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Fordismus, Produktionskonzepte & Globalisierung

Fordismus, Produktionskonzepte & Globalisierung

 GEOGRAPHIE KLAUSUR 2
REGION MÜNCHEN
Grundlagen und Entwicklung der Wirtschaftsstruktur
Hirtschaftsdynamik erst nach dem Zweiten Weltkrieg
-
 GEOGRAPHIE KLAUSUR 2
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Fordistisches vs. Postfordistisches Modell Externe vs. Interne Flexibilisierung Outsourcing Just-in-time Cluster Globalisierung - ein ambivalenter Vorgang? Globalisierung in Deutschland (München, Stuttgart & die Uckermark)

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GEOGRAPHIE KLAUSUR 2 REGION MÜNCHEN Grundlagen und Entwicklung der Wirtschaftsstruktur Hirtschaftsdynamik erst nach dem Zweiten Weltkrieg - bis zum Zweiten Weltkrieg nur allmähliche Industrialisierung (Fehlen von Rohstoffquellen, große Entfernung zu Montanindus- triegebieten, kein Anschluss an Wasserstraßennetz) - Aufschwung in der Nachkriegszeit (Faktoren: Betriebsverlagerungen aus der SBZ, Aufbau von Rüstungsindustrien mit staatlichen Subventionen, Aufschnung der IT- & Medienbranche auch auf der Grundlage weicher" Standortfaktoren) aktuelle wirtschaftliche Dynamik Münchner Mischung" aus traditionellen & modernen Industrie- bzw. Dienstleistungsbranchen gilt, bis heute als wichtiger Faktor des Erfolgs" Bewertung der Zukunftsperspektiven -Stadt München im „Wachstumsstress" (z. B. hohe Mieten, Verkehrs-, Umweltbelastung) -durch Suburbanisierung von Bevölkerung & Gewerbe u.V. anhaltende Wirtschaftliche Dynamik in der Region Vergleich mit der vom Grundgesetz geforderten Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse -hoher Lebensstandart mit guter infrastruktureler Versorgung bei Cim gesamtdeutschen Vergleich) niedriger Arbeitslosigkeit - Probleme durch hohe Lebenshaltungskosten & Umweltbelastungen MECKLENBURG-VORPOMMERN Grundlagen und Entwicklung der Wirtschaftsstruktur Traditionell gering industrialisierter Raum im Strukturwandel -dünn besiedelter, seit Jahrhunderten agrarisch geprägter Raum mit geringer Kaufkraft - Naturraum mit seinen Küstenlandschaften sowie wald- & Seenreichen Regionen im Hinterland zwar mit hohem Freizeit- & Tourismuswert, aber ohne nennenswerte Rohstoffe aktuelle Wirtschaftliche Dynamik -Stagnationsraum mit starken Abwanderungstendenzen Absinken von Industriedichte & Hirtschaftskraft - Bewertung der Zukunftsperspektiven - Hachstumsimpulse durch Aufschnung der Tourismusindustrie möglich - ansonsten trotz einiger günstiger Standortfaktoren (erschlossene Gewerbeflächen zu günstigen Bodenpreisen) kurzfristig kein Aufschwung zu erwarten Vergleich mit der vom Grundgesetz geforderten Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse - relativ geringe Hirtschaftskraft & hone Arbeitslosigkeit, daher ein- geschränkte Berufs- & Lebensperspektiven für einen...

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Großteil der Bevölkerung - intakte Umwelt & „ reizvolle kulturlandschaft" GLOBALISIERUNG Die Globalisierung ist der Vorgang der zunehmenden welt- Bereichen (Wirtschaft, Politik, weiten Verflechtung in allen Kultur, Umwelt, kommunikation etc.) Diese Verflechtung der globalen Beziehungen geschieht auf der Ebene von Individuen, Gesellschaften, Institutionen und Staaten. Als wesentliche Ursachen der Globalisierung gaten der technische Fortschritt (siche auch: Digitale Revolution), insbesondere in den Kommunikations- & Transporttechnologien, sowie die politischen Entscheid- ungen zur Liberalisierung des Welthandels. GRÜNDE FÜR GLOBALISIERUNG GEOGRAPHIE KLAUSUR 2 Kommunikationsrevolution Hohe Transportgeschwindigkeit - Niedrige Transportkosten Niedrige Lohnniveaus rund um den Globus Liberalisierung & Deregulierung Direktinvestitionen EIN AMBIVALENTER VORGANG VORTEILE - Intensivierung der komm- unikation - Verbesserter Zugriff auf Wissen - Internet (weltweit) - Arbeitsteilung & Hohlstand (steigend) - technische Entwicklung →Arbeitsplätze Kooperationen Friedenssicherung NACHTEILE -digitale Spaltung gesellschaftliche Spaltung Verlust von Arbeitsplätzen →Einsparung -Global Player (Machtgleich- gewicht?) verlust politischer Handlungs möglichkeit - Verlust kulturcher Vielfalt → Verwestlichung -Abhängigkeiten - Fortschritte auf dem Weg - Ökologische Folgen zur Weltgesellschaft ENTHICKLUNGSLÄNDER VORTEILE NACHTEILE - Anteil der Entwicklungs- - Verkauf von Nahrungsmitteln länder am Helthandel & Rohstoffen →geringe Nachfrage nimmt zu - Migration von Arbeitskräften - Verkauf von Fertigungsgütan zwischen EHL→keine finanz- →Anteil am Weltmarkt" ielle Verbesserung steigt - Steigerung der privaten SPILL-OVER-EFFEKT Kapitalstrome in das Ausland Menschen erlangen Ausbildung - Steigerung der ausländi- im Ausland. Nach Rückkehr Schen Direktinvestition in Heimat nimmt er dort →Hachstum des materi- einen Arbeitsplatz an. ellen Kapitalstocks & → Vorteil Heimatland technischer Innovation - Migration in Volkswirtscha- ften → Lohnsteigerung GLOBAL PLAYER Konzern, Unternehmen mit weltweitem Wirtschafts- kreis, das sich an internationalen Produktions- & Absatzmärkten ausrichtet. LOGISTIK Verschiedene Methoden des Transportes & der Lagerung von Gütern →Kosten senken. → Verkürzung der Reaktionszeit • Verbesserung der Belieferungsqualität • GLOBAL SOURCING Global Sourcing beschreibt den weltweiten Bezug von Arbeit, Energie, Rohstoffen, Ausgangsmaterialien & vorprodukten nach Gunst des Angebots = ● JUST IN TIME Just-in-time ist ein Schlagwort des modernen Logistikwesens. Knapp formuliert heißt es, für den richtigen Kunden die ver- fügbarkeit des richtigen Produktes, in der richtigen Menge, im richtigen Zustand, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit & zu den richtigen Kosten zu sichern. • OUTSOURCING = ·Zur Reduzierung der Fertigungstiefe werdene eigene Leist- ungen oder Artikel durch Dritte hergestellt. JUST-IN-TIME VORTEILE Kosteneinsparungen Wirtscha- schnelle Reaktion Alich räumlich ökologisch auf Marktsituation kürzere Lieferzeiten flexiblere Produktion ● • Verlagerung des Risikos auf Lieferanten GEOGRAPHIE KLAUSUR 2 kürzere Lagerdauer viele neue Arbeitsplätze auf einem Raum ● • Verlagerung der Lager- ung auf die Straße → weniger Lagerfläche benötigt NACHTEILE • Abhängigkeit von Lieferanten Risiko für Lieferanten • Staus & Streiks →Produktionsunter- brechung Qualitätsprüfung • nicht genug Lager- kapazität im Falle eines Ausfalls •sinkender Landschafts-Lärm-/Luft- & Wasser- verbrauch verunreinigung höheres Verkehrs- aufkommen ● OUTSOURCING ARTEN VON OUTSOURCING Out-tasking: bestimmte Arbeitsplätze werden an Drittunter- nehmen vergeben (Arbeit & Prozesse ändern sich nicht) ● • Selective Outsourcing: Teile eines Bereiches werden an Fremd- unternehmen abgegeben → Zid: Erschließung externen know- hows •Comprehensive Outsourcing: Auslagerung eines ganzen Be- reiches, Belegschaft wechselt oft mit ins Drittunternehmen ● Business Process Outsourcing: Unternehmensprozess wird an Fremdfirma abgegeben Single Sourcing: möglichst nur 1 Lieferant pro Tag • Multiple Sourcing größere Anzahl an Lieferanten ● Modular Sourcing: komplette Baugruppen & werden außerhalb des Unternehmens geschaffen URSACHEN DES OUTSOURCING verstärkende Hettbewerbssituation Kosteneinsparung AUSWIRKUNGEN DES OUTSOURCING Unternehmen können sich auf Kerngeschäfte konzentrieren chancen für Arbeitnehmer (Heiterbildung etc.) AKTUELLE TRENDS ● ● ● Komponenten • Insourcing, Leistungen werden wieder vom eigenen Unter- nehmen übernommen GEOGRAPHIE KLAUSUR 2 INDIKATOREN ZUR BEHERTUNG DER ZUKUNFTSCHANCEN DEMOGRAPHIE STÄRKE IM STATUS QUO • Fertilitätsrate • Anteil junge Erwachsene HOHLSTAND & SOZIALE LAGE STÄRKE IM STATUS QUO • Kaufkraft • Kriminalitatsrate • kommunale Schuldenlast • Anteil der in Bedarfsgemeinschaf ten lebenden Personen ARBEITSMARKT STÄRKE IM STATUS QUO Arbeitsplatzdichte • Arbeitslosenquote • Anteil Beschäftigte im Tertiären Sektor • Anteil Hochqualifizierte • Schulabbrecherquote • unbesetzte Ausbildungsstellen HETTBEWERB & INNOVATION STÄRKE IM STATUS QUO BIP je Beschäftigter • Gründungsintensität FUE- Personal in der Hirtschaft Investitionsquote der Industric • Patentintensitāt • Beschäftigte in deutschen