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Fachbegriffe und Definitionen

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 Erdkunde Fachbegriffe:
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Erdkunde Fachbegriffe: Globale Entwicklung/Disparitäten, Migration: Dependenztheorie(exogen): Abhängigkeit des Landes von außen beeinflusst Entwicklung (Kolonialismus), Gegenteil der Modernisierungstheorie: Abkopplung vom Weltmarkt, Zölle, Kaufkraft stärken. Kritik: nur ökonomisch gesehen, Lösungen bislang unerfolgreich Modernisierungstheorie: geht von endogenen Ursachen für Unterentwicklung aus, schlechte Infrastruktur, Bildungsdefizite, kein modernes, politisches System, fehlende Motivation: soll von Traditionen, Unglück befreien. Ursachen für Misslungene Entwicklung liegen innen zB. Durch Nachahmung des westlichen Lebensstils Diskriminierung: Benachteiligung bestimmter Gruppe/Ethnie aufgrund von Vorurteilen etc. Vulnerabilität: sind Schwächen/Verletzbarkeiten die eine Region aufweist: erhöhtes Erdbebenrisiko oä Fragmentierung lokal/global: bruchhafte Trennung zwischen Gewinnern und Verlierern in bestimmter Region durch Globalisierung. Gewinner: globale Orte, wie Paris, NY... Scheingewinner: globalisierte Orte, Produktionsstätten, Outsourcing Standorte, Verlierer: Neue Peripherie, Armutsregionen (EL,SL) Mikrokredit: Lösungsansatz zur Bekämpfung von Disparitäten. Kleine Kredite werden an Betroffene ausgegeben, sodass zB. Landwirtschaftliche Maschinen erworben werden können. Entwicklungsindikatoren: zB. BNE: Gesamtwert aller produzierten Waren und Dienstleistungen (Kritik: informeller Sektor fehlt), BIP: Gesamtwert aller Güter und Dienstleistungen, HDI: berücksichtigt Lebenserwartung, Bildung, Kaufkraft, (Kritik: Umweltaspekt fehlt.) Gini-Koeffizient: Vermögensverteilung innerhalb Bevölkerung. Weltrisikoindex: Verletzbarkeit des Landes durch Naturgewalten. Bic-Mac: Kaufkraft der Währung anhand von Burgerpreis bzw. KKP: realer Geldwert Armut: absolut: <1$ pro Tag, etwa 1,2 Mrd. Menschen; relativ: arme Unterschicht, weniger als Hälfte des Durchschnittseinkommens; gefühlt: durch Ausgrenzung etc. benachteiligt, nicht wirklich arm (Modell) Demographischer Übergang: Beschreibt Bevölkerungsentwicklung in 4 Phasen. Zuerst hohe Raten, diese sinken ab mit der zeit durch verbesserte Infrastruktur und...

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Medizin, Geburten niedriger als Todesfälle in Phase 4, Bevölkerung annähernd stagniert. Demographischer Wandel: Im Zuge von zunehmender Tertiärisierung und der Entwicklung zu Industrieländern, verändern sich Geburten und Sterberaten eines Landes, beides sinkt und stagniert Bevölkerungspyramide: Pyramide= wachsend, Glocke=statisch, gleichbleibend, Urne= schrumpfend Migration: Lebensmittelpunkt einer Person wird räumlich verlegt, über Staatsgrenzen hinweg. Immigration: Einwanderung. Emigration: Auswanderung. Binnenmigration: Migration/Wanderung innerhalb eines Staates-Wanderarbeiter Stadtwachstum Stadt: Daseinsgrundfunktionen: Arbeit, Wohnen, Versorgung, Gemeinschaft, Bildung, Freizeit Geographischer Stadtbegriff: Zentralität, Mindestgröße, Viertel gleicher Ethnien, Innovationszentren, Geschlossene Ortschaft= alle Daseinsgrundfunktionen erfüllt, ökologisch belastet durch Verkehr Historisch-genetische Entwicklung: Stadtentwicklungsphasen, bauliche Merkmale Funktionale Gliederung: Unterteilung in Teilräume nach Funktionen: Wohnen vs. Arbeiten Sozialräumliche Gliederung: Gliederung nach typischen Vorkommen sozialer Gruppen Europa Entwicklung: Römisch: Vor 8. Jhd., Schachbrettmuster, Stadttore, N-S, W-O- Achsen, Mauer, an Wasser, Forum Mittelpunkt Mittelalter: 8.