Produktpolitische Maßnahmen und Markenbildung
Im Rahmen der Grundlagen Marketing sind produktpolitische Maßnahmen von großer Bedeutung. Diese umfassen:
- Produktinnovation: Einführung eines komplett neuen Produkts auf dem Markt.
Beispiel: Ein Fahrradhersteller bringt ein neues Mountainbike-Modell auf den Markt (Differenzierung) oder erweitert sein Sortiment um Roller (horizontale Diversifikation).
- Produktvariation: Leichte Veränderung eines bestehenden Produkts, z.B. in Form, Farbe oder Größe.
Beispiel: Ein Fahrradhersteller bietet sein "Sport-Type" Modell in einer zusätzlichen Farbe an.
- Produktelimination: Entfernung eines erfolglosen Produkts vom Markt, idealerweise erst nach Entwicklung eines Ersatzprodukts.
Der Consumer Benefit spielt eine wichtige Rolle in der Marketing Definition. Er setzt sich zusammen aus:
- Grundnutzen: Funktionale Eigenschaften des Produkts
- Objektiver Zusatznutzen: Nachweisbare Vorteile für den Käufer
- Subjektiver Zusatznutzen: Durch Werbung erzeugte Vorteile (sensorisch, emotional, egoistisch, sozial)
Definition: Der USP (Unique Selling Proposition) ist ein einzigartiger Vorteil, der bei keinem Konkurrenzprodukt vorhanden ist und immer einen objektiven Zusatznutzen darstellt.
Die Markenbildung ist ein weiterer wichtiger Aspekt im Marketing. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Marke sind:
- Eindeutige Markierungen und Kennzeichnungen
- Schützbarkeit der Markenrechte
- Unverwechselbarkeit
- Standardisierte Qualität
- Preisstabilität
- Gute Erhältlichkeit
- Bekanntheit und Anerkennung im Markt
Diese Konzepte verdeutlichen, warum Marketing wichtig ist und wie es Unternehmen dabei hilft, ihre Produkte erfolgreich am Markt zu positionieren und zu etablieren.










