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Utilitarismus und Kant

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 Klassischer Utilitarismus
= Lehre, die im Nützlichen die Grundlage des sittlichen Verhaltens sieht und ideale Werte nur
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Meine Zusammenfassung für eine Ethik Klausur zum Thema Utilitarismus und in Beziehung zu Kant.

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Klassischer Utilitarismus = Lehre, die im Nützlichen die Grundlage des sittlichen Verhaltens sieht und ideale Werte nur anerkennt, sofern sie dem Einzelnen oder der Gemeinschaft nützen; Nützlichkeitsprinzip Bethams Utilitarismus: Ethik Lernblätter = moralisch richtig ist eine Handlung nach Bentham, wenn für alle Betroffenen möglichst viel Freude und möglichst wenig Leid erreicht wird. Hedonistisches Kalkül =Befriedigungen (pleasures) zu erhöhen und Schmerzen zu verhindern Größe der Befriedigung abhängig von vier Umständen: 1. Intensität 2. Dauer 3. Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens 4. Zeitliche Nähe Außerdem: 1. Fruchtbarkeit 2. Reinheit Eine Befriedigung ist fruchtbar, wenn sie weitere Befriedigungen dieser Art nach sich zieht. Eine Befriedigung ist rein, wenn es unwahrscheinlich ist, dass sie Schmerzen erzeugt. Entsprechendes gilt für einen Schmerz. Grundprinzipien des Utilitarismus Utilitaristischer Imperativ: ,,Handle so, dass die Folgen deiner Handlung bzw. Handlungsregel für das Wohlergehen aller optimal sind!" 1. Konsequenzenprinzip/Folgenprinzip: Die moralische Richtigkeit einer Handlung oder Handlungsregel bestimmt sich ausschließlich von den Folgen her. 2. Hedonistisches Prinzip: Kriterium der moralischen Beurteilung einer Handlung ist das durch die Handlung erzielte Glück. 3. Universalistisches Prinzip: Entscheidend für den moralischen Wert einer Handlung oder Handlungsregel ist das Wohlergehen aller von der Handlung Betroffenen. 4. Utilitätsprinzip: Maßstab für die Beurteilung der Folgen einer Handlung ist der Nutzen für das, was als an sich gut erachtet wird. Stärken und Schwächen des Utilitarismus Stärken Oberstes Ziel Glück (jedes Individuum hat das Ziel glücklich zu sein) Moral, Religion unabhängig voneinander Meinung des Einzelnen egal Jeder...

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Mensch wird gleichwertig behandelt, man selbst ist genauso viel wert wie andere Konflikte können vermieden werden, da nur das höchste Glück beachtet wird Minimales Engagement Empirische Denkweise ist entscheidend = Eine Handlungssituation: 1.) Welche Handlungsalternative entspricht wessen (unmittelbaren) Interessen? 2.) Formuliere Maximen, die der jeweiligen Handlungsent- scheidung zugrunde liegen könnten. 3.) Formuliere Kriterien, mit deren Handlungsutilitarismus Jede einzelne Handlung wird danach bewertet, ob sie die besten Folgen für die meisten Betroffenen hat oder nicht. Hilfe man beurteilen kann, welche der Maximen moralisch richtig ist. Regelutilitarismus Vermutliche unmittelbare Interessen: A möchte sein Geld. B möchte das Geld behalten. B gibt das Geld zurück. Entspricht den Interessen von A. ↑↑↑↑ „Ich stehle nicht das Gut anderer." ↑ ↑ Handlungen: A fällt ein 100,-€ -Schein aus der Tasche. B sieht das und steckt den Schein unbemerkt ein. Ist die Maxime verallgemeinerbar? Ja Schwächen Freude, Leid schwer messbar (v.a. in Zahlen) Konsequenzen unvorhersehbar Wer glücklich, wer nicht? ->nicht nachweisbar Keine Glücksdefinition Minderheiten verlieren für Glück aller (werden unterdrückt) Motiv der Handlungen fehlt Schwierig, die langfristigen Folgen einer Handlung abzuschätzen Kreis der Betroffenen nicht messbar Sehr langwierig (keine schnelle Entscheidung möglich) Personen zu töten oder zu quälen ist nicht grundsätzlich falsch Wertmonismus (= Unterordnung aller Werte unter einem Obersten) Die