Marine Zirkulation und Meeresströmungen
Die Geographie in der Oberstufe befasst sich intensiv mit der marinen Zirkulation, einem fundamentalen System für das globale Klima. Meeresströmungen entstehen durch drei Hauptfaktoren: Dichteunterschiede im Wasser, Windeinwirkung und Gezeitenkräfte. Die thermohaline Zirkulation wird dabei durch Temperatur- und Salzgehaltsunterschiede angetrieben.
Definition: Die thermohaline Zirkulation beschreibt die globale Ozeanzirkulation, die durch Unterschiede in Temperatur und Salzgehalt angetrieben wird.
Die Oberflächenströmungen folgen einem charakteristischen Muster mit zwei Hauptkreisläufen: In Äquatornähe bewegt sich das Wasser westwärts (Äquatorialstrom), während in den gemäßigten Zonen eine ostwärts gerichtete Strömung vorherrscht. Diese Bewegungen werden maßgeblich durch die vorherrschenden Windrichtungen - Passatwinde und Westwinde - beeinflusst.
Besonders bedeutsam für das Verständnis der Erdkunde Abitur Thematik sind die Tiefenströmungen, die sich oft entgegengesetzt zu den Oberflächenströmungen bewegen. Die Verbindung zwischen beiden Systemen erfolgt durch sogenannte "Wasseraufzüge" - Regionen mit starken vertikalen Wasserbewegungen, die als Motoren des globalen Wassertransports fungieren.











