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Globalisierung und Nachhaltigkeit

Globalisierung und Nachhaltigkeit

 Geographie K1-2
Was ist Globalisierung?
Die Globalisierung ist der dynamische Prozess einer weltweiten Integration von
Wirtschaftsbeziehung

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Zusammenfassung am Buch Geographie Kursstufe von Terra zur Gloablisierung, Nachhaltigkeit und Internationale Wirtschaftsorganisationenen

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Geographie K1-2 Was ist Globalisierung? Die Globalisierung ist der dynamische Prozess einer weltweiten Integration von Wirtschaftsbeziehungen, der durch die Veränderung politischer, sozialer, institutioneller, technologischer und ökonomischer Rahmenbedingungen ausgelöst worden ist. ● Ein Merkmal der Globalisierung ist die Regionalisierung der Weltwirtschaft als Folge der starken Verflechtungszunahme innerhalb der Tirade (Europa, USA, Japan). Sie lässt sich durch die Zunahme von Auslands- gegenüber Inlandsaktivitäten messen. Der Bedeutungsverlust politischer Grenzen führt zu einer verschärften globalen Konkurrenz. Lebenszyklus eines Handys Rohstoffgewinnung Rohstoffabbau, -handel und -aufbereitung ↓ Produktion Produktion der Einzelteile, Montage und Programmierung ↓ Handel Verkauf an Endkunden und Vertrieb ↓ Nutzung und Entsorgung Gebrauch, Entsorgung und Recycling Lebenszyklus eines T-Shirts Stationen 1. Nordamerika Anbau und Ernte der Baumwolle Verladen und Verschiffen der Baumwollballen in Container 2. Europa Spinnen der Baumwolle zu Garn Verladen und Verschiffen des Garns in Container 3. Asien Einfärben des Garns Verweben des Garns zu Stoff Verladen und Verschiffen des Stoffs in Container 4. Nordamerika Zuschneiden des Stoffes Vernähen des Stoffes zum T-Shirt Verpacken und Verschiffen des T-Shirts in Container 5. Europa Verkaufen des T-Shirts Zeit langes Tragen des T-Shirts durch Käufer Abgabe in Altkleidersammlung Weitertransport durch LKW 1 6. Europa 7. Afrika Verkauf der Altkleider auf lokalen Märkten ⇒ Das T-Shirt muss ca. 60.000km quer über die Welt zurücklegen! Auswirkungen + Günstige Produktionsmöglichkeiten + Günstige Kleidung + Schaffen von Arbeitsplätzen rund um den Globus + Vorschubleisten in der Industrialisierung Sortieren der Altkleider Verladen der Altkleider in Container Verschiffender Altkleider in den Hafen + Arbeitsteilung nach idealen Bedingungen (z.B. in bestimmten Regionen) + Beitrag zur Globalisierung Weite Verkehrswege →...

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Umweltbelastung ● CO₂-Austoß Ausbeute der Arbeiter, lange Arbeitszeiten, geringer lohn Kinderarbeit Ursachen der Globalisierung Historisch ● Qualität der Kleidung ist nicht mehr hochwertig Gefahren bei der Arbeit mit Chemikalien (z.B. Färben) Kolonialhandel, Kolonialismus ● Fortschritt durch Industrialisierung → ausgedehntere & intensivere Vernetzung der Welt → Verflechtung Mutterland & Kolonie immer enger Politisch Wegwerfmentalität, -gesellschaft Schadstoffbelastete Kleidung Vernichtung lokaler Industrie, Arbeitsplätze ● Ökonomisch Zusammenbruch des Sozialismus und seines abgeschotteten Wirtschaftssystems Ökonomischer Aufstieg ehemaliger Schwellenländer Liberalisierung des Welthandels (Abbau von Zöllen; Ausfuhr-/ Einfuhrbeschränkungen) → zunehmende Deregulierung der Wirtschaft (gemeinsame Märkte) Verkehrstechnisch Zunahme des Containersystems; bessere Infrastruktur → Ausbau der materiellen Transportsysteme Moderne Verkehrs- und Kommunikationsnetze → bessere Informationsbeschaffung → Senkung der Transport- und Transaktionskosten Dynamik, Intensität, Reichweite 2 Auswirkungen der Globalisierung Soziale Auswirkungen Arbeitsbedingungen ● ● illegale Kinderarbeit keine Pausen, keine freien Tage, kein Essen (militärischer Drill) hohe Leistungsanforderung Erkrankungen (durch z.B. giftige