Der Monsun

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ALEX

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Geographie/Erdkunde

 

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Der Monsun

 Der Sommer monsun
- Zenitstand der Sonne (ITC) verlagert sich auf die nördliche Halb Kugel.
→>Sommer auf der N- Halbkugel
- Passatwinde Ver

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Der Sommer monsun - Zenitstand der Sonne (ITC) verlagert sich auf die nördliche Halb Kugel. →>Sommer auf der N- Halbkugel - Passatwinde Verlagern sich nach Norden. →sie wehen vom inclischen ozean aus SW über Indien hinweg ->Sie bringen eine hohe Luftfeutigkeit und viele Niederschläge mit -> Regenzeit; bringt 75-90% des jahres niederschlags →→ indien und China profitieren von den Niederschlagen des Monsuns W Juli Innertropische Konvergenz (ITC) T Karachi Bombay Kalkutta NT Sholapur Südwest Monsun S Peking Südost-Monsun anzhou Bangkok Singapur Jakarta Tokio o Shanghai B008 Manila H ITC ist eine tiefdruckrinne Informations text Im Sommer erwärmt sich die riesige Landmasse Innerasiens auf Grund der Kontinentalität so stark, dass sich dort ein großräumiges Hitzetief entwickelt. Dadurch verlagert sich die ITC über dem indischen Subkontinent außer- ordentlich weit nach Norden. Das große Luftdruckgefälle zwischen dem asiatischen Festland und dem Indischen Ozean lässt die Südost-Passate des subtropischen Hochdruckgürtels der Südhalbkugel über den Äquator hinaus nach Norden wehen. Hier werden sie durch die rechtsgerichtete ablenkende Wirkung der Erdrotation (Coriolis- kraft) zu dem für Indien so wetterwirksamen Südwest-Monsun. Dieser nimmt über dem warmen Indischen Ozean, dem Arabischen Meer und dem Golf von Bengalen viel Feuchtigkeit auf und dringt mit Gewittern und Wolken- brüchen auf das Land nach Norden vor. Der Sommer-Monsun bringt Indien von Juni bis September 75-90% des Jahresniederschlags. Hierbei erhalten die Küstengebiete im Luv der Westghats bzw. die südexponierten Hänge des Himalayagebirges die höchsten Niederschläge. Cherrapunji im Khasigebirge gilt mit einem Jahresmittel...