-15. Jhd. Kirche Mittelpunkt, verwinkelte Gassen und Handelsstraßen, Stadtmauer + Graben, Wohnen und Arbeiten unter einem Dach Absolutismus: 16.-18. Jhd. Schloss des Herrschers Mitte, planmäßig gebaut, symmetrisch, Parkanlagen und Hauptachsen zu Residenz führend, Gleichförmigkeit Industriestadt: 19. Jhd. Industrieanlagen, Bahnhöfe, Verkehrsinfrastrukturausbau, explosionsartige Bevölkerungszunahme, Trennung Arbeiten und Wohnen, große Wohnblöcke Altindustrialisierte Räume: Monostruktur, Großbetriebe, keine Flexibilität, viel Industrie, hohe Subventionsleistungen (staatliche Hilfe für Unternehmen) Heute: Zentrum für Versorgung, gutes Straßennetz, Vielfalt (Häuser), Autogerecht seit 60ern, seit 70er ökologische Erneuerung = Parks, nachhaltige Stadtplanung = Reduzierung Autos etc. Nordamerika: Physiognomie: CBD, eng bebaute Hochhäuser, Banken, Hotels, Downtown; Übergangszone: Ghettos, Segregation; Umland: Gated Communities, Edge Cities an Verkehrsknoten. Europa vs. NA: Gemeinsamkeiten -Stadtbau am Wasser: Meer, Fluss -Industrialisierung als entscheidender Wachstumsfaktor zb. Eisenbahn für Transport -Mittelpunkt als Versorgungszentrum Unterschiede -Kriegsschäden in Europa -NA Städte sehr viel jünger -USA= Planstädte, Europa ungeplant -Stadterweiterung nach Industrialisierung als Gründung in Europa Gridiron-pattern: Schachbrettartiges Muster der Straßenblöcke, Raster, nummerierte Straßennamen Mehrkernmodell: Nebenzentren entstehen, Arbeiterviertel nahe Industrie, Oberschicht nahe quartär Ringmodell: Stadtausdehnung in homozentrischen Kreisen, Kritik: zu gleichmäßig, nicht möglich Sektorenmodell: Stadtaufbau entlang Verkehrsachsen, Unterschicht bei Industrie Gentrifizierung: Aufwertung, Attraktivitätssteigerung einer Region durch Bauliches/Soziales, Austausch von Bevölkerungsgruppen= sozioökonomischer Strukturwandel, Interessenaufwertung Urbanisierung: Zunahme Stadtbevölkerung, Ausdehnung der Stadt. Nimmt immer weiter zu, häufig EL und SL, Suche nach Arbeit, vorherige Armut, großer informeller Sektor Suburbanisierung: Dekonzentration aus Städten, Wegziehen ins Umland Edge City/Suburb: Vorstadt, Dezentrale Konzentration durch Verlagerung von Attraktiven nach außen Tertiärisierung: Gesellschaft und deren Berufe verlagern sich in Dienstleistungssektor durch höhere Lebensstandards und Bildungslevel, Bsp. Frankfurt a. Main =Finanzzentrum, hohe lokale Konzentration Marginalisierung: wirtschaftliche, gesellschaftliche, räumliche Ausgrenzung eines Bevölkerungsteils Metropolisierung: Entwicklung einer Stadt, diese überragt alles andere an Größe und Bedeutung, häufig Hauptstadt, politischer, wirtschaftlicher Mittelpunkt Primatstadt: demographisches, wirtschaftliches Zentrum. Pro: Arbeit, Bildung, Infrastruktur, Aufstiegschancen. Con: zunehmende Segregation, Lärm, Umweltprobleme, hohe Preise, Verkehr Agglomerationsraum: Konzentration von Wohnen, Wirtschaft, Infrastruktur in Umgebung einer Stadt Global City: Großstadtmetropole, führend im