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Fertiger Praktikumsbericht

Fertiger Praktikumsbericht

 Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung........
1.1 Motivation....
1.2 Erwartungen...
1.3 Meine Stärken und Schwächen......
2. Vorstellung des Bet

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Fiona Tran

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-14 Notenpunkte -ausführlicher Praktikumsbericht -Schülerpraktikum als Chemielaborantin

 

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Ausarbeitung

Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung........ 1.1 Motivation.... 1.2 Erwartungen... 1.3 Meine Stärken und Schwächen...... 2. Vorstellung des Betriebs....... 2.1 Allgemeines über Wiewelhove. 2.2 Produkte und Dienstleistungen. 2.3 Karriere ...... 3. Exemplarischer Ablauf eines Arbeitstages.. 4. Kritischer Rückblick auf mein Praktikum. 4.1 Reflexion.............. 4.2 Fazit........... 4.3 Weiterempfehlung.….…........... 1 2 .2 .2 .3 .5 .6 1. Einleitung 1.1 Motivation Da ich mich vor allem für die Schulfächer im MINT-Bereich, wie Chemie und Biologie interessiere, suchte ich nach einem Praktikumsplatz im naturwissenschaftlichen Bereich. Im Austausch mit meinem Onkel, der in dem Betrieb Wiewelhove als Systemadministrator tätig ist, kam ich auf die Idee, mich nach einem Praktikum in der Arzneimittelbranche umzuschauen. Daraufhin recherchierte ich im Internet nach Arzneimittelbetrieben in meiner Nähe und bewarb mich bei zwei Unternehmen. Aufgrund der Corona-Pandemie erhielt ich von der BA.Unternehmensgruppe eine Absage, weshalb ich mich über meine angenommene Bewerbung bei dem Betrieb Wiewelhove freute und mich entschied, mein Praktikum dort zu absolvieren. Jt- was hou bet intereniest dich? Warum? 1.2 Erwartungen Ich habe noch keine genauen Vorstellungen von meinem zukünftigen Beruf. Da ich mich aber für ein Pharmaziestudium interessiere, erhoffe ich mir, durch das Praktikum bei Wiewelhove Einblicke in die Berufswelt nach Absolvierung eines Pharmaziestudiums zu erhalten. Ich möchte wissen, ob ein Beruf im Bereich der Pharmazie zu mir passt und ob es mir gefällt, im Labor zu arbeiten, um meinen t späteren Berufsweg besser planen zu können. Insbesondere in der aktuellen Situation, in der die COVID-19-Pandemie noch immer ein stetiges Thema im...

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Alltag ist, finde ich es spannend, mehr über die Arbeit im Chemielabor zu erfahren und möchte lernen, wie Arzneimittel hergestellt S werden. Ich stelle mir das Praktikum und die Laborarbeit abwechslungsreich vor, auch wenn ich noch nicht weiß, wie in einem Pharmaunternehmen gearbeitet wird und welche Aufgaben mir bevorstehen werden. Deshalb hoffe ich, beim Experimentieren viel mithelfen zu dürfen, um eigene praktische Erfahrungen zu sammeln. St Eine Befürchtung von mir ist, dass ich mit der Arbeit überfordert sein werde und mir kaum geholfen wird. Eine weitere Sorge wäre, dass die Aufgaben eintönig und langweilig werden oder dass ich wenig eigenständig machen und nur zugucken darf. Dies wäre schade, da ich möglichst viele neue Erfahrungen sammeln möchte und mir dafür auch die praktische Arbeit wichtig ist. Deshalb nehme ich mir vor, mit den Mitarbeitern ehrlich und verständnisvoll zu kommunizieren. 