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 Klausur - Kirche
1. Bilder für Kirche
2. Aufgaben der Kirche
3. Öffentlichkeitsarbeit
4. Bekennende Kirche - Barmer Erklärung
5. Kirche und

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Bilder für Kirche, Verhältnis Kirche Staat, Bekennende Kirche, Barmen, Aufgaben Kirche, Öffentlichkeitsarbeit

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Klausur - Kirche 1. Bilder für Kirche 2. Aufgaben der Kirche 3. Öffentlichkeitsarbeit 4. Bekennende Kirche - Barmer Erklärung 5. Kirche und Staat 6. Zukunftsperspektiven Kirche 1. Bilder für Kirche: Kirche als Gemeinde Jesu Christi, in welcher jeder nach seiner Lehre handelt Durch Taufe gehören alle zusammen und bilden Leib Christi durch Gottes Geist & Willen - Wirkung von Gottes Geist nicht nur an christlichen Orten aber dort am eindrucksvollsten/stärksten Christentum = Gemeinde Gemeinde weil es Gott so will, nicht aus gegenseitiger Sympathie ( nicht immer harmonisch) - Wir sind eins (ein Körper) und doch so vielfältig (z.B. Kopf, Hand..) Ergänzen und helfen uns gegenseitig Gemeinde ist erst Gemeinde, wenn alle eine Einheit bilden (,,lebendige Steine") Kirche ist... 2. Aufgaben der Kirche: den Staat bei seiner Aufgabe, für Recht und Frieden zu sorgen, unterstützen nicht von oben herab, denn so macht die fünfte These zu Recht deutlich- auch die Kirche steht in der noch nicht erlösten Welt, hat also keine „höheren“ Einsichten in das politische Geschehen JULH ...Lerngemeinschaft und Zeugnis: weitergeben und auf unser Leben beziehen, was die Apostel im Umgang mit Jesus erfahren haben z.B. wie er Schuld vergibt, wie Jesus die Armen selig preist... Apostellehre ..Hilfsgemeinschaft und Fürsorge: Erkenntnis gegenseitiger Verantwortung Teilen und Not lindern Liebe von Jesus erfahren Fürsorge Apg 4, 32ff Brüderliches Teilen in der Gemeinde es gibt niemanden der Not leiden muss, wenn man teilt und etwas...

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für die Bedürftigen unter uns opfert ...Tischgemeinschaft und Gemeinschaft: man lädt ein und grenzt nicht ab Brotbrechen beim Mahl und Austeilen ist wichtig Keine Einzelübung, sondern in Gemeinschaft (beziehungsorientiert) Mk 2, 13-17 ...Gebetsgemeinschaft und Feier: Das Gebet der Gemeinschaft ist unersetzlich und unaufgebbar Nicht die Bemühung, sondern Gottes Geist, der unter uns wirkt, haben wir Leben als Gemeinschaft zu verdanken Gottesdienste sind die Mitte und der Ausgangspunkt der Gemeinde Apg 2, 1 ff. An Pfingsten kommt der Heilige Geist Kirche überwindet alle Schranken der Herkunft, Kultur und Rasse 3. Öffentlichkeitsarbeit der Kirche: EKD bekennt sich bewusst zum Öffentlichkeitsauftrag wählt sich ihren Auftrag nicht selbst, sondern sie empfängt ihn vom Herrn Daraus ergibt sich die Mitte dieses Auftrags: Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus - Auftrag zur Weltgestaltung und Mitverantwortung - Die Kirch ruft zum Ehrenamt auf (Organisation „Demokratie braucht Tugend“ und „Brot für die Welt" - durch ehrenamtliche Helfer können diese Einrichtungen erhalten werden und der Gesellschaft von Nutzen sein Staat Hilfe leisten Diakonie, die den Staat im sozialen Bereich unterstützt und ein Drittel der Kitaplätze stellt Kirchenasy! přoņ Option für Arme Seelsorge - Veröffentlichung der Denkschriften und begründete Stellungnahme zu aktuellen