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Abitur-Zusammenfassung Tropischer Regenwald (GK)

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extrem großer Nutzungsdruck
dort lebende Menschen brauchen Ackerland, Weideflächen und Feuerholz ABER, minimale Auswirkunge

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• Lage • Merkmale • Ökosystem Regenwald: Stockwerkbau, Nährstoffkreislauf, Wasserkreislauf • Gefahren für den Regenwald: Ursachen, Folgen • Nutzung des tropischen Regenwaldes: Shifting Cultivation (Wanderfeldbau), Plantagenwirtschaft, nachhaltige Nutzung

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LAGE . MERKMALE extrem großer Nutzungsdruck dort lebende Menschen brauchen Ackerland, Weideflächen und Feuerholz ABER, minimale Auswirkungen fast unmöglich ihn komplett vor Abholzung zu schützen Folgen' Bodenerosion, Verschlechterung der Boden qualitât . der > 10° N bis 10°S ; beidseits des Äquators > Mittel- u. Südamerika, Westafrika, Süd- u. Südostasien (Papua-Neuguinea, Sunda-Inseln, Kongobecken, ...) N R ganz Warum nicht in Afrika? › Gebirge um zentralafrikanischen /ostafrikanischen Graben "stoppen" Ausbreitung überdurchschnittlich hohes Wasserangebot (Ø2800) Biomasse kann das ganze Jahr über wachsen → keine Vegetationsruhe ·artenreichster Vegetationsraum der Erde (1 ha = 12.000 Arten); 90% der auf der Erde existierenden Tier- u. Pflanzenarten sind hier vorzufinden tropische TP schneller Vorgang der Zersetzung (100x schneller) Anpassung Vegetation - Boden: → bretterähnliche Wurzeln ziehen in die Breite (Boden nährstoffarm) Vegetation in mehrere Stockwerke gegliedert (Strauch/Kraut, kleine Bäume, geschlossenes Blätterdach → Lichtinten sität nimmt sprunghaft ab) immergrün, keine Jahreszeiten, tägliche Temperaturschwankungen größer als jährliche • trop. Regenwald bedeckt ca. 7%. der gesamten Erdoberfläche hohe Biodiversität -CO ITC 474 TP siehe Passatkreislauf MERKMALE INTAKTES ÖKOSYSTEM Klimazone der immerfeuchten Tropen, Liegen im Bereich der ITC. Aufeinandertreffen von Nordostpassat der Nordhallkugel und Südostpassat der Südhalbkugel starke Quellwolkenbildung mit starken Niederschlägen erzeugen extrem hohe Boden-u. Luftfeuchte; begünstigen starkes, ununterbrochenes Pflanzenwachstum tageszeitliche Schwankungen der Temperatur größer als jahreszeitliche (= Tageszeitenklima) Dämmerung dort sehr kurz (30min); regnet täglich zur gleichen Zeit (früher Nachmittag), Temperaturunterschied täglich bis ↓ zu 12°C Neigung Erdachse, Krümmung STOCK WER K im tropischen Regenwald 70 m 60 m 50m 40 m 30 m - 20m - 10 m Om E BAU 5. Urwaldriesen (60m...