Handlungsalternativen für B: Mögl. Rechtfertigung der Interessen: A: Möchte es zurückhaben, weil es sein Geld ist. B: Ist für ihn eine positive Überraschung. Deshalb möchte er es gerne behalten. B behält das Geld. Entspricht den Interessen von B. ,,Ich behalte das, was ich finde." „Ich behalte das Gut/Eigentum anderer, wenn ich es finde." Nein Moralische Regeln werden nach dem Prinzip der Nützlichkeit bewertet bzw. entwickelt. (Welche Regel erzeugt am meisten Glück, wenn sich alle nach ihr richten?) Es muss also nicht für jede Handlung eine erneute Bewertung vorgenommen werden. Präferenzutilitarismus = Man bezeichnet nicht Glück und Lust bzw. Schmerz und Unlust der einzelnen Betroffenen, sondern man schaut sich die Präferenzen an. Man wählt die Handlung aus, bei der es am wahrscheinlichsten ist, dass die Präferenzen der meisten Betroffenen berücksichtigt werden. Die Interessen müssen von einem unparteiischen Standpunkt gegeneinander abgewogen werden und alle Personen werden dabei gleichermaßen berücksichtigt. Wer kann Präferenzen haben? Alle Lebewesen, die ein Schmerzempfinden haben, haben die Präferenz, frei von Schmerzen und Leid zu sein und müssen berücksichtigt werden. Wer kann Präferenzen im Bezug auf sein Weiterleben haben? Nur Personen, die einen Sinn für Zukunft, Vergangenheit und Selbstbewusstsein haben. (auch z. B. die großen Menschenaffen und Delfine) Deswegen ist es wesentlich schlimmer eine Person zu töten als ein anderes Lebewesen. Mögliche Probleme: ● Kant Wer entscheidet Wer eine Person ist und Wer nicht? Es entsteht eine Art Hierarchie: nicht alle Menschen werden gleichermaßen berücksichtigt. Weniger berücksichtigt: Babys, stark mental eingeschränkte Person, demenzerkrankte, Embryonen, Koma Patienten Zwei-Welten-Theorie Die äußere Existenz des Menschen/die äußere Die innere Existenz des Menschen Sinnenwelt ,,der bestirnte Himmel über mir" Das Universum dehnt sich zwar ins Unendliche; die äußere Existenz des Menschen ist aber zeitlich begrenzt. Der Anblick dieser Welt vernichtet die eigene Wichtigkeit. der Mensch ist in zufälliger Verknüpfung mit dieser Welt Sichtbare Welt > Naturgesetze (heteronom) Folgen pflichtmäßig (Legalität) hypothetischer Imperativ (z.B. Wenn du abnehmen willst, trinke nur Wasser.") -> Mittel, um einen Zweck zu erreichen Materie der Handlung ,,das moralische Gesetz in mir“ unsichtbare Verstandeswelt erhebt den Wert als eigener Intelligenz > Sittengesetz (autonom) Guter Wille aus Pflicht (Moralität) Kategorischer Imperativ (Handeln nach dem Kategorischen Imperativ ist identisch mit Handeln aus gutem Willen und Handeln aus Pflicht) -> nicht nur gut, um einen Zweck zu erreichen, sondern unbedingt gut. Form der Handlung „Pflichtmäßig"“ vs. „aus Pflicht" Aus Eigenliebe = mein Nutzen = Eigeninteresse Legalität Handlung pflichtgemäß Aus Neigung = Mitleid, Sympathie, Liebe = Lust, Unlust pflichtwidrig Aus Pflicht =Achtung vor Sittengesetz = vernünftige Einsicht Moralität Maximen = oberste, persönliche Lebensregel, Grundsatz des Wollens und Handelns. Bsp.: Eine Maxime ist ein Handlungsgrundsatz eines vernünftigen Wesens. Ein Beispiel wäre ,,Ich lüge nie. " oder ,,Wenn ich angegriffen werde, verteidige ich mich. ... Maximen sind praktische Regeln, die sich ein vernünftiges Wesen mit dem Ziel auferlegt, danach zu handeln. Hypothetischer Imperativ = Er hält dem entgegen, dass moralische Forderungen unbedingt und kategorisch gelten, nicht nur unter Voraussetzung bestimmter Präferenzen oder Ziele. Kategorischer Imperativ = Es gibt, laut Kant, nur einen einzigen kategorischen Imperativ, nach dem man handeln soll, den bekannten Imperativ: „Handle nur nach derjenigen Maxime, von der du wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde! Unterscheidung der Imperative: Das, was wir tun sollen, kann man in Imperativen ausdrücken. Es geht im