Geographie/Erdkunde /

Menschen prägen Räume

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 Chantale
Geographie
Aufgabe 1: Daseinsgrundfunktionen
Nenne die Daseinsgrundfunktionen.
Begründe mit Beispielen, ob Freudenstadt eine gute

Menschen prägen Räume

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Jacqueline Urbach

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Chantale Geographie Aufgabe 1: Daseinsgrundfunktionen Nenne die Daseinsgrundfunktionen. Begründe mit Beispielen, ob Freudenstadt eine gute Wohnwortwahl im Hinblick auf die Daseinsgrundfunktionen ist. Klassenarbeit Nr. 1 Menschen prägen Räume Aufgabe 2: Ziele der Raumanalyse Nenne drei übergeordnete Ziele von Raumanalysen (Wozu führt man sie durch?) Aufgabe 3: Raumanalyse Rio de Janeiro Verschaffe dir einen Überblick über das Material M1-M8. Formuliere eine geeignete Leitfrage für die Analyse dieses Raumes. b Führe unter den entwickelten Fragestellung eine Raumanalyse zu Rio de Janeiro durch. Entwickle Lösungsansätze für eine nachhaltige Zukunft von Rio. → fellin M1 | Steckbrief Rio de Janeiro - Fläche: 1.182 km² - zweitgrößte Stadt Brasiliens (6,4 Mio. Einwohner), davon leben 1.5 Mio. in Favelas -Pro-Kopf-Einkommen 15.420 Reais pro Jahr (= 3.586 €), liegt deutlich über dem Einkommen des Nordostens Brasiliens (1.416 €) -5,8 Mio. Touristen jährlich (Stand: 2013) - bedeutendes Handels- und Finanzzentrum des Landes M2 | Entwicklung der Einwohnerzahl Rio de Janeiros Jahr 1890 1950 1960 1970 2000 2013 Q Rio 2016 900 Einwohner 520.000 2.375.000 3.300.000 4.300.000 5.800.000 6.430.000 FIFA WORLD CUP Brasil M4 | Vorfreude auf die Großsportereignisse in Rio Janeiro "C 40 30 20 10 0 -10 Rio de Janeiro 8m0M 01.12.2017 Klasse 10 <4₁AP> < 3/3P> <1/3P> <1/IP> 15/15P> L/4P.> 25 JFMAMJ JASOND M3 | Klimadiagramm Rio 200 100 80 M5 | Favela in Rio 158 12,38 7,5% Wohnviertel der Oberschicht und oberen Mittelschicht Wohnviertel der Mittelschicht 2.5% Wohnviertel der Unterschicht bewachter Wohnkomplex (condominio) Favela (Marginal und Elendeviertel) Geschäftszentrum Industriegebiet Kultur-/Brachland Wald Sumpf Autobahn, Schnellstraße Hauptstraße sonstige Straße Eisenbahn U-Bahn +++Seilbahn Zahnradbahn Flughafen Stadtgrenze Nationalpark km 6,88% M6 | Karte von Rio de Janeiro Baalengo 8,54% São João de Meriti 7,77% Anchiets Jacarepagod 2007 2008 2009 2010 M7 | Arbeitslosenquote in Brasilien 2007-2017 Taquara Pechincha 1,47% Bastos 2012 Madureira 2013 Cascadura Jacarepaguá Tijuce 6,79% 2014 Legune 8.3% Duque de Cafias 11,27% 2015 2016 Olaria Thauma Engenho Novo Rocha Pico de Tiguca 12,15% 2017 Deverat Vis Isabet Rio de Janeiro Corcovado São Conrado 2007 2008 Ipanema Cocot -3.19 2004 Ro- Guanabara Lapa jeiras Fahre Copacabana 2010 2011 Bucht von Atlantischer a Durfiont 2012 haten Niteról Sto F Porto Nairo Ozean -4,37% 2016 M8 | Haushaltssaldo Brasiliens im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2017 INU Klassenarbeit Nr. 1 Menschen prägen Räume Geographie Raumanalyse...

