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Sao Paulo
-Wachstum und Elend der Metropole-
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Js. QI.J Erdkunde-GK 2. Klausur Sao Paulo -Wachstum und Elend der Metropole- Material: M1 - M9 Atlaskarten nach Wahl Kurs Keller Aufgaben: 1. Erläutern Sie die räumliche, demographische und wirtschaftliche Entwicklung Sao Paulos (M1, M2, M3, M4) und begründen Sie diese Entwicklung mit Hilfe der ,,Push- und Pull-Faktoren" (M5, M6). 2. Stellen Sie die Folgen der Metropolisierung Sao Paulos anhand der gegebenen Materialien dar (M7, M8, M9). VIEL ERFOLG!!! 08.12.2020 MI Franco da Rocha Shira Bebaute Fläche Geschäftszentrum Tropischer Regenwald Vorwiegend landwirtschaftlich genutzte Fläche Indikator CUNUTR Bevölkerung 1970 1991 Industrie (1985) Paula jabrliche Zuwachsrale 1970-1980 1980-1991 Betriebe Beschäftigte Wertschöpfung Handel (1985) M2 Sozioökonomische Daten São Paulos Retricbe: Beschäftigte São Paulo 1040 4,5 1,7 31501 1567978 141 clupoba Ribeirao Ph 82 202 586720 151 São Vicente Bant Isabel Metropoll- Munizip tanregion São Paulo 8139730 5924615 15 199 423 9480427 Santos Autobahn Hauptstraße Haupteisenbahn Nebeneisenbahn Stadtgrenze 10 3,7 1,0 Mogi das Grup 23425 939821 74 60 659 464 594 121 Guarujá 20 km ABC Städte Tapeceric da Soma 770618 1329443 4,0 Embu Guacu 2487 224994 25 Francova Roott 7259 46550 10 5989 27636 2 Städte Guer 20 Parelho IDEN andere 1444497 4389 553 über 1000000 Einwohner 500 000-1000000 Einwohner 250000 500 000 Einwohner 100000 - 250000 Einwohner O 50000 100000 Einwohner O unter 50000 Einwohner Stadtteil von São Paulo 5,6 5,3 5589 403 163 42 14284 75 576 20 Utosatz Dienstleistungen (1985) Betriebe 64881 47575 372516 Beschäftigte Umsatz 507 271 29 24 is Billionen Crazgiros, "Sanio André, São Bernardo do Campo, São Caetano do Sul Sko Paulo 11321 107119 Mainporn Olacems da C São Vicente Praia Grande Einwohnerentwicklung Jahr 1870 1900 1920 580 000 1940 1280000 1960 3710000 1980 8960000 1996 9839 000 Stadt Agglomeration 28000 240000 730000 1580000 4790000 12680000 19200000 M3 Ind 12-Einwohner in Mio. 11 10 0 8- 7 8 6- erung (Anflinge und take off) Manchester São Paulo Land 60 80 1800 20 40 60 80 1900 20 40 60 80 2000 apk ck, H Mag) Handbuch des ogs hd / S. 373) M5 Pule Faktoren tuktur 5054 Jeug sonancen zische bleve patrophes soziala zwange M6 3.1 Magnet São Paulo Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden im Hinterland von São Paulo riesige Kaffeeplanta- gen angelegt. Durch den Kaffeeboom" erreichte São Paulo in wenigen Jahren eine Einwohnerzahl von 250000, Ihre bedeutende ökonomische Stel- lung erlangte die Stadt...

