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Konjunktur und Konjunkturzyklus

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Konsum
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DEFINITION KONJUNKTUR
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POWI Konjunktur und Konjunkturzyklus Produktion Kapazitäts- auslastung Konsum Nachfrage DEFINITION KONJUNKTUR • Wirtschaft eines Ladens schwankt und verläuft nicht regelmäßig das auf und ab der Wirtschaft eines Landes bezeichnet man als Konjunktur die Schwankungen der Wirtschaft verlaufen nicht immer identisch Konjunktur wird anhand verschiedener Indikatoren gemessen, zum Beispiel BIP, Erwerbstätigkeitsquoten oder Verbraucherpreisindex Konjunkturzyklus zur Darstellung konjunktureller Schwankungen Preise KONJUNKTURSCHWANKUNGEN - strukturelle Schwankungen: langfristige Schwankungen im Verlauf von Jahrzehnten, ausgelöst durch einen Strukturwandel in der Arbeitswelt, z. B. Aufgrund technischer Neuerungen wie Dampfmaschine, Computer, etc. - konjunkturelle Schwankungen: langfristige Schwankungen, Zeitraum 4-8 Jahre Löhne Q2.1 - saisonale Schwankungen: Jahreszeitlich bedingte Schwankungen aufgrund des Klimawandels, zum Beispiel Landwirtschaft, Baugewerbe oder Tourismus Beschäftigungs- standard Zinsen Allgemein Aufschwung Steigende Produktion Mehr Gewinne Investitionen Kapazitätsauslastung steigt Konsum steigt Preise sinken da hohen Nachfrage Steigen MAGISCHES SECKSECK wächst Wirtschaftswachstum Steigen Außenwirtschaftliches Gleichgewicht KONJUNKTURPHASEN Prognosen positiv Boom Beispiel: - Staat erhöht das Kindergeld - Russland überfällt die Ukraine - Der Staat zahlt eine Abwrackprämie Für Autos mit Verbrennungsmotoren Produktionsengpässe Normalauslastung überschritten Zuwachstumsraten gering Hohe Nachfrage und hoher Konsum Preise niedrig hohes Lohnniveau Überbeschäftigung Steigen Risiken aufgrund maximaler Auslastung Abschwung Produktion und Kapazitätsauslastung sinkt Nachfrage sinkt Preissteigerungen sinken sinken Hoch Stabiles Preisniveau Gedrückte Stimmung, sparen, Vorsicht Vollbeschäftigung 3 BIP Expansion Aufschwung Tiefpunkt Produktion und Kapazitätsauslastung sinken weiter, Unterlauslastung Sinkt drastisch Preise steigen Tiefstand Unterbeschäftigung Niedrig Prognosen negativ Hochkonjunktur Gerechte MABNAHMEN DER POLITIK - steuern senken - steuern erhöhen - Kindergeld erhöhen - Prämien (zum Beispiel Umweltprämie) KONJUNKTURZYKLUS Boom Einkommensverteilung Umweltschutz 3 Konjunkturverlauf Rezession Abschwung 4 Tiefpunkt Depression 5 Expansion Aufschwung 6 Jahre CHANCEN & RISIKEN Chancen Nachfrage steigt und damit Produktion Beschäftigungsstand = Bedürfnisse werden befriedigt Mehr Möglichkeiten für schlechter verdienende Haushalte, Aufstiegschancen Anreiz für Entwicklungen, Zukunftsinvestitionen, Innovationen Risiken Zusätzliches Geld führt nicht zwangsläufig zu mehr Konsum = in schlechten Zeiten eher Sparneigung Das Bruttoinlandsprodukt gibt den Gesamtwert aller Güter, Waren und Dienstleistungen an, die während eines Jahres innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft als Endprodukte hergestellt wurden, nach Abzug aller Vorleistungen. Wirkung der Maßnahmen setzt zu spät ein KEYNESIASMUS -...