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Rio de Janeiro Rio de Janeiro hat in den letzten Jahrzehnten trotz der hohen Touristenzahlen einen enormen politischen und wirtschaftlichen Bedeutungsverlust erlitten. Auch die zum Teil durch Drogenkriminalität und Gewalt gekennzeichneten Favelas prägten diese Entwicklung der Metropole am Zuckerhut. Dabei handelt es sich um die Armenviertel der Stadt, die inselartig in den Stadtbezirken liegen. Aus diesem Grund werden in den nächsten Jahren hohe Investitionen getätigt, um an Image und Bedeutung hinzuzugewinnen. Diese massiven Investitionen in Infrastruktur, Hotels und Sportstätten werden erfolgen, damit die Fußball- Weltmeisterschaft 2014 und Olympia 2016 ein Erfolg werden. Im Fokus der Verkehrsplanung von Rio de Janeiro steht die Erweiterung von Zufahrtsstraßen, der Bau von Parkplätzen und Hotels. Der Stadtteil Barra da Tijuca im Süden - Ansiedlungspunkt für die Mittelschicht sowie Zentrum der Olympischen Spiele 2016 soll über den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs mit der Stadt und dem internationalen Flughafen verbunden werden. Die Stadt setzt auf Busschnellspuren, bis 2016 soll ein „Hochleistungs-Transportring" entstehen, um auf den undurchdringlichen Straßen so schnell wie möglich voran zu kommen. Für den Mauá-Pier, heute ein Omnibus- Parkplatz, plant der spanische Star- Architekt Santiago Calatrava ein Zukunfts- und Ökologie-Museum. Nebenan, an der Schnittstelle zwischen Zentrum und Hafen- Schmuddel, entsteht bereits ein Kunstmuseum, an einem anderem Ort ist ein Technologiemuseum vorgesehen. Später sollen einmal 100.000 Menschen hier wohnen, heute sind es 20.000. Im Gebäudebau gilt es, den während der starken Zuwanderung entstandenen zu reduzieren. Rio Wohnungsmangel benötigt zum Beispiel circa 10.000 bis 12.000 Hotelzimmer. Bürgermeister 01.12.2017 Klasse 10 Eduardo Paes plant wohlweislich die Anmietung von bis zu sechs 10.000 für etwa Kreuzfahrtschiffen Besucher während der Großereignisse. Zeitgleich werden massive Wirtschaftsinvestitionen von privater und öffentlicher Hand in den Öl- und Gassektor, Stahl- und Chemieindustrie sowie in Hafenprojekte zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums getätigt. Der anhaltende Wirtschaftsboom zieht gut bezahlte Businessangestellte und gut situierte Unternehmer an. Die Stadtverwaltung sieht in dieser Fortschritt und Entwicklung Arbeitsplatzbeschaffung, Kritiker reden von Vertreibung. Sicher ist, die Wohn- und Lebenssituation in der Region verändert sich massiv. Mieten steigen rasant an und Bewohner ärmerer Viertel erhalten Entschädigungen oder müssen ihre Häuser räumen, sollten diese den geplanten Milliardenprojekten im Weg stehen. Die Favela Vila Autódromo muss bis spätestens 2014 komplett geräumt werden. Ersetzt werden soll sie vom Olympiapark. Auch in vielen anderen Favelas herrschen ähnliche Verhältnisse - ein US-amerikanischer Stadtforscher schätzt noch anstehende Räumungen von ca. 10.000 Menschen in 119 Favelas. Der Bürgermeister redet sogar von 20.000 allein bis Ende 2012. Die drei großen Immobilienunternehmen im Stadtviertel sind gegen eine Favela und haben großen politischen Einfluss. Nach den Spielen dürfen sie Dreiviertel des Olympiaparks zu luxuriösen Wohnanlagen umbauen. Ein Viertel bleibt als Sportanlage erhalten. Die Unternehmer wollen zentrumsnah in den neuen, schönen Stadtvierteln wohnen und sind auch bereit, hohe Preise zu zahlen. Aus diesem Grund sind die Mietpreise für Einzimmerwohnungen stadtweit um 76 % gestiegen, die Kaufpreise für die gleiche Wohnungsgröße stiegen um 104,6 % im gleichen Zeitraum. Weder Lehrer, Feuerwehrleute noch Ärzte können solche Preise im Zentrum bezahlen. Oftmals werden neue Wohnungen und sogar größere Häuser weit außerhalb vom Zentrum zur