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und mehr) > 100%. Helligkeit/Sonneneinstrahlung > niedrige Luftfeuchte, Temp. mehr als 35°C > bilden kleine "Inseln" über geschlossenem Blätterdach > geringe Artenvielfalt → wenige Affen- u. • Vogelarten haben hier idealen Lebensraum 4. Kronenschicht (30-40m) > bildet geschlossenes Blätterdach; fast gesamte Sonneneinstrahlung hier niedrige Luftfeuchte (wesentlich trockener) > wärmer Temp. von 30-35°C > große Artenvielfalt - Affenarten,... viele Insekten-/Vogelarten, 3. Baumschicht (10-20m) > Helligkeit /Sonneneinstrahlung bis zu 75% > mittlere Luftfeuchte, Temp. ca. 25°C •Bäume erreichen mit dem Alter Kronen Schicht > Artenvielfalt eher gering 2. Strauchschicht (1-3 m) > Halbschatten, Helligkeit/Sonneneinstrahlung bis zu 50% > hohe Luftfeuchte, Temp. ca. 25 °C > viele Pflanzenarten, Kleintiere →viele Schlangenarten finden hier Nahrung, ansonsten geringe Artenvielfalt 1. Boden - und Krautschicht (bis 1m) > knapp 10%. Helligkeit/Sonneneinstrahlung > Pilze, Moose, Farne, Kräuter > hohe Luftfeuchte, Temp. von 20-25°C > große Artenvielfalt NÄHRSTOFFKREISLAUF • funktioniert wie bei uns in Europa, läuft im trop. Regenwald jedoch extrem schnell ab: - kein jährlicher Blattabwurf, Bäume verlieren ståndig alte oder beschädigte Blätter (fallen auf Boden) Würmer, Käfer, Schließlich Destruenten (Bakterien, Pilze,...) fressen u. zersetzen Blätter sofort pflanzliche Nährstoffe werden zu Mineralstoffen abgebaut (feuchtes, warmes Klima beschleunigt Zersetzungsprozess) →Bäume, Sträucher nehmen Mineralstoffe rasch mit dichten, flach verlaufenden Wurzeln auf u. transportieren diese weiter bis in Baumkronen Mineralstoffe werden also nicht wie in mitteleuropäischen Länder im Boden gespeichert. → sondern fast ausschließlich in Pflanzen - kurzgeschlossener Nährstoffkreislauf" WASSERKREISLAUF Regenwald versorgt sich zu 2/3 selbst mit Wasser A, lokaler Wasserkreislauf" produziert selbst Regen: Sonne steht fast senkrecht über Regenwald, schickt enorme Energiemengen herab → Klima daher während des gesamten Jahres sehr feucht u. warm - Bäume nehmen Wasser über Wurzeln aus dem Boden auf u. transportieren es in Baumkronen dunstet wasser (=Transpiration) - während des Vormittags bilden sich daher Wolken, am Nachmittag kommt es regelmäßig zu starken Niederschlagen Kreislauf schließt sich Regenwasser wird am Boden durch Wurzeln aufgenommen u. in Baumkronen transportiert lediglich 3 gelangt über Flüsse in Ozeane (und bleibt nicht im Wasserkreislauf) - Idealfall von Nährstoff- u. Wasserkreislauf; beeinflusst durch Menschen, werden diese Prozesse verändert. GEFAHREN FÜR DEN REGENWALD ursachen Schäden hauptsächlich durch Landwirtschaftliche Erschließung: > Agrarkolonisation (Plantagen; Viehfarmen; Siedlungspolitik = Umsiedlung der Bevölkerung in trop. Gebiete) > Holzentnahme (= kommerzieller Abbau trop. Edelhölzer) > Rohstoffabbau (2.B.: Eisenerz, Erdöl, Gold) > riesige Staudammprojekte Ausmaß der Zerstörung enorm: > 1950: Regenwaldfläche von 36 Mio. km² > 2003: Verringerung auf 19 Mio. km² über Blätter ver- folgen • Unterbrechung des natürlichen Nährstoffkreislaufs > Boden im Regenwald arm an Nährstoffen, kann diese kaum speichem > fehlen Bäume, gibt es keine /zu wenige Blätter, die am Boden zersetzt werden u. Mineralstoffe an die Wurzeln abgeben dünne, aber nähr - u. mineralstoffreiche Humusschicht wird abgebaut und dadurch unfruchtbar Symbiose von Vegetation u. Boden Wald beginnt zu sterben schädigt massiv • Bodenerosion > weniger Bäume, Wurzeln können Boden nicht mehr ausreichend stabilisieren > Wald kann enorme Wassermengen nicht mehr "aufsaugen" / speichem Erosionsprozess weiter verstärken - Bildung von Bächen u. Flüssen, die Fehlen des schützenden Blätterdachs > starker Regen wird nicht mehr abgebremst, fällt mit voller Wucht auf empfindlichen Boden (=Splash - Erosion) => Boden - aggregate werden durch Regentropfen