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Die Bergpredigt bezogen auf die heutige Zeit

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 Die Bergpredigt ist die wohl bekannteste Predigt und einer der wichtigsten öffentlichen Auftritte
Jesu. Darin legt er sozusagen die fundame

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Die Bergpredigt bezogen auf die heutige Zeit

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11/12/13

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Fiktiver Zeitungsartikel zur Bergpredigt Jesu und die Umsetztung des Inhalts auf die heutige Zeit

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Die Bergpredigt ist die wohl bekannteste Predigt und einer der wichtigsten öffentlichen Auftritte Jesu. Darin legt er sozusagen die fundamentalen Regeln eines Lebens nach Gottes Wünschen und für ein, seiner Meinung nach, funktionierendes Zusammenleben fest. In diesem Teil des Matthäusevangeliums (Kapitel 5-7) ruft Jesus die Menschen dazu auf, ihre Mitmenschen zu lieben, sogar die Feinde, und allen mit Respekt zu begegnen. Er fordert sie auf, Gutes zu tun und sich gegenseitig zu helfen, vor allem den Benachteiligten und Schwächeren. Er bezieht sich auf Gebote und Rechtssätze, die im alten Testament vorkommen, und kritisiert Institutionen und Gläubige, die diese nicht beachten oder falsch umsetzten. Die Bergpredigt enthält Textpassagen, die im Laufe der Zeit unterschiedlich gedeutet und auf das eigene Leben und die Umstände umgesetzt wurden. Wie zum Beispiel die Seligpreisungen, das Gebot der Feindesliebe oder die Goldene Regel „[...] was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen!" (Mt,7 12). Diese Handlungsanweisungen und Regeln sind in unserer heutigen Gesellschaft häufig schwer umzusetzen. Die Appelle, den Feind zu lieben und radikal auf Gewalt zu verzichten, bieten viel Raum zur Diskussion. Auch der Aufruf "wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere hin" (Mt 5,39) löst immer wieder Debatten aus. So würden schließlich die Wenigsten von uns handeln. Niemand ist willig, dem nach...

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unseren Werten beurteilten, Bösen keinen Widerstand zu leisten, was nach der wörtlichen Auslegung jedoch richtig wäre. Wir sollen nicht richten. Trotzdem ist ein friedliches und gerechtes Zusammenleben anders nicht möglich, wenn es um schwere Straftaten geht. Bei kleineren alltäglicheren Dingen, die wir so nicht als strafbar, aber trotzdem als falsch einordnen würden, wie dem Lügen, gilt Jesu Gleichnis von dem Splitter und dem Balken heute noch. So soll anderen nicht etwas vorgeworfen werden, was man selber hat oder macht. Dieses Gleichnis hat sich im Laufe der Zeit zu verschiedenen Redewendungen entwickelt, die vielen ein Begriff sind. Wie ,,wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen". Wir sollten immer noch unseren Mitmenschen verzeihen und nicht heuchlerisch sein. Handle so, wie du auch behandelt werden willst, ist ein anderer wichtiger Teil der Bergpredigt, den wir auch in unserem Alltag integrieren sollten. Der Kurs Jesu liegt in der Predigt nämlich ganz klar in Richtung Versöhnung und Akzeptanz und das in allen Situationen. Es fällt uns häufig schwer etwas Unbekanntes, was auf den ersten Blick vielleicht sogar etwas komisch wirkt, sofort anzunehmen. An dieser Stelle muss ich, trotz der veralteten und radikalen Wirkung der Rede, Jesus rechtgeben. Es ist schlichtweg nicht unsere Aufgabe über andere zu urteilen. Dabei ist es egal, ob es jüngstes Gericht gibt oder nicht. Es macht das Leben aller einfacher. Ein Beispiel dafür sind Institutionen wie der Kindergarten oder die Schule. Dort knüpfen Kinder und Jugendliche die ersten sozialen Kontakte, auch mit Gruppen oder Personen, denen man vorher nicht begegnet ist. Im besten Fall soll dabei auch erlernt werden, dass es normal ist sich in einigen Dingen zu unterscheiden, trotzdem ist eine gewisse Offenheit und Akzeptanz essenziell. Dieser Lernprozess ist nach der Schule noch nicht beendet. Er begleitet uns unser Leben lang. Manchmal fällt es uns einfacher und manchmal schwerer. Eine konsequente Umsetzung würde trotzdem nicht nur Probleme und Konflikte im eigenen Umfeld, sondern auch Global lösen. Politisches Engagement könnte auch den von Jesus entwickelten Rohentwurf einer besseren Welt in unsere heutige Zeit unterstützen. Einfache Almosen, wie im Matthäusevangelium 6, 1-4 erwähnt, sind ein Anfang. Wenn jemand wirklich etwas verändern möchte, muss dieser in die Politik. So kann besser auf die Probleme und Sorgen aller Acht gegeben werden. Zwar wird in der Bergpredigt gefordert sich auf Gott in allen Lebenslagen zu verlassen und es wird ganz klar gemacht, dass unsere irdischen Sorgen uns nicht beschäftigen sollten, aber sich für die Mitmenschen einzusetzen, indem man beispielsweise Vorkehrungen gegen soziale Ungerechtigkeit trifft oder sich in einer Art Friedensbewegung gegen Abrüstung engagiert, kann neben den Almosen einen anderen wichtigen Teil bei der Unterstützung der Benachteiligten leisten.