ethischen/politischen Probleme - Ökumenische Bewegung: aktive Teilnahme an sozialethischen Fragen; Christen such nach Antworten d Vernünftige und verantwortungsvolle Sachdiskussion anregen (Montagsdemonstration) 4. Bekennende Kirche - Barmer Theologische Erklärung: entstand aus dem Pfarrernotbund - verweigerte bis zum Ende des NS-Regimes Gefolgschaft - öffentliches Gegen-Angehen von (z.B.) Arierparagraphen Barmer Theologische Erklärung: - Barmer Thesen Zweck: Abgrenzung von nationalsozialistischen „pseudotheologie" Inhalt: steht unter biblischen Leitwort „fürchtet Gott, ehrt den König" (! Petr. 2, 17) wendet sich gegen Hitler und NSDAP und deren Vorhaben den Einfluss der Kirche zu brechen Staat kann nicht die einzige & totale Ordnung sein, Staat darf sich selbst nicht das Recht dazu geben Reaktion Hitlers: - Errichtung eines Minesteriums für Kirchenangelegenheiten ↳ Behinderung der bekennenden Kirche auf gesetzlichem Wege - Finanzabteilung in den Landeskirchen auf Geldbewegungen kontrolliert und unterbunden -Chefideologe Alfred Rosenberg gewann auf die NSDAP immer stärkeren Einfluss Sein Ziel: Abschaffung des Christentums 2 5. Verhältnis Kirche und Staat: Kulturkampf: - · „Kulturkampf“ 1871 = die ersten konkreten Bewegungen gegen die Verbindung von Kirche und Staat: Meinungsfreiheit wurde untersagt und Zivilehe, sowie die Schulaufsicht wurden eingeführt (Kanzelparagraphen). Durch diese politischen Maßnahmen sollte der Einfluss der katholischen Kirche minimiert werden, jedoch hatten diese Vorschriften für die evangelische Kirche Konsequenzen Geschichtlicher Hintergrund: • Hitler kam an die Macht. • Einführung des Arierparagraphen in der Kirche ● Protestbewegung Pfarrernotbund wurde gegründet • 1934 Gründung der rechtmäßigen evangelischen Kirche Deutschlands" • Barmer Thesen richten sich klar gegen Pseudo Theologie der Deutschen Christen" (DC richten sich gegen einzig wahren Gott und Jesus Christus; z. B. der Führer sei von Gott gewählt) • zielten auf Unterdrückung der Kirche, indem sie versuchten, Handlungsspielraum. möglichst klein zu halten Bevölkerung von ihrer Theologie zu überzeugen ● • Barmer Thesen als Gegenschlag stellen sich gegen und verleugnen falsche Lehre der DC und versuchten auf richtigen Glauben" aufmerksam zu machen • Protestantische Kirche stellte so großes Problem für Hitler da Trennung und trotzdem partnerschaftliches Verhältnis (Heute): In demokratischen Staat ist Zusammenwirken von Staat und Kirche sinnvoll grundsätzlich für beide Seiten konstruktiv bei Anerkennung und Beachtung des unterschiedlichen Auftrags. kann und soll eine positive Beziehung von Staat und Kirche in der Demokratie auch konkret wahrgenommen und gestaltet werden Bereitschaft, den Diskurs über gesellschaftliche und politische Probleme und Lösungsoptionen nicht (nur) als Interessenabgleich zwischen "Staat" und "Kirche" als Teil einer gesellschaftlich breit angelegten Kommunikation jeweiligen Kompetenzen und Erfahrungen aus politischen, ökonomischen, zivilgesellschaftlichen und religiös-. kulturellen Bereichen finden Berücksichtigung Recht der Kirche, sich öffentlich zu allen Fragen zu äußern, ist durch die Religionsfreiheit, aber auch durch die Meinungsfreiheit gewährleistet, wie sie vom Verfassungsrecht und in internationalen Verträgen garantiert sind Kirche als gesellschaftliche Kraft und Stütze des demokratischen