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Jesus Q1

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 Jüdische Gruppen und Parteien zur Zeit Jesu
Kleine Oberschicht: Priesteradel, Großgrundbesitzer, Steuerpächter und Großhändler
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Jüdische Gruppen und Parteien zur Zeit Jesu Kleine Oberschicht: Priesteradel, Großgrundbesitzer, Steuerpächter und Großhändler Mittelschicht: Verwalter, selbstständige Handwerker, Fischer, Kleinbauern ➜Dieser Schicht entstammt Jesus als Sohn einer Handwerkerfamilie Unterschicht: Pächter, Tagelöhner, Sklave, Bettler, Kranker —> lebten am Existenzminimum 4 wesentliche religiöse Gruppierungen: Sadduzäer Pharisäer Essener Zeloten Sadduzäer: oberen Schichten (Priester) Vornehm, reich, konservativ Tempel = ideologische und materielle Grundlage Nur heilige Schriften (Tora) als göttliche Gebote, mündliche Überlieferungen lehnen sie ab Das Böse kommt vom Menschen, nicht von Gott -> Menschen für eigenes Glück verantwortlich Lehnen Auferstehung bzw. Leben nach dem Tod ab Jesus stellte für Sadduzäer eine Gefahr dar Ziel: Erhaltung des Status quo = Erhaltung des aktuellen pol. Zustandes Ängste: Störungen des pol. Gleichgewichts Pharisäer: Mittelschicht, hohes Ansehen im Volk Gegengruppe der Sadduzäer; Hohes Ansehen durch ihre moralische Strenge Eine Partei, welche für Kampf für religiöse Freiheit steht Genügsamkeit und Pflichtbewusstsein Religion in das Alltagsleben der Menschen bringen, verpflichten sich ein Leben nach der Thora streng zu leben Schriftliche und Mündliche Überlieferungen als göttliche Gebote Reinheitsvorschriften (Händewaschen vor dem Essen, Vermeidung des Kontaktes mit unreinem) Mensch nicht allein für sein Glück verantwortlich -> Vernunft und Gottes Wille respektvolles Verhalten untereinander ➜ Pharisäer = vernunftorientiert Glaube an die Auferstehung = Glaube an Messiaserwartung Pharisäer waren Jesus nicht radikal genug Essener: enge, abgesonderte Gemeinschaft Lehnten Tempelkult ab und wollten durch das Leben in ihrer Gemeinschaft den wahren Gottesdienst vollbringen ->,,wahres Israel" Hielten sich von Umwelt fern und isolierten sich, keinen...

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Einfluss von anderen Alles von Gott vorbestimmt, Mensch hat keinen Einfluss auf sein Schicksal Glaube an Unsterblichkeit der Seele und eine Belohnung oder Bestrafung der Seelen im Jenseits Glaube an Messiaserwartung = Großes Bemühen um Trennung von Rein und Unrein Erwartungen/Zukunft: Endzeit/Ausbruch des Endkampfes zwischen Gott und dem Bösen ,,beten und hoffen" Bindung an Gott ist das wichtigste Zeloten: gewalttätige Gruppe Radikale Widerstandsbewegung Eine Gruppe fanatischer und draufgängerischer Männer Vertrauten auf Gottes Hilfe, nur Gott darf herrschen Ziel: wollen gerechte soziale Ordnung Zukunft in die eigenen Hände nehmen, nicht nur auf die Einhaltung der Gesetze und einem Wunder Gottes vertrauen Glauben an Messiaserwartung Sie waren der Grund für den jüdischen Krieg, den sie durch Aufstände entfesselten Alleinstellungsmerkmal von Jesus Unabhängig von allen gesellschaftlichen Gruppen Kann sich allen Gruppen zuwenden und religiös auseinandersetzen Gilt als ,,Rabi" —> totalverständiger Lehrer Ce ZWEIQUELLENTHEORIE Sondergut Matthäus (Sgmt) Markus (MK) Matthaus (Mt) Logienquelle (Q) + Lukas (LK) = Sondergut Lukas ($9 LK) Die Zwei-Quellen-Theorie geht davon aus, dass die Evangelisten Matthäus und Lukas bei der Abfassung ihrer Evangelien zwei Hauptvorlagen hatten: Das Markusevangelium Die Logienquelle Q früh verloren gegangenes Dokument, auch Spruchquelle/Spruchevangelium genannt Zudem verfügen Matthäus und Lukas über eigenes Sondergut (Sg) Von den