Legitimation staatlichen Handelns und das magische Viereck
Das Stabilitäts- und Wachstumsgesetz von 1967 gibt dem Staat klare Ziele vor: stabiles Preisniveau, hohe Beschäftigung, außenwirtschaftliches Gleichgewicht und stetiges Wachstum. Diese vier Ziele bilden das berühmte magische Viereck der Wirtschaftspolitik.
Das Grundgesetz legitimiert staatliche Eingriffe in die Wirtschaft. Wichtige Artikel schützen die Menschenwürde, garantieren Handlungsfreiheit und Berufsfreiheit, aber fordern auch sozialen Ausgleich. Daraus folgt unser System der sozialen Marktwirtschaft.
Der Staat greift beispielsweise durch das Bundeskartellamt ein, um Wettbewerb zu sichern, oder durch progressive Steuern, um soziale Gerechtigkeit zu schaffen. Diese Eingriffe sind verfassungsrechtlich legitimiert und notwendig.
Merke: Die Ziele des magischen Vierecks können sich gegenseitig beeinflussen - manchmal harmonisch, manchmal konfliktreich!