Verfügung gestellt. Die Arbeitswege werden dadurch so weit, dass viele Menschen kündigen müssen. Auch Schulen, Kirchen und Ärzte sind schwer und umständlich zu erreichen. Das nächste Krankenhaus ist oft Stunden entfernt. Dona Zilda versucht der Sache etwas Positives abzugewinnen: Im neuen Haus wird genug Platz sein, dass ihre Tochter, die gerade geheiratet hat, mit einziehen kann. Umweltthemen hingegen geht Brasilien nur zögerlich an. Rio de Janeiros Guanabara- Bucht weist dramatische Umweltwerte aus, da 16 Gemeinden und Städte insgesamt rund 20.000 Liter pro Sekunde an Abwässern ungeklärt in die Bucht oder deren Zuflüsse leiten. Von den sieben um die Bucht herum gebauten Kläranlagen gingen vier nie in Betrieb. Bis Olympia soll der geklärte Anteil von momentan 30 auf 80% steigen. In diesem Zusammenhang hat die Stadt versprochen die Lagune von Barra da Tijuca zu säubern, da die Favela Vila Autódromo bis heute nicht ans städtische Abwassernetz angeschlossen ist. Der Innenstadtbereich Rio de Janeiros durchläuft gerade in der Vorbereitung auf die beiden Großereignisse Fußball-WM und Olympiade tief greifende Veränderungen. Rio de Janeiro nutzt die kostspieligen Großsportereignisse zum groß angelegten Stadtumbau, der, stark auf dem Gedanken von „public-private-partnerships" fußend, im Sinn einer ,,unternehmerischen Stadtpolitik" Investoreninteressen, Standortqualität, Stadtimage und Stadtmarketing stehen dabei im Vordergrund. Dabei kommt es nur allzu oft zu einer Verdrängung derjenigen, durchgeführt wird. für die das Stadtzentrum inzwischen Überlebensfunktion erhalten hat - der Bewohner der Favelas. Befriedende Polizeieinheiten" (UPP) besetzen inzwischen 18 Favelas rund um das Zentrum und die reiche Zona Sul, um die mit Drogenkriminalität einzubinden Erfolg. Für Gewaltforscher Ignacio Cano könnte die UPP eine einmalige Chance sein, die Lage in der Stadt zu ändern." Die Animationen, die heute über den Bildschirm im riesigen Maracanã-Stadion flimmern, zeigen das Rio der Zukunft: ein hoch modernes Stadtensemble mit grünem Ambiente, freien Zufahrtswegen und traumhaftem Komfort. Zwar wird nach dem Umbau mit einer deutlich erhöhten Wohnqualität zu rechnen sein, dies verstärkt jedoch die sozialen Ungleichheiten zwischen den Favelas und condomínios fechados - der Reichenghettos - in einem ohnehin politisch angespannten Brasilien. den Der anhaltende wirtschaftliche Aufschwung und die höhere Attraktivität des Standortes wirkt sich kurzzeitig auch auf die Arbeitslosenquote aus (M7), doch mit dem Erlöschen des olympischen Feuers sind die alten Probleme des Landes ganz offensichtlich. Der Preis für die Ausrichtung der beiden Großsportereignisse war und ist hoch (M8), doch die massiven Investitionen könnten sich für Brasilien auszahlen, indem in Zukunft deutlich mehr Touristen angelockt werden. Inwiefern mögliche Lösungsansätze greifen, um den Konflikt zwischen Stadtregierung und den Bewohnern der Favelas zu entschärfen, bleibt jedoch abzuwarten. nach: Döhne, O.: Brasiliens Mega-Cities kurz vor dem Kollaps. Sportevents 2014/16 könnten den Durchbruch bringen. www.gtai.de vom 03. 09. 2012; gekürzt und verändert Prat GEO KA Noit Wolnes • Frezetf - Arbet / -Bilding Veskels ihol Ariy Ето калия Wohngebote 5). Wounen: Einige cene und alter Freizeity Stadtbüchere, Pa Doramabad, einige Freibades in Umkreis, Eishalle / Wald • Erholung: Panoramabad, viele Wiesen zum spazieren geherz, sew gute Luft-okurort Kust -Arbeit: Im Landlores FDS sind viele Firmen, welche sich als Weltmarktfülres Lezeichnen dürfer vielfältige Arbeitsfelder / -Veskels C:n kat? Viele Discounter A Rewe-/ Schwarzwaldcester mit shopping möglichkeiten, großer Marktplatz Bilderg: große Auswahl as kindergarten und Schules 12 Grundschules, Gynaasium, Real-& Werkrealschule Berufscolleg, WG, TG, - → Waldorf, Soodesschule,... => Ya, Fender Stadt ist ein gutes Wohnost, da er alle daseinsgrund funktionen in einem auten Maße al V

