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Palästina zur Zeit Jesu

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 Allgemeine Situation zur Zeit Jesu:
Helenisierung Palästinas
wechselnde Fremdherrschaft
vermischung von Völkern des Orients und helenisch-m

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Es geht um die Unterdrückung des jüdischen Volkes und die Zwangshellenisierung zur Zeit Jesu. Aufgrund der großen Angst und Unzufriedenheit seitens der Juden herrschte eine Art Endzeitstimmung. Sie erhofften die Erlösung durch einen Erretter.

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Allgemeine Situation zur Zeit Jesu: Helenisierung Palästinas wechselnde Fremdherrschaft vermischung von Völkern des Orients und helenisch-makedonischen Privilegierung Hellenen (offizier, Pächtern -:-) } zentrale Führungspositionen • neue Verwaltungssprache Cloine - Griechisch) → jüd. Kultur wird überlagert / verdrängt ● ● • wirtschaftl. Aufstieg → Juden sind wirtschaft. abhängig von Griechen zwangshellenisierung → verbot der jüd. Kultur (Halten des Sabbats, etc.) · Kultwelle Veränderungen → Einführung gr. Literatur, kultur und Architektu verlust religiöser und kultweller Identität der Juden Auswirkungen auf jüdisches Leben: Zölle und Abgaben Erniedrigungen Ausbreitende Armut ● · sozialer + wirtschaftl. Druck • soziale und pl. Bewegungen Challeabaer aufstand) Stimmung des jüd. Volkes: • Untergangsstimmung • Hoffnung auf neue, bessere welt und den Messias Erwartung des entzeitlichen Gerichts · 2 - Äonen-Lehre (zeit auf Erde / Zeit in Reich Gottes) Gruppierungen: . ● Ablehnung religiöses Neuerungen • radikale Einhaltung der Tora • Erhoffung des Messias ● Einhaltung der Gebote Gottes Reich, wenn alle Gebote befolgen Strenge Befolgung der Tora Erwartung Messias (schneller durch Gewalt) Sadduzäer Es ist unsicher, ob sie ihren Namen aus dem hebräischen Wort für ..gerecht" haben, oder ob einer der Begründer mit Namen Zadok hieß. Sie waren der priesterliche Hochadel. Deswegen waren beim Volk nicht sehr beliebt. Sie lehnten jede Neuerung ihrer religiösen Handlungen und Vorstellungen ab. Von einem Messias haben sie nichts erwartet. Der Tempel war für sie das Wichtigste. Sadduzäer passten sich immer an die jeweilige politische Macht an, in diesem Falle an die Römer. Das Ende erfuhren sie um 70 n. Chr. Denn da wurde...

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F

Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

Es geht um die Unterdrückung des jüdischen Volkes und die Zwangshellenisierung zur Zeit Jesu. Aufgrund der großen Angst und Unzufriedenheit seitens der Juden herrschte eine Art Endzeitstimmung. Sie erhofften die Erlösung durch einen Erretter.

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Allgemeine Situation zur Zeit Jesu: Helenisierung Palästinas wechselnde Fremdherrschaft vermischung von Völkern des Orients und helenisch-makedonischen Privilegierung Hellenen (offizier, Pächtern -:-) } zentrale Führungspositionen • neue Verwaltungssprache Cloine - Griechisch) → jüd. Kultur wird überlagert / verdrängt ● ● • wirtschaftl. Aufstieg → Juden sind wirtschaft. abhängig von Griechen zwangshellenisierung → verbot der jüd. Kultur (Halten des Sabbats, etc.) · Kultwelle Veränderungen → Einführung gr. Literatur, kultur und Architektu verlust religiöser und kultweller Identität der Juden Auswirkungen auf jüdisches Leben: Zölle und Abgaben Erniedrigungen Ausbreitende Armut ● · sozialer + wirtschaftl. Druck • soziale und pl. Bewegungen Challeabaer aufstand) Stimmung des jüd. Volkes: • Untergangsstimmung • Hoffnung auf neue, bessere welt und den Messias Erwartung des entzeitlichen Gerichts · 2 - Äonen-Lehre (zeit auf Erde / Zeit in Reich Gottes) Gruppierungen: . ● Ablehnung religiöses Neuerungen • radikale Einhaltung der Tora • Erhoffung des Messias ● Einhaltung der Gebote Gottes Reich, wenn alle Gebote befolgen Strenge Befolgung der Tora Erwartung Messias (schneller durch Gewalt) Sadduzäer Es ist unsicher, ob sie ihren Namen aus dem hebräischen Wort für ..gerecht" haben, oder ob einer der Begründer mit Namen Zadok hieß. Sie waren der priesterliche Hochadel. Deswegen waren beim Volk nicht sehr beliebt. Sie lehnten jede Neuerung ihrer religiösen Handlungen und Vorstellungen ab. Von einem Messias haben sie nichts erwartet. Der Tempel war für sie das Wichtigste. Sadduzäer passten sich immer an die jeweilige politische Macht an, in diesem Falle an die Römer. Das Ende erfuhren sie um 70 n. Chr. Denn da wurde...

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