Rechtsstaates" 3 Schnittstellen staatlicher und kirchlicher Arbeit: • Religionsunterricht: Konsequenz des Grundgesetz, Staat hat Verpflichtung den Unterricht zu beaufsichtigen und die Kirche ist für den Inhalt verantwortlich • die Kirchensteuer (sind Mitgliedsbeiträge): ein paar Prozent dessen behält der Staat und lässt sich auch für Verwaltungsstrukturen von der Kirche bezahlen • die Seelsorge in der Bundeswehr und Gefängnisse: es ist vereinbart, dass die Militärseelsorge im Auftrag und unter Aufsicht der Kirche vollzogen wird, während der Staat die Organisation übernimmt und die Kosten trägt Rechtliche Grundlagen des Verhältnisses: • Religionsfreiheit = Recht auf eine persönliche individuelle Glaubensüberzeugung/Religion bzw. Weltanschauung frei und öffentlich ausübbar • weltanschauliche Neutralität des Staates = keine Religion oder Weltanschauung und handelt aus neutralen Perspektive; ermöglicht vorurteilsfreie und unvoreingenommene Entscheidungen, in denen niemand aufgrund seiner Religion oder Weltanschauung benachteiligt wird (Beispiel: Antisemitismus und die ideologische Weltanschauung der Nationalsozialisten) • Selbstbestimmung aller Religionsgemeinschaften = jede Religionsgesellschaft ordnet und verwaltet Angelegenheiten selbständig; dabei aber allgemeinen Staatsgesetzen unterworfen/kann nur im Rahmen des Gesetztes agieren ,,Evangelische Kirche unter dem Hakenkreuz" • Zusammenbruch Kaiserreich 1918 • Christen fanden sich in Weimarer Republik nur schwer zurecht • Sehnsucht nach Ruhe und Ordnung der Monarchie • Christen wollten starken Führer • 1933 Adolf Hitler kam mit menschenverachtenden Diktatur an die Macht • Hitler anfangs bewusst Kirchenfreundlich. für mehr Stimmen • Versprechen: „NSDAP trete für Erneuerung des Christentums ein" ,,Neuordnung der Kirche" (Zusammenschluss aller 28 Einzelkirchen zu einer evangelischen Reichskirche) → Liebe gegenüber Hilflosen Schutz des Volkes vor den Untüchtigen und Minderwertigen; waren gegen Judenmission; Rassenverschleierung... • DC sehr erfolgreich mit deutsche evangelische Kirche = Wahlsieg • Ziel: auf Durchsetzung einer völkischen Kirche und des „Arierparagraphen“, alle „Nichtarier" sollten auch Staat- und Kirchendienst entlassen werden • Kirche wehrte sich gegen Gleichschaltung der NS-Staat • Kirche als Gegenbewegung zur Reichskirche • Hitler 1935 Einrichtungen Ministerium für kirchliche Angelegenheiten; kirchenleitende Organe der Bekennenden Kirche sollten behindert werden • Ziel: Christentum früher oder später abschaffen ..deutsche evangelische Kirche veröffentlicht Denkschrift mit offener Kritik gegen jegliches Vorgehen Hitlers Christinnen und Christen traten für jüdische Mitbürger ein und bezahlten mit Leben ● insgesamt hat evangelische Kirche nur in Zusammenhang mit Arierparagraphen gegen NS protestiert • zu Angriff und Vernichtungskrieg schwieg offizielle evangelische Kirche • haben Möglichkeiten ihre Einflussnahme nicht vollkommen ausgeschöpft • nur selten wagten sie aktiven politischen Widerstand • 1945 Gründung der evangelischen Kirche in Deutschland • Stuttgarter Schulderklärung" zur Bekennung an Schuld für zu wenig Mut und Treue Ankündigungen eines Neuanfangs 6. Zukunftsperspektiven: Kirchebindung von Menschen nachhaltig stärken und vertiefen Chancen/Möglichkeiten: - öffentliche Präsenz der Kirche - persönliche Kontakte für unterschiedliche