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tropische Wirbelstürme

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 Geographie EF, Müh
Gefährdung von Lebensräumen durch geotektonische und klimaphysikalische Prozesse
Tropische Wirbelstürme - Gefahrenpotenz

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-wie entstehen tropische Wirbelstürme und vieles mehr es handelt sich um eine Musterlösung aus dem Unterricht

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Geographie EF, Müh Gefährdung von Lebensräumen durch geotektonische und klimaphysikalische Prozesse Tropische Wirbelstürme - Gefahrenpotenzial Aufgaben: 1. Erkläre die Entstehung von Flutwellen bei einem tropischen Wirbelsturm. 2. Begründe das schnelle Nachlassen der Zerstörugskraft eines Wirbelsturms beim Erreichen des Festlandes. 3. Erläutere das Gefährdungspotenzial eines tropischen Wirbelsturms. Stärke und Folgeschäden von Hurrikanen nach der Saffir-Simpson-Skala Windgeschwindigkeit: 124-153 Sturmflut (Höhe): 1,2-1,5 Kategorie 1 Gering: Schäden an Hafenanlagen, Straßen und Bäumen. 2 Mäßig: 154-177 1,8-2,4 Entwurzelte schwache Bäume, aus Halterung gerissene Wegweiser. Küstenstraßen unter Wasser. 178 - 210 2,7-3,6 3 Erheblich: 211-249 3,9-5,4 Bäume und Leitungs- masten am Boden. Zerstörte Wohnmobile. Umherfliegende Teile sind eine Gefahr. über 249 über 5,4 Datum: Außergewöhnlich: Zerstörte Dächer, Türen, Fenster. Bis zu einer Breite von 3 km besteht an der Küste Lebensgefahr. km/h m Katastrophal: Häuser stürzen ein. Bis zu einer Breite von 16 km besteht an der Küste Lebensgefahr. ,,Tropische Wirbelstürme bergen ein hohes Gefährdungspotenzial über Landflächen und Ozeanen. Über den Ozeanen führen der extreme Seegang, die ständig wechselnden Windrichtungen und die auftretenden Spitzenböen immer wieder zu Schäden an Schiffen und vor allem an vorgelagerten Bohrinseln. So verursachte beispielsweise Hurrikan Ivan 2004 einen versicherten Schaden an Offshore-Anlagen von 2,5 bis 3 Milliarden US-Dollar. Hinsichtlich der Küstenregionen lassen sich vier Hauptgefahren identifizieren: Windlast Sturmfluten, Windlast, Niederschläge und Tornados. Sturmfluten entstehen dabei, im Gegensatz zu der immer wieder geäußerten Ansicht, nicht durch den niedrigen Kerndruck eines Wirbelsturms, der wie ein Saugrüssel den Meeresspiegel anhebt. Vielmehr sind die Starkwindsektoren des Sturms dafür verantwortlich, indem sie die Wassermassen vor sich herschieben. Während Sturmfluten auf den unmittelbaren Küstenraum beschränkt sind und selten mehr als wenige...

