aber keinen rein historischen Bericht geben, sondern zum Glauben an Jesus als den von seinem Volk lange ersehnten Retter der Menschen einladen. Briefe Diese Gruppe enthält 21 Briefe, die von den Aposteln selbst oder unter ihrem Namen an verschiedene christliche Gemeinden und an Einzelpersonen geschrieben wurden. Die größte und wichtigste Sammlung bilden die Briefe des Apostels Paulus. Die Offenbarung Die Offenbarung des Johannes steht in der Tradition der prophetischen Bücher. Sie schildert vor allem apokalyptische Visionen vom Ende dieser Welt, verbunden mit der Hoffnung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde. 12.1 Gotteserfahrung und Gotteskritik Gottesvorstellungen/Gottesbilder • Der Schöpfergott Julina • Die liebe des Vaters Lukas 6, 27-36(,,Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; 28 segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen.“; „Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch!"; Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.") • Der leidende Gott • Der richtende Gott Exodus 14, 13-28(,,Der HERR wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein.") ● Gottesbild in der Exodus Geschichte (,,Ich bin der ich bin", brennender Dornenbusch, Plagen über Ägypten, 10 Gebote) ,,Der" Gottesname Entstehung vers. 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Gott geht auf die Wette ein, da Er nicht an Hiobs Abwandlung von Ihm glaubt. Vier Hiobsbotschaften treffen ein. Hiob duldet sein Unglück tapfer, indem er sich und seinem Umfeld sagt: „Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen, der Name des HERRN sei gelobt." (1,21). Auch nach einer Verschärfung der Wette, nach der Hiob an einer schlimmen Hautkrankheit leidet, duldet er sein Leid und lehrt seine Frau: „Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?“ (2,10). Dann allerdings kommen Hiobs drei Freunde zu Besuch und sehen ihn klagen. Er verflucht nun seine Geburt und stellt sich damit gegen Gottes Schöpfung. Er wird zum Rebell gegen Gott. Seine Freunde sind der Meinung er müsse etwas Schlechtes getan haben, da er sonst nicht leiden würde. Sie sind Vertreter der altorientalischen Weisheit. Julina ● eR/GK Nach den Gesprächen mit seinen Freunden meditiert Hiob über die Weisheit. Zudem philosophiert er über sein früheres Glück und sein jetziges Unglück und appelliert an Gott. Er spricht „Die Worte Hiobs haben ein Ende". Statt einer Antwort Gottes folgen allerdings die Reden Elihus. Dieser bezichtigt ihn schwerer Vorwürfe. Anschließend spricht nun Gott selbst mit Hiob aus dem Donnersturm. Gott stellt Hiob verschiedene rhetorische Fragen, um zu zeigen, dass Hiob im Vergleich zu Ihm schwach ist und nichts kennt. Der Mensch sei zu klein im Vergleich zu Gott. Hiob gesteht jetzt ein, dass er unweise geredet hat und gibt seine Schuld zu. Abschließend werden auch die drei Freunde Hiobs ohne Elihu zur Rechenschaft gezogen, da sie falsch von Gott geredet hätten (42,7-9). Hier wird Hiob also von Gott vor seinen Freunden gerechtfertigt. Am Ende geht es ihm wieder gut. Er wird belohnt und stirbt „(...)alt und lebenssatt." Auffallend sind die Unterschiede zwischen dem Hiob der Rahmenerzählung und dem Hiob der Reden. Zum einen ist der Hiob der Rahmenerzählung ein reiches Sittenoberhaupt einer Nomadensippe, der der Reden aber ein angesehener reicher Stadtbewohner, zum anderen ist der Erstgenannte ein Dulder, der Zweitgenannte ein Rebell. Auch hieran lässt sich die Komposition einzelner Teile zu dem ganzen Buch erkennen. Des Weiteren werden in den verschiedenen Teilen unterschiedliche Gottesnamen genannt und es wird im Verlauf der Erzählung kein Bezug mehr zum Prolog hergestellt. Als Fazit wird