1.3 Meine Stärken und Schwächen Meine Stärken liegen in meiner Lernbereitschaft und Zielstrebigkeit. Ich eigne mir gerne neue Fähigkeiten an und bin neugierig, weshalb mich die Forschung im Labor fasziniert. Ich gebe mir gerne Mühe und versuche die an mich gestellten Erwartungen zu erfüllen. JA Eine Schwäche von mir ist, dass es mir schwerfällt, mich auf neue Menschen und ein fremdes Arbeitsumfeld einzulassen. Jedoch denke ich, dass das Praktikum eine gute Chance ist, an meiner Offenheit und Teamfähigkeit zu arbeiten und hoffe, dass t ich an dieser Herausforderung wachsen werde. Daher möchte ich ausprobieren, ob ich schon heute in der Arbeitswelt zurechtkomme und erfahren, worin ich mich noch verbessern kann. 2. Vorstellung des Betriebs 2.1 Allgemeines über Wiewelhove Die Wiewelhove GmbH wurde 1976 aus der ehemaligen Stern-Apotheke in Ibbenbüren gegründet und beschäftigt sich mit der Auftragsherstellung und Prüfung fester Arzneiformen. Das Familienunternehmen hat ca. 300 Beschäftigte, darunter etwa 1/3 Frauen und 2/3 Männer. Alle 4 Jahre können diese einen Betriebsrat aus 9 Mitarbeitern wählen, der min. 3 Frauen beinhalten soll. 2.2 Produkte und Dienstleistungen Die Hauptaufgabe von Wiewelhove ist die Entwicklung und Herstellung von Medikamenten. Dazu gehören verschiedene Dienstleistungen, wie Granulierung, Tablettierung, Dragierung oder Filmcoating. Das Labor ist für die Überprüfung der hauseigenen und für Auftraggeber produzierten Medikamente zuständig. Dazu gehören zum einen Langzeitstudien zur Stabilitätsprüfung der Tabletten. Durch ICH-Klimakammern kann die Lagerung in verschiedenen Klimazonen simuliert werden, damit die Arzneimittel anschließend auf ihre Haltbarkeit geprüft werden können. Zum anderen werden 2 Qualitätskontrollen durchgeführt, bei denen die Identität der Proben und der Gehalt von Wirkstoffen und Nebenprodukten bestimmt werden. Dafür ist das Labor mit mehreren technischen Anlagen ausgestattet. So kann ein Medikament z.B. mithilfe von HPLC-Geräten (s. Anhang 1) durch Flüssigkeitschromatographie in die einzelnen Substanzen getrennt werden, wodurch die Konzentration der jeweiligen Inhaltsstoffe sehr genau bestimmt werden kann. 2.3 Karriere Der Betrieb bietet die Ausbildungen zum Chemielaborant, Pharmakant, Mechatroniker, Industriekaufmann und Fachkraft für Lagerlogistik an, für die mindestens der Mittlere Bildungsabschluss benötigt wird. Mit einem abgeschlossenen Pharmaziestudium ist es möglich, als Pharmaziepraktikant eingestellt zu werden. Des Weiteren besteht die Chance, sich durch Fortbildungen oder die Meisterausbildung weiterzubilden und Abteilungsleiter zu werden. 3. Exemplarischer Ablauf eines Arbeitstages Während meines Praktikums arbeitete ich montags bis donnerstags von 07:00- 14:00 Uhr und freitags von 07:00-12:00 Uhr mit zwei 30-minütigen Pausen pro Tag. Eine Besonderheit war die Schutzkleidung, die im Labor getragen werden muss, da mit gesundheitsschädlichen Chemikalien gearbeitet wird. Allgemein ist es wichtig, präzise arbeiten zu können, da bei Arzneimitteln auf Hygiene und Genauigkeit geachtet werden muss. Zudem werden teilweise explosive oder ätzende Chemikalien und sensible Maschinen eingesetzt. Mit diesen muss vorsichtig umgegangen werden. J7 Morgens fand das tägliche Team-Meeting mit dem Abteilungsleiter statt, bei dem die Prüfaufträge für die Medikamente an die Mitarbeiter verteilt wurden. Dabei wurde auch entschieden, welche Person ich den Tag über beim Erfüllen ihrer Prüfanträge begleiten durfte. Ein Beispiel für einen solchen Prüfauftrag wäre die Stabilitätskontrolle von Ibuprofen. Dafür wurden mehrere Chargen der Tabletten vorher monatelang in einer Klimakammer gelagert. Zuerst konnte ich das Gewicht überprüfen, indem ich 20 Tabletten wog und das Durchschnittsgewicht mithilfe eines