vier Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas, Johannes), die uns im NT überliefert sind, stehen sich die ersten drei Evangelien (Mt, Mk, Lk) sowohl in ihrem Inhalt als auch im Wortlaut und in der Anordnung des Stoffes besonders nahe. Da man diese drei Evangelien direkt miteinander vergleichen kann ( in drei Spalten nebeneinander ausgedruckt vorliegen ), nennt man sie auch die synoptischen Evangelien und deren Verfasser die Synoptiker. Eine Synopse ist demnach eine Textausgabe der Evangelien, in der die parallelen Texte dieser drei Evangelien in Spalten nebeneinander abgedruckt sind. Das Johannesevangelium nimmt eine Sonderstellung ein, denn es weicht sowohl in den Inhalten wie in den Formulierungen und in der Abfolge der Perikopen (Texteinheiten) ganz erheblich von den Synoptikern ab. KURZ Kernpunkt der Zwei-Quellen-Theorie zur Lösung des synoptischen Problems ist die Annahme, dass die Evangelisten Matthäus und Lukas zwei Quellen verwendet haben, nämlich das Markusevangelium und eine nicht erhaltene, erschlossene Quelle, die Logienquelle Q. Jesus Anhängerschaft = Anforderungen, die Jesus an seine Anhängerschaft stellte; Männer und Frauen aus einfachem, verarmten und vielfach vom Hunger bedrohten Volk Beauftragt zu/Bereit sein für/Aufgaben: Ç Kranke heilen, Dämonen austreiben, Gottes Segen weitergeben Verkündigung des Reiches Gottes Aufgeben aller bisherigen Bindungen zugunsten der Aufgabe, den Armen das Evangelium mit und wie Jesus war zu verkünden -> verlangt vollen Lebenseinsatz Solidarität Seine Jünger müssen daher seine Heimatlosigkeit in der unerlösten Welt teilen Martyrium -> für Jesus sterben Hilfe leisten Erhalten: Sie erhalten Jesus Gabe zum Heilen und Austreiben der ,,Dämonen", also jener Mächte, die Menschen am ganzen Menschsein hindern Sinn -> Jesus ähnlich zu werden, wie er zu handeln, zu denken und zu leben Jesus Anhängerschaft bot sogar gesellschaftlich Ausgegrenzten eine Zugangsmöglichkeit zu religiösem, materiellen und politischen Privilegien Viele von ihnen waren aber auch verängstigt, da all einem ,,normalen" Wanderprediger folgen Biblische und Außerbiblische/Außerchristliche Quellen Jesus 4 Evangelien dienen den Christen als Hauptquelle Außerbiblische/Außerchristliche → Beweise für Existenz Jesu + Kreuzigung; meistens von Römern Es wird nie die Existenz Jesu angezweifelt, Nichtchristen hätten kein Interesse gehabt, ihn zuerwähnen Besonders wichtige außerchristliches Zeugnisse: Josephus Flavius Jüdischer Geschichtsschreiber Josephus Flavius berichtet in seinem griechisch geschriebenen Werk,,Antiquitates Judaicea“ (jüdische Altertümer) in welchem die jüdische Geschichte von der Urzeit bis 66 n.Chr. Dargestellt wird. -Josephus berichtet, dass im Jahr 62 Jakobus, der Bruder Jesu ,,des sogenannten Christus" auf Veranlassung des Hohenpriesters Ananos hingerichtet worden sei. -Josephus weiss, das Christus kein Eigenname sondern ein Hoheitstitel ist -Er stellt seinen Lesern Jesus als Christus vor -durch Zusatz,,sogenannt“ Distanz des Nichtchristen betonen Tacitus Römischer Geschichtsschreiber berichtet in seinem Werk ,,Annales“ über den Brand Roms unter Kaiser Nero und von dessen Vorgehen gegen die römischen Christen Kaiser Nero Schub den Christen - Tacitus nannte sie Christianos- die Schuld in die Schuhe den Brand gelegt zu haben und bestrafte sie Tacitus hält,,Christus“ für den Eigennamen, der eigentliche ,,Jesus“ kommt bei ihm nicht vor Tacitus hält Christentum für verderblichen Aberglaube Plinius der Jüngere Römischer Statthalter in Bithymien, hatte sich in seinem Amtsgebiet mit der dortigen Christengemeinde auseinanderzusetzen. Er schrieb einen Brief an den damaligen Kaiser Trajan erkundigte er sich, wie er gegen die Christen rechtlich vorgehen solle.