aus der Erzählung gezogen, dass der Mensch zu klein ist, um Gottes Handeln zu verstehen. Er hat eine begrenzte Erkenntnis und Macht. Die Verstehbarkeit ist also nicht gegeben und auch die Güte lässt sich dadurch anzweifeln. Die Krise der Weisheit, die Skepsis, kann auch am Beispiel Salomos beschrieben werden. Weitere Hypothesen auf das Versagen des Tun-Ergehen- Zusammenhangs werden ca. 100 Jahre später mit der Apokalyptik aufgestellt. Quelle: https://freie-referate.de/deutsch/hiob-zusammenfassung Anknüpfung an die Gottesbilder (Gottesbild im Buch Hiob) Allmacht Gottes für Menschen nicht erfassbar Gottesbeweise • Teleologischer Gottesbeweis (Anselm von Canterbury) z.B. Komplexität des Universums kann kein Zufall sein • Moralischer Gottesbeweis Immanuel Kant: ,,Nur Gott kann die Zukunft des pflichtgemäß Handelnden garantieren" Ontologischer Gottesbeweis Gott wird bestimmt als "das, worüber hinaus nichts Größeres (Vollkommeneres) gedacht werden kann“ (aliquid quo maius nihil cogitari potest) Gotteskritik • Ludwig Feuerbach (Positive/wünschenswerte Eigenschaften der Menschen als Gott manifestiert) Gott-Verkörperung der Eigenschaften, die Menschen gerne hätten aber nicht haben. ,,Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde." (1.Mose 1,27) umgekehrt: Und der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde! Julina ● Kritische Würdigung von Feuerbachs Kritik Chancen des Ansatzes für Christentum und Glaube Feuerbachs Ansatz macht auf die Gefahr aufmerksam, sich Gott zu machen, wie man ihn sich wünscht. Gott ist und bleibt der ganz Andere. Der Glaube an ein allmächtiges, jenseitiges Wesen darf nicht Gleichgültigkeit gegen- über den Mitmenschen zur Folge haben. Chancen des Ansatzes für Christentum und Glaube eR/GK Marx erinnert die Christen seiner Zeit da- ran, sich nicht mit gesellschaftlichen Unge- rechtigkeiten abzufinden. • Karl Marx (,,Opium für das Volk“) „Ausflucht aus Elend“, Ausbeutung der Bevölkerung; Hinterfragung der Religion!; Kritische Würdigung von Marx' Kritik Marx' Kritik ist auch als Warnung zu ver- stehen, Religion nicht als Machtmittel zu missbrauchen und für gesellschaftliche Zwecke zu instrumentalisieren. Chancen des Ansatzes für Christentum und Glaube Widerspruch zu Feuerbachs Religionskritik Nietzsche zeigt auf, dass Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe und Bescheidenheit auch als Vorwand verwendet werden können, um persönliche Schwächen zu überdecken. Nietzsche warnt vor Autoritätshörigkeit und Konformität und ruft seine Zeitge- nossen zur Auflehnung gegen jede Form von Unterdrückung auf. Das biblische Gottesbild ist so vielfältig, dass es sich nicht auf Wunschprojektionen des Menschen reduzieren lässt (z. B. Kreuzestod Jesu). Die Erklärung der Art und Weise, wie Glau- be entsteht, liefert letztlich keine Aussage darüber, ob Gott existiert oder nicht. Widerspruch zu Marx' Religionskritik Friedrich Nietzsche („Gott ist tot“, Mensch -> Übermensch) Kritische Würdigung von Nietzsches Kritik Marx blendet aus, dass die Überwindung ungerechter Strukturen zum Kern des christlichen Auftrags in der Welt gehört. Die Tatsache, dass Religion in der Geschich- te und Gegenwart als Machtmittel instru- mentalisiert wurde bzw. wird, widerlegt noch nicht die Existenz Gottes. Widerspruch zu Nietzsches Religionskritik Ohne es zu wollen, liefert Nietzsche mit seiner Lehre vom Übermenschen die ideo- logische Vorlage für die menschenverach- tende Rassenpolitik des NS-Regimes. Nietzsches Postulat vom Tod Gottes und der Ankunft eines neuen Menschentypus wirkt spekulativ und entbehrt einer argu- mentativen Grundlage. Sigmund Freud (Religion als Ersatz für Eltern/Hilfe für den Alltag)