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Das Markusevangelium

Das Markusevangelium

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Jonah

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Das Markusevangelium

 Zusammenfassung
Erster Akt
Das Markusevangelium wird mit einem Zitat der Propheten Jesaja und Maleachi eingeleitet. Diese
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Eine kurze Zusammenfassung des Evangeliums nach Markus. Außerdem wird auf die Darstellung von Jesus eingegangen.

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Zusammenfassung Erster Akt Das Markusevangelium wird mit einem Zitat der Propheten Jesaja und Maleachi eingeleitet. Diese kündigen an, dass Gott einen Boten, Johannes, nach Jerusalem schickt, um die Menschen auf die Ankunft Gottes vorzubereiten. Als Vertreter Gottes kommt Jesus, welcher schließlich von Johannes getauft wird, nach Galiläa. In der folgenden Zeit verkündet Jesus die Nachricht Gottes, dass dessen Königreich nah ist. Diese Prophezeiung stammt aus dem alten Testament. Er konfrontiert das Böse, überzeugt Menschen von sich und seinem Glauben und vollbringt Wunder. Dazu zählen zum Beispiel das Heilen von Kranken und das Vergeben von Sünden. Das führt zu getrennten Meinungen. Während einige ihm als Jünger folgen, sehen andere ihn skeptisch, stellen kritische Fragen oder beschuldigen ihn sogar als Gotteslästerer. Selbst die Jünger fangen an, sich zu fragen, wer er wirklich ist. Zweiter Akt Während des zweiten Akts ist Jesus auf dem Weg nach Jerusalem. Währenddessen wird hauptsächlich thematisiert, was es für ihn als Person bedeutet, der Messias zu sein. Als Einleitung fungiert hier ein Gespräch zwischen Jesus und dessen Jüngern. Inhaltlich geht es darum, wie diese Jesus sehen und was sie von ihm halten. Während Petrus ihn als kriegerischen Befreier Palästinas / Israels sieht, stellt sich Jesus darunter viel eher eine Person vor, die dem Volk dient und sich für das Gemeinwohl opfert. Solche Eigenschaften verlangt...

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er auch von seinen Jüngern. Gewalt und Stolz sollen abgelegt werden. Stattdessen soll sich das Leben darum drehen, anderen zu dienen und sie zu lieben wie sich selbst. Am Ende des zweiten Akts berichtet Markus davon, dass Jesus drei seiner Jünger auf einem Berg erscheint und dabei buchstäblich strahlt. Zwei Propheten erscheinen neben ihm und Gott verkündet, dass es sich bei Jesus um seinen geliebten Sohn handelt, welcher Gottes Herrlichkeit verkörpert. Dritter Akt Der dritte und letzte Akt wird damit eingeleitet, dass Jesus kurz vor Jerusalem seine Jünger einen ,,Füllen" holen lässt und darauf in die Stadt einzieht. Vom begeisterten Volk wird er mit Palmwedeln wie ein König empfangen. Nach seiner Ankunft geht Jesus in den Tempel, wo er die Händler und Geldwechsler vertreibt, denn das Haus Gottes ist ausschließlich ein Gebetshaus für alle Völker. Zwar wird er von Hohepriester, Schriftgelehrten und Ältesten konfrontiert, diese erreichen aber vorerst nichts. Das höchste Gebot ist nach ihm: ,,Liebe deinen Nächsten wie dich selbst", was er verkündet, nachdem man ihn danach fragt. Nachdem Jesus die eben genannten Gelehrten aufgrund ihrer Scheinheiligkeit denunziert hat, wird er von Judas verraten. Beim letzten Abendmahl eröffnet Jesus seinen Jüngern, dass es einen Verräter gibt, jedoch stellt sich niemand. Im Anschluss wird er nach einigen Gebeten festgenommen, durch Pontius Pilatus verhört und anschließend gekreuzigt. Bei letzterer erkennt ein Römer, dass es sich tatsächlich um Gottes Sohn handelt. Mit der Auferstehung endet das Markusevangelium. Darstellung von Jesus Den Erwartungen entsprechend wird Jesus als Gottes Sohn beziehungsweise als Messias dargestellt, welcher Gottes Botschaft verbreitet. Allerdings wird er in seiner Rolle auch hinterfragt und auf die Probe gestellt. In Hinblick auf seine Ankündigungen wird Jesus implizit als sehr vorsorglich beschrieben. Er wird als aufopfernd, dienend und sehr hilfsbereit betrachtet, auch in Hinblick auf die von ihm verbrachten übermenschlichen bzw. göttlichen Taten und Wunder. Markus interpretiert Jesus zusätzlich als sehr weise und wortgewandt. Deutlich wird dies in Gesprächen mit Kritikern oder Ungläubigen. Des Weiteren ist Jesus eine selbstbewusste Persönlichkeit und scheut sich nicht, sein Wissen mit anderen zu teilen und diesen zu helfen, auch wenn ihm dies im Hinblick auf die Reaktionen anderer Leute - schaden kann.

