Konjunkturzyklus verstehen
Die Konjunktur beschreibt die schwankende Wirtschaftslage eines Landes. Konjunkturprognosen helfen der Politik bei Entscheidungen und decken 1-2 Jahre ab.
Der Aufschwung bringt steigende Nachfrage, mehr Investitionen, sinkende Arbeitslosigkeit und positive Stimmung. Im Boom erreicht die Wirtschaft ihre Kapazitätsgrenzen - Überhitzung und Inflation drohen.
Beim Abschwung sinken Wachstum, Produktion und Nachfrage über zwei Quartale, während Arbeitslosigkeit steigt. Die Depression zeigt geringe Kapazitätsauslastung, kaum Investitionen und hohe Arbeitslosigkeit.
Konjunkturindikatoren helfen bei der Analyse: Frühindikatoren (Auftragseingänge) warnen vor, Gegenwartsindikatoren (BIP) zeigen den Status, Spätindikatoren bestätigen Entwicklungen.
Praxistipp: In der Realität beeinflussen psychologische Faktoren und externe Schocks den theoretischen Konjunkturverlauf erheblich!