Folgenden nicht um Imperative überhaupt, sondern um Imperative, die der Vernunft entspringen. Aber auch hier gilt: Nicht jeder Imperativ ist ein sittlicher Imperativ. kategorisch: unbedingt geboten: ,,Handle allgemein gesetzmäßig" moralischer Imperativ = Gebot (Gesetz) der Sittlichkeit Handlung ist Zweck Was soll ich tun? Imperative technische Imperative = Regeln der Geschicklichkeit bezogen auf beliebige Zwecke hypothetisch: bedingt geboten: ,,Wenn du x willst, tue y!" pragmatische Imperative Ratschläge der Klugheit bezogen auf den Zweck, den jeder hat: Glückseligkeit = Handlung ist Mittel für meine Zwecke Beispiel für eine Regel der Geschicklichkeit: „Wenn du deinen Körper fit halten willst, treibe regelmäßig Sport!" Beispiel für einen Ratschlag der Klugheit: ,,Wenn du in deinem Leben glücklich werden willst, dann lege große Sorgfalt auf die Auswahl deiner Freunde!" Das Gebot der Sittlichkeit gilt als kategorisch, d.h. unbedingt, und das heißt wiederum, unabhängig von den subjektiven Präferenzen oder Absichten. Eine Handlung ist Zweck, wenn ich beispielsweise einem Menschen helfe, um ihm zu helfen, und nicht, um für mich irgendeinen Vorteil zu haben. Kants Menschheitszweckformel Kants Formel des ,,Zweckes an sich selbst" (Selbstzweckformel) lautet wie folgt: ,,Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person als in der Person eines jeden andern jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst. Preis: Etwas, das seinen Preis hat, ist austauschbar bzw. durch Gleiches ersetzbar. Man ist Mittel zum Zweck oder ein Zweck an sich. Würde: Jemand, der Würde hat, ist jedem Preis überlegen und durch nichts Gleichwertiges ersetzbar (innerer Wert). Zweck an sich: Wer Zweck an sich ist, hat Würde, ist also kein Mittel zum Zweck, sondern oberster Zweck. Gesinnungen (Maximen des Willens): Bestimmungen des Willens; der Wert von z.B. Treueversprechen besteht in den Maximen des Willens Achtung: Alles, was Würde hart, verdient Achtung.

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Klassischer Utilitarismus = Lehre, die im Nützlichen die Grundlage des sittlichen Verhaltens sieht und ideale Werte nur anerkennt, sofern sie dem Einzelnen oder der Gemeinschaft nützen; Nützlichkeitsprinzip Bethams Utilitarismus: Ethik Lernblätter = moralisch richtig ist eine Handlung nach Bentham, wenn für alle Betroffenen möglichst viel Freude und möglichst wenig Leid erreicht wird. Hedonistisches Kalkül =Befriedigungen (pleasures) zu erhöhen und Schmerzen zu verhindern Größe der Befriedigung abhängig von vier Umständen: 1. Intensität 2. Dauer 3. Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens 4. Zeitliche Nähe Außerdem: 1. Fruchtbarkeit 2. Reinheit Eine Befriedigung ist fruchtbar, wenn sie weitere Befriedigungen dieser Art nach sich zieht. Eine Befriedigung ist rein, wenn es unwahrscheinlich ist, dass sie Schmerzen erzeugt. Entsprechendes gilt für einen Schmerz. Grundprinzipien des Utilitarismus Utilitaristischer Imperativ: ,,Handle so, dass die Folgen deiner Handlung bzw. Handlungsregel für das Wohlergehen aller optimal sind!" 1. Konsequenzenprinzip/Folgenprinzip: Die moralische Richtigkeit einer Handlung oder Handlungsregel bestimmt sich ausschließlich von den Folgen her. 2. Hedonistisches Prinzip: Kriterium der moralischen Beurteilung einer Handlung ist das durch die Handlung erzielte Glück. 3. Universalistisches Prinzip: Entscheidend für den moralischen Wert einer Handlung oder Handlungsregel ist das Wohlergehen aller von der Handlung Betroffenen. 4. Utilitätsprinzip: Maßstab für die Beurteilung der Folgen einer Handlung ist der Nutzen für das, was als an sich gut erachtet wird. Stärken und Schwächen des Utilitarismus Stärken Oberstes Ziel Glück (jedes Individuum hat das Ziel glücklich zu sein) Moral, Religion unabhängig voneinander Meinung des Einzelnen egal Jeder...