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Zehnerkilometer ins Landesinnere vordringen, sind Sturmschäden entlang der gesamten Zugbahn zu erwarten. Für die Einteilung von tropischen Wirbelstürmen sind verschiedene Skalen in Verwendung, wobei die 5-stufige Saffir-Simpson-Skala die gängigste Methode darstellt und auf der mittleren maximalen Windgeschwindigkeit beruht. Die dabei zu erwartenden Spitzenböen sind stark vom jeweiligen Gelände abhängig, steigen jedoch in der Regel mit zunehmender Rauigkeit an und liegen für Weideflächen ca. ein Drittel, für bebaute Gebiete ca. zwei Drittel über den mittleren Windgeschwindigkeiten. Sowohl die auftretende Windlast als auch das Schadenspotenzial von Stürmen verhält sich exponentiell zur Windgeschwindigkeit. Ein Wirbelsturm der Kategorie 4, welcher etwa doppelt so hohe Windgeschwindigkeiten wie ein Kategorie 1-Sturm aufweist, verursacht eine ca. 9-mal größere Windlast und - auf Basis von Daten für die USA - einen 250-mal so großen Schaden. Die Abbildung zeigt eine Übersicht der zu erwartenden Schäden in Abhängigkeit von der Sturmintensität nach der Saffir-Simpson-Skala. Ebenso wie die Windschäden sind extreme Niederschläge nicht auf die unmittelbaren Küstenbereiche beschränkt. Gleiches gilt für die damit verbundenen Folgeerscheinungen wie Hochwasser, Schlammlawinen etc. Besonders hohe Niederschlagsraten sind im Bereich von Küstengebirgen zu erwarten, an denen es zu erzwungenen Hebungsvorgängen der anströmenden Luftmassen kommt." Ergibt sich aus dem Druck, dem Bau- werke oder Gegen- stände durch den Windstrom ausge- setzt sind Quelle: Thomas Nauss/Jörg Bendix: Naturrisiken und Sozialkatastrophen. Hrsg. von Carsten Felgeritreff/Thomas Glade. Heidelberg: Spektrum Akad. Verlag 2008, 5.184 f. W 1. A Beschreiben Sie das Ausmaß des tropischen Wirbelsturms Haiyan (M1/ Atlas) B Beschreiben Sie das Ausmaß und die Lage von Haiyan zum Zeitpunkt der Satellitenbildaufnahme (M1/Atlas). 2. Erläutern Sie die Entstehung von tropischen Wirbelstürmen und gehen Sie dabei auch auf das ,,Auge des Hurrikans" ein (M2/M3). 3. Beschreiben und erläutern Sie die räumliche Verteilung von tropischen Wirbelstürmen (M2-M7). 4. Erläutern Sie den Unterschied zwischen einem Naturereignis und einer Naturkatastrophe unter besonderer Beachtung der tropischen Wirbelstürme (M5, Internet). 4. Vergleichen Sie die tropischen Wirbelstürme mit Tiefdruck- gebieten in den gemäßigten Breiten. Buch S. 82/83, Nr. 2 (+ YouTube-Video) Eure Erklärung sollte folgende Punkte enthalten: - Spätsommer, wenn in den Tropen die Wassertemperatur der Ozeane mindestens 27 Grad Cel- sius beträgt - Verdunstung gewaltiger Wassermassen über dem Meer durch die Sonneneinstrahlung - rascher Aufstieg des Wasserdampfes mit der warmen Luft - in Erdnähe Zuströmen von Luft von allen Seiten Musterlösungen – Geographie EF – KW 5 - Beginn einer spiralförmigen Drehung, bedingt durch die Erddrehung - Entstehung eines riesigen, trichterförmigen Wirbels - in der Mitte des Wirbels, dem „Auge“, keine Luftbewegung - große Windgeschwindigkeiten um das Zentrum herum - über Land Abschwächung, weil der Nachschub an feuchtwarmer Luft fehlt - Bewegung auf der Zugbahn etwa 35 bis 50 Kilometer in der Stunde Nr. 3 Die meisten Tropischen Wirbelstürme entstehen zwischen 20° N und 20° S. (Zwei Drittel der Trop. Wirbelstürme bilden sich auf der Nordhalbkugel). Bevorzugte Gebiete sind: der westliche Atlantik, der östliche Nordpazifik, der westliche Nordpazi- fik, der nördliche und südliche Indische Ozean und der Südwestpazifik vor Australien Nr. 4 Tropische Wirbelstürme haben natürliche Ursachen, sie sind deshalb Naturereignisse. Sie werden zu einer Naturkatastrophe, wenn als Folge große materielle und ökonomische Schäden sowie Störungen des gesellschaftlichen Lebens auftreten. AB-Gefahrenpotenzial tropischer Wirbelstürme 1. Erkläre die Entstehung von Flutwellen bei einem tropischen Wirbelsturm. Flutwellen entstehen vor allem durch die hohen Windgeschwindigkeiten innerhalb des Wirbel- sturms. Hauptsächlich in Starkwindsektoren schieben Winde die Wassermassen vor sich her, die dann an dem Küsten zu hohen Flutwellen auflaufen können. 2. Begründe das schnelle Nachlassen der Zerstörungskraft eines Wirbelsturms beim Erreichen des Festlandes. Die Zerstörungskraft eines Wirbelsturms lässt nach Erreichen der Küste schnell nach, weil dieser seine Energie verliert. Es ist kein warmes Meerwasser vorhanden, sodass die Prozesse des Auf- steigens warmer, feuchter Luft und der Wolkenbildung schnell nachlassen. 3. Erläutere das Gefährdungspotenzial eines tropischen Wirbelsturms. Tropische Wirbelstürme haben wegen ihrer großen Ausdehnung, der hohen Windgeschwindig- keiten und großen Niederschlagmengen ein hohes Gefährdungspotenzial. Auf hoher See sind besonders Schiffe und Bohrinseln von extremem Seegang und Windböen be- troffen. In Küstennähe sind es die auflaufenden Flutwellen sowie große Niederschlagsmengen, die zu Überschwemmungen führen. Die hohen Windgeschwindigkeiten sind mit einer enormen Windlast und damit starken Zerstörungen verbunden. Eine große Rolle spielen auch die Folge- schäden, wie Brände durch zerstörte Stromleitungen, Hochwasser oder Schlammlawinen.

