Indiens Hungerproblem

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Emilie Müller

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Indiens Hungerproblem

 Kann Indien sein Hunger-problem lösen?
Das in Südasien liegende Indien ist nicht nur für ihre berühmten Bollywood Filme bekannt, sondern au

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Kann Indien sein Hunger-problem lösen? Das in Südasien liegende Indien ist nicht nur für ihre berühmten Bollywood Filme bekannt, sondern auch für ihre vielfältige Landschaft -von den Gipfeln des Himalayas bis zur Küste des Indischen Ozeans-. In dem Film aus 2013, von ZDF, stellt sich die Frage: Kann Indien sein Hunger-Problem lösen? Dies werde ich in dem folgendem Aufsatz weiter erläutern und beantworten. Indien hat ca. 1,35 Miliarden Einwohner nach dem Stand von 2018, doch das ist nicht lange der Fall, denn die Bevölkerung Indiens wächst mit den Jahren rasant schnell. Man spricht von einer Bevölkerungsexplosion. Allein der Wachstum der Bevölkerung zieht viele Probleme mit sich. Wie es sicherlich den meisten bekannt ist, hungern sehr viele Menschen in Indien, 200 Millionen davon leiden sogar an chronischer Unterernährung. Also wächst das Hunger-Problem mit der Bevölkerung Indiens. Das liegt daran, dass die meisten Menschen viel zu wenig oder garnichts verdienen, wovon sie sich kein Essen kaufen können. Die, die sich Lebensmittel leisten können, geben ca. die Hälfte ihres Einkommens dafür aus. Die meisten schaffen es noch gerade so, über die Runden zu kommen. 2/3 der Inder lebt von der Landwirtschaft und dort ist es ganz und garnicht egal, wo man arbeitet. Die Kleinbauern besitzen zwar Felder, wo sie ihre Produkte anbauen aber sie...