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Mensch wird gleichwertig behandelt, man selbst ist genauso viel wert wie andere Konflikte können vermieden werden, da nur das höchste Glück beachtet wird Minimales Engagement Empirische Denkweise ist entscheidend = Eine Handlungssituation: 1.) Welche Handlungsalternative entspricht wessen (unmittelbaren) Interessen? 2.) Formuliere Maximen, die der jeweiligen Handlungsent- scheidung zugrunde liegen könnten. 3.) Formuliere Kriterien, mit deren Handlungsutilitarismus Jede einzelne Handlung wird danach bewertet, ob sie die besten Folgen für die meisten Betroffenen hat oder nicht. Hilfe man beurteilen kann, welche der Maximen moralisch richtig ist. Regelutilitarismus Vermutliche unmittelbare Interessen: A möchte sein Geld. B möchte das Geld behalten. B gibt das Geld zurück. Entspricht den Interessen von A. ↑↑↑↑ „Ich stehle nicht das Gut anderer." ↑ ↑ Handlungen: A fällt ein 100,-€ -Schein aus der Tasche. B sieht das und steckt den Schein unbemerkt ein. Ist die Maxime verallgemeinerbar? Ja Schwächen Freude, Leid schwer messbar (v.a. in Zahlen) Konsequenzen unvorhersehbar Wer glücklich, wer nicht? ->nicht nachweisbar Keine Glücksdefinition Minderheiten verlieren für Glück aller (werden unterdrückt) Motiv der Handlungen fehlt Schwierig, die langfristigen Folgen einer Handlung abzuschätzen Kreis der Betroffenen nicht messbar Sehr langwierig (keine schnelle Entscheidung möglich) Personen zu töten oder zu quälen ist nicht grundsätzlich falsch Wertmonismus (= Unterordnung aller Werte unter einem Obersten) Die Handlungsalternativen für B: Mögl. Rechtfertigung der Interessen: A: Möchte es zurückhaben, weil es sein Geld ist. B: Ist für ihn eine positive Überraschung. Deshalb möchte er es gerne behalten. B behält das Geld. Entspricht den Interessen von B. ,,Ich behalte das, was ich finde." „Ich behalte das Gut/Eigentum anderer, wenn ich es finde." Nein Moralische Regeln werden nach dem Prinzip der Nützlichkeit bewertet bzw. entwickelt. (Welche Regel erzeugt am meisten Glück, wenn sich alle nach ihr richten?) Es muss also nicht für jede Handlung eine erneute Bewertung vorgenommen werden. Präferenzutilitarismus = Man bezeichnet nicht Glück und Lust bzw. Schmerz und Unlust der einzelnen Betroffenen, sondern man schaut sich die Präferenzen an. Man wählt die Handlung aus, bei der es am wahrscheinlichsten ist, dass die Präferenzen der meisten Betroffenen berücksichtigt werden. Die Interessen müssen von einem unparteiischen Standpunkt gegeneinander abgewogen werden und alle Personen werden dabei gleichermaßen berücksichtigt. Wer kann Präferenzen haben? Alle Lebewesen, die ein Schmerzempfinden haben, haben die Präferenz, frei von Schmerzen und Leid zu sein und müssen berücksichtigt werden. Wer kann Präferenzen im Bezug auf sein Weiterleben haben? Nur Personen, die einen Sinn für Zukunft, Vergangenheit und Selbstbewusstsein haben. (auch z. B. die großen Menschenaffen und Delfine) Deswegen ist es wesentlich schlimmer eine Person zu töten als ein anderes Lebewesen. Mögliche Probleme: ● Kant Wer entscheidet Wer eine Person ist und Wer nicht? Es entsteht eine Art Hierarchie: nicht alle Menschen werden gleichermaßen berücksichtigt. Weniger berücksichtigt: Babys, stark mental eingeschränkte Person, demenzerkrankte, Embryonen, Koma Patienten Zwei-Welten-Theorie Die äußere Existenz des Menschen/die äußere Die innere Existenz des Menschen Sinnenwelt ,,der bestirnte Himmel über mir" Das Universum dehnt sich zwar ins Unendliche; die äußere Existenz des Menschen ist aber zeitlich begrenzt. Der Anblick dieser Welt vernichtet die eigene Wichtigkeit. der Mensch ist in zufälliger Verknüpfung mit dieser Welt