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Rio de Janeiro Rio de Janeiro hat in den letzten Jahrzehnten trotz der hohen Touristenzahlen einen enormen politischen und wirtschaftlichen Bedeutungsverlust erlitten. Auch die zum Teil durch Drogenkriminalität und Gewalt gekennzeichneten Favelas prägten diese Entwicklung der Metropole am Zuckerhut. Dabei handelt es sich um die Armenviertel der Stadt, die inselartig in den Stadtbezirken liegen. Aus diesem Grund werden in den nächsten Jahren hohe Investitionen getätigt, um an Image und Bedeutung hinzuzugewinnen. Diese massiven Investitionen in Infrastruktur, Hotels und Sportstätten werden erfolgen, damit die Fußball- Weltmeisterschaft 2014 und Olympia 2016 ein Erfolg werden. Im Fokus der Verkehrsplanung von Rio de Janeiro steht die Erweiterung von Zufahrtsstraßen, der Bau von Parkplätzen und Hotels. Der Stadtteil Barra da Tijuca im Süden - Ansiedlungspunkt für die Mittelschicht sowie Zentrum der Olympischen Spiele 2016 soll über den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs mit der Stadt und dem internationalen Flughafen verbunden werden. Die Stadt setzt auf Busschnellspuren, bis 2016 soll ein „Hochleistungs-Transportring" entstehen, um auf den undurchdringlichen Straßen so schnell wie möglich voran zu kommen. Für den Mauá-Pier, heute ein Omnibus- Parkplatz, plant der spanische Star- Architekt Santiago Calatrava ein Zukunfts- und Ökologie-Museum. Nebenan, an der Schnittstelle zwischen Zentrum und Hafen- Schmuddel, entsteht bereits ein Kunstmuseum, an einem anderem Ort ist ein Technologiemuseum vorgesehen. Später sollen einmal 100.000 Menschen hier wohnen, heute sind es 20.000. Im Gebäudebau gilt es, den während der starken Zuwanderung entstandenen zu reduzieren. Rio Wohnungsmangel benötigt zum Beispiel circa 10.000 bis 12.000 Hotelzimmer. Bürgermeister 01.12.2017 Klasse 10 Eduardo Paes plant wohlweislich die Anmietung von bis zu sechs 10.000 für etwa Kreuzfahrtschiffen Besucher während der Großereignisse. Zeitgleich werden massive Wirtschaftsinvestitionen von privater und öffentlicher Hand in den Öl- und Gassektor, Stahl- und Chemieindustrie sowie in Hafenprojekte zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums getätigt. Der anhaltende Wirtschaftsboom zieht gut bezahlte Businessangestellte und gut situierte Unternehmer an. Die Stadtverwaltung sieht in dieser Fortschritt und Entwicklung Arbeitsplatzbeschaffung, Kritiker reden von Vertreibung. Sicher ist, die Wohn- und Lebenssituation in der Region verändert sich massiv. Mieten steigen rasant an und Bewohner ärmerer Viertel erhalten Entschädigungen oder müssen ihre Häuser räumen, sollten diese den geplanten Milliardenprojekten im Weg stehen. Die Favela Vila Autódromo muss bis spätestens 2014 komplett geräumt werden. Ersetzt werden soll sie vom Olympiapark. Auch in vielen anderen Favelas herrschen ähnliche Verhältnisse - ein US-amerikanischer Stadtforscher schätzt noch anstehende Räumungen von ca. 10.000 Menschen in 119 Favelas. Der Bürgermeister redet sogar von 20.000 allein bis Ende 2012. Die drei großen Immobilienunternehmen im Stadtviertel sind gegen eine Favela und haben großen politischen Einfluss. Nach den Spielen dürfen sie Dreiviertel des Olympiaparks zu luxuriösen Wohnanlagen umbauen. Ein Viertel bleibt als Sportanlage erhalten. Die Unternehmer wollen zentrumsnah in den neuen, schönen Stadtvierteln wohnen und sind auch bereit, hohe Preise zu zahlen. Aus diesem Grund sind die Mietpreise für Einzimmerwohnungen stadtweit um 76 % gestiegen, die Kaufpreise für die gleiche Wohnungsgröße stiegen um 104,6 % im gleichen Zeitraum. Weder Lehrer, Feuerwehrleute