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mit dem industriellen Aufschwung seit dem Ende der 1930er-Jahre. São Paulo löste in den 1970er-Jahren Rio de Janeiro als größte Stadt des Landes ab und wurde zur be deutendsten demographischen und ökonomi- schen Metropole Brasiliens. 27 % der industriel- len Wertschöpfung, 21 % des Umsatzes von Groß- und Finzelhandel sowic 28 % des Umsat- zes im tertiären Sektor Brasiliens werden hier er- wirtschaftet. Seit 1960 ist São Paulo der größte Magnet für die Landflucht in Brasilien. Allein von, 1970 bis 1980 kamen 2,3 Mio. Zuwanderer-zu- meist aus dem Nordosten - in die Stadt. Noch heute kommen täglich etwa 700 Personen in São Paulo an, um Arbeit und eine Wohnung zu finden. Zwar kommt eine Studie der brasilianischen Regierung zu dem Ergebnis, dass in São Paulo die Grenze des Wachstums erreicht sei, doch entstehen in den Gemeinden im Umland weitere neue Industrie- und Gewerbegebiete, die Zuwande- rer anlocken. Die zumeist jungen Zuwanderer haben zudem dafür gesorgt, dass aufgrund hoher Ge- burtenraten das natürliche Bevöl- kerungswachstum für mehr neue Einwohner sorgt als die Land- Stadt-Migration. São Paulo Die Zuwanderung nach Sao Paulo und anderen großen Städten Brasiliens wird gespeist von einer Manchester Wanderungsintensität M4 Migrationsformen in Lateinamerika Migration tas großen Zahl von Landbewohnern, die unter so schwierigen Bedingungen leben müssen, dass sie irgendwann den Entschluss fassen, ihre Heimat zu verlassen Die Grundbesitzstruktur mit weni- gen riesigen Landgütern (Latifundien) und einer unzureichenden Zahl von Flächen für kleinbäu- erliche Betriebe sichert nur wenigen Landbesit- zern eine Existenz. Da die rationell arbeitenden und teilweise mechanisierten Großbetriebe nur wenige Arbeitsplätze bieten, ist in den ländlichen Regionen eine hohe Arbeitslosigkeit zu finden Nur eine tief greifende Agrarreform, die ausrei chend große Betriebe schafft, könnte langfristig eine Verbesserung herbeiführen. Die arbeits- und landlosen Menschen sind sozial nicht abgesichert und leben in absoluter Armut. Für ihre Kinder besteht keine Hoffnung auf Schul- und Berufs- ausbildung und so entschließen sie sich zur Ab- wanderung. Die oft zitierten Naturkatastrophep Einwanderung wie beispielsweise die Dürren im Nordosten, mögen der letzte Anlass zur Landflucht sein, der eigentliche Grund sind sie aber nicht. Im Nordosten sind beispielsweise Armut und Arbeitslosigkeit so gravierend, dass die Verwal- tungen einiger Klein- und Mittelstädte, die keine Migranten mehr aufnehmen können, den Armen Tickets für die Reise in die großen Metropolen des Südens bezahlen. Land-Stadt- Wanderungen Stadt-Stadt- Wanderungen/ Innerstädtische Wanderungen 1850 1930 hech Rudolphi, P: Der varaderte Kontinent. Praus Oeng 3/2000, $ 22 1970 80 Stadt Pull-Faktoren (Erwartungen) Überlebensmöglichkeiten und bessere Lebensbedingungen medizinische und soziale Versorgung Beschäftigungsmöglichkeiten. besserer Verdienst Bildungs- und Aufstiegschancen Freiheit von sozialen Zwängen - Zukunftsperspektiven M7 1. São Paulo auf der schiefen Bahn In São Paulo - die Wirtschaftsmetropole Sud- brasiliens