Phasen der Globalisierung
Die Geschichte der Globalisierung lässt sich in mehrere Phasen einteilen:
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Erste Globalisierungsphase :
- Neue Ferntransportmittel wie Dampfschiff und Dampflokomotive ermöglichten die weltwirtschaftliche Erschließung neuer Landflächen.
- Der Fernhandel mit Gütern des täglichen Bedarfs, wie z.B. Getreide, nahm zu.
- Internationale Arbeitsteilung und Wertschöpfungsketten verstärkten sich.
- Internationale Standards wurden geschaffen.
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Deglobalisierungsphase :
- Durch den Ersten und Zweiten Weltkrieg sowie die Weltwirtschaftskrise 1929 kam es zu einer Rückentwicklung der globalen Verflechtungen.
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Wiederaufbauphase :
- Bipolare wirtschaftliche Reintegration unter Führung der USA im Westen und Russlands im Osten.
- Industrialisierung Japans und ehemaliger europäischer Kolonien wie Südkorea und Hongkong.
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Zweite Globalisierungsphase (seit Mitte 1980er):
- Technologische Entwicklungen wie kommerzielle Computernutzung und Satellitenkommunikation ermöglichten die Verlagerung industrieller Produktion ins kostengünstige Ausland.
- Standardisierte Container senkten die Frachtkosten drastisch.
- Unternehmen lösten sich von ihren Herkunftsländern, es entstanden "Global Player".
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Mögliche Stagnation seit 2008/09:
- Die Weltfinanzkrise 2007 und die Weltwirtschaftskrise 2008/09 führten zu einer Verlangsamung der Globalisierung.
- Wesentliche Globalisierungsindikatoren stagnieren tendenziell.
- Politischer Unilateralismus und Wirtschaftsprotektionismus, insbesondere unter der Trump-Administration in den USA, verstärkten diese Tendenz.
Highlight: Die Globalisierung verläuft nicht linear, sondern in Wellen mit Phasen der Intensivierung und der Abschwächung.
Example: Die Einführung standardisierter Container in der zweiten Globalisierungsphase revolutionierte den globalen Handel durch drastisch sinkende Frachtkosten.










