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Europäische Zentralbank

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Emilie Müller

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Präsentation

Europäische Zentralbank

 Wir halten heute eine Präsentation über die Europäische Zentralbank, genannt auch EZB, die die
Französin Christine Lagarde als Präsidentin

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Hii, hier ist eine Präsentation zur EZB mit Text, Handout und selbsterstelltem Quiz :)

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Wir halten heute eine Präsentation über die Europäische Zentralbank, genannt auch EZB, die die Französin Christine Lagarde als Präsidentin hat. Ihr Sitz ist in Frankfurt am Main und ist seit der Einführung des Euro zu Jahresbeginn 1999 die Währungsbehörde für die Mitgliedstaaten der Wirtschafts- und Währungsunion. In ihr arbeiten alle Nationalbanken der Länder zusammen, in denen man mit dem Euro bezahlt. Mittlerweile haben 19 EU-Staaten die Währung eingeführt und bilden zusammen die sogenannte Eurozone mit 340 Millionen Menschen. Sie hat den Status eines EU-Organs seit dem Vertrag von Lissabon im Jahr 2002. Ich wette jeder einzelne von euch hat eine Urkunde bei sich zuhause. Habt ihr eine Idee welche es sein könnte? Wie ihr es schon erraten habt, (wenn es erraten wurde) ist es der Geldschein. Laut Notenbank ist es nämlich eine Urkunde, die dem Inhaber einen Rechtsanspruch auf Gegenleistung zusichert. In der Herstellung kosten Banknoten in Deutschland im Durchschnitt nur 8 Cent pro Stück. Christine Lagarde, die amtierende Präsidentin der EZB, hat das Recht, ihre Unterschrift auf die Banknoten zu setzen. Diese Unterschrift sieht man oben links unter der EU-Flagge. Allerdings ist Lagarde erst seit 2019 Präsidentin der EZB also kann es auch sein, dass man die Unterschrift des ehemaligen Präsidentes, Mario Draghi auf dem Geldschein findet. Betrachtet man die Banknoten gegen das Licht,...