zerschlagen u. feine Bodenbestandteile lösen sich ab → ·lagern sich in Bodenpooren ab u. verstopfen sie "Verschlämmung") · Wasser kann dadurch nicht mehr in Boden einsickern, fließt einfach ab Boden wird nicht mehr vor starker Sonneneinstrahlung geschützt starke Austrocknung u. Krustenbildung; Boden verliert Fruchtbarkeit · Auswirkungen auf Wasserkreislauf > dichter, gesunder Regenwald verdunstet große Mengen Wasser → durch Transpiration u. Evapotranspiration (= Wasser- verdunstung über Boden u. großen Wasserflächen) > durch fehlende Bäume: Evapotranspiration niedrig wenig Wolken u. Niederschläge A im Regenwald verdunstet zu wenig Wasser lokaler Wasserkreislauf versiegt > CO₂-Emissionen › Abbrennen des trop. Waldes setzt große Mengen (O₂ frei (Urwald-Bäume können extrem viel (0₂ speichem), CO₂ gelangt in Atmosphäre u. Treibhauseffekt wird verstärkt Brand rodungen schätzungsweise für rund 15%. der weltweiten CO₂-Emissionen verantwortlich in intaktem Regenwald wird durch Fotosynthese Kohlenstoff in Biomasse der Bäume gespeichert Quadratkilometer Amazonasregenwald sind etwa 20 000 t Kohlenstoff gespeichert Schutz des trop. Regenwaldes hålt Kohlenstoffkreislauf intakt NUTZUNG DES TROPISCHEN REGENWALDES sozio-ökonomische Auswirkungen > Siedlungspolitik gibt Menschen in Tropen einerseits Zukunftsperspektive: können sich selbst versorgen, evtl. sogar kleinen Gewinn erwirtschaften > andererseits zerstört man mit zunehmender Besiedlung der Tropen Lebensgrundlage der indigenen Völker: ihre kulturelle Identität geht unwiderruflich verloren u. mit ihr das Wissen über ökologisch angepasste Anbau- techniken im trop. Regenwald wande -> feld b a u wird seit Jahrhunderten von indigenen Völkern betrieben, haben sich an land wirtschaftliche Bedingungen (nähr- stoffarme Böden, hohe Niederschläge,...) angepasst Wanderfeldbau = shifting cultivation, "Brandrodungsfeldbau"; drei Phasen: an bauen ņ r → roden verstärkt Bsp.: in einem brennen in den Pflanzen gespeicherte Mineralstoffe gelangen mit Asche in Boden; Fäkalien, Kompost, Holzkohle werden zusätzlich als Dünger eingesetzt · Felder müssen schnell wieder aufgegeben werden, da Ertrag kontinuierlich sinkt (Nährstoffverlust des Bodens); neue Flächen müssen gerodet werden aufgegeben Flächen können sich schnell erholen (=> Sekundärwald mit weniger Baumarten als ursprünglicher Regenwald) ent- steht erst nach 25 Jahren nutzen Ureinwohner diese Flächen wieder SUBSISTENZWIRTSCHAFT →→ Erträge reichen gerade einmal für Eigenversorgung = Anbau von wand der Bewirtschaftung "Food Crops", extrem hoher Auf- durch Bevölkerungswachstum steigt Nachfrage nach Nahrungsmitteln: Rodungen werden ausgeweitet, Brachzeiten verringert u. Schließlich ganz aufgehoben →→→→permanenter (standort gebundener) Feldbau durch infrastrukturelle Erschließung traditioneller Wanderfeldbau schadet dem Regenwald nicht nachhaltig: Flächenverbrauch zwar hoch, jedoch schnell regenerierbar plan ntage n wirts ch aft 2.B.: Sojaplantagen Brasilien; Palmoplantagen Indonesien Massenproduktion von "Cash Crops" (=gezielt für Exportmarkt erzeugte Agrarprodukte); Unternehmen bauen für Weltmarkt an => Landgrabbing Anbau in Monokulturen; dauerhaft hohe Erträge durch hohen Einsatz von Dünge-u. Pflanzen Schutzmitteln Vorteile: . > Einsatz großer Maschinen möglich > stabile Vermarktungsstrukturen > › Ölpalme hat extrem hohen Ertrag: 3,6 t/ha → so kann auf relativ geringer Fläche ein großer Teil des weltweiten Bedarfs an Pflanzenölen gedeckt werden > schaffen Arbeitsplätze, verhindern Landflucht bzw. Verstädterung Nachteile: > massive Rodungen (explosionsartiger Anstieg durch Bevölkerungswachstum) > Einsatz von Pestiziden, Fungiziden, Düngemitteln > Ausbau der Verkehrsinfrastruktur (Versiegelung u. Degradation von Boden) > soziale Folgen: Vertreibung indigener Völker nachhalti 9 e • Vorteile: ECO-FARMING = Konzept der kleinbäuerlichen Landbewirtschaftung; Bsp.: Wanderfeldbau