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Da man diese drei Evangelien direkt miteinander vergleichen kann ( in drei Spalten nebeneinander ausgedruckt vorliegen ), nennt man sie auch die synoptischen Evangelien und deren Verfasser die Synoptiker. Eine Synopse ist demnach eine Textausgabe der Evangelien, in der die parallelen Texte dieser drei Evangelien in Spalten nebeneinander abgedruckt sind. Das Johannesevangelium nimmt eine Sonderstellung ein, denn es weicht sowohl in den Inhalten wie in den Formulierungen und in der Abfolge der Perikopen (Texteinheiten) ganz erheblich von den Synoptikern ab. KURZ Kernpunkt der Zwei-Quellen-Theorie zur Lösung des synoptischen Problems ist die Annahme, dass die Evangelisten Matthäus und Lukas zwei Quellen verwendet haben, nämlich das Markusevangelium und eine nicht erhaltene, erschlossene Quelle, die Logienquelle Q. Jesus Anhängerschaft = Anforderungen, die Jesus an seine Anhängerschaft stellte; Männer und Frauen aus einfachem, verarmten und vielfach vom Hunger bedrohten Volk Beauftragt zu/Bereit sein für/Aufgaben: Ç Kranke heilen, Dämonen austreiben, Gottes Segen weitergeben Verkündigung des Reiches Gottes Aufgeben aller bisherigen Bindungen zugunsten der Aufgabe, den Armen das Evangelium mit und wie Jesus war zu verkünden -> verlangt vollen Lebenseinsatz Solidarität Seine Jünger müssen daher seine Heimatlosigkeit in der unerlösten Welt teilen Martyrium -> für Jesus sterben Hilfe leisten Erhalten: Sie erhalten Jesus Gabe zum Heilen und Austreiben der ,,Dämonen", also jener Mächte, die Menschen am ganzen Menschsein hindern Sinn -> Jesus ähnlich zu werden, wie er zu handeln, zu denken und zu leben Jesus Anhängerschaft bot sogar gesellschaftlich Ausgegrenzten eine Zugangsmöglichkeit zu religiösem, materiellen und politischen Privilegien Viele von ihnen waren aber auch verängstigt, da all einem ,,normalen" Wanderprediger folgen Biblische und Außerbiblische/Außerchristliche Quellen Jesus 4 Evangelien dienen den Christen als Hauptquelle Außerbiblische/Außerchristliche → Beweise für Existenz Jesu + Kreuzigung; meistens von Römern Es wird nie die Existenz Jesu angezweifelt, Nichtchristen hätten kein Interesse gehabt, ihn zuerwähnen Besonders wichtige außerchristliches Zeugnisse: Josephus Flavius Jüdischer Geschichtsschreiber Josephus Flavius berichtet in seinem griechisch geschriebenen Werk,,Antiquitates Judaicea“ (jüdische Altertümer) in welchem die jüdische Geschichte von der Urzeit bis 66 n.Chr. Dargestellt wird. -Josephus berichtet, dass im Jahr 62 Jakobus, der Bruder Jesu ,,des sogenannten Christus" auf Veranlassung des Hohenpriesters Ananos hingerichtet worden sei. -Josephus weiss, das Christus kein Eigenname sondern ein Hoheitstitel ist -Er stellt seinen Lesern Jesus als Christus vor -durch Zusatz,,sogenannt“ Distanz des Nichtchristen betonen Tacitus Römischer Geschichtsschreiber berichtet in seinem Werk ,,Annales“ über den Brand Roms unter Kaiser Nero und von dessen Vorgehen gegen die römischen Christen Kaiser Nero Schub den Christen - Tacitus nannte sie Christianos- die Schuld in die Schuhe den Brand gelegt zu haben und bestrafte sie Tacitus hält,,Christus“ für den Eigennamen, der eigentliche ,,Jesus“ kommt bei ihm nicht vor Tacitus hält Christentum für verderblichen Aberglaube Plinius der Jüngere Römischer Statthalter in Bithymien, hatte sich in seinem Amtsgebiet mit der dortigen Christengemeinde auseinanderzusetzen. Er schrieb einen Brief an den damaligen Kaiser Trajan erkundigte er sich, wie er gegen die Christen rechtlich vorgehen solle.