Zusammenfassung zu: Recht und Gerechtigkeit

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Zusammenfassung zu: Recht und Gerechtigkeit

 RECHT UND GERECHTIGKEIT
Was ist Recht?
· Definition: → Recht ist ein System von Normen die menschliches Verhalten regeln
→ Recht ist Wille

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Rechtspositivismus, Naturrecht, Radbruch, Aristoteles, Liberalismus und Kommunitarismus

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RECHT UND GERECHTIGKEIT Was ist Recht? · Definition: → Recht ist ein System von Normen die menschliches Verhalten regeln → Recht ist Wille zur Gerechtigkeit" vorläufige > Sitte, Moral, Recht *Sitte (Brauchtum, Tradition) → was bisher geschehen ist, soll auch weiter geschehen →was Brauch ist, sollst du tun x Recht - → das Normale" wird zum Normativen " Der Unterschied - Gesetz Gewohnheitsrecht → erhelot das Regelmäßige • gesetzliche Forderungen! / zum Rechtmäßigen kann sich nur formelles Recht wann liegt eine strafbare Handlung vor? * Moralisches Recht (Sittlichkeit) →Normen, die um ihrer selbstwillen zu - Verhaltenssteuerung •Konfuktbereinigung Sicherheit der Freiheit Gesellschaftssteuerung -Erziehung be folgen sind → haben Anspruch immer gültig zu sein auch wenn sie keiner Geltung verschaffen, wenn sie sich nicht zu sehr vom tatsächlichen Leben entfernen allgemein: System von normativen Verbindlichkeiten Zwangscharakter" des Rechts (im Gegensatz zu Moralnormen od. Etikette) keine freiwillig z zu befolgende Regeln ७ missachtung mit Strafen verbunden. materielles (inhaltliches Recht wie Verfahrt man für eine objektive Ermittlung einer strafbaren Handlung? Zwangsakt meist an einen Staat gebunden → Rechtsnormen der Höchsten Stufe = Verfassungsnormen → tatsächlich wirksam/größtenteils akzeptiert → funktionen des Rechts: - legetimation und organisation sozialer Herrschaft Soziale Integration befolgt Positives Recht und Naturrecht → von Menschen gemachtes gesetztes Recht → bezieht sich auf geschriebene Gesetze Regeln für das Zusamenteben sind nicht angeboren, sondern erlernt 1st je nach Zeit od. Gesellschaft unterschiedlich → Auch moralisch verwerfliche Normen können Rechtnormen sein, solange sie auf formal korrektem Weg zum Gesetz wurden → Untergliedert in: - Gesetze → >Positives Recht -Rechtverordnungen Behörden, Ministerien -Satzungen Regeln einer Universität Funktionen: -garantiert...