Methoden: > nachhaltig nut 2 u > permanente Agroforstwirtschaft: Bäume u. Büsche werden in Feldbau integriert (Schattenspender, Erosionsschutz); stabilisieren Wasserhaushalt des Bodens; Nährstoffkreislauf bleibt fast vollständig erhalten • organische Methoden: pflanzliche Abfälle u. tierische Exkremente werden als Dünger verwendet > Mischkulturen: verschiedene Früchte werden in z. T. mehrstöckigen Mischungen angepflanzt > Intensivbrachen: hier stehen 1-2 Jahre dauernde Buschbrachen in Kombination mit Mischkulturen > Milpa-Solar-System: zwei getrennte Felder · auf Milpa -Feld werden drei Pflanzen gleichzeitig angebaut: Mais, Bohnen, Kürbisse →wachsen in Symbiose; Mais als Rankhilfe für Bohnen, Bohnen reichern Boden mit Stickstoff an, Kürbisse schützen Boden vor Sonneneinstrahlung - auf Solar - Feld werden Obst, weiteres Gemüse o. Nachtschattengewächse wie Tomaten u. Kartoffeln angebaut; Nutztiere laufen frei herum, fressen Pflanzenreste, reichern Boden mit Dung an ng platzsparend > geringes Missernterisiko erhält Artenvielfalt AGRO-FORSTWIRTSCHAFT •Nachteile: > nur Selbstversorgung > hoher Arbeitsaufwand geringe Erträge = kombinierte Elemente der Land- u. Forstwirtschaft Stockwerkbau, Nutztierhaltung, partielle (teilweise) Rodung, gleichmäßiges Baumwachstum, gute Zugänglichkeit für Holz- entnahme (da Bäume /Sträucher nicht so dicht wachsten wie in Urwald) nachhaltige Forstwirtschaft Gummigewinnung (Latex-Zapfen aus Kautschuk-Bäumen) → Bäume werden nicht gefällt, Bauern pflegen u. erhalten sie

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G

Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

• Lage • Merkmale • Ökosystem Regenwald: Stockwerkbau, Nährstoffkreislauf, Wasserkreislauf • Gefahren für den Regenwald: Ursachen, Folgen • Nutzung des tropischen Regenwaldes: Shifting Cultivation (Wanderfeldbau), Plantagenwirtschaft, nachhaltige Nutzung

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LAGE . MERKMALE extrem großer Nutzungsdruck dort lebende Menschen brauchen Ackerland, Weideflächen und Feuerholz ABER, minimale Auswirkungen fast unmöglich ihn komplett vor Abholzung zu schützen Folgen' Bodenerosion, Verschlechterung der Boden qualitât . der > 10° N bis 10°S ; beidseits des Äquators > Mittel- u. Südamerika, Westafrika, Süd- u. Südostasien (Papua-Neuguinea, Sunda-Inseln, Kongobecken, ...) N R ganz Warum nicht in Afrika? › Gebirge um zentralafrikanischen /ostafrikanischen Graben "stoppen" Ausbreitung überdurchschnittlich hohes Wasserangebot (Ø2800) Biomasse kann das ganze Jahr über wachsen → keine Vegetationsruhe ·artenreichster Vegetationsraum der Erde (1 ha = 12.000 Arten); 90% der auf der Erde existierenden Tier- u. Pflanzenarten sind hier vorzufinden tropische TP schneller Vorgang der Zersetzung (100x schneller) Anpassung Vegetation - Boden: → bretterähnliche Wurzeln ziehen in die Breite (Boden nährstoffarm) Vegetation in mehrere Stockwerke gegliedert (Strauch/Kraut, kleine Bäume, geschlossenes Blätterdach → Lichtinten sität nimmt sprunghaft ab) immergrün, keine Jahreszeiten, tägliche Temperaturschwankungen größer als jährliche • trop. Regenwald bedeckt ca. 7%. der gesamten Erdoberfläche hohe Biodiversität -CO ITC 474 TP siehe Passatkreislauf MERKMALE INTAKTES ÖKOSYSTEM Klimazone der immerfeuchten Tropen, Liegen im Bereich der ITC. Aufeinandertreffen von Nordostpassat der Nordhallkugel und Südostpassat der Südhalbkugel starke Quellwolkenbildung mit starken Niederschlägen erzeugen extrem hohe Boden-u. Luftfeuchte; begünstigen starkes, ununterbrochenes Pflanzenwachstum tageszeitliche Schwankungen der Temperatur größer als jahreszeitliche (= Tageszeitenklima) Dämmerung dort sehr kurz (30min); regnet täglich zur gleichen Zeit (früher Nachmittag), Temperaturunterschied täglich bis ↓ zu 12°C Neigung Erdachse, Krümmung STOCK WER K im tropischen Regenwald 70 m 60 m 50m 40 m 30 m - 20m - 10 m Om E BAU 5. Urwaldriesen (60m...