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sieht man das Porträt der mythologischen Gestalt Europa, sowie ein Fenster und die Wertzahl, dessen Farbe sich beim Kippem von Smaragdgrün zu Tiefblau verändert. Insgesamt befinden sich rund 19,5 Milliarden Euro-Geldscheine im Bargeldumlauf. Doch nicht alle davon werden im täglichen Zahlungsverkehr bewegt. Experten gehen davon aus, dass lediglich rund ein Drittel der Euro-Scheine tatsächlich genutzt wird. Im Auftrag der Europäischen Union (EU) steuert die EZB die Geldmenge, die in der Eurozone im Umlauf ist. Damit hat sie eine wichtige Funktion. Gibt es nämlich zu viele Euro-Münzen und -Scheine, dann verringert sich deren Wert und die Preise steigen (Inflation). Wird hingegen zu wenig Geld geprägt oder gedruckt, passiert das Gegenteil (Deflation). Im Übermaß ist beides für eine Volkswirtschaft nicht gut. Die EZB ist übrigens keine Bank für Privatleute, sondern sozusagen die Bank der Banken im Euroraum. Nur sie können dort Geld leihen und/oder anlegen. Sie ist zwar politisch unabhängig, darf aber trotzdem nicht tun und lassen, was sie möchte. Sie muss über ihr Handeln Rechenschaft vor dem Europäischen Parlament ablegen. Das muss sein, weil die Politik der EZB alle Euroländer betrifft. Die Herausforderung: Die wirtschaftliche Lage ist in den 19 Staaten sehr unterschiedlich. Einigen geht es zurzeit sehr gut, andere haben zu kämpfen und benötigen Unterstützung. Das macht den Job der EZB in Frankfurt nicht leicht. Die wichtigste Aufgabe der EZB ist die Sicherung der Preisstabilität im Euroraum. Was heißt das? Unter Preisstabilität versteht die EZB, dass die Preise für alltägliche Waren jedes Jahr stetig leicht ansteigen - um etwas weniger als zwei Prozent. Der Grund: Bei dauernd sinkenden Preisen kaufen die Menschen eher weniger. Sie hoffen nämlich, dass sie ein Produkt noch günstiger bekommen, wenn sie etwas warten. Das ist politisch nicht gewollt. Denn nur, wenn gekauft und investiert wird, wächst die Wirtschaft. Die zweite Hauptaufgabe ist die Unterstützung der Wirtschaftspolitik der Europäischen Union - aber ausdrücklich nur dann, wenn das Ziel der Preisstabilität nicht gefährdet ist. Um beides zu erfüllen, hat die EZB mehrere Möglichkeiten. Das wichtigste und sicherlich auch bekannteste Werkzeug sind die Leitzinsen. Damit legt sie einerseits fest, was die nationalen Zentralbanken bezahlen müssen, wenn sie sich bei ihr Geld leihen. Und andererseits, welchen Zinssatz diese Banken bekommen, wenn sie Geld bei der EZB anlegen möchten. Das hat für viele Bürger im Euroraum Folgen. Zwar bestimmt die EZB nicht direkt die Zinsen, die sie für einen Kredit bezahlen müssen. Das macht die Bank. Doch diese gibt den von der EZB festgelegten Zinssatz zumindest teilweise an einen weiter. So beeinflusst die Entscheidung der EZB letztlich die Volkswirtschaften und Menschen in den Euroländern. Mit der Mindestreserve verpflichtet die EZB Geschäftsbanken dazu, einen Anteil des bei ihnen angelegten Kapitals als Sicherheit bei den jeweiligen Nationalbanken zu hinterlegen. Beispiel: Man hat 100 Euro auf einem Sparbuch bei der Bank. Gilt nun für diese ein Mindestreservesatz von einem Prozent, dann muss sie einen Euro davon bei der Deutschen Bundesbank einzahlen. Ihre Bank kann also nicht mit den gesamten 100 Euro, sondern nur mit 99 Euro arbeiten. So nimmt die EZB Geld aus dem Markt. Das wird dadurch knapper und steigt automatisch im Wert. Käufer können sich daher für jeden Euro mehr leisten. Das hält gleichzeitig höhere Preise im Zaum. Wie Privatpersonen und Unternehmen brauchen auch Länder hin und wieder mehr Geld, als sie gerade haben. Dann müssen sie dafür