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Die Bergpredigt ist die wohl bekannteste Predigt und einer der wichtigsten öffentlichen Auftritte Jesu. Darin legt er sozusagen die fundamentalen Regeln eines Lebens nach Gottes Wünschen und für ein, seiner Meinung nach, funktionierendes Zusammenleben fest. In diesem Teil des Matthäusevangeliums (Kapitel 5-7) ruft Jesus die Menschen dazu auf, ihre Mitmenschen zu lieben, sogar die Feinde, und allen mit Respekt zu begegnen. Er fordert sie auf, Gutes zu tun und sich gegenseitig zu helfen, vor allem den Benachteiligten und Schwächeren. Er bezieht sich auf Gebote und Rechtssätze, die im alten Testament vorkommen, und kritisiert Institutionen und Gläubige, die diese nicht beachten oder falsch umsetzten. Die Bergpredigt enthält Textpassagen, die im Laufe der Zeit unterschiedlich gedeutet und auf das eigene Leben und die Umstände umgesetzt wurden. Wie zum Beispiel die Seligpreisungen, das Gebot der Feindesliebe oder die Goldene Regel „[...] was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen!" (Mt,7 12). Diese Handlungsanweisungen und Regeln sind in unserer heutigen Gesellschaft häufig schwer umzusetzen. Die Appelle, den Feind zu lieben und radikal auf Gewalt zu verzichten, bieten viel Raum zur Diskussion. Auch der Aufruf "wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere hin" (Mt 5,39) löst immer wieder Debatten aus. So würden schließlich die Wenigsten von uns handeln. Niemand ist willig, dem nach...

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unseren Werten beurteilten, Bösen keinen Widerstand zu leisten, was nach der wörtlichen Auslegung jedoch richtig wäre. Wir sollen nicht richten. Trotzdem ist ein friedliches und gerechtes Zusammenleben anders nicht möglich, wenn es um schwere Straftaten geht. Bei kleineren alltäglicheren Dingen, die wir so nicht als strafbar, aber trotzdem als falsch einordnen würden, wie dem Lügen, gilt Jesu Gleichnis von dem Splitter und dem Balken heute noch. So soll anderen nicht etwas vorgeworfen werden, was man selber hat oder macht. Dieses Gleichnis hat sich im Laufe der Zeit zu verschiedenen Redewendungen entwickelt, die vielen ein Begriff sind. Wie ,,wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen". Wir sollten immer noch unseren Mitmenschen verzeihen und nicht heuchlerisch sein. Handle so, wie du auch behandelt werden willst, ist ein anderer wichtiger Teil der Bergpredigt, den wir auch in unserem Alltag integrieren sollten. Der Kurs Jesu liegt in der Predigt nämlich ganz klar in Richtung Versöhnung und Akzeptanz und das in allen Situationen. Es fällt uns häufig schwer etwas Unbekanntes, was auf den ersten Blick vielleicht sogar etwas komisch wirkt, sofort anzunehmen. An dieser Stelle muss ich, trotz der veralteten und radikalen Wirkung der Rede, Jesus rechtgeben. Es ist schlichtweg nicht unsere Aufgabe über andere zu urteilen. Dabei ist es egal, ob es jüngstes Gericht gibt oder nicht. Es macht das Leben aller einfacher. Ein Beispiel dafür sind Institutionen wie der Kindergarten oder die Schule. Dort knüpfen Kinder und Jugendliche die ersten sozialen Kontakte, auch mit Gruppen oder Personen, denen man vorher nicht begegnet ist. Im besten Fall soll dabei auch erlernt werden, dass es normal ist sich in einigen Dingen zu unterscheiden, trotzdem ist eine gewisse Offenheit und Akzeptanz essenziell. Dieser Lernprozess ist nach der Schule noch nicht beendet. Er begleitet uns unser Leben lang. Manchmal fällt es uns einfacher und manchmal schwerer. Eine konsequente Umsetzung würde trotzdem nicht nur Probleme und Konflikte im eigenen Umfeld, sondern auch Global lösen. Politisches Engagement könnte auch den von Jesus entwickelten Rohentwurf einer besseren Welt in unsere heutige Zeit unterstützen. Einfache Almosen, wie im Matthäusevangelium 6, 1-4 erwähnt, sind ein Anfang. Wenn jemand wirklich etwas verändern möchte, muss dieser in die Politik. So kann besser auf die Probleme und Sorgen aller Acht gegeben werden. Zwar wird in der Bergpredigt gefordert sich auf Gott in allen Lebenslagen zu verlassen und es wird ganz klar gemacht, dass unsere irdischen Sorgen uns nicht beschäftigen sollten, aber sich für die Mitmenschen einzusetzen, indem man beispielsweise Vorkehrungen gegen soziale Ungerechtigkeit trifft oder sich in einer Art Friedensbewegung gegen Abrüstung engagiert, kann neben den Almosen einen anderen wichtigen Teil bei der Unterstützung der Benachteiligten leisten.