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und mehr) > 100%. Helligkeit/Sonneneinstrahlung > niedrige Luftfeuchte, Temp. mehr als 35°C > bilden kleine "Inseln" über geschlossenem Blätterdach > geringe Artenvielfalt → wenige Affen- u. • Vogelarten haben hier idealen Lebensraum 4. Kronenschicht (30-40m) > bildet geschlossenes Blätterdach; fast gesamte Sonneneinstrahlung hier niedrige Luftfeuchte (wesentlich trockener) > wärmer Temp. von 30-35°C > große Artenvielfalt - Affenarten,... viele Insekten-/Vogelarten, 3. Baumschicht (10-20m) > Helligkeit /Sonneneinstrahlung bis zu 75% > mittlere Luftfeuchte, Temp. ca. 25°C •Bäume erreichen mit dem Alter Kronen Schicht > Artenvielfalt eher gering 2. Strauchschicht (1-3 m) > Halbschatten, Helligkeit/Sonneneinstrahlung bis zu 50% > hohe Luftfeuchte, Temp. ca. 25 °C > viele Pflanzenarten, Kleintiere →viele Schlangenarten finden hier Nahrung, ansonsten geringe Artenvielfalt 1. Boden - und Krautschicht (bis 1m) > knapp 10%. Helligkeit/Sonneneinstrahlung > Pilze, Moose, Farne, Kräuter > hohe Luftfeuchte, Temp. von 20-25°C > große Artenvielfalt NÄHRSTOFFKREISLAUF • funktioniert wie bei uns in Europa, läuft im trop. Regenwald jedoch extrem schnell ab: - kein jährlicher Blattabwurf, Bäume verlieren ståndig alte oder beschädigte Blätter (fallen auf Boden) Würmer, Käfer, Schließlich Destruenten (Bakterien, Pilze,...) fressen u. zersetzen Blätter sofort pflanzliche Nährstoffe werden zu Mineralstoffen abgebaut (feuchtes, warmes Klima beschleunigt Zersetzungsprozess) →Bäume, Sträucher nehmen Mineralstoffe rasch mit dichten, flach verlaufenden Wurzeln auf u. transportieren diese weiter bis in Baumkronen Mineralstoffe werden also nicht wie in mitteleuropäischen Länder im Boden gespeichert. → sondern fast ausschließlich in Pflanzen - kurzgeschlossener Nährstoffkreislauf" WASSERKREISLAUF Regenwald versorgt sich zu 2/3 selbst mit Wasser A, lokaler Wasserkreislauf" produziert selbst Regen: Sonne steht fast senkrecht über Regenwald, schickt enorme Energiemengen herab → Klima daher während des gesamten Jahres sehr feucht u. warm - Bäume nehmen Wasser über Wurzeln aus dem Boden auf u. transportieren es in Baumkronen dunstet wasser (=Transpiration) - während des Vormittags bilden sich daher Wolken, am Nachmittag kommt es regelmäßig zu starken Niederschlagen Kreislauf schließt sich Regenwasser wird am Boden durch Wurzeln aufgenommen u. in Baumkronen transportiert lediglich 3 gelangt über Flüsse in Ozeane (und bleibt nicht im Wasserkreislauf) - Idealfall von Nährstoff- u. Wasserkreislauf; beeinflusst durch Menschen, werden diese Prozesse verändert. GEFAHREN FÜR DEN REGENWALD ursachen Schäden hauptsächlich durch Landwirtschaftliche Erschließung: > Agrarkolonisation (Plantagen; Viehfarmen; Siedlungspolitik = Umsiedlung der Bevölkerung in trop. Gebiete) > Holzentnahme (= kommerzieller Abbau trop. Edelhölzer) > Rohstoffabbau (2.B.: Eisenerz, Erdöl, Gold) > riesige Staudammprojekte Ausmaß der Zerstörung enorm: > 1950: Regenwaldfläche von 36 Mio. km² > 2003: Verringerung auf 19 Mio. km² über Blätter ver- folgen • Unterbrechung des natürlichen