Schulden machen. Zu diesem Zweck geben sie beispielsweise Staatsanleihen heraus. Die können Anleger kaufen und bekommen dafür nach einer vereinbarten Zeit von dem jeweiligen Staat ihr Kapital plus Zinsen zurück. Aber nicht jedes Land hält am Ende der Frist sein Versprechen. Deshalb müssen besonders klamme Kandidaten ihr hohes Ausfallrisiko mit sehr hohen Zinsen bezahlen. Doch manchmal reichen sogar die besten Renditeaussichten nicht und sie bleiben quasi auf ihren Staatsanleihen sitzen. Hier kann die EZB einspringen und solche Papiere erwerben. In dem Fall spricht man von einem Offenmarktgeschäft. Die EZB wirft damit frisches Geld auf den Markt, erhöht die Geldmenge und kurbelt im Idealfall die Wirtschaft des kriselnden Landes an. Diese Anleihekäufe sind nicht unumstritten. Das Problem: Eigentlich darf die EZB Staaten nicht direkt finanzieren. Es gab daher viel Kritik, als die EZB während der europäischen Finanzkrise zu diesem Mittel griff und Staatsanleihen im Wert von mehr als zwei Billionen Euro aufkaufte. Sie rechtfertigte sich damit, auf diese Weise den Euroraum zu stabilisieren. Jetzt Jetzt zeigen wir euch nochmal einen kurzen Film über das EZB Gebäude in Frankfurt. https://www.hanseaticbank.de/klarmacher/wissen/aufgaben-und-ziele-der-ezb-einfach-erklaert https://klexikon.zum.de/wiki/Europäische_Zentralbank Wikipedia https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/europaeische-zentralbank-ezb-34781 05.11.20202 Wirtschaft Die Europäische Zentralbank Präsidentin: Christine Lagarde Sitz in: Frankfurt am Main Loresa Haziri & Panka Patartics 9c Kippenberg Anzahl der Staaten, die mit dem Euro zahlen: 19 (Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Portugal, die Slowakei, Slowenien, Spanien und die Republik Zypern) -Die EZB hat den Status eines EU-Organs. -Banknoten (Geldscheine) sind Urkunden. -Ca. 19,5 Milliarden Euro-Geldscheine sind zurzeit im Bargeldumlauf. Davon werden nur ein Drittel tatsächlich benutzt. -Für die Geldmenge, die in der Eurozone im Umlauf ist, ist die EZB zuständig. Gibt es zu viele Euro-Münzen und -Scheine, dann verringert sich deren Wert und die Preise steigen (Inflation). Wird allerdings zu wenig Geld geprägt oder gedruckt, passiert das Gegenteil (Deflation). Im Übermaß ist beides für die Volkswirtschaft schädlich. -Die EZB ist keine Bank für Privatleute sondern eine Bank für andere Banken. -Sie ist politisch unabhängig, dies ist sehr wichtig, da sonst die Entscheidungen beeinflusst werden könnten. Dadurch würden manche Länder Vorteile haben, was nicht das Ziel der EZB ist. -Eine ihrer weiteren Aufgaben, ist die Sicherung der Preisstabilität im Euroraum. -Außerdem sind sie für die Unterstützung der Wirtschaftspolitik zuständig, indem sie Leitzinsen festlegen oder indem sie Geschäftsbanken mit der Mindestreserve verpflichten. -Bei dem Offenmarktgeschäft wird frisches Geld auf den Markt geworfen. Name: Quiz zur Europäischen Zentralbank 1. Wie viele Euro Staaten gibt es? A) 27. B) 19. C) 5. 2.Wo ist der Sitz der EZB? A) Paris. B) Wien. C) Frankfurt. 3.Wer ist der/die derzeitige Präsidentin/-in der EZB? A) Christine Lagarde. B) Mario Draghi. C) Angela Merkel. 4.Die Europäische Zentralbank ist... A) die größte Bank Deutschlands. B) eine Sehenswürdigkeit. C) die Bank der Banken 5. Wie viel kosten die Banknoten (pro Stück)? A) 3 Euro. B) 8 Cent. C) Ich habe nicht zugehört. 6.Wann wächst die Wirtschaft? A) wenn man kauft und investiert. B) wenn man ein Kartell gründet. 7.Ist die EZB für Privatleute? Ja. Nein. 8. Wann wurde der Euro eingeführt? A) 1990. B) 1750. C) 1999 Für jede richtige Antwort gibt es einen Punkt. Ich habe Punkte von 8 erreicht.