Taschenrechners ermittelte. Dabei musste von meiner Begleitperson jeder JX 3 st ermittelte Wert und Arbeitsschritt, wie z.B. das Gewicht der einzelnen Tabletten am Computer dokumentiert werden. So sollen Fehler durch den Laboranten bzw. durch die Produktion gefunden werden. Gelegentlich durfte ich beim Eintippen der Werte helfen. Als Nächstes wurde eine Identitätsbestimmung durchgeführt. Dies ist zum Beispiel mit einem Infrarot-Spektrometer möglich, welches ich unter Aufsicht bedienen durfte. Dafür wurden die Tabletten erst mit einem Mörsergerät zerkleinert, damit das Pulver mit den Infrarot-Strahlen bestrahlt werden konnte. Durch die Strahlung, welche von dem Medikament wieder zurückgeworfen wurde, konnte der Chemielaborant erkennen, ob es sich um die richtigen Inhaltsstoffe handelte. Um den genauen Gehalt dieser Inhaltsstoffe ermitteln zu können, wurde eine Hochdruck-Flüssigkeitschromatografie mit einer HPLC-Anlage durchgeführt. Zunächst schaute ich dabei zu, wie meine Begleitperson eine Sequenz erstellte, bei der die Dauer der Chromatographie und Konzentration der Fließmittel auf das Medikament angepasst wurden. Dann bereiteten wir gemeinsam die Ibuprofen- Proben, die in die HPLC-Anlage eingesetzt werden, vor. Hierzu wog ich das gemörserte Medikament auf das Zehntel-Milligramm genau ab und löste es in einem Flüssigkeitsgemisch auf einer Herdplatte. Danach durfte ich die Lösung mittels Spritzen mit Filteraufsätzen filtrieren, damit die Schläuche der Anlage nicht verstopfen. Das Filtrat lief dann mit dem Fließmittel durch die HPLC-Anlage, in die eine Säule als Stationäre Phase eingesetzt wurde. Diese trennte das Medikament in seine Bestandteile auf. Ein Detektor maß die einzelnen Probenbestandteile, sodass am Computer ein Chromatogramm erstellt wurde. Fehler und Auffälligkeiten, wie Druckschwankungen, wurden für uns direkt sichtbar. Anschließend half ich dabei, die benutzten Utensilien zu reinigen, zu desinfizieren und wieder wegzuräumen. Dann trug meine Begleitperson die restlichen Daten und Arbeitsschritte in den Computer ein und verglich diese mit den vorherigen Protokollen zu dem Medikament. Abschließend druckte ich das fertige Protokoll aus und sortierte es in den Aktenschrank ein, sodass mit dem nächsten Auftrag begonnen werden konnte. Insgesamt konnte ich an einem Arbeitstag je nach Aufwand der Versuche ungefähr ein bis drei Aufträge begleiten, wodurch sich der oben beschriebene Ablauf mit unterschiedlichen Medikamenten mehrmals wiederholte, bis ich Feierabend hatte. JX 2 4. Kritischer Rückblick auf mein Praktikum 4.1 Reflexion Da der Beruf des Chemielaboranten aufgrund der verschiedenen Prüfaufträge sehr vielseitig ist, war mein Praktikum bei Wiewelhove abwechslungsreich. Dies lag auch daran, dass ich jeden Tag einen anderen Mitarbeiter bei seiner Arbeit begleiten konnte und so viele verschiedene Arbeitsbereiche entdeckt habe. Zudem wurde sich bemüht, mir das gesamte Labor, sowie die Produktion, vorzustellen, wodurch ich einen direkten Einblick in die Tätigkeiten in der Pharmabranche erhalten habe. Außerdem konnte ich mein in der Schule bereits erworbenes Wissen zu Chemie anwenden und erweitern. JA Entgegen meiner Besorgnis, überfordert zu sein und nicht genug betreut zu werden, gab es immer Kollegen, die mir halfen und meine Fragen beantworteten. Ich musste nie ohne Aufsicht arbeiten, weil es im Umgang mit Medikamenten strenge Vorgaben gibt. Dies hatte leider den Nachteil, dass ich häufiger einfache Aufgaben, wie das Ausdrucken von Aufträgen, Zuschneiden von Tüten oder