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T

So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

Eine kurze Zusammenfassung des Evangeliums nach Markus. Außerdem wird auf die Darstellung von Jesus eingegangen.

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er auch von seinen Jüngern. Gewalt und Stolz sollen abgelegt werden. Stattdessen soll sich das Leben darum drehen, anderen zu dienen und sie zu lieben wie sich selbst. Am Ende des zweiten Akts berichtet Markus davon, dass Jesus drei seiner Jünger auf einem Berg erscheint und dabei buchstäblich strahlt. Zwei Propheten erscheinen neben ihm und Gott verkündet, dass es sich bei Jesus um seinen geliebten Sohn handelt, welcher Gottes Herrlichkeit verkörpert. Dritter Akt Der dritte und letzte Akt wird damit eingeleitet, dass Jesus kurz vor Jerusalem seine Jünger einen ,,Füllen" holen lässt und darauf in die Stadt einzieht. Vom begeisterten Volk wird er mit Palmwedeln wie ein König empfangen. Nach seiner Ankunft geht Jesus in den Tempel, wo er die Händler und Geldwechsler vertreibt, denn das Haus Gottes ist ausschließlich ein Gebetshaus für alle Völker. Zwar wird er von Hohepriester, Schriftgelehrten und Ältesten konfrontiert, diese erreichen aber vorerst nichts. Das höchste Gebot ist nach ihm: ,,Liebe deinen Nächsten wie dich selbst", was er verkündet, nachdem man ihn danach fragt. Nachdem Jesus die eben genannten Gelehrten aufgrund ihrer Scheinheiligkeit denunziert hat, wird er von Judas verraten. Beim letzten Abendmahl eröffnet Jesus seinen Jüngern, dass es einen Verräter gibt, jedoch stellt sich niemand. Im Anschluss wird er nach einigen Gebeten festgenommen, durch Pontius Pilatus verhört und anschließend gekreuzigt. Bei letzterer erkennt ein Römer, dass es sich tatsächlich um Gottes Sohn handelt. Mit der Auferstehung endet das Markusevangelium. Darstellung von Jesus Den Erwartungen entsprechend wird Jesus als Gottes Sohn beziehungsweise als Messias dargestellt, welcher Gottes Botschaft verbreitet. Allerdings wird er in seiner Rolle auch hinterfragt und auf die Probe gestellt. In Hinblick auf seine Ankündigungen wird Jesus implizit als sehr vorsorglich beschrieben. Er wird als aufopfernd, dienend und sehr hilfsbereit betrachtet, auch in Hinblick auf die von ihm verbrachten übermenschlichen bzw. göttlichen Taten und Wunder. Markus interpretiert Jesus zusätzlich als sehr weise und wortgewandt. Deutlich wird dies in Gesprächen mit Kritikern oder Ungläubigen. Des Weiteren ist Jesus eine selbstbewusste Persönlichkeit und scheut sich nicht, sein Wissen mit anderen zu teilen und diesen zu helfen, auch wenn ihm dies im Hinblick auf die Reaktionen anderer Leute - schaden kann.