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Wir halten heute eine Präsentation über die Europäische Zentralbank, genannt auch EZB, die die Französin Christine Lagarde als Präsidentin hat. Ihr Sitz ist in Frankfurt am Main und ist seit der Einführung des Euro zu Jahresbeginn 1999 die Währungsbehörde für die Mitgliedstaaten der Wirtschafts- und Währungsunion. In ihr arbeiten alle Nationalbanken der Länder zusammen, in denen man mit dem Euro bezahlt. Mittlerweile haben 19 EU-Staaten die Währung eingeführt und bilden zusammen die sogenannte Eurozone mit 340 Millionen Menschen. Sie hat den Status eines EU-Organs seit dem Vertrag von Lissabon im Jahr 2002. Ich wette jeder einzelne von euch hat eine Urkunde bei sich zuhause. Habt ihr eine Idee welche es sein könnte? Wie ihr es schon erraten habt, (wenn es erraten wurde) ist es der Geldschein. Laut Notenbank ist es nämlich eine Urkunde, die dem Inhaber einen Rechtsanspruch auf Gegenleistung zusichert. In der Herstellung kosten Banknoten in Deutschland im Durchschnitt nur 8 Cent pro Stück. Christine Lagarde, die amtierende Präsidentin der EZB, hat das Recht, ihre Unterschrift auf die Banknoten zu setzen. Diese Unterschrift sieht man oben links unter der EU-Flagge. Allerdings ist Lagarde erst seit 2019 Präsidentin der EZB also kann es auch sein, dass man die Unterschrift des ehemaligen Präsidentes, Mario Draghi auf dem Geldschein findet. Betrachtet man die Banknoten gegen das Licht,...