Sichtbare Welt > Naturgesetze (heteronom) Folgen pflichtmäßig (Legalität) hypothetischer Imperativ (z.B. Wenn du abnehmen willst, trinke nur Wasser.") -> Mittel, um einen Zweck zu erreichen Materie der Handlung ,,das moralische Gesetz in mir“ unsichtbare Verstandeswelt erhebt den Wert als eigener Intelligenz > Sittengesetz (autonom) Guter Wille aus Pflicht (Moralität) Kategorischer Imperativ (Handeln nach dem Kategorischen Imperativ ist identisch mit Handeln aus gutem Willen und Handeln aus Pflicht) -> nicht nur gut, um einen Zweck zu erreichen, sondern unbedingt gut. Form der Handlung „Pflichtmäßig"“ vs. „aus Pflicht" Aus Eigenliebe = mein Nutzen = Eigeninteresse Legalität Handlung pflichtgemäß Aus Neigung = Mitleid, Sympathie, Liebe = Lust, Unlust pflichtwidrig Aus Pflicht =Achtung vor Sittengesetz = vernünftige Einsicht Moralität Maximen = oberste, persönliche Lebensregel, Grundsatz des Wollens und Handelns. Bsp.: Eine Maxime ist ein Handlungsgrundsatz eines vernünftigen Wesens. Ein Beispiel wäre ,,Ich lüge nie. " oder ,,Wenn ich angegriffen werde, verteidige ich mich. ... Maximen sind praktische Regeln, die sich ein vernünftiges Wesen mit dem Ziel auferlegt, danach zu handeln. Hypothetischer Imperativ = Er hält dem entgegen, dass moralische Forderungen unbedingt und kategorisch gelten, nicht nur unter Voraussetzung bestimmter Präferenzen oder Ziele. Kategorischer Imperativ = Es gibt, laut Kant, nur einen einzigen kategorischen Imperativ, nach dem man handeln soll, den bekannten Imperativ: „Handle nur nach derjenigen Maxime, von der du wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde! Unterscheidung der Imperative: Das, was wir tun sollen, kann man in Imperativen ausdrücken. Es geht im Folgenden nicht um Imperative überhaupt, sondern um Imperative, die der Vernunft entspringen. Aber auch hier gilt: Nicht jeder Imperativ ist ein sittlicher Imperativ. kategorisch: unbedingt geboten: ,,Handle allgemein gesetzmäßig" moralischer Imperativ = Gebot (Gesetz) der Sittlichkeit Handlung ist Zweck Was soll ich tun? Imperative technische Imperative = Regeln der Geschicklichkeit bezogen auf beliebige Zwecke hypothetisch: bedingt geboten: ,,Wenn du x willst, tue y!" pragmatische Imperative Ratschläge der Klugheit bezogen auf den Zweck, den jeder hat: Glückseligkeit = Handlung ist Mittel für meine Zwecke Beispiel für eine Regel der Geschicklichkeit: „Wenn du deinen Körper fit halten willst, treibe regelmäßig Sport!" Beispiel für einen Ratschlag der Klugheit: ,,Wenn du in deinem Leben glücklich werden willst, dann lege große Sorgfalt auf die Auswahl deiner Freunde!" Das Gebot der Sittlichkeit gilt als kategorisch, d.h. unbedingt, und das heißt wiederum, unabhängig von den subjektiven Präferenzen oder Absichten. Eine Handlung ist Zweck, wenn ich beispielsweise einem Menschen helfe, um ihm zu helfen, und nicht, um für mich irgendeinen Vorteil zu haben. Kants Menschheitszweckformel Kants Formel des ,,Zweckes an sich selbst" (Selbstzweckformel) lautet wie folgt: ,,Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person als in der Person eines jeden andern jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst. Preis: Etwas, das seinen Preis hat, ist austauschbar bzw. durch Gleiches ersetzbar. Man ist Mittel zum Zweck oder ein Zweck an sich. Würde: Jemand, der Würde hat, ist jedem Preis überlegen und durch nichts Gleichwertiges ersetzbar (innerer Wert). Zweck an sich: Wer Zweck an sich ist, hat Würde, ist also kein Mittel zum Zweck, sondern oberster Zweck. Gesinnungen (Maximen des Willens): Bestimmungen des Willens; der Wert von z.B. Treueversprechen besteht in den Maximen des Willens Achtung: Alles, was Würde hart, verdient Achtung.