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antizyklisches Eingreifen des Staates in die Wirtschaft - Geht es der Wirtschaft schlecht, so nimmt der Staat Kredite auf um Aufträge zu finanzieren Rezension: Unternehmen verringern die Investitionen oder können die Kosten nicht mehr tragen umstellen Ihrem Betrieb ein. Arbeitskräfte werden entlassen und die Nachfrage nimmt ab. Die Produktion wird weiter vermindert und die ersten Anzeichen einer erneuten Depression sind in Sicht. Der Konjunkturzyklus ist beendet und ein neuer beginnt. Verschuldung des Staates durch deficit spending = kann sein, dass in Aufschwung- und Boomphase die Schulden nicht ausgeglichen werden können - geht es der Wirtschaft gut, so zahlt der Staat die Schulden, erhöht deshalb die Steuern, bremst die Nachfrage und spart - Der Staat greift in die Wirtschaft ein, um Stabilität zu gewährleisten und die Nachfrage anzukurbeln - aktuelle Beispiele: Mehrwertsteuersenkung, Kurzarbeitergeld Einseitige Maßnahmen können zu Ungleichgewicht führen, z.B. zu starke Förderung der Haushalte PHASEN DES KONJUNKTURZYKLUS Depression: während der Depression haben die Unternehmer aufgrund mangelnder Nachfrage große Absatz Schwierigkeiten. Produktion erreicht Tiefstand und die Investitions Bereitschaft ist gering und Preise und Aktienkurse sinken. Statt Gewinne werden vorwiegend Verluste erwirtschaftet. Produktionskapazitäten werden verringert und Arbeitslosigkeit erreicht Höchststand, Einkommen und Löhne gehen zurück. Aufschwung: setzt eine wenn die Nachfrage zunimmt. Erhöhung der Produktion und der Arbeitskräfte. Dieser größere Bedarf lässt die Löhne steigen und es tritt eine größere Nachfrage ein, die die Preise ansteigen lässt. Die Gewinne der Unternehmen steigen und Investitionen lohnen sich - Aktienkurse steigen. Hochkonjunktur: Lohnsteigerungen und Nachfrage erreichen ihren Höhepunkt. Kapazitäten der Unternehmen sind voll ausgelastet und Aktien erreichen Höchststände. Arbeitslosigkeit nimmt ab und wegen fehlender Arbeitskräfte und um Kosten zu sparen, rationalisieren Betriebe, was durch Kredite finanziert wird. Zinsen steigen, was auf die Preise abgelöst wird. LANGE WELLEN Zyklen von 50-bis 60 jähriger Dauer ÜBERBLICK ÜBER DIE ARTEN DER WIRTSCHAFTSSCHWANKUNGEN NACH IHRER DAUER Wirtschaftsschwankungen KONJUNKTURSCHWANKUNGEN Zyklen von 3- bis 5-jähriger Dauer SAISONSCHWANKUNGEN Zyklen innerhalb eines Jahres POWI Keynesianismus Q2.1 Der Staat muss in Das Wirtschafts Geschehen eingreifen, da der Markt nicht von alleine bin sein Gleichgewicht zurück findet! Die sollte an die Zügelstunden Konjunkturzyklus geschehen. GRUNDSATZ - nachfrageorientierte Marktwirtschaftspolitik - eingreifen in Marktwirtschaft antizyklisch WIRTSCHAFT GEHT ES GUT Haushalte geben viel Geld aus Staat spart • Der Wirtschaft geht es trotzdem gut • Nachfrage bremsen und Steuererhöhung WIRTSCHAFT GEHT ES SCHLECHT • Greift der Staat antizyklisch ein und gibt Geld aus • Wirtschaft angekurbelt Nachfrage steigt • Angebot und Nachfrage auch • Neue Mitarbeiter AKTUELLE BEISPIELE Senkung der Mehrwertsteuer ● Coronaprämie • Kurzarbeitergeld • Heizkostenzuschuss KEYNESIASMUS - antizyklisches Eingreifen des Staates in die