Weltmarkt, Dienstleistungsstandort, Tourismus: Indikatoren nach Bronger: Hauptstandorte großer Firmen & Banken + Umsatz, internationaler Flughafen, Schiffshafen & Frachtmenge, Sitz bedeutender Institutionen Shrinking City: Detroit; durch Konkurrenz und Krise Rückgang und Stilllegung der Produktion, Abwanderung, Verfall, Arbeitslosigkeit, ethnische Segregation, Verwahrlosung der Gebäude, Abriss Moderne Stadt: nachhaltig, zukunftsorientiert, Sharing-Konzept, Energiehaushalt/Hausarchitektur, Autoreduziert, Versorgungssystem, Technologie, ressourcenschonend, energiesparend Sharing-Konzept: Ressourcen und Kapital effektiv nutzen und Gegenstände/Dienstleistungen, die weniger häufig benötigt werden ausleihen oder tauschen. Nachhaltig, bietet neue Geschäftszweige und Nebeneinkommen für Privatpersonen, stärkt Vertrauen und Gemeinschaftsgefühl Tourismus: Naturräumliches Potential/Voraussetzungen: wunderschöne Natur, geeignetes Klima, touristische Infrastruktur, freundliche Menschen, interessante Kultur Massentourismus: All-inclusive Hotelurlaub, Verfremdung einer Region, Massenansturm, billig Pro Ökologisch: -Schutz/Erforschung: Naturschutzgebiete, Parks Ökonomisch: -Arbeitsplätze, sicheres Einkommen auch Frauen -Ausbau Infrastruktur: Straßen, Kommunikation Sozial: -Identitätsstärkung, Kulturaustausch -Wiederbelebung alter Kulturen und Traditionen/ Kunsthandwerk für Souvenirs Con -hoher ressourcenverbrauch/Verschwendung -Naturverschmutzung durch Abwasser/Müll -ungleicher Einkommensanstieg, allgemeiner Preisanstieg, Abhängigkeit von Tourismus, Devisenabfluss an ausländische Konzerne -unwürdige, schlecht bezahlte Arbeit -Kriminalitätszunahme, Vorurteilsbildung, Verhaltens, Übernahme touristischen Massenanfertigung (Souvenirs) Sanfter/nachhaltiger Tourismus: umweltfreundlich, Anreise per Zug etc., Camping statt Hotel... Sommer/Wintertourismus: Je nach Saison und Aktivität: Schnee-Winter, Wasser-Sommer. Unterschiedliche Kundschaft je nach Saison- Tagesausflügler/ Urlauber, Wanderer, Bsp. Kaunertal/ Garmisch-P.: Einheimische leiden, hoch verschuldet, wenige Attraktionen (Neujahrsspringen) Effekte: direkt: Dienstleistungen/Nahrung/Mietwagen, indirekt: Nahrungshersteller/Waschstraße, induziert: Erwirtschaftete Einnahmen werden in anderen Wirtschaftszweig investiert (Autokauf) Devisenabfluss: Eingenommenes Geld in Tourismusregionen wird zum Teil an große internationale Konzerne abgetreten: Reisegesellschaften, Hotelketten: weniger Geld bleibt bei Einwohnern in Region. Modell nach Butler: zuerst entdeckt, unterentwickelt. erste Infrastruktur gebaut, wenige Touristen. Weiter verbessert/erweitert. Verfestigung des Gebiets, Ansturm. Übernutzung, viele Massen, Übernutzung der Ressourcen, maximale Auslastung= kritische Zone hinsichtlich Tragfähigkeit. Entweder Neuaufbau und Erhöhung der Kapazität (Erneuerung/gebremstes Wachstum), Stabilisierung auf bestimmte Zahl, oder Verfall, da Raum uninteressant geworden ist (Verfall/Niedergang). Modell nach Vorlaufer: in Peripherie entstehender Tourismusort, zunächst abhängig vom Kern. touristisches Potential und Infrastruktur weiter ausgebaut, Direktinvestitionen in die Peripherie. Menschen ziehen von Stadt aufs Land; weniger Warenlieferungen; Peripherie eigenständig/unabhängig; Wirtschaftsstärkung, Zentrum verlagert sich aufs Land. Butler -6 Phasen: Erkundung, Erschließung, Entwicklung, Konsolidierung, Stagnation (kritisch hinsichtlich Tragfähigkeit), Erneuerung/Verfall -Vereinfachung der exakten Entwicklung durch Graphen mit Schlagwörtern: gemessen in Anzahl Touristen/Zeit -Konzentration auf allgemeine Anzahl, Vorlaufer -3 Phasen: (Vortouristisch), Initial, Wachstum, Konsolidierung -Detaillierte Entwicklung/ Beschreibung der Beziehung von Peripherie und Tourismusort -Nach und nach Verschiebung der Infrastruktur Tourismusort, Unabhängigkeit in zum bestimmter Zeit -Bezogen auf Entwicklungsländer/SL -Genauer auf Wirtschaftlicher Ebene: -Zyklus -Verschiedene Tourismusformen sichtbar -Grenzen d. Tragfähigkeit der Region gezeigt Import/Export, Arbeitsplätze, Güter Waren/Dienstleistungen: Sonderwirtschaftszonen: von Ländern entwickelt um für Großkonzerne attraktiv zu sein. Exportorientierte Produktion, Pro: Zollbefreiung, Infrastruktur, Vergünstigungen, Arbeitsplätze, Zugang Technologie, Wachstumsimpulse lokale Wirtschaft. Con: Ausnutzung Arbeiter/Land Global Player, globalisierte Weltwirtschaft: durch Globalisierung international verknüpft, Großkonzern Ausländische Direktinvestitionen: um Kontrolle, Einfluss und Ziel eines Projektes zu bewahren Freihandelszone: Unbeschränkte Ein/Ausführung von Gütern, nur der Bereich, keine Zölle/Abgaben Ökologischer Rucksack: sinnbildliche Darstellung der benötigten Ressourcen im Laufe des Lebens eines Produktes: Herstellung, Gebrauch, Entsorgung Cluster: räumliche Nähe von Unternehmensstandorten, die die wirtschaftliche Entwicklung sowie die Entstehung von Wissen und Innovation fördert, Kooperation, Agglomerationsvorteile, Netzwerk Transportkette: optimierter Transportweg von Gütern per Container, Nutzung aller Verkehrsformen (Zug, Schiff), gut organisiert: Supply-Chain-Management-System, Just-in-time-Prinzip= keine Lagerung Globaler Handel: Nachfrage bestimmt Preis, EU/Asien größte Umschlagplätze, Welthandelskosten größer als Kommunikation durch konstante Kosten: Sprit, Personal...

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Binnenmigration: Migration/Wanderung innerhalb eines Staates-Wanderarbeiter Stadtwachstum Stadt: Daseinsgrundfunktionen: Arbeit, Wohnen, Versorgung, Gemeinschaft, Bildung, Freizeit Geographischer Stadtbegriff: Zentralität, Mindestgröße, Viertel gleicher Ethnien, Innovationszentren, Geschlossene Ortschaft= alle Daseinsgrundfunktionen erfüllt, ökologisch belastet durch Verkehr Historisch-genetische Entwicklung: Stadtentwicklungsphasen, bauliche Merkmale Funktionale Gliederung: Unterteilung in Teilräume nach Funktionen: Wohnen vs. Arbeiten Sozialräumliche Gliederung: Gliederung nach typischen Vorkommen sozialer Gruppen Europa Entwicklung: Römisch: Vor 8. Jhd., Schachbrettmuster, Stadttore, N-S, W-O- Achsen, Mauer, an Wasser, Forum Mittelpunkt Mittelalter: 8.-15. Jhd. Kirche Mittelpunkt, verwinkelte Gassen und Handelsstraßen, Stadtmauer + Graben, Wohnen und Arbeiten unter einem Dach Absolutismus: 16.