das Abwiegen von Medikamenten machen durfte und es auch Phasen gab, bei denen ich nur zugucken konnte, weil sehr akkurat gearbeitet werden musste. Trotzdem bemühten sich die Mitarbeiter, mir möglichst spannende Aufgaben zu geben. Zum Beispiel durfte ich das Infrarot-Spektrometer zur Strahlenmessung benutzen, eine Kapselfüllmaschine (s. Anhang 2) bedienen und Proben selbst filtrieren. Zudem durfte ich beim Protokollieren helfen und habe mit den Programmen BICEPS und Excel gearbeitet. Insgesamt gefiel mir die Arbeitsatmosphäre gut, da sich alle Mitarbeiter kollegial und hilfsbereit verhielten. Dadurch, dass mir die Prozesse im Labor und der Produktion genau erklärt wurden, konnte ich viel über die Herstellung von Arzneimitteln lernen. Außerdem erhielt ich aufgrund der Offenheit der Mitarbeiter einen realitätsnahen Einblick in den Beruf und merkte, dass nicht nur spannende Experimente, sondern auch Aufräumen, Putzen und viel Dokumentation dazu gehören, weshalb man für diesen Beruf geduldig und ausdauernd sein sollte. Auch an die stundenlange Arbeit im Stehen musste ich mich erst einmal gewöhnen. Allgemein wurde mein Bild des Berufs als Chemielaborant aber positiv geprägt, da sich die Arbeitsatmosphäre relativ stressfrei angefühlt hat, täglich neue Experimente auf einen zukommen und ЈX 5 kein Kundenkontakt nötig ist. Meine Hoffnung, sich ein Bild von der Arbeit im Labor machen zu können, um meine berufliche Zukunft besser planen zu können, wurde damit erfüllt. 4.2 Fazit Leider wurde mein Praktikum aufgrund der Corona-Infektion von mehreren Familienmitgliedern schon am 8. Tag beendet. Trotz des vorzeitigen Endes konnte ich genug Erfahrungen sammeln, um sagen zu können, dass ich mir vorstellen kann in diesem Bereich zu arbeiten. Insgesamt denke ich, dass ein Beruf in der Pharma-Branche gut zu mir passt, da präzises Arbeiten und Geduld zu meinen Stärken gehören. Zudem fasziniert mich das Experimentieren im Labor, weshalb ich es in Erwägung ziehe, nach meinem Abitur Pharmazie zu studieren und z.B. als Pharmazeutin oder Chemielaborantin in einer Firma wie Wiewelhove zu arbeiten. 4.3 Weiterempfehlung Ich würde ein Praktikum bei Wiewelhove jedem weiterempfehlen, der sich für den Bereich Pharmazie oder Chemie interessiert, da den Praktikanten ein umfangreicher Einblick in die Pharmaindustrie gewährt wird, wie z.B. in die verschiedenen Arten der Chromatographie und auch in den gesamten Herstellungsprozess der Medikamente. Man sollte aber Geduld mitbringen, da ein großer Teil des Praktikums aus Zuschauen besteht. Abschließend wird den Praktikanten auch ein Praktikumszeugnis (s. Anhang 3) ausgestellt, wodurch eine Eischätzung der eigenen Berufschancen in diesem Bereich erleichtert wird. Darüber hinaus ist ein Praktikum bei einem Pharmaunternehmen meiner Meinung nach eine gute Idee, da die Zukunftsperspektiven für die Pharma-Branche positiv aussehen. Der Bedarf an Medikamenten und auch die Qualitätsansprüche werden > immer höher, weshalb stetig neue Fachkräfte gesucht werden und die Chancen gut stehen, nach einer Ausbildung oder einem Studium in diesem Bereich fest angestellt zu werden. 6 مل Anhangs-Verzeichnis 1. HPLC-Anlagen. 2. Kapselfüllmaschine 3. Praktikantenbeurteilungsbogen .I II Anhang 1. HPLC-Anlagen 2. Kapselfüllmaschine