Zukun- ftsfeldern • Anzahl der Top-500-Unternehmen VERKEHRSINFRASTRUKTUR STÄRKE IM STATUS QUO Erreichbarkeit über Autobahn • Bevölkerungsentwicklung • Handerungssaldo junge Erwachsene DYNAMIK DYNAMIK Veränderung des Anteils der in Bedarfsgemeinschaften lebenden ● Personen DYNAMIK ● • Veränderung Arbeitsplatzquote • Veränderung Anteil Hochquali- fizierte DYNAMIK •Veränderung BIP • Veränderung Gründungsintensität Veränderung Gesamtbeschäftigung ● DYNAMIK VOR-& NACHTEILE AUSLÄNDISCHER DIREKTINVESTITIONEN VORTEILE Wirtschaftliche Entwick- lung & Modernisierung Steigerung des Volkseinko- mmens & Beschäftigungs Hirtschaftswachstum & Hohlfahrtseffekte Hebung des Technologie- & Qualifikationsniveaus stärkere Teilnahme am Helthandel ● Schaffung eines wellbe- Herbsfähigeren Wirtschafts- umfelds verstärkte Unternehmens- entwicklung Verbesserung der ökologi- schen & sozialen Bedingungen Einsatz umweltfreundlich- erer Technologien • Einführung einer Unter- nchmerpolitik mit mehr Sozial- verantwortung ● GEOGRAPHIE KLAUSUR 2 • Verschlechterung der Zahlungs- billanz → Rückführung der Gewinne Fehlen positiver Effekte für die lokale Gemeinschaft umweltschädliche Wirkung Soziale Brüche durch rasante Kommerzialisierung Abhängigkeit von international tätigen Unternehmen → Verlust politischer Souveränitât ● ● NACHTEILE HIRTSCHAFTSREGIONEN IN DEUTSCHLAND REGION STUTTGART Grundlagen & Entwicklung der Wirtschaftsstruktur „Vom Armenhaus zur Boomregion": - im 19. Jh. ungünstige Standortgrundlagen (Rohstoff-, Energicarmut, periphere Lage) Aufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg (Faktoren: Zuzug von Unternehmen aus der Sowjetischen Besatzungszone; Handwerkstradition mit besonderem Arbeitsethos; zentrale Lage im integrierten europäischen Hirtschaftsraum) aktuelle Hirtschaftliche Dynamik - nach wie vor stabile Hirtschaftsregion mit hoher Hirtschaftskraft -curopaweit bedeutendster Standort der Automobilindustrie" Bewertung der Zukunftsperspektiven 11 - Automobilindustric allerdings eine Basisinnovation, die ihren Zenit überschritten hat" - auf der Grundlage des Automobilclusters" erfolgreicher Aufbau eines modernen Clusters (Biotechnologie) möglich Vergleich mit der vom Grundgesetz geforderten Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse -hoher Lebensstandart mit guter infrastrukturdler Versorgung bei Cim gesamtdeutschen Vergleich) niedriger Arbeitslosigkeit - Probleme durch hohe Lebenshaltungskosten & Umweltbelastungen GLOBALISIERUNG & DER STANDORT DEUTSCH- LAND DEUTSCHLAND IM ZUGE DER GLOBALISIERUNG Gründe • Hesteuropa (Deutschland) bekommt von Investoren die meisten Punkte (40%) • D. als politisch & rechtlich stabiles Land & attraktiver Binnenmarkt gute Straßen, Bahnen & Luftverkehrswege Qualifikationsniveau der Arbeitskräfte hoch positives soziales Kuma & Telekommunika- tionsstruktur ● GEOGRAPHIE KLAUSUR 2 Deutschlands Standort Deutschland europaweit Nummer eins robusteste & wettbewerbfähigste Volks- wirtschaft Europas ● ● ● Harnung! Änderungen positiveres & innovations freundlicheres Gesamtumfeld schaffen ● neue deutsche Technologien entwickeln strenge Steuervorschriften DEUTSCHLAND IST EINER DER GEWINNER DER GLOBALISIERUNG.' In den letzten Jahren hat Deutschland mithilfe der Globalisierung einen großen Wirtschaftlichen Aufstieg errungen. Ein wichtiger Grund dafür ist die zunehmende Wirtschaftliche Vernetzung, aus welcher sich schließlich ein reger internationaler Austausch ergeben hat. Deutschland kann als einer Gewinner der Globalisierung angesehen Herden. Zum einen hat Deutschland den ursprünglichen Vorreiter China überholt. Die Exportzahl Deutschlands ist nun größer als Chinas. So entsteht auch ein verstärkter Absatz eigener Produkte im Ausland. Auch für die Bürger Deutschlands ergeben sich viele Vorteile. Beispielsweise können Heltmarktprodukte viel günstiger erworben werden. Aber es entstehen auch neue Arbeitsplätze und der Lonn steigert sich. Arbeitskräfte haben auch eine höhere Qualifikation. Somit verringert sich die Arbeitslosenzahl. Ein gutes Konzept dabei ist vor allem die Bedienung von neu aufkommenden