Landwirtschaftliche Strukturen in den Tropen: Grundlagen und Herausforderungen
Die Landwirtschaft in den Tropen zeichnet sich durch besondere klimatische Bedingungen aus, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen bieten. Mit ganzjährigen Temperaturen zwischen 25-27°C und konstant hohen Niederschlägen entstehen ideale Wachstumsbedingungen für eine Vielzahl von Nutzpflanzen.
Definition: Die Landwirtschaft in den immerfeuchten Tropen charakterisiert sich durch eine permanente Vegetationsperiode, die ein ganzjähriges Pflanzenwachstum ermöglicht.
Ein zentrales Merkmal der tropischen Landwirtschaft ist der kurzgeschlossene Nährstoffkreislauf. Trotz üppiger Vegetation sind die Böden überraschend nährstoffarm und verfügen nur über eine dünne Humusschicht. Dies führt zu spezifischen Anbaumethoden wie dem Shifting-Cultivation-System.
Die Shifting-Cultivation, auch Wanderfeldbau genannt, ist eine traditionelle Anbaumethode der Landwirtschaft im tropischen Regenwald. Der Prozess beginnt mit der Brandrodung, wobei die Asche als natürlicher Dünger dient. Nach einer einjährigen Anbauphase werden die Flächen für etwa 30 Jahre zur Regeneration aufgegeben.