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Alltag ist, finde ich es spannend, mehr über die Arbeit im Chemielabor zu erfahren und möchte lernen, wie Arzneimittel hergestellt S werden. Ich stelle mir das Praktikum und die Laborarbeit abwechslungsreich vor, auch wenn ich noch nicht weiß, wie in einem Pharmaunternehmen gearbeitet wird und welche Aufgaben mir bevorstehen werden. Deshalb hoffe ich, beim Experimentieren viel mithelfen zu dürfen, um eigene praktische Erfahrungen zu sammeln. St Eine Befürchtung von mir ist, dass ich mit der Arbeit überfordert sein werde und mir kaum geholfen wird. Eine weitere Sorge wäre, dass die Aufgaben eintönig und langweilig werden oder dass ich wenig eigenständig machen und nur zugucken darf. Dies wäre schade, da ich möglichst viele neue Erfahrungen sammeln möchte und mir dafür auch die praktische Arbeit wichtig ist. Deshalb nehme ich mir vor, mit den Mitarbeitern ehrlich und verständnisvoll zu kommunizieren. 1.3 Meine Stärken und Schwächen Meine Stärken liegen in meiner Lernbereitschaft und Zielstrebigkeit. Ich eigne mir gerne neue Fähigkeiten an und bin neugierig, weshalb mich die Forschung im Labor fasziniert. Ich gebe mir gerne Mühe und versuche die an mich gestellten Erwartungen zu erfüllen. JA Eine Schwäche von mir ist, dass es mir schwerfällt, mich auf neue Menschen und ein fremdes Arbeitsumfeld einzulassen. Jedoch denke ich, dass das Praktikum eine gute Chance ist, an meiner Offenheit und Teamfähigkeit zu arbeiten und hoffe, dass t ich an dieser Herausforderung wachsen werde. Daher möchte ich ausprobieren, ob ich schon heute in der Arbeitswelt zurechtkomme und erfahren, worin ich mich noch verbessern kann. 2. Vorstellung des Betriebs 2.1 Allgemeines über Wiewelhove Die Wiewelhove GmbH wurde 1976 aus der ehemaligen Stern-Apotheke in Ibbenbüren gegründet und beschäftigt sich mit der Auftragsherstellung und Prüfung fester Arzneiformen. Das Familienunternehmen hat ca. 300 Beschäftigte, darunter etwa 1/3 Frauen und 2/3 Männer. Alle 4 Jahre können diese einen Betriebsrat aus 9 Mitarbeitern wählen, der min. 3 Frauen beinhalten soll. 2.2 Produkte und Dienstleistungen Die Hauptaufgabe von Wiewelhove ist die Entwicklung und Herstellung von Medikamenten. Dazu gehören verschiedene Dienstleistungen, wie Granulierung, Tablettierung, Dragierung oder Filmcoating. Das Labor ist für die Überprüfung der hauseigenen und für Auftraggeber produzierten Medikamente zuständig. Dazu gehören zum einen Langzeitstudien zur Stabilitätsprüfung der Tabletten. 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Ein Beispiel für einen solchen Prüfauftrag wäre die Stabilitätskontrolle von Ibuprofen. Dafür wurden mehrere Chargen der Tabletten vorher monatelang in einer Klimakammer gelagert. Zuerst konnte ich das Gewicht überprüfen, indem ich 20 Tabletten wog und das Durchschnittsgewicht mithilfe eines Taschenrechners ermittelte. Dabei musste von meiner Begleitperson jeder JX 3 st ermittelte Wert und Arbeitsschritt, wie z.B. das Gewicht der einzelnen Tabletten am Computer dokumentiert werden. So sollen Fehler durch den Laboranten bzw. durch die Produktion gefunden werden. Gelegentlich durfte ich beim Eintippen der Werte helfen. Als Nächstes wurde eine Identitätsbestimmung durchgeführt. Dies ist zum Beispiel mit einem Infrarot-Spektrometer möglich, welches ich unter Aufsicht bedienen durfte. Dafür wurden die Tabletten erst mit einem Mörsergerät zerkleinert, damit das Pulver mit den Infrarot-Strahlen bestrahlt werden konnte. Durch die Strahlung, welche von dem Medikament wieder zurückgeworfen wurde, konnte der Chemielaborant erkennen, ob es sich um die richtigen Inhaltsstoffe handelte. Um den genauen Gehalt dieser Inhaltsstoffe ermitteln zu können, wurde eine Hochdruck-Flüssigkeitschromatografie mit einer HPLC-Anlage durchgeführt. Zunächst