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von über 11400 mm als der niederschlagsreichste Ort der Erde. Im Lee der Westghats hingegen fallen auf Grund föhnartiger Effekte zum Teil nur unter 500 mm Jahresniederschlag. Im Westen in der Wüste Tharr betragen die Jahresnieder- schläge sogar nur 100 mm, da der Sommer-Monsun über der Arabischen Halbinsel nur wenig Feuchtigkeit aufneh- men kann. Von Januar bis März liegt Indien im Bereich des stabilen Nordost-Monsuns, der dem Nordost-Passat entspricht. Er besteht aus trockenen kontinentalen Luftmassen des Kältehochs über Innerasien, die zur ITC strö- men, welche sich zu dieser Zeit südlich des Äquators befindet. Der Wintermonsun. -Zenit der Sonne (ITC) verlagert sich im Winter auf die Südliche Halb kugel -> Winter auf der Nordhalb kugel -Passat winde ->wehen von -> Extrem wenig Niederschläge Ly Trockenzeit OU anuar Innerasien (Kontinentales Klima) aus SO in Richtung indien. Karachi Bombay Kalkutta Sholapur Nordost-Monsun Innertropische Konvergenz (ITC) Bangkok Shanghai Ganzhou Singapur Jakarta Nordost-Passat Tokio Manila pod dog 23,5 Informationstext Das ausgeprägte sommerliche Hitzetief über Ostasien lässt den äquatorialen Südwest-Monsun weit nach Norden ausgreifen und auch dem Südwesten Chinas reichliche Sommerniederschläge bringen. Von größerer Bedeutung für die Niederschlagsergiebigkeit in China ist jedoch die Höhe des Druckgefälles zwischen diesem Hitzetief und dem nordwestpazifischen subtropischen Hochdruckgebiet. Aus diesem weht der labile feuchte Südost-Monsun, der dem östlichen China vom Chinesischen Meer bzw. vom Pazifik hohe Niederschläge bringt. Das Vorrücken dieses Som- mer-Monsuns über China vollzieht sich schrittweise und langsam von Süden nach Norden. Daraus resultiert eine mittlere Dauer des Sommer-Monsuns zwischen fünf Monaten in den südlichen Landesteilen und nur einem Monat im Nordosten. Nach Westen hingegen verliert der Sommer-Monsun durch die zunehmende Kontinentalität an Er- giebigkeit, sodass jenseits des 105. östlichen Längengrades weniger als 500 mm Jahresniederschlag fällt. Im Winter führt das Kältehoch über Zentralchina und Sibirien zu einer in den westlichen Teilen des Landes besonders kalten und sehr trockenen Luftströmung, die nun dem Sommer-Monsun entgegengesetzt als Winter- oder Nordost-Mon- sun bis in den Süden Chinas weht. Leben mit dem Monsun Das Problem: Hone variabilität der. Niederschlagsmenge und des. Eintreffens "zu früh" → un bestellte Felder -> Unvorbereitele Bevölkerung ·11 zu wenig". -Flosse trocknen aus LX Bewässerungsmöglichkeiten eingeschränkt -Wasserknappheit. -Dürre und Missernte Indien - Leben mit dem Monsun Der Monsun beeinflusst ganz Indien, vor allem aber prägt er das Leben der ländlichen Bevölkerung entscheidend, da Ergiebigkeit und Dauer der jährlichen Monsun-Regen auf die Höhe der Ernteerträge Einfluss haben. Fällt der Monsun-Regen zum richtigen Zeitpunkt und bringt er über einen langen Zeitraum ausreichend Niederschläge, durchfeuchtet er tiefgründig den Boden und erlaubt so den Bauern bis zu drei Anbauperioden. Dient die erste Ernte meist noch der Selbstversorgung, so bestimmen die weiteren Ernteerträge die Höhe des Einkommens und ermöglichen es den Bauern, ihre Pacht oder ihre Schulden zu bezahlen bzw. geringen Wohlstand zu erlangen. Allerdings zeigt der Monsun eine große Variabilität der Nieder- schlagsmengen von Jahr zu Jahr mit Schwankungen bis über 30%. Hierbei weisen die Gebiete mit geringen Jahresniederschlägen auch die höchste Niederschlagsvariabilität auf und sind damit besonders 11zu. Spät -Saat verdorrt -Boden trocknet aus ↳> Erosions gefahr -Kaum bzw. keine Ernte. > Sonst bis zu. 3 mal. möglich HZu viel" - Ernte verfault -Boden wird weggeschwemmt. -überlastung der stauseen -überschwemmung -Verlagerung von Flussläufen dürregefährdet. Fallen dann in einem Jahr zu wenig Niederschläge, so führt dies in solchen Gebieten zu Ernteausfällen und Hungersnöten. Auch ein verspätetes Einsetzen oder ein zu frühes Ende der Niederschlagsperiode haben meist negative Folgen. Dadurch verkürzt sich die Anbauperiode, sodass meist nur eine Ernte möglich ist oder sogar Missernten auftreten. Ebenso ungünstig sind wochenlange Unterbrechungen des Monsun-Regens. Diese führen schnell zum Vertrocknen der Feldfrüchte, dörren den Boden aus und erschöpfen die Wasservorräte für Mensch und Tier. Aber auch ein Übermaß an Niederschlägen kann Katastrophen zur Folge haben. Heftige Gewit- terregen mit Böen von bis zu 60 km/h führen zu großen Schäden der Infrastruktur, ja sogar zu Todesopfern. Innerhalb weniger Stunden anfallende Wassermassen aus Gewittergüssen können die Flüsse nicht entsprechend abführen, sodass sie großflächig über die Ufer treten. Dies ist umso gravierender, da die Siedlungs- und Ackerflächen vor- wiegend entlang der Flüsse liegen. So gehen immer wieder besonders an den landwirtschaftlich intensiv genutzten Unterläufen und dem Delta von Ganges und Brahmaputra mehrere Millionen Hektar frucht- bares Ackerland verloren, aber auch ganze Dörfer werden zerstört, da hier der Monsun-Regen mit der Gletscher- und Schneeschmelze im Himalaya zeitlich zusammentrifft. Verstärkt werden diese Probleme durch die Abholzung der Wälder, besonders im Himalaya. Jedes Jahr verringert sich durch den Bedarf an Bau- und Brennholz die Waldfläche Indiens um etwa die Fläche des Saarlandes (2570 km²). Die heftigen Monsun-Regen können nach der Rodung des Waldes ungehindert abfließen, zerstören die mühevoll errichteten Anbauterrassen und schwemmen wertvollen Ackerboden weg. Die Auswirkungen dieses Raubbaus verstärken die Überschwemmungen in den Tiefländern um ein Vielfaches. Alle Verbote der indischen Regierung, den Bergwald abzuholzen, bleiben bisher wirkungslos. Zu groß sind der Bedarf an Energieträ- gern und der Anreiz, etwas Geld zu verdienen.

