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Sachtextanalyse - John Hospers

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 Sachtextanalyse - Hospers über den freien Willen
Der philosophische Sachtext ,,Der freie Wille - ein bloßer Aberglaube" wurde von John Hosp

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Buch-Quelle: PhiloS. 79 M3 „Der freie Wille - ein bloßer Aberglaube“ philosophische Sachtextanalyse - (wurde als Musterlösung genommen —> 1+)

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Sachtextanalyse - Hospers über den freien Willen Der philosophische Sachtext ,,Der freie Wille - ein bloßer Aberglaube" wurde von John Hospers, Proffesor für Philosophie an der University of Southern California, verfasst und 1970 im Buch ,,An Introduction to Philosophical Analysis" veröffentlicht. Die zentrale Fragestellung lautet ,,Ist der freie Wille eine Illusion?" und wird mit der zentralen These, dass das menschliche Leben durch Erbanlagen und Umwelteinflüssen determiniert sei, beantwortet. Um seine zentrale These einzuleiten, hebt Hospers zunächst den wissenschaftlichen Fortschritt bezüglich determinierender Faktoren hervor. Hierzu führt er zuerst ein Beispiel, sowie ein Vergleich vor; exakte Bestimmung der Zeit der Sonnenfinsternis, sowie den Vergleich zwischen früher und heute bezüglich der Hervorsehbarkeit eines Projektils, indem klar würde, dass in der heutigen Zeit der Weg eines Projektils mit Genauigkeit geplant werden, sodass das Ziel bei richtiger Entfernung und Abschusszeit genau getroffen werden könne, wie es heutzutage auch Spezialeinheiten zum militärischen Nutzen anwenden. (Vgl. Z. 1-17) Die Erkenntnis, dass Gegebenheiten determiniert seien und durch die Wissenschaft erfasst werden können, wendet er auf ein nächstes Beispiel an. Und zwar ist dies sein zentrales Beispiel, welches besagt, dass ein Stein einen Berg hinab rolle und es dabei unbekannte Ausgangsbedingungen gäbe, welche auf die unbekannte physikalische Kräftewirkung zurückzuführen seien, obwohl dies für den Betrachter oft zufällig aussieht. (Vgl. Z. 18-35) Außerdem zieht er hier...

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eine Parallele zwischen den genannten Beispielen, indem er darauf aufmerksam macht, das auch das Beispiel des Steins, genauso determiniert sei wie die Sonnenfinsternis oder das Projektil, jedoch die mathematische Möglichkeit die Determination zu erfassen eine viel größere Schwierigkeit darstellen würde. Erkenntlich wird dies vor allem durch Phrasen wie ,,die Wissenschaft zeigt schrittweise“ (Z.39); „Wir wissen heute viel mehr als je zuvor" (Z.40f.) oder auch ,,Der Mensch wird mehr und mehr dem Stein ähnlich“ (Z.45) Dies wendet er dann auf seine Kernthese an, welche besagt, dass der freie Wille eines Menschens nur eine Illusion sei. Die Determination des menschlichen Verhaltens begründet er mit den ,,Gesetzen des menschlichen Verhaltens“ (Z. 42f.), welche Erbanlagen und Umwelteinflüssen unterliegen würden und somit durch ihre Facettenreiche und komplexere Wirkung zu einer noch schwereren Erfassung führen würden. (Vgl. Z. 40-57) Die Analogie zwischen den Beispielen und dem steigenden Schwierigkeitsgrad zur Determination dessen, lässt die gleiche Logik auf das Beispiel des Menschen projizieren. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Hospers dem Menschen keinen freien Willen zuschreibt und dies anhand anderer determinierter Beispiele ableitet. Dazu versucht er das menschliche Verhalten durch andere Beispiele zuvereinfachen, was er durch wissenschaftliche Erkenntnisse zuerklären versucht, was eine überzeugende Wirkung hat, wobei Aspekte wie der Verstand ausgelassen werden und zu kritisieren sind.

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