Die Rahmenerzählung des Buches Hiob
Die Hiob Geschichte beginnt in Uz, wo Hiob als gottesfürchtiger, frommer und reicher Mann mit seiner Familie lebt. Die Erzählung wechselt zwischen Himmel und Erde: Im Himmel findet eine Art "Wette" zwischen Gott und Satan statt, wobei Hiobs Frömmigkeit auf die Probe gestellt werden soll.
Auf der Erde erlebt Hiob schreckliche Schicksalsschläge - er verliert seinen gesamten Besitz und seine Kinder, bleibt aber zunächst standhaft in seinem Glauben. Nach einer zweiten himmlischen "Wette" wird Hiob mit schwerer Krankheit geschlagen, streitet mit seiner Frau und empfängt Besuch von Freunden, die mit ihm trauern.
Aha-Moment: Das Buch Hiob ist nicht einfach eine Geschichte über Leid, sondern eine tiefgründige Auseinandersetzung mit der Frage, warum guten Menschen Schlimmes widerfährt (Theodizee-Problem).
Am Ende der Rahmenerzählung (Hiob 42) wird Hiob für sein Festhalten an Gott belohnt: Er erhält noch größeren Reichtum als zuvor und bekommt erneut sieben Söhne und drei schöne Töchter.



