Tōhoku-Erdbeben
Das Tōhoku-Erdbeben war der Auslöser für die folgende Katastrophenkette. Es handelte sich um ein gewaltiges Unterwasserbeben der Stärke 9,0 auf der Richterskala, das sich in einer Tiefe von 32 km vor der nordöstlichen Küste Japans ereignete.
Vocabulary: Subduktionszone - Ein Bereich, in dem eine tektonische Platte unter eine andere geschoben wird.
Die Ursache des Bebens lag in der komplexen Plattentektonik der Region. Die Pazifische Kontinentalplatte schiebt sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 10 cm pro Jahr unter die Philippinische und die Nordamerikanische Platte, die wiederum unter die Eurasische Platte gleiten. Dieses ungleichmäßige Gleiten führt zu enormen Spannungen, die sich in Form von Erdbeben entladen.
Highlight: Das Beben war so stark, dass es die Erdachse um 10-25 cm verschob und die Rotationsgeschwindigkeit der Erde um 1,8 Mikrosekunden beschleunigte.
Die Auswirkungen des Bebens waren weitreichend und betrafen nicht nur Japan, sondern den gesamten Pazifikraum. Es löste zahlreiche Vor- und Nachbeben aus und verursachte massive Schäden an Gebäuden und Infrastruktur.