gilt als eine der größten Städte der Er- de-hat nach der offiziellen Statistik die Zahl der Verelendeten von 1990 bis 1994 um über 40 Pro- zent zugenommen. Wie die dem Planungssekre- tariat des Teilstaates São Paulo angeschlossene Stiftung Seade im April offiziell mitteilte, leben in der reichsten und größten Metropole Latein- amerikas von 16,1 Millionen Bewohnern der zeit 2,5 Millionen in absoluter Armut, leiden somit Hunger. Insgesamt werden 7,7 Millionen Paulistanos als arm bzw. sehr arm eingestuft. Nach den Untersuchungsergebnissen der Stiftung Seade, die mit Studien von Weltbank und UNESCO weitgehend übereinstimmen, ist die Einkommensverteilung noch ungerechter 2. Soziale Eckdaten der brasilianischen Metropolitanregionen Metropolitan- Geburtenrate regionen (in %) Belém Portaleza Recife Salvador Belo Horizonte Rio de Janeiro São Paulo Curitiba Porto Alegre 1980/ 1989/ 1980 1981 1990 1982 Belém Fortaleza Recife Salvador Belo Horizonte Rio de Janeiro São Paulo Curitiba Porto Alegre Metropolitan- Beschäftigte regionen in den ver- arbeitenden Industrien 1993 41,8 27,4 73,1 63,7 51,7 39,5 57,4 25,6 99,9 85,1 45.6 36,9 25,0 102,6 92,4 58,4 51,0 24,0 45,8 42,1 34.8 26,9 34,8 40,8 34,0 23,2 60,4 49,0 40,2 35,3 26.7 21,5 55,0 48.3 39.4 34.4 30.6 22.7 54,3 43,4 346 27.6 32,7 25,0 46,4 38,5 35,4 29,9 27,0 20,7 35,4 31,8 25,0 22,9 8.0 17,0 10.9 8,9 16,4 13.9 25,3 159 23,9 als vor vier Jahren. Damals lagen die die höchs- ten Familieneinkommen im Durchschnitt um das 21-Fache über den niedrigsten, 1994 jedoch um das 31-Fache. Die Soziologen von Seade be- zeichnen es als ein pervers-positives Resultat der Krise, dass sich die Zahl der Verelendeten aus der Altersgruppe der Zehn- bis Siebzehnjährigen, die nur zur Schule gehen und nicht arbeiten, von 52,5 auf 60,5 Prozent erhöht habe. Dies sei eine Folge des geschrumpften Arbeitsmarktes-ohne Jobs bleibe den Heranwachsenden nur die Straße oder aber die Schule, wo es wenigstens etwas zu essen gebe. [...] Auf São Paulos Straßen campieren heute deutlich mehr Arme und Obdachlose als noch vor wenigen Jahren. (aus: Neue Zürcher Zeitung vom 5. 5. 1995) Säuglings- sterblichkeit (in %) 1984-1988- 1992- 1986 1990 1994 Geburten und Sterberate jeweils Mittel der angegebenen Jahre (Quelle: Emplasa 1994 und 1996) Einkommen der Beschäftigten (alle Sektoren in % 1993) <s.m.² 3. Beschäftigung und Einkommensverhältnisse in den brasilianischen Metropolitanregionen Anteil der Armen (in % der Bevölkerung) 38,2 38.4 32.8 28,9 22.5 11,0 13.4 > 10 s. m. 4,1 4,2 8,6 6,6 6,7 10,8 9,6 1981 Abwasser- anschluss (in %) 1991 50,9 54,0 55,6 43,1 31,3 27,2 22.0 2,1 15,5 27,4 20,0 72,1 60.3 78.4 43,6 15,9 17,4 17,9 1990 43,2 41,3 47,4 38,0 29,6 32,2 21,6 12,2 20,9 kommunale Müllentsorgung (% der Haushalte) 1991 Kern- stadt 73,3 76,9 Anteil der Armen (1990 in % der jeweiligen Bevölkerung) 38 42 36 23 25 21 6 15 72,6 74,6 74,7 79,8 96,4 89,1 92,3 Anteil an den Gesamtbeschäftigten der jeweiligen Metropolitanregion, #sm.Mindestlohn;" Regional nach Kaufkraft differenziertes Pro Kopf Einkommen als Indikator (Quelle: Emplasa 1996, Rocha 1994) Peri- pheri 53 54 59 39 41 25 21 24 M8 Nach Schätzungen der