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Identitätstheorie und Pluralismustheorie

Identitätstheorie und Pluralismustheorie

 Identitäres Demokratiemodell (durch Auseinandersetzung mit Absolutismus entstanden) Konkurrenztheorie / Pluralismustheorie (James Madison)

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Lea Rhoden

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Identitäres Demokratiemodell (durch Auseinandersetzung mit Absolutismus entstanden) Konkurrenztheorie / Pluralismustheorie (James Madison) gingen davon aus dass es kein objektives Gemeinwohl gäbe →Gesellschaft in verschiedene Gruppen aufgeteilt naturgegebene verschiedene politische Interessen • funktioniert auch für großen Territorialstaat • Willensbildung durch offenen Prozess zwischen heterogenen Gruppen interessen → Wählen Repräsentanten die jeweilige Interessen vertreten wegen Vielfalt Mehrheitsprinzip • Jean-Jacques Rousseau (1712-1787) Wie kann im gesellschaftlichen zusammenleben Herrschaft von Menschen über Menschen ausgeschlossen und damit die ursprüngliche Freiheit des Einzelnen gesichert werden? • Identität von Einzelwillen und Gemeinwillen Voraussetzung Staatsgewalt liegt beim Volk ↳darf nicht auf jemand anderen übertragen * außer wegen z.B. Flächengröße des Staates : werden (nicht an Volksvertreter) * Volksabstimmungen nicht praktikabel Parlament und Abgeordnete erlaubt → Abgeordneter des Wahlkreises erhält weisungen zum Abstimmungsverhalten (imperatives Mandat) • lehnt Repräsentationsprinzip und Gewaltenteilung ab Regierung zwar notwendig aber jederzeit absetzbar → führt lediglich Gesetze aus o direkte Demokratie → Volksabstimmungen (Plebiszite) • Keine Mehrheit einheitlicher Volkswille - Gemein willen -Objektiv richtige Entscheidung dient Gemeinwohl • vernünftige, gemeinwohlorientierte Lösung • nicht eine Mehrheit sondern alle Bürger Lohur wer Gesetze befolgt und sie auch versteht ist frei • homogene (einheitliche) Gesellschaft • Soriale Gegensätze gering • gemeinsame Ideologie (religion civile) Voraussetzung: Staatsgebiet ist klein Einfluss auf moderne Staaten: ENTSTEHUNG GEMEINWILLE • kristallisiert sich bei Volksversammlung aus Vielzahl der Einzelwillen (volontés particulières) nicht Gesamtheit der egoistischen Einzelinteressen (volonté de tous) • gleiche Wahlrecht • Sklaverei abgeschafft • Legitimation von Diktaturen POLITIK hohes Bildungsniveau → politische Probleme angemessen beurteilen •...

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Keine Parteien o. Gewerkschaften Gefahr einer Tyrannei der Mehrheit ● (volonté générale) vorgegeben (a priori) → Unterordnung des Einzelnen unter die Gemeinschaft birgt Gefahr autoritärer und totalitärer Entwicklung Demokratie: vom Volk gewählten Vertreter üben Herrschaft aus Autokratie: unumschränkte Staatsgewalt in der Hand eines einzelnen Herrschers Kritik: • Interessen von besonders potenten Gruppen (z. B. Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände) stärkeren Einfluss • Wirtschaftlich schwächere Gruppen (z. B. Kinder, Renther) weniger Einfluss Volk -> durch Interessenausgleich zwischen einzelnen Gruppen Fortentwicklung · Pluralismustheorie : (Ernst Fraenkel) • Bereiche des zusammenlebens wo unausweichlich abgestimmt werden müsse plurale = = mehrere Interessen Consensus omnium = • lehnte Idee eines a priori Gemeinwohls ab → Gemeinwohl a posteriori (naträglich festgestellt) gemeinsamer Wertekanon 0 gibt auch Teile des gesellschaftlichen Lebens wo nicht abgestimmt werden muss → Achtung d. Menschenrechte, Orientierung an Prinzipien des Rechtsstaates, Mehrheitsprinzip, politische Freiheiten (z. B. Meinungsfreiheit) Voraussetzung: Interessen politisch organisiert & Machtgleichgewicht Ziel Identität von Gemeinwille und Einzelinteressen Entscheidung Gemeinwille, allgemeiner Wille Gesamtwille, Wille aller - Añóð = Gemeinwohl Filter: Scheidetegoistische Einzelinteressen aus, lässt gemeinwon! - orientierte Ziele durch Summe egoistischer Einzelinteressen TERR Freiheitsgefährdende Elemente • unfehlbarer Gemeinwille (volonté générale): erhebt Anspruch auf Allgemeingültigkeit →wirft Frage auf, wie dieser ermittelt wird bei Volksversammlung erfolgt Ausgleich der Meinungs- verschiedenheiten durch Information" 4 • Prämisse: Durchsetzung von Vernunft und Gerechtigkeit Lo Kein Gedanke an unvernünflige u. ungerechte Gesetze

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Identitäres Demokratiemodell (durch Auseinandersetzung mit Absolutismus entstanden) Konkurrenztheorie / Pluralismustheorie (James Madison) gingen davon aus dass es kein objektives Gemeinwohl gäbe →Gesellschaft in verschiedene Gruppen aufgeteilt naturgegebene verschiedene politische Interessen • funktioniert auch für großen Territorialstaat • Willensbildung durch offenen Prozess zwischen heterogenen Gruppen interessen → Wählen Repräsentanten die jeweilige Interessen vertreten wegen Vielfalt Mehrheitsprinzip • Jean-Jacques Rousseau (1712-1787) Wie kann im gesellschaftlichen zusammenleben Herrschaft von Menschen über Menschen ausgeschlossen und damit die ursprüngliche Freiheit des Einzelnen gesichert werden? • Identität von Einzelwillen und Gemeinwillen Voraussetzung Staatsgewalt liegt beim Volk ↳darf nicht auf jemand anderen übertragen * außer wegen z.B. Flächengröße des Staates : werden (nicht an Volksvertreter) * Volksabstimmungen nicht praktikabel Parlament und Abgeordnete erlaubt → Abgeordneter des Wahlkreises erhält weisungen zum Abstimmungsverhalten (imperatives Mandat) • lehnt Repräsentationsprinzip und Gewaltenteilung ab Regierung zwar notwendig aber jederzeit absetzbar → führt lediglich Gesetze aus o direkte Demokratie → Volksabstimmungen (Plebiszite) • Keine Mehrheit einheitlicher Volkswille - Gemein willen -Objektiv richtige Entscheidung dient Gemeinwohl • vernünftige, gemeinwohlorientierte Lösung • nicht eine Mehrheit sondern alle Bürger Lohur wer Gesetze befolgt und sie auch versteht ist frei • homogene (einheitliche) Gesellschaft • Soriale Gegensätze gering • gemeinsame Ideologie (religion civile) Voraussetzung: Staatsgebiet ist klein Einfluss auf moderne Staaten: ENTSTEHUNG GEMEINWILLE • kristallisiert sich bei Volksversammlung aus Vielzahl der Einzelwillen (volontés particulières) nicht Gesamtheit der egoistischen Einzelinteressen (volonté de tous) • gleiche Wahlrecht • Sklaverei abgeschafft • Legitimation von Diktaturen POLITIK hohes Bildungsniveau → politische Probleme angemessen beurteilen •...

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