Märkten. So wird die Zukunft gesichert. GEOGRAPHIE KLAUSUR 2 CLUSTER Unter Cluster versteht man die geographische Konzentration von miteinander in Verbindung stehenden Unternehmen und Institutionen in einem bestimmten Wirtschaftszweig oder in einem Technologicbereich. Besondere Merkmale eines Clusters sind die intensive Kooperation der Akteure entlang der gesamten Hertschöpfungskette, aber auch der intensive Wettbewerb untereinander. Besonders dieser letzte Punkt ist ein entscheidender Grund für die hohe Innovationskraft und Effizienz von clustern. Funktionierende Cluster zeichnen sich vor allem durch die drei Eigenschaften aus. - durch innovative Wissentschaftliche Einrichtungen & Groß- unternehmen - durch viele leistungsfähige kleine & mittelständische Unternehmen - durch eine Wirtschaftspolitik, die regionale kompetenzen stärkt & Unternehmungsgründungen crecichtert & fördert Häufig bilden wissentschaftliche Zentren oder große Unter- nehmen Kristallisationspunkte für das Entstehen und Funktionieren von Clustern. Insbesondere auch die räumliche Nähe der Universität, Forschungseinrichtungen und Unter- nehmen zueinander und die daraus resultierende Kombi- nation von Wissentschaftlicher, technischer und Wirtschaft- licher Kompetenz tragen zu einem intensiven und oft informellen Informationsaustausch bei. → Biotechnologie, Medizintechnik, Information & Kommunika- tion Finanzen, Consulting/Unternehmensberatung →Luft- & Raumfahrtzeugbau → Automobil- & Maschinenbau / Logistik, Materialtechnik → Quellenangaben VIRTUELLE UNTERNEHMEN Darunter verstcht man zeitlich begrenzte Kooperation mehrerer rechtlich selbstständiger Firmen oder Unterneh- mensbereiche. Ihr Ziel ist es, ein Produkt oder eine Dienst- leistung zu erstellen, wobei die einzelnen Partner dic- jenigen Aktivitäten einbringen, auf die sie sich besonders Spezialisiert haben und die sie besonders beherrschen. Ein Virtuelles Unternehmen ist ein dynamischer Produk- tionsverbund. Dieser arbeitet auftragsbezogen und tritt gegenüber dem Kunden wie eine reale Fabrik auf. Nach Beendigung des Auftrags löst sich der Verbund wieder auf. virtuelle Unternehmen sind im Prinzip dezentralisiert. So kann z. B. die Firmenzentralle, wo Strategien konzipiert und Produkte" entworfen werden, in Stuttgart ihren Sitz haben, während die Logistik von Hamburg aus arbeitet. Die Produktion kann wiederum auf verschiedene Kontinente verteilt sein - je nachdem, wo am kosten - günstigsten produziert werden kann. Unabdingbare Voraussetzung für das Gelingen virtueller Unternehmen ist, dass die Zusammenarbeit der Partner nach festen, vorher akzeptierten Regeln organisiert wird. Die so abgestimmte Zusammenarbeit ermöglicht es, gegenüber dem Kunden mit einer umfassenden Lösung aufzutreten, ohne dass dieser voner zeitaufwändige Verhandlungen mit den einzelnen Partnern aufnehmen " muss. FORDISTISCHES VS. POST FORDISTISCHES MODELL PRODUK- •Fließband TIONSOR- GANISATION ARBEITS- ORGANISA- TION PRODUKTE LICHE AUSHIRK- UNGEN ● große Lagerhaltung Produktion durch eng qualifi- zierte & ungelernte Arbeitskräfte • relativ einfache Arbeiten in vorgegebener Folge ● • Einzweckmaschinen hohe Fertigungstiefe (viele Produktionsschritte werden inner- technik halb der Firma ausgeführt) viele direkte Zulieferer FORDISTISCHES MODELL •Hassenproduktion ● ● GESELL- Hohlstand vergrößerte SCHAFT-Sich ● ● Massenproduktion Massenkonsum massenhafter Absatz ● GEOGRAPHIE KLAUSUR 2 Hirtschaftswunder Hassenkaufkraft Preissenkung RÄUMLICHE Urbanisierung AUSWIRKUN große Fertigungs. GEN komplexe raumübergreifende Bandstraßen dialogische Aus- wirkungen Soziale Sicherheit keine soziale Frage" Konsumgesellschaft POSTFORDISTISCHES MODELL Fließband hohe Fertigungstiefe stärker individualisierte Nach- • geringe Produktionsdifferenzie- frage & bedürfnisgerechtere rung Produktion Starke Produktdifferenzierung 11 ● GESAMT Änderung der Lohnbedingun-Angebot-Nachfrage WIRTSCH- gen (Reallonnerhöhung) AFTLICHE AUSWIRK- UNGEN ● • EDV-gesteuerte Produktions- • multifunktionale Maschinen Just-in-time Zulieferung ● • flexible & qualifizierte Ar- beitskräfte