Stadtverwaltung von São Paulo lebten Anfang der 1990er-Jahre rund 55 % der Einwohner in Corticos, Favelas oder anderen Elendsquartieren. Die Verdrängung der Favelas in die Randzo- nen der großen Städte hat für die Bewohner große Nachteile. Da sie oftmals Beschäftigungen im Innenstadtbereich nachgehen-z. B. als Bote, Schuhputzer, Straßenverkäufer, Putzfrau, Kin- dermädchen werden für sie die Wege zur Arbeit unerträglich lang. Entweder müssen sie einen be- trächtlichen Teil ihres geringen Einkommens für Fahrkosten ausgeben oder sie sind zu langen Fußmärschen gezwungen. Besonders Frauen sind benachteiligt. 50 % aller Favela-Haushalte werden von allein erziehenden Frauen geleitet. Wenn sie arbeiten wollen, muss der Arbeitsplatz in der Nähe sein, damit ihre Kinder nicht zu lan- ge alleine sind. Für viele Frauen heißt die Alter- native: Kinder betreuen in Armut ohne Arbeit und ohne Geld oder Geld verdienen mit dem Ri- siko der Verwahrlosung der Kinder. M9 Kinder von Todeskommandos ermordet Die Menschenrechtsbewegung ,Nationale Be- wegung für Straßenkinder" teilte mit, ihr lägen Zahlen der Staatspolizei vor, nach denen die meisten der im vergangenen Jahr ermordeten 445 Straßenkinder Opfer von Todesschwadro- nen geworden seien. Vor allem Ladenbesitzer und Geschäftsleute heuerten die Banden an, um so die Kleinkriminalität zu bekämpfen, die von den Kindern verübt werde. Die wahre Zahl der Mordopfer sei jedoch zweifellos höher. Die Angaben der brasilianischen Gruppe bestätigten Beschuldigungen anderer Menschen- rechtsorganisationen wie Amnesty International, die wieder- holt auf eine organisierte Kampagne zur Ermordung von Straßenkindern hingewiesen hatten. (aus Süddeutsche Zeitung vom 5./6. 1. 1991) Die Straße als Einstieg in die Prostitution Befindet sich ein Mädchen auf der Straße, sei es, weil es einer Beschäftigung nachgeht oder auf der Straße lebt, wird es früher oder später in die Prostitution hineingezogen. Studien eines Straßenmädchenprojektes ergaben, dass Mädchen, die einmal das 12. Lebensjahr erreicht haben, kaum länger als cin halbes Jahr auf der Straße überleben können, ohne sich zu prostituieren. [...] Da der Gelderwerb durch Prostitution in Brasilien bis zum 13. Lebensjahr verboten ist, bewegen sich die minderjährigen Prostituierten in der Illegalität und sind den repressiven Maßnahmen, dem sexuellen Missbrauch und den Vergewaltigungen von Seiten der Polizei schutzlos ausgeliefert. [...] Die Erniedrigungen und Demtitigungen, die die Minderjährigen von Seiten der Freier und Polizisten erle- ben, haben auch Aus- wirkungen auf ihre Persönlichkeit. Sie verlieren ihr Selbstwertgefühl und ihre Selbstachtung. [...] Sie richten schließlich ihre Aggressionen gegen sich selbst, in dem sie sich mit Rasierklingen oder Messern Verletzungen zufügen und versuchen Suizid zu begehen. (aus: Bock, D.: Casa Renascer. In: Brasilien-Dialog 3/4/97. Mettingen 1997, S. 84/85) Kinderbanden In São Paulo sollen über 1500 Kinderbanden ihr Unwesen treiben. Einige von ihnen sollen sogar über regelrechte Waf- fenarsenale verfügen. Sie überfallen Kioskbesitzer mit vorge- haltener Waffe um an das schnelle Geld zu kommen. Fuhlen sie sich bedroht, so sind sie oftmals bereit, auch ihre Waffe einzusetzen. (nach. FSP vom 3, 12. 1999)