Wirtschaft - Geht es der Wirtschaft schlecht, so nimmt der Staat Kredite auf um Aufträge zu finanzieren - geht es der Wirtschaft gut, so zahlt der Staat die Schulden, erhöht deshalb die Steuern, bremst die Nachfrage und spart • Der Staat greift in die Wirtschaft ein, um Stabilität zu gewährleisten und die Nachfrage anzukurbeln - aktuelle Beispiele: Mehrwertsteuersenkung, Kurzarbeitergeld 3 (4) ● Wirtschaftlicher Aufschwung und Boom ● ● ● Angebots- und Produktionsmenge gesamtwirtschaftliche Nachfrage ● ● Wirtschaftlicher Abschwung und Rezession Haushalte konsumieren weniger Gesamtwirtschaftliche Nachfrage niedrig Firmen müssen Angebots- und Produktionsmenge reduzieren Kaufkraft Haushalte geben viel Geld aus und sparen wenig Hohe gesamtwirtschaftliche Nachfrage Anstieg des Angebots- und Produktionsmenge durch hohe Nachfrage Dafür werden neue Mitarbeiter eingestellt Haushalte mehr Geld zur verfügung = Konsum steigt Gesamtwirtschaftliche Nachfrage steigt immer weiter Mitarbeiter der Firmen werden Arbeitslos Haushalte kaufen nur das nötigste und sparen Gesamtwirtschaftliche Nachfrage sinkt immer weiter Intervention des Staates - Boom Intervention des Staates - Rezession im konjunkturellen Tief soll Staat antizyklisch eingreifen und Geld ausgeben Straßen baut, öffentliche Häuser renoviert Wirtschaft wird angekurbelt Nachfrage steigt Angebots- und Produktionsmenge steigen ebenfalls Mehr Mittarbeiter werden eingestellt Mitarbeiter/ Haushalte können mehr konsumieren Abschwung beendet Neuer Boom gestartet Beschäftigungs- grad Staat reagiert antizyklisch = spart Haushalte geben viel Geld aus Steuererhöhung Maßnahmen Schulden währen Rezession ausgeglichen Frühindikatoren eilen der wirtschaftlichen Aktivität voraus geben Hinweise auf künftige Entwicklung der Wirtschaft volle Auftragsbücher deuten auf eine künftig hohe Auslastung in Betrieben hin KONJUNKTURINDIKATOREN Präsenz (Gegenwarts)-indikatoren laufen im Einklang mit der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung wichtigster Indikator = Wachstumsrate des BIPS Spätindikator folgt der konjunkturellen Entwicklung zeitlich verzögert Trend zeigt noch nach oben, auch wenn Umschwung bereits eingetroffen typischer Indikator = Arbeitslosenquote (Betriebe zögern zu Beginn der Krise noch mit Entlassungen BIP Konjunktur und Konjunkturzyklus ZEIT SPÄTINDIKATOR FRÜHINDIKATOR GEGENWARTSINDIKATOR

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Verschuldung des Staates durch deficit spending = kann sein, dass in Aufschwung- und Boomphase die Schulden nicht ausgeglichen werden können - geht es der Wirtschaft gut, so zahlt der Staat die Schulden, erhöht deshalb die Steuern, bremst die Nachfrage und spart - Der Staat greift in die Wirtschaft ein, um Stabilität zu gewährleisten und die Nachfrage anzukurbeln - aktuelle Beispiele: Mehrwertsteuersenkung, Kurzarbeitergeld Einseitige Maßnahmen können zu Ungleichgewicht führen, z.B. zu starke Förderung der Haushalte PHASEN DES KONJUNKTURZYKLUS Depression: während der Depression haben die Unternehmer aufgrund mangelnder Nachfrage große Absatz Schwierigkeiten. Produktion erreicht Tiefstand und die Investitions Bereitschaft ist gering und Preise und Aktienkurse sinken. Statt Gewinne werden vorwiegend Verluste erwirtschaftet. Produktionskapazitäten werden verringert und Arbeitslosigkeit erreicht Höchststand, Einkommen und Löhne gehen zurück. 