-18. Jhd. Schloss des Herrschers Mitte, planmäßig gebaut, symmetrisch, Parkanlagen und Hauptachsen zu Residenz führend, Gleichförmigkeit Industriestadt: 19. Jhd. Industrieanlagen, Bahnhöfe, Verkehrsinfrastrukturausbau, explosionsartige Bevölkerungszunahme, Trennung Arbeiten und Wohnen, große Wohnblöcke Altindustrialisierte Räume: Monostruktur, Großbetriebe, keine Flexibilität, viel Industrie, hohe Subventionsleistungen (staatliche Hilfe für Unternehmen) Heute: Zentrum für Versorgung, gutes Straßennetz, Vielfalt (Häuser), Autogerecht seit 60ern, seit 70er ökologische Erneuerung = Parks, nachhaltige Stadtplanung = Reduzierung Autos etc. Nordamerika: Physiognomie: CBD, eng bebaute Hochhäuser, Banken, Hotels, Downtown; Übergangszone: Ghettos, Segregation; Umland: Gated Communities, Edge Cities an Verkehrsknoten. Europa vs. NA: Gemeinsamkeiten -Stadtbau am Wasser: Meer, Fluss -Industrialisierung als entscheidender Wachstumsfaktor zb. Eisenbahn für Transport -Mittelpunkt als Versorgungszentrum Unterschiede -Kriegsschäden in Europa -NA Städte sehr viel jünger -USA= Planstädte, Europa ungeplant -Stadterweiterung nach Industrialisierung als Gründung in Europa Gridiron-pattern: Schachbrettartiges Muster der Straßenblöcke, Raster, nummerierte Straßennamen Mehrkernmodell: Nebenzentren entstehen, Arbeiterviertel nahe Industrie, Oberschicht nahe quartär Ringmodell: Stadtausdehnung in homozentrischen Kreisen, Kritik: zu gleichmäßig, nicht möglich Sektorenmodell: Stadtaufbau entlang Verkehrsachsen, Unterschicht bei Industrie Gentrifizierung: Aufwertung, Attraktivitätssteigerung einer Region durch Bauliches/Soziales, Austausch von Bevölkerungsgruppen= sozioökonomischer Strukturwandel, Interessenaufwertung Urbanisierung: Zunahme Stadtbevölkerung, Ausdehnung der Stadt. 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Con: zunehmende Segregation, Lärm, Umweltprobleme, hohe Preise, Verkehr Agglomerationsraum: Konzentration von Wohnen, Wirtschaft, Infrastruktur in Umgebung einer Stadt Global City: Großstadtmetropole, führend im Weltmarkt, Dienstleistungsstandort, Tourismus: Indikatoren nach Bronger: Hauptstandorte großer Firmen & Banken + Umsatz, internationaler Flughafen, Schiffshafen & Frachtmenge, Sitz bedeutender Institutionen Shrinking City: Detroit; durch Konkurrenz und Krise Rückgang und Stilllegung der Produktion, Abwanderung, Verfall, Arbeitslosigkeit, ethnische Segregation, Verwahrlosung der Gebäude, Abriss Moderne Stadt: nachhaltig, zukunftsorientiert, Sharing-Konzept, Energiehaushalt/Hausarchitektur, Autoreduziert, Versorgungssystem, Technologie, ressourcenschonend, energiesparend Sharing-Konzept: Ressourcen und Kapital effektiv nutzen und Gegenstände/Dienstleistungen, die weniger häufig benötigt werden ausleihen oder tauschen. 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Butler -6 Phasen: Erkundung, Erschließung, Entwicklung, Konsolidierung, Stagnation (kritisch hinsichtlich Tragfähigkeit), Erneuerung/Verfall -Vereinfachung der exakten Entwicklung durch Graphen mit Schlagwörtern: gemessen in Anzahl Touristen/Zeit -Konzentration auf allgemeine Anzahl, Vorlaufer -3 Phasen: (Vortouristisch), Initial, Wachstum, Konsolidierung -Detaillierte Entwicklung/ Beschreibung der Beziehung von Peripherie und Tourismusort -Nach und nach Verschiebung der Infrastruktur Tourismusort, Unabhängigkeit in zum bestimmter Zeit -Bezogen auf Entwicklungsländer/SL -Genauer auf Wirtschaftlicher Ebene: -Zyklus -Verschiedene Tourismusformen sichtbar -Grenzen d. Tragfähigkeit der Region gezeigt Import/Export, Arbeitsplätze, Güter Waren/Dienstleistungen: Sonderwirtschaftszonen: von Ländern entwickelt um für Großkonzerne attraktiv zu sein. 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