Nährstoffkreislaufs > Boden im Regenwald arm an Nährstoffen, kann diese kaum speichem > fehlen Bäume, gibt es keine /zu wenige Blätter, die am Boden zersetzt werden u. Mineralstoffe an die Wurzeln abgeben dünne, aber nähr - u. mineralstoffreiche Humusschicht wird abgebaut und dadurch unfruchtbar Symbiose von Vegetation u. Boden Wald beginnt zu sterben schädigt massiv • Bodenerosion > weniger Bäume, Wurzeln können Boden nicht mehr ausreichend stabilisieren > Wald kann enorme Wassermengen nicht mehr "aufsaugen" / speichem Erosionsprozess weiter verstärken - Bildung von Bächen u. Flüssen, die Fehlen des schützenden Blätterdachs > starker Regen wird nicht mehr abgebremst, fällt mit voller Wucht auf empfindlichen Boden (=Splash - Erosion) => Boden - aggregate werden durch Regentropfen zerschlagen u. feine Bodenbestandteile lösen sich ab → ·lagern sich in Bodenpooren ab u. verstopfen sie "Verschlämmung") · Wasser kann dadurch nicht mehr in Boden einsickern, fließt einfach ab Boden wird nicht mehr vor starker Sonneneinstrahlung geschützt starke Austrocknung u. Krustenbildung; Boden verliert Fruchtbarkeit · Auswirkungen auf Wasserkreislauf > dichter, gesunder Regenwald verdunstet große Mengen Wasser → durch Transpiration u. Evapotranspiration (= Wasser- verdunstung über Boden u. großen Wasserflächen) > durch fehlende Bäume: Evapotranspiration niedrig wenig Wolken u. Niederschläge A im Regenwald verdunstet zu wenig Wasser lokaler Wasserkreislauf versiegt > CO₂-Emissionen › Abbrennen des trop. Waldes setzt große Mengen (O₂ frei (Urwald-Bäume können extrem viel (0₂ speichem), CO₂ gelangt in Atmosphäre u. Treibhauseffekt wird verstärkt Brand rodungen schätzungsweise für rund 15%. der weltweiten CO₂-Emissionen verantwortlich in intaktem Regenwald wird durch Fotosynthese Kohlenstoff in Biomasse der Bäume gespeichert Quadratkilometer Amazonasregenwald sind etwa 20 000 t Kohlenstoff gespeichert Schutz des trop. Regenwaldes hålt Kohlenstoffkreislauf intakt NUTZUNG DES TROPISCHEN REGENWALDES sozio-ökonomische Auswirkungen > Siedlungspolitik gibt Menschen in Tropen einerseits Zukunftsperspektive: können sich selbst versorgen, evtl. sogar kleinen Gewinn erwirtschaften > andererseits zerstört man mit zunehmender Besiedlung der Tropen Lebensgrundlage der indigenen Völker: ihre kulturelle Identität geht unwiderruflich verloren u. mit ihr das Wissen über ökologisch angepasste Anbau- techniken im trop. Regenwald wande -> feld b a u wird seit Jahrhunderten von indigenen Völkern betrieben, haben sich an land wirtschaftliche Bedingungen (nähr- stoffarme Böden, hohe Niederschläge,...) angepasst Wanderfeldbau = shifting cultivation, "Brandrodungsfeldbau"; drei Phasen: an bauen ņ r → roden verstärkt Bsp.: in einem brennen in den Pflanzen gespeicherte Mineralstoffe gelangen mit Asche in Boden; Fäkalien, Kompost, Holzkohle werden zusätzlich als Dünger eingesetzt · Felder müssen schnell wieder aufgegeben werden, da Ertrag kontinuierlich sinkt (Nährstoffverlust des Bodens); neue Flächen müssen gerodet werden aufgegeben Flächen können sich schnell erholen (=> Sekundärwald mit weniger