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persönliche Freiheit -Sichert ein friedliches Zusammenleben -fördert das Gemeinwohl Rechtspositivismus *Trennungsthese Recht und Moral müssen streng auseinander gehalten werden Gesetzesthese →Befolgungsthese Gnur vom Gesetzgeber erlassene Gesetze sind Recht Subsumtionsthese • Anwendung erfolgt aus wertungsfreier, rechtlicher Prüfung →Subjektivismusthese objektiv: kein richtiges Recht Das Recht ist in jedem Fall zu befolgen. ↓ > Naturrecht →von Zeit und Ort unabhänig → Recht und Moral kann man nicht trennen. Getwas ist Recht od. Unrecht wenn es der natürlichen Vernunft des Menschen wider-od. entspricht → Auch ungeschriebenes Recht/Recht ohne Gesetz existiert Menschenrechte Untergliedert in: - Anthropologisch Recht ist was der Natur des Menschen entspricht - Kosmologisches 'Recht ist was Gott gefällt - Rationales Recht ist was der menschlichen Vernuft entspricht dient der Gerechtigkeit als Ordnung und Satzung Im Einklang mit Rechtsgrundsätzen normative Annahmen (Werte) Naturrecht oder Vernunftrecht als legitimierung → Kritik: -hält einer wissenschaftlichen Pfrüfung nicht stand - geltendes Recht Naturrechtmoralisch gerechtfertigt • Sklaverei galt als gottgewollt Naturrechtliche Konzeption → Recht und Moral fallen zumindest teilweise zusammen Keine Macht darf über dem Recht stehen -Spiegel der Herrschaftsverhältnisse ↳ lässt sich nicht unabhänig begründen sondern nur aus der Religion ✓ Radbruchsche formel von Gustav Radbruch → Wenn Gesetze unerträglich, ungerecht und unmenschlich sind, ist es Rechtens sie nicht zu befolgen →Recht ist Wille zur Gerechtigkeit Hauptrichtungen Abgrenzung zum Rechtspositivismus in dem Recht - Gesetz Gerechtigkeit nach Aristoteles allgemeine Gerechtigkeit institia universalis bzw. legale Gerechtigkeit iustitia legalis Tauschgerechtigkeit iustitia commutativa Aristoteles über die gerechte Verteilung von Gütern ver-/austeilende Gerechtigkeit یا (distributiv) ↓ Verteilungsregeln ↓ jedem das Gleiche jedem das Seine Aristoteles: Formen der Gerechtigkeit (Merkmale) Vom umfassenden Sinn der Gerechtigkeit als die vollkommende Tugend unterscheidet Aristoteles als Teilbereich eine spezielle Gerechtigkeit, die auf Gleichheit aus ist, und die er wiederum unterteilt: in austeilende (distributive) und ausgleichende bzw. ordnende (korrektive) Gerechtig keit. Aristoteles Unterscheidund der Formen von Gerechtigkeit hat bis heute Geltung. Gerechtigkeit geometrische Propotionalität" Verteilungsprinzip distributive Gerechtigkeit (Verteilungsgerechtigkeit) Ort: Politik und Gesellschaft Sozialpolitik ausgleichend Gerchtigkeit iustitia retributiva besondere Gerechtigkeit institia particularis wiedergutmachungsgerechtigkeit iustitia restitutiva Gerechtigkeit (höchste Tugend im Staat) Aufteilung von Gütern in mind. Zwei Teile auf ange- mind. zwei Personen nach dem Prinzip der messenen Relation ✓ wechselseitige Schadensansprüche (Zivilrecht) austeilende Gerechtigkeit iustitia distributiva Strafgerechtigkeit institia vindicativa ausgleichende Gerechtigkeit (korrektiv odl. kommutativ) Ort: Gericht Bestrafung eines Straftäters als Ausgleich für ein Vergehen kommutative Gerechtigkeit (ausgleichende Gerechtigkeit) yarithmetische Proportionalität" (Strafrecht) Restitutionsprinzip Ausgleich zwischen dem rechtswidrigen Vorteil des Täters und dem Nachteil des opfers wie derherstellung des ursprunglichen Zustands (zentrales Kriterium der Gleichheit) Gerechtigkeit als Fairness Liberalismus Adam Smith (1723-1790) John Rawis (1921-2002) • Gerechtigkeit als Fairness Freie und gleich berechtigte Bürger treffen eine Übereinkunft, die von allen akzeptiert wird und vernünftig begründet werden kann. Grundfragen: > wie sollen gesell- schaftliche Institutionen. funktionieren? > Wie werden Güter, Chancen und gesellschaft- Liche Positionen verteilt John Rawls Probleme/mögliche Kritik: → Rawls' Menschenbild ist (möglicherweise) falsch: Die Menschen sind nicht so ungebunden und verhalten sich nicht so rational wie er annimmt. → Das von ihm vorgeschlagene Gedanken experiment funktioniert nicht wirklich, es ist sehr schwierig, Distanz zu seiner eigenen gesellschaftliche Position herzustellen Rawls' Theorie setzt bereits ein hones Maß an Kooperationsbereitschaft voraus, diese kann man nicht bei allen gesellschaftlichen Gruppen Voraussetzen Liberalismus Gesellschaftsvertragstheorien 2.6. Thomas Hobbes (1588-1679) ↑ weiterentwicklung von Rawls' Modell und Kritik an seinen Vorschlägen vor allem von Vertretern des Kommunitarismus: "A Theory of Justice" (1971) Gedankenexperiment: Vorstellung des urzustandes, in dem wir, wie hinter einem Schleier des Nichtswissens", von unserer gesellschaftlichen Stellung abstrahieren → Welche Güterverteilung würden wir /alle in diesem imaginären urzustand für gerecht halten Versuch, universell gültige Gerechtigkeits- grundsätze zu formulieren Grundlage: eine Art Gesellschaftsvertrag " zwischen (ungebundenen) freien und gleichen Menschen Zwei Gerechtigkeitsprinzipien 1. Großtmögliche Freiheit (Freiheitsprinzip) 2. Wenn ungleichheit, dann soll sie den Schlechter- gestellten zum Vorteil gereichen (Diferenz prinzip) Kritik Kommunitariamus. Michael Sandel charles Taylor Alasdair Macintyre Michael Walzer Amitai Etzioni versuch, zu zeigen, dass nur ein in der Gemeinschaft eigebetteter Mensch in der Lage ist, über Gerechtigkeitsgrundsätze zu entscheiden Grundlage: -der Mensch als ein in eine sprachliche, ethnische und kulturelle Gemeinschaft eingebundenes Wesen -Die Mitglieder einer Gemeinschaft teilen wertvorstellungen, Moral vorstellungen und Traditionen