geringe Lagerhaltung Flexibilisierung der Arbeits- ● • organisation • ● Flexibilität & Schnelllebigkeit • Wachsende konkurrenz höhere Preise ● • Gruppenarbeit ● ● ● Flexibilität im Denken Individualitāt Lebenslanges Lernen Qualifikation von Bedeutung Statusdenken Mobilität Globale Vernetzung PRODUKTIONSKONZEPTE IN DER POSTFORDISTISCHEN INDUSTRIE Strategien für die Gestaltung des Produktionsprozesses/ Zid: Gewinnmaximierung = INTERNE FLEXIBILISIERUNG Maßnahmen • Kosten ↓ & Produktivität ↑ Î ● Strategien: • verringerung der Fertigungstiefe (-Anteil der im eigenen Betrieb produzierten Bauteile) Electric Commerce auf virtuellen Märkten ● neue Fertigungstechnologien betriebliche Arbeitsorganisation →Beschaffung/Absatz von Produkten/ Personclic/organisatorische verschl- ● ankung von • Produktion (- Lean Produktion) O • Verwaltung (- Lean Administration) 0 Hanagement (- Lean Management) Personalabbau Team-/Gruppenarbeit anspruchsvollere Aufgaben (organisatorische Abläute, Logistik, Qualitätssicherung, Planung von Freischichten/ Urlaub) Fertigungsinseln Herstellung möglichst kompletter Bauteile durch ein Team Arbeitszeitmodelle Arbeitszeitkonten → Anpassung der Produktion an Nachfrage EXTERNE FLEXIBILISIERUNG • Just in Time - Belief- erung global sourcing -Haltweiter Material- einkauf ● -Fertigungslagerung in Nicariglohnlander - weltweiter Datenaus- tausch bei Entwicklung & Forschung ● = Outsourcing /Offshoring Auslagerung von Teilen der Produktion/bisher im Betrieb erbrachten Dienst- leistungen • Just in Time + Just in Sequenz Belieferung Lagerhaltung ✔ •Durchlauf / Produktionszeiten ↓ - Joint Ventures - gemeinsame Betriebsgründungen einheimischer & ausländischer Unternehmen • Virtuelle Unternehmen Clusterbildung

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GRÜNDE FÜR GLOBALISIERUNG GEOGRAPHIE KLAUSUR 2 Kommunikationsrevolution Hohe Transportgeschwindigkeit - Niedrige Transportkosten Niedrige Lohnniveaus rund um den Globus Liberalisierung & Deregulierung Direktinvestitionen EIN AMBIVALENTER VORGANG VORTEILE - Intensivierung der komm- unikation - Verbesserter Zugriff auf Wissen - Internet (weltweit) - Arbeitsteilung & Hohlstand (steigend) - technische Entwicklung →Arbeitsplätze Kooperationen Friedenssicherung NACHTEILE -digitale Spaltung gesellschaftliche Spaltung Verlust von Arbeitsplätzen →Einsparung -Global Player (Machtgleich- gewicht?) verlust politischer Handlungs möglichkeit - Verlust kulturcher Vielfalt → Verwestlichung -Abhängigkeiten - Fortschritte auf dem Weg - Ökologische Folgen zur Weltgesellschaft ENTHICKLUNGSLÄNDER VORTEILE NACHTEILE - Anteil der Entwicklungs- - Verkauf von Nahrungsmitteln länder am Helthandel & Rohstoffen →geringe Nachfrage nimmt zu - Migration von Arbeitskräften - Verkauf von Fertigungsgütan zwischen EHL→keine finanz- →Anteil am Weltmarkt" ielle Verbesserung steigt - Steigerung der privaten SPILL-OVER-EFFEKT Kapitalstrome in das Ausland Menschen erlangen Ausbildung - Steigerung der ausländi- im Ausland. Nach Rückkehr Schen Direktinvestition in Heimat nimmt er dort →Hachstum des materi- einen Arbeitsplatz an. ellen Kapitalstocks & → Vorteil Heimatland technischer Innovation - Migration in Volkswirtscha- ften → Lohnsteigerung GLOBAL PLAYER Konzern, Unternehmen mit weltweitem Wirtschafts- kreis, das sich an internationalen Produktions- & Absatzmärkten ausrichtet. LOGISTIK Verschiedene Methoden des Transportes & der Lagerung von Gütern →Kosten senken. → Verkürzung der Reaktionszeit • Verbesserung der Belieferungsqualität • GLOBAL SOURCING Global Sourcing beschreibt den weltweiten Bezug von Arbeit, Energie, Rohstoffen, Ausgangsmaterialien & vorprodukten nach Gunst des Angebots = ● JUST IN TIME Just-in-time ist ein Schlagwort des modernen Logistikwesens. Knapp formuliert heißt es, für den richtigen Kunden die ver- fügbarkeit des richtigen Produktes, in der richtigen Menge, im richtigen Zustand, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit & zu den richtigen Kosten zu sichern. • OUTSOURCING = ·Zur Reduzierung der Fertigungstiefe werdene eigene Leist- ungen oder Artikel