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Der Sommer monsun - Zenitstand der Sonne (ITC) verlagert sich auf die nördliche Halb Kugel. →>Sommer auf der N- Halbkugel - Passatwinde Verlagern sich nach Norden. →sie wehen vom inclischen ozean aus SW über Indien hinweg ->Sie bringen eine hohe Luftfeutigkeit und viele Niederschläge mit -> Regenzeit; bringt 75-90% des jahres niederschlags →→ indien und China profitieren von den Niederschlagen des Monsuns W Juli Innertropische Konvergenz (ITC) T Karachi Bombay Kalkutta NT Sholapur Südwest Monsun S Peking Südost-Monsun anzhou Bangkok Singapur Jakarta Tokio o Shanghai B008 Manila H ITC ist eine tiefdruckrinne Informations text Im Sommer erwärmt sich die riesige Landmasse Innerasiens auf Grund der Kontinentalität so stark, dass sich dort ein großräumiges Hitzetief entwickelt. Dadurch verlagert sich die ITC über dem indischen Subkontinent außer- ordentlich weit nach Norden. Das große Luftdruckgefälle zwischen dem asiatischen Festland und dem Indischen Ozean lässt die Südost-Passate des subtropischen Hochdruckgürtels der Südhalbkugel über den Äquator hinaus nach Norden wehen. Hier werden sie durch die rechtsgerichtete ablenkende Wirkung der Erdrotation (Coriolis- kraft) zu dem für Indien so wetterwirksamen Südwest-Monsun. Dieser nimmt über dem warmen Indischen Ozean, dem Arabischen Meer und dem Golf von Bengalen viel Feuchtigkeit auf und dringt mit Gewittern und Wolken- brüchen auf das Land nach Norden vor. Der Sommer-Monsun bringt Indien von Juni bis September 75-90% des Jahresniederschlags. Hierbei erhalten die Küstengebiete im Luv der Westghats bzw. die südexponierten Hänge des Himalayagebirges die höchsten Niederschläge. Cherrapunji im Khasigebirge gilt mit einem Jahresmittel...

