Immigration und Integration in Frankreich
Die Immigration en France ist ein sehr altes Phänomen, das besonders während wirtschaftlicher Wachstumsphasen zunahm. Frankreich brauchte Arbeitskräfte! Vor dem Ersten Weltkrieg kamen Einwanderer hauptsächlich aus Belgien, der Schweiz und Italien. Zwischen den Kriegen folgten weitere Wellen aus Italien, Polen und Spanien, nach dem Zweiten Weltkrieg aus Portugal und dem Maghreb (Nordafrika).
Ab den 1970er Jahren verschärfte die République France wegen der steigenden Arbeitslosigkeit die Einreisebedingungen. Für EU-Bürger blieb die Einreise und Niederlassung jedoch frei.
💡 Wichtig zu wissen: Ein "Immigré" ist ein Ausländer, der nach Frankreich gekommen ist. Erhält er die französische Staatsangehörigkeit, ist er kein Ausländer mehr, bleibt aber statistisch ein Einwanderer.
In diesem Zusammenhang gibt es wichtige Begriffe: "Sans-papiers" sind illegal Eingewanderte, "Français issus de l'immigration" bezeichnet Franzosen mit mindestens einem eingewanderten Elternteil. Die "Pieds-noirs" waren französische Siedler in Algerien, die nach der Unabhängigkeit 1962 nach Frankreich zurückkehrten. "Harkis" waren algerische Hilfssoldaten, die auf französischer Seite kämpften.