durch Dritte hergestellt. JUST-IN-TIME VORTEILE Kosteneinsparungen Wirtscha- schnelle Reaktion Alich räumlich ökologisch auf Marktsituation kürzere Lieferzeiten flexiblere Produktion ● • Verlagerung des Risikos auf Lieferanten GEOGRAPHIE KLAUSUR 2 kürzere Lagerdauer viele neue Arbeitsplätze auf einem Raum ● • Verlagerung der Lager- ung auf die Straße → weniger Lagerfläche benötigt NACHTEILE • Abhängigkeit von Lieferanten Risiko für Lieferanten • Staus & Streiks →Produktionsunter- brechung Qualitätsprüfung • nicht genug Lager- kapazität im Falle eines Ausfalls •sinkender Landschafts-Lärm-/Luft- & Wasser- verbrauch verunreinigung höheres Verkehrs- aufkommen ● OUTSOURCING ARTEN VON OUTSOURCING Out-tasking: bestimmte Arbeitsplätze werden an Drittunter- nehmen vergeben (Arbeit & Prozesse ändern sich nicht) ● • Selective Outsourcing: Teile eines Bereiches werden an Fremd- unternehmen abgegeben → Zid: Erschließung externen know- hows •Comprehensive Outsourcing: Auslagerung eines ganzen Be- reiches, Belegschaft wechselt oft mit ins Drittunternehmen ● Business Process Outsourcing: Unternehmensprozess wird an Fremdfirma abgegeben Single Sourcing: möglichst nur 1 Lieferant pro Tag • Multiple Sourcing größere Anzahl an Lieferanten ● Modular Sourcing: komplette Baugruppen & werden außerhalb des Unternehmens geschaffen URSACHEN DES OUTSOURCING verstärkende Hettbewerbssituation Kosteneinsparung AUSWIRKUNGEN DES OUTSOURCING Unternehmen können sich auf Kerngeschäfte konzentrieren chancen für Arbeitnehmer (Heiterbildung etc.) AKTUELLE TRENDS ● ● ● Komponenten • Insourcing, Leistungen werden wieder vom eigenen Unter- nehmen übernommen GEOGRAPHIE KLAUSUR 2 INDIKATOREN ZUR BEHERTUNG DER ZUKUNFTSCHANCEN DEMOGRAPHIE STÄRKE IM STATUS QUO • Fertilitätsrate • Anteil junge Erwachsene HOHLSTAND & SOZIALE LAGE STÄRKE IM STATUS QUO • Kaufkraft • Kriminalitatsrate • kommunale Schuldenlast • Anteil der in Bedarfsgemeinschaf ten lebenden Personen ARBEITSMARKT STÄRKE IM STATUS QUO Arbeitsplatzdichte • Arbeitslosenquote • Anteil Beschäftigte im Tertiären Sektor • Anteil Hochqualifizierte • Schulabbrecherquote • unbesetzte Ausbildungsstellen HETTBEWERB & INNOVATION STÄRKE IM STATUS QUO BIP je Beschäftigter • Gründungsintensität FUE- Personal in der Hirtschaft Investitionsquote der Industric • Patentintensitāt • Beschäftigte in deutschen Zukun- ftsfeldern • Anzahl der Top-500-Unternehmen VERKEHRSINFRASTRUKTUR STÄRKE IM STATUS QUO Erreichbarkeit über Autobahn • Bevölkerungsentwicklung • Handerungssaldo junge Erwachsene DYNAMIK DYNAMIK Veränderung des Anteils der in Bedarfsgemeinschaften lebenden ● Personen DYNAMIK ● • Veränderung Arbeitsplatzquote • Veränderung Anteil Hochquali- fizierte DYNAMIK •Veränderung BIP • Veränderung Gründungsintensität Veränderung Gesamtbeschäftigung ● DYNAMIK VOR-& NACHTEILE AUSLÄNDISCHER DIREKTINVESTITIONEN VORTEILE Wirtschaftliche Entwick- lung & Modernisierung Steigerung des Volkseinko- mmens & Beschäftigungs Hirtschaftswachstum & Hohlfahrtseffekte Hebung des Technologie- & Qualifikationsniveaus stärkere Teilnahme am Helthandel ● Schaffung eines wellbe- Herbsfähigeren Wirtschafts- umfelds verstärkte Unternehmens- entwicklung Verbesserung der ökologi- schen & sozialen Bedingungen Einsatz umweltfreundlich- erer Technologien • Einführung einer Unter- nchmerpolitik mit mehr Sozial- verantwortung ● GEOGRAPHIE KLAUSUR 2 • Verschlechterung der Zahlungs- billanz → Rückführung der Gewinne Fehlen positiver Effekte für die lokale Gemeinschaft umweltschädliche Wirkung Soziale Brüche durch rasante Kommerzialisierung Abhängigkeit von international tätigen Unternehmen → Verlust politischer Souveränitât ● ● NACHTEILE HIRTSCHAFTSREGIONEN IN DEUTSCHLAND REGION STUTTGART Grundlagen & Entwicklung der Wirtschaftsstruktur „Vom Armenhaus zur Boomregion": - im 19. Jh. ungünstige Standortgrundlagen (Rohstoff-, Energicarmut, periphere Lage) Aufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg (Faktoren: Zuzug von Unternehmen aus der Sowjetischen Besatzungszone; Handwerkstradition mit besonderem Arbeitsethos; zentrale Lage im integrierten