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Sie ist zwar politisch unabhängig, darf aber trotzdem nicht tun und lassen, was sie möchte. Sie muss über ihr Handeln Rechenschaft vor dem Europäischen Parlament ablegen. Das muss sein, weil die Politik der EZB alle Euroländer betrifft. Die Herausforderung: Die wirtschaftliche Lage ist in den 19 Staaten sehr unterschiedlich. Einigen geht es zurzeit sehr gut, andere haben zu kämpfen und benötigen Unterstützung. Das macht den Job der EZB in Frankfurt nicht leicht. Die wichtigste Aufgabe der EZB ist die Sicherung der Preisstabilität im Euroraum. Was heißt das? Unter Preisstabilität versteht die EZB, dass die Preise für alltägliche Waren jedes Jahr stetig leicht ansteigen - um etwas weniger als zwei Prozent. Der Grund: Bei dauernd sinkenden Preisen kaufen die Menschen eher weniger. Sie hoffen nämlich, dass sie ein Produkt noch günstiger bekommen, wenn sie etwas warten. Das ist politisch nicht gewollt. Denn nur, wenn gekauft und investiert wird, wächst die Wirtschaft. Die zweite Hauptaufgabe ist die Unterstützung der Wirtschaftspolitik der Europäischen Union - aber ausdrücklich nur dann, wenn das Ziel der Preisstabilität nicht gefährdet ist. Um beides zu erfüllen, hat die EZB mehrere Möglichkeiten. Das wichtigste und sicherlich auch bekannteste Werkzeug sind die Leitzinsen. Damit legt sie einerseits fest, was die nationalen Zentralbanken bezahlen müssen, wenn sie sich bei ihr Geld leihen. Und andererseits, welchen Zinssatz diese Banken bekommen, wenn sie Geld bei der EZB anlegen möchten. Das hat für viele Bürger im Euroraum Folgen. Zwar bestimmt die EZB nicht direkt die Zinsen, die sie für einen Kredit bezahlen müssen. Das macht die Bank. Doch diese gibt den von der EZB festgelegten Zinssatz zumindest teilweise an einen weiter. So beeinflusst die Entscheidung der EZB letztlich die Volkswirtschaften und Menschen in den Euroländern. Mit der Mindestreserve verpflichtet die EZB Geschäftsbanken dazu, einen Anteil des bei ihnen angelegten Kapitals als Sicherheit bei den jeweiligen Nationalbanken zu hinterlegen. Beispiel: Man hat 100 Euro auf einem Sparbuch bei der Bank. Gilt nun für diese ein Mindestreservesatz von einem Prozent, dann muss sie einen Euro davon bei der Deutschen Bundesbank einzahlen. Ihre Bank kann also nicht mit den gesamten 100 Euro, sondern nur mit 99 Euro arbeiten. So nimmt die EZB Geld aus dem Markt. Das wird dadurch knapper und steigt automatisch im Wert. Käufer können sich daher für jeden Euro mehr leisten. Das hält gleichzeitig höhere Preise im Zaum. Wie Privatpersonen und Unternehmen brauchen auch Länder hin und wieder mehr Geld, als sie gerade haben. Dann müssen sie dafür Schulden machen. Zu diesem Zweck geben sie beispielsweise Staatsanleihen heraus. Die können Anleger kaufen und bekommen dafür nach einer vereinbarten Zeit von dem jeweiligen Staat ihr Kapital plus Zinsen zurück. Aber nicht jedes Land hält am Ende der Frist sein Versprechen. Deshalb müssen besonders klamme Kandidaten ihr hohes Ausfallrisiko mit sehr hohen Zinsen bezahlen. Doch manchmal reichen sogar die besten Renditeaussichten nicht und sie bleiben quasi auf ihren Staatsanleihen sitzen. Hier kann die EZB einspringen und solche Papiere erwerben. In dem Fall spricht man von einem Offenmarktgeschäft. Die EZB wirft damit frisches Geld auf den Markt, erhöht die Geldmenge und kurbelt im Idealfall die Wirtschaft des kriselnden Landes an. Diese Anleihekäufe sind nicht unumstritten. Das Problem: Eigentlich darf die EZB Staaten nicht direkt finanzieren. Es gab daher viel Kritik, als die EZB während der europäischen Finanzkrise zu diesem Mittel griff und Staatsanleihen im Wert von mehr als zwei Billionen Euro aufkaufte. Sie rechtfertigte sich damit, auf diese Weise den Euroraum zu stabilisieren. Jetzt Jetzt zeigen wir euch nochmal einen kurzen Film über das EZB Gebäude in Frankfurt. https://www.hanseaticbank.de/klarmacher/wissen/aufgaben-und-ziele-der-ezb-einfach-erklaert https://klexikon.zum.de/wiki/Europäische_Zentralbank Wikipedia https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/europaeische-zentralbank-ezb-34781 05.11.20202 Wirtschaft Die Europäische Zentralbank Präsidentin: Christine Lagarde Sitz in: Frankfurt am Main Loresa Haziri & Panka Patartics 9c Kippenberg Anzahl der Staaten, die mit dem Euro zahlen: 19 (Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Portugal, die Slowakei, Slowenien, Spanien und die Republik Zypern) -Die EZB hat den Status eines EU-Organs. -Banknoten (Geldscheine) sind Urkunden. -Ca. 19,5 Milliarden Euro-Geldscheine sind zurzeit im Bargeldumlauf. Davon werden nur ein Drittel tatsächlich benutzt. -Für die Geldmenge, die in der Eurozone im Umlauf ist, ist die EZB zuständig. Gibt es zu viele Euro-Münzen und -Scheine, dann verringert sich deren Wert und die Preise steigen (Inflation). Wird allerdings zu wenig Geld geprägt oder gedruckt, passiert das Gegenteil (Deflation). Im Übermaß ist beides für die Volkswirtschaft schädlich. -Die EZB ist keine Bank für Privatleute sondern eine Bank für andere Banken. -Sie ist politisch unabhängig, dies ist sehr wichtig, da sonst die Entscheidungen beeinflusst werden könnten. Dadurch würden manche Länder Vorteile haben, was nicht das Ziel der EZB ist. -Eine ihrer weiteren Aufgaben, ist die Sicherung der Preisstabilität im Euroraum. -Außerdem sind sie für die Unterstützung der Wirtschaftspolitik zuständig, indem sie Leitzinsen festlegen oder indem sie Geschäftsbanken mit der Mindestreserve verpflichten. -Bei dem Offenmarktgeschäft wird frisches Geld auf den Markt geworfen. Name: Quiz zur Europäischen Zentralbank 1. Wie viele Euro Staaten gibt es? A) 27. B) 19. C) 5. 2.Wo ist der Sitz der EZB? A) Paris. B) Wien. C) Frankfurt. 3.Wer ist der/die derzeitige Präsidentin/-in der EZB? A) Christine Lagarde. B) Mario Draghi. C) Angela Merkel. 4.Die Europäische Zentralbank ist... A) die größte Bank Deutschlands. B) eine Sehenswürdigkeit. C) die Bank der Banken 5. Wie viel kosten die Banknoten (pro Stück)? A) 3 Euro. B) 8 Cent. C) Ich habe nicht zugehört. 6.Wann wächst die Wirtschaft? A) wenn man kauft und investiert. B) wenn man ein Kartell gründet. 7.Ist die EZB für Privatleute? Ja. Nein. 8. Wann wurde der Euro eingeführt? A) 1990. B) 1750. C) 1999 Für jede richtige Antwort gibt es einen Punkt. Ich habe Punkte von 8 erreicht.