Milieus : - ermöglichen Entwicklung neuer Projekte und Veranstaltungssformate : - klassische Amtshandlung (Taufe, Trauung, Beerdigung) und Heiligabendgottesdienst - - öffentliche Sichtbarkeit von Kirche in Kernfunktion (Gottesdienst, Seelsorge, Bildung, diakonische Zuwendung). Besondere Begegnungschancen: - besondere Gottesdienste z.B. Schulanfang, Erntedankfest, Schulgottesdienste, Gottesdienste im Grünen, bei Stadt-/Dorffesten, zu familiären Anlässen (Taufe, Trauung, Konfirmation), Beerdigung, Heiligabendgottesdienste - Citykirchenarbeit = religiöse Impulse im Stadtleben - z.B. offene Kirche im Freien Tragen zur Stärkung. Identifikation mit kirchlichen Auftrag bei. - - große Events z.B. nach der Kirche regionale Tauffeste, kirchliche Präsenz auf Messen aus Stadt- und Dorffesten - - - ,,Kirche im Tourismus" Milieuübergreifende Kontaktflächen Kirche kann man Urlaub neu und in gewisser Weise anonym und geschützt erlebt werden elementare Kurse über christlichen Glauben - - „Religion für Neugierige" Auseinandersetzung mit christlichen Themen und Förderung Sprachfähigkeit in Glaubens Dingen - Weitere Perspektiven aus dem Unterricht: Montagsdemonstration kirchliche Diskussionsrunden: Ursachen weltweiter Aufrüstung und kriegerischer Konflikte und Alternativen bedenken unter dem schützenden Dach der Kirche entstand eine Art Friedensbewegung - Anliegen ungestraft aussprechen · Ausreisewillige, die systematisch schikaniert wurden, suchten und fanden Schutz in der Kirche Kirche als treibende Kraft für aktive Auseinandersetzung mit politischer Realität und friedliche Massenproteste 5

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Verhältnis Kirche und Staat: Kulturkampf: - · „Kulturkampf“ 1871 = die ersten konkreten Bewegungen gegen die Verbindung von Kirche und Staat: Meinungsfreiheit wurde untersagt und Zivilehe, sowie die Schulaufsicht wurden eingeführt (Kanzelparagraphen). Durch diese politischen Maßnahmen sollte der Einfluss der katholischen Kirche minimiert werden, jedoch hatten diese Vorschriften für die evangelische Kirche Konsequenzen Geschichtlicher Hintergrund: • Hitler kam an die Macht. • Einführung des Arierparagraphen in der Kirche ● Protestbewegung Pfarrernotbund wurde gegründet • 1934 Gründung der rechtmäßigen evangelischen Kirche Deutschlands" • Barmer Thesen richten sich klar gegen Pseudo Theologie der Deutschen Christen" (DC richten sich gegen einzig wahren Gott und Jesus Christus; z. 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Weltanschauung frei und öffentlich ausübbar • weltanschauliche Neutralität des Staates = keine Religion oder Weltanschauung und handelt aus neutralen Perspektive; ermöglicht vorurteilsfreie und unvoreingenommene Entscheidungen, in denen niemand aufgrund seiner Religion oder Weltanschauung benachteiligt wird (Beispiel: Antisemitismus und die ideologische Weltanschauung der Nationalsozialisten) • Selbstbestimmung aller Religionsgemeinschaften = jede Religionsgesellschaft ordnet und verwaltet Angelegenheiten selbständig; dabei aber allgemeinen Staatsgesetzen unterworfen/kann nur im Rahmen des Gesetztes agieren ,,Evangelische Kirche unter dem Hakenkreuz" • Zusammenbruch Kaiserreich 1918 • Christen fanden sich in Weimarer Republik nur schwer zurecht • Sehnsucht nach Ruhe und Ordnung der Monarchie • Christen wollten starken Führer • 1933 Adolf Hitler kam