europäischen Hirtschaftsraum) aktuelle Hirtschaftliche Dynamik - nach wie vor stabile Hirtschaftsregion mit hoher Hirtschaftskraft -curopaweit bedeutendster Standort der Automobilindustrie" Bewertung der Zukunftsperspektiven 11 - Automobilindustric allerdings eine Basisinnovation, die ihren Zenit überschritten hat" - auf der Grundlage des Automobilclusters" erfolgreicher Aufbau eines modernen Clusters (Biotechnologie) möglich Vergleich mit der vom Grundgesetz geforderten Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse -hoher Lebensstandart mit guter infrastrukturdler Versorgung bei Cim gesamtdeutschen Vergleich) niedriger Arbeitslosigkeit - Probleme durch hohe Lebenshaltungskosten & Umweltbelastungen GLOBALISIERUNG & DER STANDORT DEUTSCH- LAND DEUTSCHLAND IM ZUGE DER GLOBALISIERUNG Gründe • Hesteuropa (Deutschland) bekommt von Investoren die meisten Punkte (40%) • D. als politisch & rechtlich stabiles Land & attraktiver Binnenmarkt gute Straßen, Bahnen & Luftverkehrswege Qualifikationsniveau der Arbeitskräfte hoch positives soziales Kuma & Telekommunika- tionsstruktur ● GEOGRAPHIE KLAUSUR 2 Deutschlands Standort Deutschland europaweit Nummer eins robusteste & wettbewerbfähigste Volks- wirtschaft Europas ● ● ● Harnung! Änderungen positiveres & innovations freundlicheres Gesamtumfeld schaffen ● neue deutsche Technologien entwickeln strenge Steuervorschriften DEUTSCHLAND IST EINER DER GEWINNER DER GLOBALISIERUNG.' In den letzten Jahren hat Deutschland mithilfe der Globalisierung einen großen Wirtschaftlichen Aufstieg errungen. Ein wichtiger Grund dafür ist die zunehmende Wirtschaftliche Vernetzung, aus welcher sich schließlich ein reger internationaler Austausch ergeben hat. Deutschland kann als einer Gewinner der Globalisierung angesehen Herden. Zum einen hat Deutschland den ursprünglichen Vorreiter China überholt. Die Exportzahl Deutschlands ist nun größer als Chinas. So entsteht auch ein verstärkter Absatz eigener Produkte im Ausland. Auch für die Bürger Deutschlands ergeben sich viele Vorteile. Beispielsweise können Heltmarktprodukte viel günstiger erworben werden. Aber es entstehen auch neue Arbeitsplätze und der Lonn steigert sich. Arbeitskräfte haben auch eine höhere Qualifikation. Somit verringert sich die Arbeitslosenzahl. Ein gutes Konzept dabei ist vor allem die Bedienung von neu aufkommenden Märkten. So wird die Zukunft gesichert. GEOGRAPHIE KLAUSUR 2 CLUSTER Unter Cluster versteht man die geographische Konzentration von miteinander in Verbindung stehenden Unternehmen und Institutionen in einem bestimmten Wirtschaftszweig oder in einem Technologicbereich. Besondere Merkmale eines Clusters sind die intensive Kooperation der Akteure entlang der gesamten Hertschöpfungskette, aber auch der intensive Wettbewerb untereinander. Besonders dieser letzte Punkt ist ein entscheidender Grund für die hohe Innovationskraft und Effizienz von clustern. Funktionierende Cluster zeichnen sich vor allem durch die drei Eigenschaften aus. - durch innovative Wissentschaftliche Einrichtungen & Groß- unternehmen - durch viele leistungsfähige kleine & mittelständische Unternehmen - durch eine Wirtschaftspolitik, die regionale kompetenzen stärkt & Unternehmungsgründungen crecichtert & fördert Häufig bilden wissentschaftliche Zentren oder große Unter- nehmen Kristallisationspunkte für das Entstehen und Funktionieren von Clustern. Insbesondere auch die räumliche Nähe der Universität, Forschungseinrichtungen und Unter- nehmen zueinander und die daraus resultierende Kombi- nation von Wissentschaftlicher, technischer und Wirtschaft- licher Kompetenz tragen zu einem intensiven und oft informellen Informationsaustausch bei. → Biotechnologie, Medizintechnik, Information & Kommunika- tion Finanzen, Consulting/Unternehmensberatung →Luft- & Raumfahrtzeugbau → Automobil- & Maschinenbau / Logistik, Materialtechnik → Quellenangaben VIRTUELLE UNTERNEHMEN Darunter verstcht man zeitlich begrenzte Kooperation mehrerer rechtlich selbstständiger Firmen oder Unterneh- mensbereiche. Ihr Ziel ist es, ein Produkt oder eine Dienst- leistung zu