Dämpfe) ● schlechte Hygiene große Schlaflager keine Kranken- und Arbeitslosenversicherung / Vertragskopie Folgen des Wunsches nach neuen technischen Errungenschaften: Verarmung der Arbeiter Gefahren -> keine Arbeitskleidung Arbeit zum Hungerlohn mehr Druck ● höhere Leistungsanforderung mehr Überstunden ● weniger Produktionszeit kein Mindestlohn ➡ vor allem in bestimmten Saisons, z.B. Weihnachten sehr schlechte Arbeitsbedingungen Umwelt: Entsorgung Anforderungen 4kg Elektronikschrott pro Einwohner im Jahr sollen recycelt werden kostenfreie Abgabe von Elektrogeräten in kommunalen Sammelstellen und großen Handelsgeschäften; auch online ● Hersteller übernehmen Entsorgung ● Realität zu viel Elektroschrott (DE jährlich 8kg pro Einwohner) hochgiftiger Elektroschrott wird illegal/halblegal ungeprüft als Secondhandware in Drittländer verschifft arme Bevölkerung sortiert wichtige Stoffe aus (hochgiftig) Ausschlachtung sowie Vergiftung der Arbeiter; Vergiftung der Umwelt ● Kleinhändler: ● » Secondhandware zu verschiffen ist eine Frage des Lohns → damit machen Händler in Europa und Kunden in Afrika ein gutes Geschäft » Umweltbehörde sagt alles in Ordnung OECD Organisation for Economic Cooperation and Developement Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Ziel: Politik befördern, die das Leben der Menschen weltweit in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht verbessert 3 Globale Gerechtigkeit ● Entwicklungsländer Rohstoffe ● Firmen kaufen Land Rohstoffexport geringer Lohn schlechte Arbeitsbedingungen Folgen vom höheren Konsum längere Arbeitszeiten Mine wird zum einzig möglichen Arbeitsplatz Erschöpfung der endlichen Rohstoffe → Teufelskreis von Lohnerniedrigung günstige Rohstoffe Ausnutzung von Land und Einwohnern Industrieländer Geld/Nachfrage Emissionen durch Globalisierung giftige Schadstoffe bei Produktionen China: 14 der Emissionen stammt aus der Produktion von Exportgütern Forderung: Konsumenten, nicht Produzenten sollen Verantwortung tragen (chinesische) Exportwirtschaft und Verlagerung der Produkte in westliche Industrieunternehmen sorgen für hohe Treibhausgasproduktion Idee/Lösung: >> Kyoto-Protokoll (Festlegung verbindlicher Ziele zur Beschränkung der Emissionen von Treibhausgasen für Industrie- und Schwellenländer (2008-2012), zur Eindämmung des Treibhauseffekts) >> Beschränkung der Emission; Emissionszertifikate >> bei Überschreitung der Emission: Sanktionszahlungen >> Marktmechanismen sollen Anreiz für Innovationen zur CO₂-Reduktion schaffen Problem: » Lösungen funktionieren nicht gut; häufiger Betrug, schwere Kontrolle >> westliche Länder bemühen sich, die Vorgaben des Kyoto-Protokolls zu erfüllen, aber einige Schwellenländer sehen sich durch die wachsenden Volkswirtschaften und die Auslagerung der Produktion aus Industrieländern in ihre Länder in der Zwickmühle Beispiel: Herstellung eines PCs = 100 kg CO₂; Transport = 12 kg CO₂ 4 Nachhaltigkeit Entwicklung 1713 Nachhaltigkeit in Bezug auf die Forstwirtschaft 1960er Erkenntnis, dass die mit der vorschreitenden Industrialisierung, der Ressourcenbedarf steigen wird und die vielfältigen Emissionen von Schadstoffen, das System der Erde belasten werden; Infragestellung der dauerhaften Verfügbarkeit von Ressourcen ● 1972 Erkenntnis der Verwundbarkeit der Erde 1987 Vorschlag eines Nachhaltigkeitsprinzip und dessen Anwendung auf alle Bereiche menschlichen Handels Endgültige Definition Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, welche die Bedürfnisse der gegenwärtigen Generation befriedigt, ohne die Fähigkeit zukünftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. ● 1992 Übertragung des Prinzips auf alle Bereiche menschlichen Handels auf der UN- Konferenz über Umwelt und Entwicklung; Festschreibung des Nachhaltigkeitsprinzips als Handlungsmaxime der Weltgesellschaft für das 21. Jhd. Nachhaltigkeitsmodell