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Unrecht wenn es der natürlichen Vernunft des Menschen wider-od. entspricht → Auch ungeschriebenes Recht/Recht ohne Gesetz existiert Menschenrechte Untergliedert in: - Anthropologisch Recht ist was der Natur des Menschen entspricht - Kosmologisches 'Recht ist was Gott gefällt - Rationales Recht ist was der menschlichen Vernuft entspricht dient der Gerechtigkeit als Ordnung und Satzung Im Einklang mit Rechtsgrundsätzen normative Annahmen (Werte) Naturrecht oder Vernunftrecht als legitimierung → Kritik: -hält einer wissenschaftlichen Pfrüfung nicht stand - geltendes Recht Naturrechtmoralisch gerechtfertigt • Sklaverei galt als gottgewollt Naturrechtliche Konzeption → Recht und Moral fallen zumindest teilweise zusammen Keine Macht darf über dem Recht stehen -Spiegel der Herrschaftsverhältnisse ↳ lässt sich nicht unabhänig begründen sondern nur aus der Religion ✓ Radbruchsche formel von Gustav Radbruch → Wenn Gesetze unerträglich, ungerecht und unmenschlich sind, ist es Rechtens sie nicht zu befolgen →Recht ist Wille zur Gerechtigkeit Hauptrichtungen Abgrenzung zum Rechtspositivismus in dem Recht - Gesetz Gerechtigkeit nach Aristoteles allgemeine Gerechtigkeit institia universalis bzw. legale Gerechtigkeit iustitia legalis Tauschgerechtigkeit iustitia commutativa Aristoteles über die gerechte Verteilung von Gütern ver-/austeilende Gerechtigkeit یا (distributiv) ↓ Verteilungsregeln ↓ jedem das Gleiche jedem das Seine Aristoteles: Formen der Gerechtigkeit (Merkmale) Vom umfassenden Sinn der Gerechtigkeit als die vollkommende Tugend unterscheidet Aristoteles als Teilbereich eine spezielle Gerechtigkeit, die auf Gleichheit aus ist, und die er wiederum unterteilt: in austeilende (distributive) und ausgleichende bzw. ordnende (korrektive) Gerechtig keit. Aristoteles Unterscheidund der Formen von Gerechtigkeit hat bis heute Geltung. Gerechtigkeit geometrische Propotionalität" Verteilungsprinzip distributive Gerechtigkeit (Verteilungsgerechtigkeit) Ort: Politik und Gesellschaft Sozialpolitik ausgleichend Gerchtigkeit iustitia retributiva besondere Gerechtigkeit institia particularis wiedergutmachungsgerechtigkeit iustitia restitutiva Gerechtigkeit (höchste Tugend im Staat) Aufteilung von Gütern in mind. Zwei Teile auf ange- mind. zwei Personen nach dem Prinzip der messenen Relation ✓ wechselseitige Schadensansprüche (Zivilrecht) austeilende Gerechtigkeit iustitia distributiva Strafgerechtigkeit institia vindicativa ausgleichende Gerechtigkeit (korrektiv odl. kommutativ) Ort: Gericht Bestrafung eines Straftäters als Ausgleich für ein Vergehen kommutative Gerechtigkeit (ausgleichende Gerechtigkeit) yarithmetische Proportionalität" (Strafrecht) Restitutionsprinzip Ausgleich zwischen dem rechtswidrigen Vorteil des Täters und dem Nachteil des opfers wie derherstellung des ursprunglichen Zustands (zentrales Kriterium der Gleichheit) Gerechtigkeit als Fairness Liberalismus Adam Smith (1723-1790) John Rawis (1921-2002) • Gerechtigkeit als Fairness Freie und gleich berechtigte Bürger treffen eine Übereinkunft, die von allen akzeptiert wird und vernünftig begründet werden kann. 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Thomas Hobbes (1588-1679) ↑ weiterentwicklung von Rawls' Modell und Kritik an seinen Vorschlägen vor allem von Vertretern des Kommunitarismus: "A Theory of Justice" (1971) Gedankenexperiment: Vorstellung des urzustandes, in dem wir, wie hinter einem Schleier des Nichtswissens", von unserer gesellschaftlichen Stellung abstrahieren → Welche Güterverteilung würden wir /alle in diesem imaginären urzustand für gerecht halten Versuch, universell gültige Gerechtigkeits- grundsätze zu formulieren Grundlage: eine Art Gesellschaftsvertrag " zwischen (ungebundenen) freien und gleichen Menschen Zwei Gerechtigkeitsprinzipien 1. Großtmögliche Freiheit (Freiheitsprinzip) 2. Wenn ungleichheit, dann soll sie den Schlechter- gestellten zum Vorteil gereichen (Diferenz prinzip) Kritik Kommunitariamus. Michael Sandel charles Taylor Alasdair Macintyre Michael Walzer Amitai Etzioni versuch, zu zeigen, dass nur ein in der Gemeinschaft eigebetteter Mensch in der Lage ist, über Gerechtigkeitsgrundsätze zu entscheiden Grundlage: -der Mensch als ein in eine sprachliche, ethnische und kulturelle Gemeinschaft eingebundenes Wesen -Die Mitglieder einer Gemeinschaft teilen wertvorstellungen, Moral vorstellungen und Traditionen