erstellen, wobei die einzelnen Partner dic- jenigen Aktivitäten einbringen, auf die sie sich besonders Spezialisiert haben und die sie besonders beherrschen. Ein Virtuelles Unternehmen ist ein dynamischer Produk- tionsverbund. Dieser arbeitet auftragsbezogen und tritt gegenüber dem Kunden wie eine reale Fabrik auf. Nach Beendigung des Auftrags löst sich der Verbund wieder auf. virtuelle Unternehmen sind im Prinzip dezentralisiert. So kann z. B. die Firmenzentralle, wo Strategien konzipiert und Produkte" entworfen werden, in Stuttgart ihren Sitz haben, während die Logistik von Hamburg aus arbeitet. Die Produktion kann wiederum auf verschiedene Kontinente verteilt sein - je nachdem, wo am kosten - günstigsten produziert werden kann. Unabdingbare Voraussetzung für das Gelingen virtueller Unternehmen ist, dass die Zusammenarbeit der Partner nach festen, vorher akzeptierten Regeln organisiert wird. Die so abgestimmte Zusammenarbeit ermöglicht es, gegenüber dem Kunden mit einer umfassenden Lösung aufzutreten, ohne dass dieser voner zeitaufwändige Verhandlungen mit den einzelnen Partnern aufnehmen " muss. FORDISTISCHES VS. POST FORDISTISCHES MODELL PRODUK- •Fließband TIONSOR- GANISATION ARBEITS- ORGANISA- TION PRODUKTE LICHE AUSHIRK- UNGEN ● große Lagerhaltung Produktion durch eng qualifi- zierte & ungelernte Arbeitskräfte • relativ einfache Arbeiten in vorgegebener Folge ● • Einzweckmaschinen hohe Fertigungstiefe (viele Produktionsschritte werden inner- technik halb der Firma ausgeführt) viele direkte Zulieferer FORDISTISCHES MODELL •Hassenproduktion ● ● GESELL- Hohlstand vergrößerte SCHAFT-Sich ● ● Massenproduktion Massenkonsum massenhafter Absatz ● GEOGRAPHIE KLAUSUR 2 Hirtschaftswunder Hassenkaufkraft Preissenkung RÄUMLICHE Urbanisierung AUSWIRKUN große Fertigungs. GEN komplexe raumübergreifende Bandstraßen dialogische Aus- wirkungen Soziale Sicherheit keine soziale Frage" Konsumgesellschaft POSTFORDISTISCHES MODELL Fließband hohe Fertigungstiefe stärker individualisierte Nach- • geringe Produktionsdifferenzie- frage & bedürfnisgerechtere rung Produktion Starke Produktdifferenzierung 11 ● GESAMT Änderung der Lohnbedingun-Angebot-Nachfrage WIRTSCH- gen (Reallonnerhöhung) AFTLICHE AUSWIRK- UNGEN ● • EDV-gesteuerte Produktions- • multifunktionale Maschinen Just-in-time Zulieferung ● • flexible & qualifizierte Ar- beitskräfte geringe Lagerhaltung Flexibilisierung der Arbeits- ● • organisation • ● Flexibilität & Schnelllebigkeit • Wachsende konkurrenz höhere Preise ● • Gruppenarbeit ● ● ● Flexibilität im Denken Individualitāt Lebenslanges Lernen Qualifikation von Bedeutung Statusdenken Mobilität Globale Vernetzung PRODUKTIONSKONZEPTE IN DER POSTFORDISTISCHEN INDUSTRIE Strategien für die Gestaltung des Produktionsprozesses/ Zid: Gewinnmaximierung = INTERNE FLEXIBILISIERUNG Maßnahmen • Kosten ↓ & Produktivität ↑ Î ● Strategien: • verringerung der Fertigungstiefe (-Anteil der im eigenen Betrieb produzierten Bauteile) Electric Commerce auf virtuellen Märkten ● neue Fertigungstechnologien betriebliche Arbeitsorganisation →Beschaffung/Absatz von Produkten/ Personclic/organisatorische verschl- ● ankung von • Produktion (- Lean Produktion) O • Verwaltung (- Lean Administration) 0 Hanagement (- Lean Management) Personalabbau Team-/Gruppenarbeit anspruchsvollere Aufgaben (organisatorische Abläute, Logistik, Qualitätssicherung, Planung von Freischichten/ Urlaub) Fertigungsinseln Herstellung möglichst kompletter Bauteile durch ein Team Arbeitszeitmodelle Arbeitszeitkonten → Anpassung der Produktion an Nachfrage EXTERNE FLEXIBILISIERUNG • Just in Time - Belief- erung global sourcing -Haltweiter Material- einkauf ● -Fertigungslagerung in Nicariglohnlander - weltweiter Datenaus- tausch bei Entwicklung & Forschung ● = Outsourcing /Offshoring Auslagerung von Teilen der Produktion/bisher im Betrieb erbrachten Dienst- leistungen • Just in Time + Just in Sequenz Belieferung Lagerhaltung ✔ •Durchlauf / Produktionszeiten ↓ - Joint Ventures - gemeinsame Betriebsgründungen einheimischer & ausländischer Unternehmen • Virtuelle Unternehmen Clusterbildung