noch Ärzte können solche Preise im Zentrum bezahlen. Oftmals werden neue Wohnungen und sogar größere Häuser weit außerhalb vom Zentrum zur Verfügung gestellt. Die Arbeitswege werden dadurch so weit, dass viele Menschen kündigen müssen. Auch Schulen, Kirchen und Ärzte sind schwer und umständlich zu erreichen. Das nächste Krankenhaus ist oft Stunden entfernt. Dona Zilda versucht der Sache etwas Positives abzugewinnen: Im neuen Haus wird genug Platz sein, dass ihre Tochter, die gerade geheiratet hat, mit einziehen kann. Umweltthemen hingegen geht Brasilien nur zögerlich an. Rio de Janeiros Guanabara- Bucht weist dramatische Umweltwerte aus, da 16 Gemeinden und Städte insgesamt rund 20.000 Liter pro Sekunde an Abwässern ungeklärt in die Bucht oder deren Zuflüsse leiten. Von den sieben um die Bucht herum gebauten Kläranlagen gingen vier nie in Betrieb. Bis Olympia soll der geklärte Anteil von momentan 30 auf 80% steigen. In diesem Zusammenhang hat die Stadt versprochen die Lagune von Barra da Tijuca zu säubern, da die Favela Vila Autódromo bis heute nicht ans städtische Abwassernetz angeschlossen ist. Der Innenstadtbereich Rio de Janeiros durchläuft gerade in der Vorbereitung auf die beiden Großereignisse Fußball-WM und Olympiade tief greifende Veränderungen. Rio de Janeiro nutzt die kostspieligen Großsportereignisse zum groß angelegten Stadtumbau, der, stark auf dem Gedanken von „public-private-partnerships" fußend, im Sinn einer ,,unternehmerischen Stadtpolitik" Investoreninteressen, Standortqualität, Stadtimage und Stadtmarketing stehen dabei im Vordergrund. Dabei kommt es nur allzu oft zu einer Verdrängung derjenigen, durchgeführt wird. für die das Stadtzentrum inzwischen Überlebensfunktion erhalten hat - der Bewohner der Favelas. Befriedende Polizeieinheiten" (UPP) besetzen inzwischen 18 Favelas rund um das Zentrum und die reiche Zona Sul, um die mit Drogenkriminalität einzubinden Erfolg. Für Gewaltforscher Ignacio Cano könnte die UPP eine einmalige Chance sein, die Lage in der Stadt zu ändern." Die Animationen, die heute über den Bildschirm im riesigen Maracanã-Stadion flimmern, zeigen das Rio der Zukunft: ein hoch modernes Stadtensemble mit grünem Ambiente, freien Zufahrtswegen und traumhaftem Komfort. Zwar wird nach dem Umbau mit einer deutlich erhöhten Wohnqualität zu rechnen sein, dies verstärkt jedoch die sozialen Ungleichheiten zwischen den Favelas und condomínios fechados - der Reichenghettos - in einem ohnehin politisch angespannten Brasilien. den Der anhaltende wirtschaftliche Aufschwung und die höhere Attraktivität des Standortes wirkt sich kurzzeitig auch auf die Arbeitslosenquote aus (M7), doch mit dem Erlöschen des olympischen Feuers sind die alten Probleme des Landes ganz offensichtlich. Der Preis für die Ausrichtung der beiden Großsportereignisse war und ist hoch (M8), doch die massiven Investitionen könnten sich für Brasilien auszahlen, indem in Zukunft deutlich mehr Touristen angelockt werden. Inwiefern mögliche Lösungsansätze greifen, um den Konflikt zwischen Stadtregierung und den Bewohnern der Favelas zu entschärfen, bleibt jedoch abzuwarten. nach: Döhne, O.: Brasiliens Mega-Cities kurz vor dem Kollaps. Sportevents 2014/16 könnten den Durchbruch bringen. www.gtai.de vom 03. 09. 2012; gekürzt und verändert Prat GEO KA Noit Wolnes • Frezetf - Arbet / -Bilding Veskels ihol Ariy Ето калия Wohngebote 5). Wounen: Einige cene und alter Freizeity Stadtbüchere, Pa Doramabad, einige Freibades in Umkreis, Eishalle / Wald • Erholung: Panoramabad, viele Wiesen zum spazieren geherz, sew gute Luft-okurort Kust -Arbeit: Im Landlores FDS sind viele Firmen, welche sich als Weltmarktfülres Lezeichnen dürfer vielfältige Arbeitsfelder / -Veskels C:n kat? 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