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von über 11400 mm als der niederschlagsreichste Ort der Erde. Im Lee der Westghats hingegen fallen auf Grund föhnartiger Effekte zum Teil nur unter 500 mm Jahresniederschlag. Im Westen in der Wüste Tharr betragen die Jahresnieder- schläge sogar nur 100 mm, da der Sommer-Monsun über der Arabischen Halbinsel nur wenig Feuchtigkeit aufneh- men kann. Von Januar bis März liegt Indien im Bereich des stabilen Nordost-Monsuns, der dem Nordost-Passat entspricht. Er besteht aus trockenen kontinentalen Luftmassen des Kältehochs über Innerasien, die zur ITC strö- men, welche sich zu dieser Zeit südlich des Äquators befindet. Der Wintermonsun. -Zenit der Sonne (ITC) verlagert sich im Winter auf die Südliche Halb kugel -> Winter auf der Nordhalb kugel -Passat winde ->wehen von -> Extrem wenig Niederschläge Ly Trockenzeit OU anuar Innerasien (Kontinentales Klima) aus SO in Richtung indien. Karachi Bombay Kalkutta Sholapur Nordost-Monsun Innertropische Konvergenz (ITC) Bangkok Shanghai Ganzhou Singapur Jakarta Nordost-Passat Tokio Manila pod dog 23,5 Informationstext Das ausgeprägte sommerliche Hitzetief über Ostasien lässt den äquatorialen Südwest-Monsun weit nach Norden ausgreifen und auch dem Südwesten Chinas reichliche Sommerniederschläge bringen. Von größerer Bedeutung für die Niederschlagsergiebigkeit in China ist jedoch die Höhe des Druckgefälles zwischen diesem Hitzetief und dem nordwestpazifischen subtropischen Hochdruckgebiet. Aus diesem weht der labile feuchte Südost-Monsun, der dem östlichen China vom Chinesischen Meer bzw. vom Pazifik hohe Niederschläge bringt. Das Vorrücken dieses Som- mer-Monsuns über China vollzieht sich schrittweise und langsam von Süden nach Norden. Daraus resultiert eine mittlere Dauer des Sommer-Monsuns zwischen fünf Monaten in den südlichen Landesteilen und nur einem Monat im Nordosten. Nach Westen hingegen verliert der Sommer-Monsun durch die zunehmende Kontinentalität an Er- giebigkeit, sodass jenseits des 105. östlichen Längengrades weniger als 500 mm Jahresniederschlag fällt. Im Winter führt das Kältehoch über Zentralchina und Sibirien zu einer in den westlichen Teilen des Landes besonders kalten und sehr trockenen Luftströmung, die nun dem Sommer-Monsun entgegengesetzt als Winter- oder Nordost-Mon- sun bis in den Süden Chinas weht. Leben mit dem Monsun Das Problem: Hone variabilität der. Niederschlagsmenge und des. Eintreffens "zu früh" → un bestellte Felder -> Unvorbereitele Bevölkerung ·11 zu wenig". -Flosse trocknen aus LX Bewässerungsmöglichkeiten eingeschränkt -Wasserknappheit. -Dürre und Missernte Indien - Leben mit dem Monsun Der Monsun beeinflusst ganz Indien, vor allem aber prägt er das Leben der ländlichen Bevölkerung entscheidend, da Ergiebigkeit und Dauer der jährlichen Monsun-Regen auf die Höhe der Ernteerträge Einfluss haben. Fällt der Monsun-Regen zum richtigen Zeitpunkt und bringt er über einen langen Zeitraum ausreichend Niederschläge, durchfeuchtet er tiefgründig den Boden und erlaubt so den Bauern bis zu drei Anbauperioden. Dient die erste Ernte meist noch der Selbstversorgung, so bestimmen die weiteren Ernteerträge die Höhe des Einkommens und ermöglichen es den Bauern, ihre Pacht oder ihre Schulden zu bezahlen bzw. geringen Wohlstand zu erlangen. Allerdings zeigt der Monsun eine große Variabilität der Nieder- schlagsmengen von Jahr zu Jahr mit Schwankungen bis über 30%. Hierbei weisen die Gebiete mit geringen Jahresniederschlägen auch die höchste Niederschlagsvariabilität auf und sind damit besonders 11zu. Spät -Saat verdorrt -Boden trocknet aus ↳> Erosions gefahr -Kaum bzw. keine Ernte. > Sonst bis zu. 3 mal. möglich HZu viel" - Ernte verfault -Boden wird weggeschwemmt. -überlastung der stauseen -überschwemmung -Verlagerung von Flussläufen dürregefährdet. Fallen dann in einem Jahr zu wenig Niederschläge, so führt dies in solchen Gebieten zu Ernteausfällen und Hungersnöten. Auch ein verspätetes Einsetzen oder ein zu frühes Ende der Niederschlagsperiode haben meist negative Folgen. Dadurch verkürzt sich die Anbauperiode, sodass meist nur eine Ernte möglich ist oder sogar Missernten auftreten. Ebenso ungünstig sind wochenlange Unterbrechungen des Monsun-Regens. Diese führen schnell zum Vertrocknen der Feldfrüchte, dörren den Boden aus und erschöpfen die Wasservorräte für Mensch und Tier. Aber auch ein Übermaß an Niederschlägen kann Katastrophen zur Folge haben. Heftige Gewit- terregen mit Böen von bis zu 60 km/h führen zu großen Schäden der Infrastruktur, ja sogar zu Todesopfern. Innerhalb weniger Stunden anfallende Wassermassen aus Gewittergüssen können die Flüsse nicht entsprechend abführen, sodass sie großflächig über die Ufer treten. Dies ist umso gravierender, da die Siedlungs- und Ackerflächen vor- wiegend entlang der Flüsse liegen. So gehen immer wieder besonders an den landwirtschaftlich intensiv genutzten Unterläufen und dem Delta von Ganges und Brahmaputra mehrere Millionen Hektar frucht- bares Ackerland verloren, aber auch ganze Dörfer werden zerstört, da hier der Monsun-Regen mit der Gletscher- und Schneeschmelze im Himalaya zeitlich zusammentrifft. Verstärkt werden diese Probleme durch die Abholzung der Wälder, besonders im Himalaya. Jedes Jahr verringert sich durch den Bedarf an Bau- und Brennholz die Waldfläche Indiens um etwa die Fläche des Saarlandes (2570 km²). Die heftigen Monsun-Regen können nach der Rodung des Waldes ungehindert abfließen, zerstören die mühevoll errichteten Anbauterrassen und schwemmen wertvollen Ackerboden weg. Die Auswirkungen dieses Raubbaus verstärken die Überschwemmungen in den Tiefländern um ein Vielfaches. Alle Verbote der indischen Regierung, den Bergwald abzuholzen, bleiben bisher wirkungslos. Zu groß sind der Bedarf an Energieträ- gern und der Anreiz, etwas Geld zu verdienen.