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Die zumeist jungen Zuwanderer haben zudem dafür gesorgt, dass aufgrund hoher Ge- burtenraten das natürliche Bevöl- kerungswachstum für mehr neue Einwohner sorgt als die Land- Stadt-Migration. São Paulo Die Zuwanderung nach Sao Paulo und anderen großen Städten Brasiliens wird gespeist von einer Manchester Wanderungsintensität M4 Migrationsformen in Lateinamerika Migration tas großen Zahl von Landbewohnern, die unter so schwierigen Bedingungen leben müssen, dass sie irgendwann den Entschluss fassen, ihre Heimat zu verlassen Die Grundbesitzstruktur mit weni- gen riesigen Landgütern (Latifundien) und einer unzureichenden Zahl von Flächen für kleinbäu- erliche Betriebe sichert nur wenigen Landbesit- zern eine Existenz. Da die rationell arbeitenden und teilweise mechanisierten Großbetriebe nur wenige Arbeitsplätze bieten, ist in den ländlichen Regionen eine hohe Arbeitslosigkeit zu finden Nur eine tief greifende Agrarreform, die ausrei chend große Betriebe schafft, könnte langfristig eine Verbesserung herbeiführen. Die arbeits- und landlosen Menschen sind sozial nicht abgesichert und leben in absoluter Armut. Für ihre Kinder besteht keine Hoffnung auf Schul- und Berufs- ausbildung und so entschließen sie sich zur Ab- wanderung. Die oft zitierten Naturkatastrophep Einwanderung wie beispielsweise die Dürren im Nordosten, mögen der letzte Anlass zur Landflucht sein, der eigentliche Grund sind sie aber nicht. Im Nordosten sind beispielsweise Armut und Arbeitslosigkeit so gravierend, dass die Verwal- tungen einiger Klein- und Mittelstädte, die keine Migranten mehr aufnehmen können, den Armen Tickets für die Reise in die großen Metropolen des Südens bezahlen. Land-Stadt- Wanderungen Stadt-Stadt- Wanderungen/ Innerstädtische Wanderungen 1850 1930 hech Rudolphi, P: Der varaderte Kontinent. Praus Oeng 3/2000, $ 22 1970 80 Stadt Pull-Faktoren (Erwartungen) Überlebensmöglichkeiten und bessere Lebensbedingungen medizinische und soziale Versorgung Beschäftigungsmöglichkeiten. besserer Verdienst Bildungs- und Aufstiegschancen Freiheit von sozialen Zwängen - Zukunftsperspektiven M7 1. São Paulo auf der schiefen Bahn In São Paulo - die Wirtschaftsmetropole Sud- brasiliens gilt als eine der größten Städte der Er- de-hat nach der offiziellen Statistik die Zahl der Verelendeten von 1990 bis 1994 um über 40 Pro- zent zugenommen. Wie die dem Planungssekre- tariat des Teilstaates São Paulo angeschlossene Stiftung Seade im April offiziell mitteilte, leben in der reichsten und größten Metropole Latein- amerikas von 16,1 Millionen Bewohnern der zeit 2,5 Millionen in absoluter Armut, leiden somit Hunger. Insgesamt werden 7,7 Millionen Paulistanos als arm bzw. sehr arm eingestuft. Nach den Untersuchungsergebnissen der Stiftung Seade, die mit Studien von Weltbank und UNESCO weitgehend übereinstimmen, ist die Einkommensverteilung noch ungerechter 2. Soziale Eckdaten der brasilianischen Metropolitanregionen Metropolitan- Geburtenrate regionen (in %) Belém Portaleza Recife Salvador Belo