Baumarten als ursprünglicher Regenwald) ent- steht erst nach 25 Jahren nutzen Ureinwohner diese Flächen wieder SUBSISTENZWIRTSCHAFT →→ Erträge reichen gerade einmal für Eigenversorgung = Anbau von wand der Bewirtschaftung "Food Crops", extrem hoher Auf- durch Bevölkerungswachstum steigt Nachfrage nach Nahrungsmitteln: Rodungen werden ausgeweitet, Brachzeiten verringert u. Schließlich ganz aufgehoben →→→→permanenter (standort gebundener) Feldbau durch infrastrukturelle Erschließung traditioneller Wanderfeldbau schadet dem Regenwald nicht nachhaltig: Flächenverbrauch zwar hoch, jedoch schnell regenerierbar plan ntage n wirts ch aft 2.B.: Sojaplantagen Brasilien; Palmoplantagen Indonesien Massenproduktion von "Cash Crops" (=gezielt für Exportmarkt erzeugte Agrarprodukte); Unternehmen bauen für Weltmarkt an => Landgrabbing Anbau in Monokulturen; dauerhaft hohe Erträge durch hohen Einsatz von Dünge-u. Pflanzen Schutzmitteln Vorteile: . > Einsatz großer Maschinen möglich > stabile Vermarktungsstrukturen > › Ölpalme hat extrem hohen Ertrag: 3,6 t/ha → so kann auf relativ geringer Fläche ein großer Teil des weltweiten Bedarfs an Pflanzenölen gedeckt werden > schaffen Arbeitsplätze, verhindern Landflucht bzw. Verstädterung Nachteile: > massive Rodungen (explosionsartiger Anstieg durch Bevölkerungswachstum) > Einsatz von Pestiziden, Fungiziden, Düngemitteln > Ausbau der Verkehrsinfrastruktur (Versiegelung u. Degradation von Boden) > soziale Folgen: Vertreibung indigener Völker nachhalti 9 e • Vorteile: ECO-FARMING = Konzept der kleinbäuerlichen Landbewirtschaftung; Bsp.: Wanderfeldbau Methoden: > nachhaltig nut 2 u > permanente Agroforstwirtschaft: Bäume u. Büsche werden in Feldbau integriert (Schattenspender, Erosionsschutz); stabilisieren Wasserhaushalt des Bodens; Nährstoffkreislauf bleibt fast vollständig erhalten • organische Methoden: pflanzliche Abfälle u. tierische Exkremente werden als Dünger verwendet > Mischkulturen: verschiedene Früchte werden in z. T. mehrstöckigen Mischungen angepflanzt > Intensivbrachen: hier stehen 1-2 Jahre dauernde Buschbrachen in Kombination mit Mischkulturen > Milpa-Solar-System: zwei getrennte Felder · auf Milpa -Feld werden drei Pflanzen gleichzeitig angebaut: Mais, Bohnen, Kürbisse →wachsen in Symbiose; Mais als Rankhilfe für Bohnen, Bohnen reichern Boden mit Stickstoff an, Kürbisse schützen Boden vor Sonneneinstrahlung - auf Solar - Feld werden Obst, weiteres Gemüse o. Nachtschattengewächse wie Tomaten u. Kartoffeln angebaut; Nutztiere laufen frei herum, fressen Pflanzenreste, reichern Boden mit Dung an ng platzsparend > geringes Missernterisiko erhält Artenvielfalt AGRO-FORSTWIRTSCHAFT •Nachteile: > nur Selbstversorgung > hoher Arbeitsaufwand geringe Erträge = kombinierte Elemente der Land- u. Forstwirtschaft Stockwerkbau, Nutztierhaltung, partielle (teilweise) Rodung, gleichmäßiges Baumwachstum, gute Zugänglichkeit für Holz- entnahme (da Bäume /Sträucher nicht so dicht wachsten wie in Urwald) nachhaltige Forstwirtschaft Gummigewinnung (Latex-Zapfen aus Kautschuk-Bäumen) → Bäume werden nicht gefällt, Bauern pflegen u. erhalten sie