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sind ungebildet. Außerdem ist die Ernte extrem wetterabhängig, wenn gar kein Niederschlag fällt, hat die Ernte nicht genug Wasser und wenn es zu viel regnet, dann werden die Felder überschwemmt und die ganze Ware, die hätte am Markt verkauft werden können, ist hin. Wassermangel ist eins der Hauptprobleme der Landwirtschaft, sie haben keine Geräte, womit sie ihre Felder bewässern können und Wasser auch nicht. Wenn die Ernte dann schlecht ausfällt, können sie diese nicht verkaufen und haben dementsprechend Schulden. Es gibt für diese Kleinbauern keine staatlichen Hilfen, womit sie komplett auf sich allein gestellt sind. Doch wenn die Ernte erfolgreich ist, kann der Bauer diese an Mittelsmänner verkaufen, die es dann auf dem Markt loskriegen, sie haben aber keinerlei Einfluss auf die Preise, die sie vom Mittelsmann erhalten. Der Preis, den sie bezahlt bekommen variiert also immer. Der Verkaufspreis auf dem Markt steigt allerdings immer weiter an und die Bewohner beschweren sich, dass es viel zu teuer sei. Die Erklärung dafür sei, dass die Produkte einen längeren Weg hinter sich haben würden. Doch auch von den erhöhten Preisen profitieren die Bauern keineswegs. Indien besitzt eine schlechte Infrastruktur und die Landwirtschaft müsste modernisierter werden. Der Transport und die Verteilung der Lebensmittel ist schlecht bis garnicht organisiert. Die Waren werden auf ihrem Transportweg nicht geschützt, sie werden nicht bedeckt und sind den heißen Sonnenstrahlen ausgesetzt. Außerdem gibt es kaum Kühlmöglichkeiten und das Getreide vergammelt. 40% der Lebensmittel verdirbt, bevor er beim Verbraucher ankommt, demzufolge sinkt das Angebot und der Preis steigt. Viele der Bewohner Indiens wohnen in sogenannten „Slums", wo es kein Strom aber dafür fließendes Wasser gibt. Es herrscht dort, wie auch in anderen teilen Indiens, Armut und sie leben in schlimmen Lebensumständen. Der Staat bietet zwar eine Hilfe für die an, die ein sehr geringes Einkommen haben, doch diese erreicht die meisten nicht. Sie versuchen kostenloses Essen in bestimmten Portionen auszugeben, doch das löst das Hunger-Problem ebenfalls nicht. In Dörfern und auf dem Land gilt die klassische Rollenverteilung: Frauen sind für das Zubereiten des Essens und die Erziehung der vielen Kinder zuständig und die Männer sind ständig am arbeiten. Die Kinder müssen schon früh anfangen die Familie zu unterstützen und zu arbeiten. Viele werden weggeschickt, um auf größeren Feldern zu arbeiten und sehen ihre Familien selten. Im Gegensatz zu den Kleinbauern sind Landwirte besser ausgerüstet, sie haben eine Strom- und Wasserversorgung und können ihre Felder bewässern, wenn kein Niederschlag fällt, was während dem Wintermonsun der Fall ist. Zudem sind die Landwirte modern fortgeschrittener als Kleinbauern, sie haben Traktoren und manche von ihnen sind gebildet. Sie haben das nötige Fachwissen und wissen wie man mit Pestiziden umgehen muss und wie man das Gemüse und das Getreide richtig pflegt. Durch den richtigen Umgang mit der Ernte sieht man Erfolge, die Produktion steigt und die Qualität verbessert sich mit der Zeit. Dadurch können sie mehr verdienen, aber es besteht dabei ein Risiko: sie sind von den Mitteln, die sie benutzen, abhängig, denn ohne dieser würde die Ernte warscheinlich schlecht ausfallen. Viele der Landwirten sind „Silks", sie gelten als besonderen fleißig und geschäftstüchtig, man erkennt sie an ihren bunten Turbanen. Ein Silk meint, dass man zu wenig zum Leben aber zu viel zum Sterben hat. Er bestätigt wieder mal die These, dass die meisten Inder viel zu wenig Geld und Lebensmittel haben. Hierbei kriegen die ärmeren auch keine staatliche Unterstützung. Landwirte verkaufen ihre Ware nicht nur auf Märkten, sondern auch in Supermärkten, von denen es noch nicht viele in Indien gibt. Die Regierung plant für die Zukunft eine Öffnung dieser Märkte, damit sich auch ausländische Investoren dort niederlassen, um mehr Waren in die Läden zu bringen. Die große Geschäftskette „Walmart“ dürfte gesetzlich gesehen nur an Geschäftsleute verkaufen, doch sie verkauft auch an privat-Kunden, worunter die kleinen Shops in der Stadt leiden, denn sie können nicht alle ihrer Produkte verkaufen. Die Händler haben es aber in die Hand genommen und dagegen protestiert. Dennoch will Walmart mehrere Warenhäuser eröffnen. In Indien gibt es außer der Ladenkette Walmart ,,BonnFoods", sie sind zurzeit der Marktführer im Norden Indiens. Dieses Unternehmen produziert Kekse und Brot, doch der Leiter der Firma meint, dass die Zutaten wie Zucker und Mehl immer teurer werden und sie so nicht genug Umsatz machen können. Doch in den letzten Jahren haben sie gewaltige Fortschritte gemacht. Sie haben eigene Fahrzeuge und können ihre Produkte selber geschützt transportieren, zusätzlich exportieren sie mittlerweile auch ins Ausland. Die Firma ist ein gutes Beispiel für die Fortschritte, die in Indien gemacht wurden, aber leider auch eines der einzigen. Indien braucht Reformen in Landwirtschaft und Infrastruktur, doch dabei brauchen sie viel Unterstützung und der Staat muss auch selber dazu beitragen, was im Augenblick nicht der Fall ist. Jedoch kann man den Wachstum der Bevölkerung nicht aufhalten und somit kommen wir zurück zur Frage: Kann Indien sein Hunger-Problem lösen? Und die Antwort darauf ist ganz einfach: Wenn die Regierung so weiter macht und nichts gegen die Armut unternehmen will, wird das Hunger-Problem keineswegs gelöst.

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Kann Indien sein Hunger-problem lösen? Das in Südasien liegende Indien ist nicht nur für ihre berühmten Bollywood Filme bekannt, sondern auch für ihre vielfältige Landschaft -von den Gipfeln des Himalayas bis zur Küste des Indischen Ozeans-. In dem Film aus 2013, von ZDF, stellt sich die Frage: Kann Indien sein Hunger-Problem lösen? Dies werde ich in dem folgendem Aufsatz weiter erläutern und beantworten. Indien hat ca. 1,35 Miliarden Einwohner nach dem Stand von 2018, doch das ist nicht lange der Fall, denn die Bevölkerung Indiens wächst mit den Jahren rasant schnell. Man spricht von einer Bevölkerungsexplosion. Allein der Wachstum der Bevölkerung zieht viele Probleme mit sich. Wie es sicherlich den meisten bekannt ist, hungern sehr viele Menschen in Indien, 200 Millionen davon leiden sogar an chronischer Unterernährung. Also wächst das Hunger-Problem mit der Bevölkerung Indiens. Das liegt daran, dass die meisten Menschen viel zu wenig oder garnichts verdienen, wovon sie sich kein Essen kaufen können. Die, die sich Lebensmittel leisten können, geben ca. die Hälfte ihres Einkommens dafür aus. Die meisten schaffen es noch gerade so, über die Runden zu kommen. 2/3 der Inder lebt von der Landwirtschaft und dort ist es ganz und garnicht egal, wo man arbeitet. Die Kleinbauern besitzen zwar Felder, wo sie ihre Produkte anbauen aber sie...