mit menschenverachtenden Diktatur an die Macht • Hitler anfangs bewusst Kirchenfreundlich. für mehr Stimmen • Versprechen: „NSDAP trete für Erneuerung des Christentums ein" ,,Neuordnung der Kirche" (Zusammenschluss aller 28 Einzelkirchen zu einer evangelischen Reichskirche) → Liebe gegenüber Hilflosen Schutz des Volkes vor den Untüchtigen und Minderwertigen; waren gegen Judenmission; Rassenverschleierung... • DC sehr erfolgreich mit deutsche evangelische Kirche = Wahlsieg • Ziel: auf Durchsetzung einer völkischen Kirche und des „Arierparagraphen“, alle „Nichtarier" sollten auch Staat- und Kirchendienst entlassen werden • Kirche wehrte sich gegen Gleichschaltung der NS-Staat • Kirche als Gegenbewegung zur Reichskirche • Hitler 1935 Einrichtungen Ministerium für kirchliche Angelegenheiten; kirchenleitende Organe der Bekennenden Kirche sollten behindert werden • Ziel: Christentum früher oder später abschaffen ..deutsche evangelische Kirche veröffentlicht Denkschrift mit offener Kritik gegen jegliches Vorgehen Hitlers Christinnen und Christen traten für jüdische Mitbürger ein und bezahlten mit Leben ● insgesamt hat evangelische Kirche nur in Zusammenhang mit Arierparagraphen gegen NS protestiert • zu Angriff und Vernichtungskrieg schwieg offizielle evangelische Kirche • haben Möglichkeiten ihre Einflussnahme nicht vollkommen ausgeschöpft • nur selten wagten sie aktiven politischen Widerstand • 1945 Gründung der evangelischen Kirche in Deutschland • Stuttgarter Schulderklärung" zur Bekennung an Schuld für zu wenig Mut und Treue Ankündigungen eines Neuanfangs 6. Zukunftsperspektiven: Kirchebindung von Menschen nachhaltig stärken und vertiefen Chancen/Möglichkeiten: - öffentliche Präsenz der Kirche - persönliche Kontakte für unterschiedliche Milieus : - ermöglichen Entwicklung neuer Projekte und Veranstaltungssformate : - klassische Amtshandlung (Taufe, Trauung, Beerdigung) und Heiligabendgottesdienst - - öffentliche Sichtbarkeit von Kirche in Kernfunktion (Gottesdienst, Seelsorge, Bildung, diakonische Zuwendung). Besondere Begegnungschancen: - besondere Gottesdienste z.B. Schulanfang, Erntedankfest, Schulgottesdienste, Gottesdienste im Grünen, bei Stadt-/Dorffesten, zu familiären Anlässen (Taufe, Trauung, Konfirmation), Beerdigung, Heiligabendgottesdienste - Citykirchenarbeit = religiöse Impulse im Stadtleben - z.B. offene Kirche im Freien Tragen zur Stärkung. Identifikation mit kirchlichen Auftrag bei. - - große Events z.B. nach der Kirche regionale Tauffeste, kirchliche Präsenz auf Messen aus Stadt- und Dorffesten - - - ,,Kirche im Tourismus" Milieuübergreifende Kontaktflächen Kirche kann man Urlaub neu und in gewisser Weise anonym und geschützt erlebt werden elementare Kurse über christlichen Glauben - - „Religion für Neugierige" Auseinandersetzung mit christlichen Themen und Förderung Sprachfähigkeit in Glaubens Dingen - Weitere Perspektiven aus dem Unterricht: Montagsdemonstration kirchliche Diskussionsrunden: Ursachen weltweiter Aufrüstung und kriegerischer Konflikte und Alternativen bedenken unter dem schützenden Dach der Kirche entstand eine Art Friedensbewegung - Anliegen ungestraft aussprechen · Ausreisewillige, die systematisch schikaniert wurden, suchten und fanden Schutz in der Kirche Kirche als treibende Kraft für aktive Auseinandersetzung mit politischer Realität und friedliche Massenproteste 5