schaute ich dabei zu, wie meine Begleitperson eine Sequenz erstellte, bei der die Dauer der Chromatographie und Konzentration der Fließmittel auf das Medikament angepasst wurden. Dann bereiteten wir gemeinsam die Ibuprofen- Proben, die in die HPLC-Anlage eingesetzt werden, vor. Hierzu wog ich das gemörserte Medikament auf das Zehntel-Milligramm genau ab und löste es in einem Flüssigkeitsgemisch auf einer Herdplatte. Danach durfte ich die Lösung mittels Spritzen mit Filteraufsätzen filtrieren, damit die Schläuche der Anlage nicht verstopfen. Das Filtrat lief dann mit dem Fließmittel durch die HPLC-Anlage, in die eine Säule als Stationäre Phase eingesetzt wurde. Diese trennte das Medikament in seine Bestandteile auf. Ein Detektor maß die einzelnen Probenbestandteile, sodass am Computer ein Chromatogramm erstellt wurde. Fehler und Auffälligkeiten, wie Druckschwankungen, wurden für uns direkt sichtbar. Anschließend half ich dabei, die benutzten Utensilien zu reinigen, zu desinfizieren und wieder wegzuräumen. Dann trug meine Begleitperson die restlichen Daten und Arbeitsschritte in den Computer ein und verglich diese mit den vorherigen Protokollen zu dem Medikament. Abschließend druckte ich das fertige Protokoll aus und sortierte es in den Aktenschrank ein, sodass mit dem nächsten Auftrag begonnen werden konnte. Insgesamt konnte ich an einem Arbeitstag je nach Aufwand der Versuche ungefähr ein bis drei Aufträge begleiten, wodurch sich der oben beschriebene Ablauf mit unterschiedlichen Medikamenten mehrmals wiederholte, bis ich Feierabend hatte. JX 2 4. 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Dies hatte leider den Nachteil, dass ich häufiger einfache Aufgaben, wie das Ausdrucken von Aufträgen, Zuschneiden von Tüten oder das Abwiegen von Medikamenten machen durfte und es auch Phasen gab, bei denen ich nur zugucken konnte, weil sehr akkurat gearbeitet werden musste. Trotzdem bemühten sich die Mitarbeiter, mir möglichst spannende Aufgaben zu geben. Zum Beispiel durfte ich das Infrarot-Spektrometer zur Strahlenmessung benutzen, eine Kapselfüllmaschine (s. Anhang 2) bedienen und Proben selbst filtrieren. Zudem durfte ich beim Protokollieren helfen und habe mit den Programmen BICEPS und Excel gearbeitet. Insgesamt gefiel mir die Arbeitsatmosphäre gut, da sich alle Mitarbeiter kollegial und hilfsbereit verhielten. Dadurch, dass mir die Prozesse im Labor und der Produktion genau erklärt wurden, konnte ich viel über die Herstellung von Arzneimitteln lernen. 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Trotz des vorzeitigen Endes konnte ich genug Erfahrungen sammeln, um sagen zu können, dass ich mir vorstellen kann in diesem Bereich zu arbeiten. Insgesamt denke ich, dass ein Beruf in der Pharma-Branche gut zu mir passt, da präzises Arbeiten und Geduld zu meinen Stärken gehören. Zudem fasziniert mich das Experimentieren im Labor, weshalb ich es in Erwägung ziehe, nach meinem Abitur Pharmazie zu studieren und z.B. als Pharmazeutin oder Chemielaborantin in einer Firma wie Wiewelhove zu arbeiten. 4.3 Weiterempfehlung Ich würde ein Praktikum bei Wiewelhove jedem weiterempfehlen, der sich für den Bereich Pharmazie oder Chemie interessiert, da den Praktikanten ein umfangreicher Einblick in die Pharmaindustrie gewährt wird, wie z.B. in die verschiedenen Arten der Chromatographie und auch in den gesamten Herstellungsprozess der Medikamente. Man sollte aber Geduld mitbringen, da ein großer Teil des Praktikums aus Zuschauen besteht. 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