Nachhaltigkeitsdreieck die drei Dimensionen: Ökonomie, Ökologie und Soziales müssen in Einklang gebracht werden -> sind alle voneinander abhängig -> haben alle die gleiche Bedeutung soll sich nicht nur auf aktuelle Lebensbedingungen beziehen, sondern auch zukünftige Generationen mit einschließen Begriffserklärung s. Nachhaltigkeitsviereck ● Nachhaltigkeitsviereck Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsdreiecks die Kultur muss berücksichtigt werden die Politik muss im Sonne einer guten Regierungsführung eine Rolle bei der Gestaltung des nachhaltigen Handelns einnehmen Ökonomie: - Vorsorgendes und faires Handeln und Wirtschaften - Kreiskaufwirtschaft - Umweltverträgliche Technologien - Regionale und lokale Vermarktungsnetzwerke • Ökologie: - Biologischen Kreiskauf beachten - Entwicklungs- und Regenrationszeiten beachten - Arten, Gene und Ökosysteme erhalten - Belastung des Ökosystems vermeiden - sparsamer Umgang mit natürlichen Ressourcen Soziales Nachhaltigkeitsdreieck Ökologie Zeit Wirtschaft Ökonomie Nachhaltigkeitsviereck Soziales Gerechtigkeit zwischen den Generationen soziale Integration KULTUR Umwelt wirtschaftliche Leistungs- ökologische Good Verträglichkeit fähigkeit Governance Gerechtigkeit weltweit 5

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Umweltbelastung ● CO₂-Austoß Ausbeute der Arbeiter, lange Arbeitszeiten, geringer lohn Kinderarbeit Ursachen der Globalisierung Historisch ● Qualität der Kleidung ist nicht mehr hochwertig Gefahren bei der Arbeit mit Chemikalien (z.B. Färben) Kolonialhandel, Kolonialismus ● Fortschritt durch Industrialisierung → ausgedehntere & intensivere Vernetzung der Welt → Verflechtung Mutterland & Kolonie immer enger Politisch Wegwerfmentalität, -gesellschaft Schadstoffbelastete Kleidung Vernichtung lokaler Industrie, Arbeitsplätze ● Ökonomisch Zusammenbruch des Sozialismus und seines abgeschotteten Wirtschaftssystems Ökonomischer Aufstieg ehemaliger Schwellenländer Liberalisierung des Welthandels (Abbau von Zöllen; Ausfuhr-/ Einfuhrbeschränkungen) → zunehmende Deregulierung der Wirtschaft (gemeinsame Märkte) Verkehrstechnisch Zunahme des Containersystems; bessere Infrastruktur → Ausbau der materiellen Transportsysteme Moderne Verkehrs- und Kommunikationsnetze → bessere Informationsbeschaffung → Senkung der Transport- und Transaktionskosten Dynamik, Intensität, Reichweite 2 Auswirkungen der Globalisierung Soziale Auswirkungen Arbeitsbedingungen ● ● illegale Kinderarbeit keine Pausen, keine freien Tage, kein Essen (militärischer Drill) hohe Leistungsanforderung Erkrankungen (durch z.B. giftige Dämpfe) ● schlechte Hygiene große Schlaflager keine Kranken- und Arbeitslosenversicherung / Vertragskopie Folgen des Wunsches nach neuen technischen Errungenschaften: Verarmung der Arbeiter Gefahren -> keine Arbeitskleidung Arbeit zum Hungerlohn mehr Druck ● höhere Leistungsanforderung mehr Überstunden ● weniger Produktionszeit kein Mindestlohn ➡ vor allem in bestimmten Saisons, z.B. Weihnachten sehr schlechte Arbeitsbedingungen Umwelt: Entsorgung Anforderungen 4kg Elektronikschrott pro Einwohner im Jahr sollen recycelt werden kostenfreie Abgabe von Elektrogeräten in kommunalen Sammelstellen und großen Handelsgeschäften; auch online ● Hersteller übernehmen Entsorgung ● Realität zu viel Elektroschrott (DE jährlich 8kg pro Einwohner) hochgiftiger Elektroschrott wird illegal/halblegal ungeprüft als Secondhandware in Drittländer verschifft arme Bevölkerung sortiert wichtige Stoffe aus (hochgiftig) Ausschlachtung sowie Vergiftung der Arbeiter; Vergiftung der Umwelt ● Kleinhändler: ● » Secondhandware zu verschiffen ist eine Frage des Lohns → damit machen Händler in Europa und Kunden in Afrika ein gutes Geschäft » Umweltbehörde sagt alles in Ordnung OECD Organisation for Economic Cooperation and Developement Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Ziel: Politik befördern, die das Leben der Menschen weltweit in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht verbessert 3 Globale Gerechtigkeit ● Entwicklungsländer Rohstoffe ● Firmen kaufen Land Rohstoffexport geringer Lohn schlechte Arbeitsbedingungen Folgen vom höheren Konsum längere Arbeitszeiten Mine wird zum einzig möglichen Arbeitsplatz Erschöpfung der endlichen Rohstoffe → Teufelskreis von Lohnerniedrigung günstige Rohstoffe Ausnutzung von Land und Einwohnern Industrieländer Geld/Nachfrage Emissionen durch Globalisierung giftige Schadstoffe bei Produktionen China: 14 der Emissionen stammt aus der Produktion von Exportgütern Forderung: Konsumenten, nicht Produzenten sollen Verantwortung tragen (chinesische) Exportwirtschaft und Verlagerung der Produkte in westliche Industrieunternehmen sorgen für hohe Treibhausgasproduktion Idee/Lösung: >> Kyoto-Protokoll (Festlegung verbindlicher Ziele zur Beschränkung der Emissionen von Treibhausgasen für Industrie- und Schwellenländer (2008-2012), zur Eindämmung des Treibhauseffekts) >> Beschränkung der Emission; Emissionszertifikate >> bei Überschreitung der Emission: Sanktionszahlungen >> Marktmechanismen sollen Anreiz für Innovationen zur CO₂-Reduktion schaffen Problem: » Lösungen funktionieren nicht gut; häufiger Betrug, schwere Kontrolle >> westliche Länder bemühen sich, die Vorgaben des Kyoto-Protokolls zu erfüllen, aber einige Schwellenländer sehen sich durch die wachsenden Volkswirtschaften und die Auslagerung der Produktion aus Industrieländern in ihre Länder in der Zwickmühle Beispiel: Herstellung eines PCs = 100 kg CO₂; Transport = 12 kg CO₂ 4 Nachhaltigkeit Entwicklung 1713 Nachhaltigkeit in Bezug auf die Forstwirtschaft 1960er Erkenntnis, dass die mit der vorschreitenden Industrialisierung, der Ressourcenbedarf steigen wird und die vielfältigen Emissionen von Schadstoffen, das System der Erde belasten werden; Infragestellung der dauerhaften Verfügbarkeit von Ressourcen ● 1972 Erkenntnis der Verwundbarkeit der Erde 1987 Vorschlag eines Nachhaltigkeitsprinzip und dessen Anwendung auf alle Bereiche menschlichen Handels Endgültige Definition Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, welche die Bedürfnisse der gegenwärtigen Generation befriedigt, ohne die Fähigkeit zukünftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. ● 1992 Übertragung des Prinzips auf alle Bereiche menschlichen Handels auf der UN- Konferenz über Umwelt und Entwicklung; Festschreibung des Nachhaltigkeitsprinzips als Handlungsmaxime der Weltgesellschaft für das 21. Jhd. Nachhaltigkeitsmodell Nachhaltigkeitsdreieck die drei Dimensionen: Ökonomie, Ökologie und Soziales müssen in Einklang gebracht werden -> sind alle voneinander abhängig -> haben alle die gleiche Bedeutung soll sich nicht nur auf aktuelle Lebensbedingungen beziehen, sondern auch zukünftige Generationen mit einschließen Begriffserklärung s. Nachhaltigkeitsviereck ● Nachhaltigkeitsviereck Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsdreiecks die Kultur muss berücksichtigt werden die Politik muss im Sonne einer guten Regierungsführung eine Rolle bei der Gestaltung des nachhaltigen Handelns einnehmen Ökonomie: - Vorsorgendes und faires Handeln und Wirtschaften - Kreiskaufwirtschaft - Umweltverträgliche Technologien - Regionale und lokale Vermarktungsnetzwerke • Ökologie: - Biologischen Kreiskauf beachten - Entwicklungs- und Regenrationszeiten beachten - Arten, Gene und Ökosysteme erhalten - Belastung des Ökosystems vermeiden - sparsamer Umgang mit natürlichen Ressourcen Soziales Nachhaltigkeitsdreieck Ökologie Zeit Wirtschaft Ökonomie Nachhaltigkeitsviereck Soziales Gerechtigkeit zwischen den Generationen soziale Integration KULTUR Umwelt wirtschaftliche Leistungs- ökologische Good Verträglichkeit fähigkeit Governance Gerechtigkeit weltweit 5