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Die Abbildung zeigt eine Übersicht der zu erwartenden Schäden in Abhängigkeit von der Sturmintensität nach der Saffir-Simpson-Skala. Ebenso wie die Windschäden sind extreme Niederschläge nicht auf die unmittelbaren Küstenbereiche beschränkt. Gleiches gilt für die damit verbundenen Folgeerscheinungen wie Hochwasser, Schlammlawinen etc. Besonders hohe Niederschlagsraten sind im Bereich von Küstengebirgen zu erwarten, an denen es zu erzwungenen Hebungsvorgängen der anströmenden Luftmassen kommt." Ergibt sich aus dem Druck, dem Bau- werke oder Gegen- stände durch den Windstrom ausge- setzt sind Quelle: Thomas Nauss/Jörg Bendix: Naturrisiken und Sozialkatastrophen. Hrsg. von Carsten Felgeritreff/Thomas Glade. Heidelberg: Spektrum Akad. Verlag 2008, 5.184 f. W 1. A Beschreiben Sie das Ausmaß des tropischen Wirbelsturms Haiyan (M1/ Atlas) B Beschreiben Sie das Ausmaß und die Lage von Haiyan zum Zeitpunkt der Satellitenbildaufnahme (M1/Atlas). 2. Erläutern Sie die Entstehung von tropischen Wirbelstürmen und gehen Sie dabei auch auf das ,,Auge des Hurrikans" ein (M2/M3). 3. Beschreiben und erläutern Sie die räumliche Verteilung von tropischen Wirbelstürmen (M2-M7). 4. Erläutern Sie den Unterschied zwischen einem Naturereignis und einer Naturkatastrophe unter besonderer Beachtung der tropischen Wirbelstürme (M5, Internet). 4. Vergleichen Sie die tropischen Wirbelstürme mit Tiefdruck- gebieten in den gemäßigten Breiten. Buch S. 82/83, Nr. 2 (+ YouTube-Video) Eure Erklärung sollte folgende Punkte enthalten: - Spätsommer, wenn in den Tropen die Wassertemperatur der Ozeane mindestens 27 Grad Cel- sius beträgt - Verdunstung gewaltiger Wassermassen über dem Meer durch die Sonneneinstrahlung - rascher Aufstieg des Wasserdampfes mit der warmen Luft - in Erdnähe Zuströmen von Luft von allen Seiten Musterlösungen – Geographie EF – KW 5 - Beginn einer spiralförmigen Drehung, bedingt durch die Erddrehung - Entstehung eines riesigen, trichterförmigen Wirbels - in der Mitte des Wirbels, dem „Auge“, keine Luftbewegung - große Windgeschwindigkeiten um das Zentrum herum - über Land Abschwächung, weil der Nachschub an feuchtwarmer Luft fehlt - Bewegung auf der Zugbahn etwa 35 bis 50 Kilometer in der Stunde Nr. 3 Die meisten Tropischen Wirbelstürme entstehen zwischen 20° N und 20° S. (Zwei Drittel der Trop. Wirbelstürme bilden sich auf der Nordhalbkugel). Bevorzugte Gebiete sind: der westliche Atlantik, der östliche Nordpazifik, der westliche Nordpazi- fik, der nördliche und südliche Indische Ozean und der Südwestpazifik vor Australien Nr. 4 Tropische Wirbelstürme haben natürliche Ursachen, sie sind deshalb Naturereignisse. Sie werden zu einer Naturkatastrophe, wenn als Folge große materielle und ökonomische Schäden sowie Störungen des gesellschaftlichen Lebens auftreten. AB-Gefahrenpotenzial tropischer Wirbelstürme 1. Erkläre die Entstehung von Flutwellen bei einem tropischen Wirbelsturm. Flutwellen entstehen vor allem durch die hohen Windgeschwindigkeiten innerhalb des Wirbel- sturms. Hauptsächlich in Starkwindsektoren schieben Winde die Wassermassen vor sich her, die dann an dem Küsten zu hohen Flutwellen auflaufen können. 2. Begründe das schnelle Nachlassen der Zerstörungskraft eines Wirbelsturms beim Erreichen des Festlandes. Die Zerstörungskraft eines Wirbelsturms lässt nach Erreichen der Küste schnell nach, weil dieser seine Energie verliert. Es ist kein warmes Meerwasser vorhanden, sodass die Prozesse des Auf- steigens warmer, feuchter Luft und der Wolkenbildung schnell nachlassen. 3. Erläutere das Gefährdungspotenzial eines tropischen Wirbelsturms. Tropische Wirbelstürme haben wegen ihrer großen Ausdehnung, der hohen Windgeschwindig- keiten und großen Niederschlagmengen ein hohes Gefährdungspotenzial. Auf hoher See sind besonders Schiffe und Bohrinseln von extremem Seegang und Windböen be- troffen. In Küstennähe sind es die auflaufenden Flutwellen sowie große Niederschlagsmengen, die zu Überschwemmungen führen. Die hohen Windgeschwindigkeiten sind mit einer enormen Windlast und damit starken Zerstörungen verbunden. Eine große Rolle spielen auch die Folge- schäden, wie Brände durch zerstörte Stromleitungen, Hochwasser oder Schlammlawinen.