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Der Verkaufspreis auf dem Markt steigt allerdings immer weiter an und die Bewohner beschweren sich, dass es viel zu teuer sei. Die Erklärung dafür sei, dass die Produkte einen längeren Weg hinter sich haben würden. Doch auch von den erhöhten Preisen profitieren die Bauern keineswegs. Indien besitzt eine schlechte Infrastruktur und die Landwirtschaft müsste modernisierter werden. Der Transport und die Verteilung der Lebensmittel ist schlecht bis garnicht organisiert. Die Waren werden auf ihrem Transportweg nicht geschützt, sie werden nicht bedeckt und sind den heißen Sonnenstrahlen ausgesetzt. Außerdem gibt es kaum Kühlmöglichkeiten und das Getreide vergammelt. 40% der Lebensmittel verdirbt, bevor er beim Verbraucher ankommt, demzufolge sinkt das Angebot und der Preis steigt. Viele der Bewohner Indiens wohnen in sogenannten „Slums", wo es kein Strom aber dafür fließendes Wasser gibt. Es herrscht dort, wie auch in anderen teilen Indiens, Armut und sie leben in schlimmen Lebensumständen. Der Staat bietet zwar eine Hilfe für die an, die ein sehr geringes Einkommen haben, doch diese erreicht die meisten nicht. Sie versuchen kostenloses Essen in bestimmten Portionen auszugeben, doch das löst das Hunger-Problem ebenfalls nicht. In Dörfern und auf dem Land gilt die klassische Rollenverteilung: Frauen sind für das Zubereiten des Essens und die Erziehung der vielen Kinder zuständig und die Männer sind ständig am arbeiten. Die Kinder müssen schon früh anfangen die Familie zu unterstützen und zu arbeiten. Viele werden weggeschickt, um auf größeren Feldern zu arbeiten und sehen ihre Familien selten. Im Gegensatz zu den Kleinbauern sind Landwirte besser ausgerüstet, sie haben eine Strom- und Wasserversorgung und können ihre Felder bewässern, wenn kein Niederschlag fällt, was während dem Wintermonsun der Fall ist. Zudem sind die Landwirte modern fortgeschrittener als Kleinbauern, sie haben Traktoren und manche von ihnen sind gebildet. Sie haben das nötige Fachwissen und wissen wie man mit Pestiziden umgehen muss und wie man das Gemüse und das Getreide richtig pflegt. Durch den richtigen Umgang mit der Ernte sieht man Erfolge, die Produktion steigt und die Qualität verbessert sich mit der Zeit. Dadurch können sie mehr verdienen, aber es besteht dabei ein Risiko: sie sind von den Mitteln, die sie benutzen, abhängig, denn ohne dieser würde die Ernte warscheinlich schlecht ausfallen. Viele der Landwirten sind „Silks", sie gelten als besonderen fleißig und geschäftstüchtig, man erkennt sie an ihren bunten Turbanen. Ein Silk meint, dass man zu wenig zum Leben aber zu viel zum Sterben hat. Er bestätigt wieder mal die These, dass die meisten Inder viel zu wenig Geld und Lebensmittel haben. Hierbei kriegen die ärmeren auch keine staatliche Unterstützung. Landwirte verkaufen ihre Ware nicht nur auf Märkten, sondern auch in Supermärkten, von denen es noch nicht viele in Indien gibt. 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Sie haben eigene Fahrzeuge und können ihre Produkte selber geschützt transportieren, zusätzlich exportieren sie mittlerweile auch ins Ausland. Die Firma ist ein gutes Beispiel für die Fortschritte, die in Indien gemacht wurden, aber leider auch eines der einzigen. Indien braucht Reformen in Landwirtschaft und Infrastruktur, doch dabei brauchen sie viel Unterstützung und der Staat muss auch selber dazu beitragen, was im Augenblick nicht der Fall ist. Jedoch kann man den Wachstum der Bevölkerung nicht aufhalten und somit kommen wir zurück zur Frage: Kann Indien sein Hunger-Problem lösen? Und die Antwort darauf ist ganz einfach: Wenn die Regierung so weiter macht und nichts gegen die Armut unternehmen will, wird das Hunger-Problem keineswegs gelöst.