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GRUNDSATZ - nachfrageorientierte Marktwirtschaftspolitik - eingreifen in Marktwirtschaft antizyklisch WIRTSCHAFT GEHT ES GUT Haushalte geben viel Geld aus Staat spart • Der Wirtschaft geht es trotzdem gut • Nachfrage bremsen und Steuererhöhung WIRTSCHAFT GEHT ES SCHLECHT • Greift der Staat antizyklisch ein und gibt Geld aus • Wirtschaft angekurbelt Nachfrage steigt • Angebot und Nachfrage auch • Neue Mitarbeiter AKTUELLE BEISPIELE Senkung der Mehrwertsteuer ● Coronaprämie • Kurzarbeitergeld • Heizkostenzuschuss KEYNESIASMUS - antizyklisches Eingreifen des Staates in die Wirtschaft - Geht es der Wirtschaft schlecht, so nimmt der Staat Kredite auf um Aufträge zu finanzieren - geht es der Wirtschaft gut, so zahlt der Staat die Schulden, erhöht deshalb die Steuern, bremst die Nachfrage und spart • Der Staat greift in die Wirtschaft ein, um Stabilität zu gewährleisten und die Nachfrage anzukurbeln - aktuelle Beispiele: Mehrwertsteuersenkung, Kurzarbeitergeld 3 (4) ● Wirtschaftlicher Aufschwung und Boom ● ● ● Angebots- und Produktionsmenge gesamtwirtschaftliche Nachfrage ● ● Wirtschaftlicher Abschwung und Rezession Haushalte konsumieren weniger Gesamtwirtschaftliche Nachfrage niedrig Firmen müssen Angebots- und Produktionsmenge reduzieren Kaufkraft Haushalte geben viel Geld aus und sparen wenig Hohe gesamtwirtschaftliche Nachfrage Anstieg des Angebots- und Produktionsmenge durch hohe Nachfrage Dafür werden neue Mitarbeiter eingestellt Haushalte mehr Geld zur verfügung = Konsum steigt Gesamtwirtschaftliche Nachfrage steigt immer weiter Mitarbeiter der Firmen werden Arbeitslos Haushalte kaufen nur das nötigste und sparen Gesamtwirtschaftliche Nachfrage sinkt immer weiter Intervention des Staates - Boom Intervention des Staates - Rezession im konjunkturellen Tief soll Staat antizyklisch eingreifen und Geld ausgeben Straßen baut, öffentliche Häuser renoviert Wirtschaft wird angekurbelt Nachfrage steigt Angebots- und Produktionsmenge steigen ebenfalls Mehr Mittarbeiter werden eingestellt Mitarbeiter/ Haushalte können mehr konsumieren Abschwung beendet Neuer Boom gestartet Beschäftigungs- grad Staat reagiert antizyklisch = spart Haushalte geben viel Geld aus Steuererhöhung Maßnahmen Schulden währen Rezession ausgeglichen Frühindikatoren eilen der wirtschaftlichen Aktivität voraus geben Hinweise auf künftige Entwicklung der Wirtschaft volle Auftragsbücher deuten auf eine künftig hohe Auslastung in Betrieben hin KONJUNKTURINDIKATOREN Präsenz (Gegenwarts)-indikatoren laufen im Einklang mit der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung wichtigster Indikator = Wachstumsrate des BIPS Spätindikator folgt der konjunkturellen Entwicklung zeitlich verzögert Trend zeigt noch nach oben, auch wenn Umschwung bereits eingetroffen typischer Indikator = Arbeitslosenquote (Betriebe zögern zu Beginn der Krise noch mit Entlassungen BIP Konjunktur und Konjunkturzyklus ZEIT SPÄTINDIKATOR FRÜHINDIKATOR GEGENWARTSINDIKATOR