Der Wintermonsun in Indien
Im Winter verlagert sich der Zenitstand der Sonne und damit die Innertropische Konvergenzzone (ITC) auf die Südhalbkugel. Dies führt zu einer Umkehrung der Windrichtung und dem Entstehen des Wintermonsuns in Indien.
Der Wintermonsun ist durch trockene Winde gekennzeichnet, die von Innerasien in Richtung Indien wehen. Diese Winde, auch als Nordost-Monsun bekannt, entsprechen dem Nordost-Passat und bringen extrem wenig Niederschlag mit sich.
Example: Von Januar bis März liegt Indien im Einflussbereich des stabilen Nordost-Monsuns, der aus trockenen kontinentalen Luftmassen des Kältehochs über Innerasien besteht.
Die Trockenzeit während des Wintermonsuns stellt eine Herausforderung für die Landwirtschaft und Wasserversorgung in Indien dar. Die Niederschlagsmengen sind in dieser Zeit deutlich geringer als während des Sommermonsuns.
Highlight: Der Kontrast zwischen dem feuchten Sommermonsun und dem trockenen Wintermonsun prägt den jährlichen Klimarhythmus in Indien maßgeblich.
In China zeigt sich ein ähnliches Muster, wobei der Sommermonsun dort schrittweise von Süden nach Norden vorrückt. Die Dauer des Sommermonsuns variiert dabei von fünf Monaten im Süden bis zu nur einem Monat im Nordosten des Landes.