Horizonte Rio de Janeiro São Paulo Curitiba Porto Alegre 1980/ 1989/ 1980 1981 1990 1982 Belém Fortaleza Recife Salvador Belo Horizonte Rio de Janeiro São Paulo Curitiba Porto Alegre Metropolitan- Beschäftigte regionen in den ver- arbeitenden Industrien 1993 41,8 27,4 73,1 63,7 51,7 39,5 57,4 25,6 99,9 85,1 45.6 36,9 25,0 102,6 92,4 58,4 51,0 24,0 45,8 42,1 34.8 26,9 34,8 40,8 34,0 23,2 60,4 49,0 40,2 35,3 26.7 21,5 55,0 48.3 39.4 34.4 30.6 22.7 54,3 43,4 346 27.6 32,7 25,0 46,4 38,5 35,4 29,9 27,0 20,7 35,4 31,8 25,0 22,9 8.0 17,0 10.9 8,9 16,4 13.9 25,3 159 23,9 als vor vier Jahren. Damals lagen die die höchs- ten Familieneinkommen im Durchschnitt um das 21-Fache über den niedrigsten, 1994 jedoch um das 31-Fache. Die Soziologen von Seade be- zeichnen es als ein pervers-positives Resultat der Krise, dass sich die Zahl der Verelendeten aus der Altersgruppe der Zehn- bis Siebzehnjährigen, die nur zur Schule gehen und nicht arbeiten, von 52,5 auf 60,5 Prozent erhöht habe. Dies sei eine Folge des geschrumpften Arbeitsmarktes-ohne Jobs bleibe den Heranwachsenden nur die Straße oder aber die Schule, wo es wenigstens etwas zu essen gebe. [...] Auf São Paulos Straßen campieren heute deutlich mehr Arme und Obdachlose als noch vor wenigen Jahren. (aus: Neue Zürcher Zeitung vom 5. 5. 1995) Säuglings- sterblichkeit (in %) 1984-1988- 1992- 1986 1990 1994 Geburten und Sterberate jeweils Mittel der angegebenen Jahre (Quelle: Emplasa 1994 und 1996) Einkommen der Beschäftigten (alle Sektoren in % 1993) <s.m.² 3. Beschäftigung und Einkommensverhältnisse in den brasilianischen Metropolitanregionen Anteil der Armen (in % der Bevölkerung) 38,2 38.4 32.8 28,9 22.5 11,0 13.4 > 10 s. m. 4,1 4,2 8,6 6,6 6,7 10,8 9,6 1981 Abwasser- anschluss (in %) 1991 50,9 54,0 55,6 43,1 31,3 27,2 22.0 2,1 15,5 27,4 20,0 72,1 60.3 78.4 43,6 15,9 17,4 17,9 1990 43,2 41,3 47,4 38,0 29,6 32,2 21,6 12,2 20,9 kommunale Müllentsorgung (% der Haushalte) 1991 Kern- stadt 73,3 76,9 Anteil der Armen (1990 in % der jeweiligen Bevölkerung) 38 42 36 23 25 21 6 15 72,6 74,6 74,7 79,8 96,4 89,1 92,3 Anteil an den Gesamtbeschäftigten der jeweiligen Metropolitanregion, #sm.Mindestlohn;" Regional nach Kaufkraft differenziertes Pro Kopf Einkommen als Indikator (Quelle: Emplasa 1996, Rocha 1994) Peri- pheri 53 54 59 39 41 25 21 24 M8 Nach Schätzungen der Stadtverwaltung von São Paulo lebten Anfang der 1990er-Jahre rund 55 % der Einwohner in Corticos, Favelas oder anderen Elendsquartieren. Die Verdrängung der Favelas in die Randzo- nen der großen Städte hat für die Bewohner große Nachteile. Da sie oftmals Beschäftigungen im Innenstadtbereich nachgehen-z. B. als Bote, Schuhputzer, Straßenverkäufer, Putzfrau, Kin- dermädchen werden für sie die Wege zur Arbeit unerträglich lang. Entweder müssen sie einen be- trächtlichen Teil ihres geringen Einkommens für Fahrkosten ausgeben oder sie sind zu langen Fußmärschen gezwungen. Besonders Frauen sind benachteiligt. 50 % aller Favela-Haushalte werden von allein erziehenden Frauen geleitet. Wenn sie arbeiten wollen, muss der Arbeitsplatz in der Nähe sein, damit ihre Kinder nicht zu lan- ge alleine sind. Für viele Frauen heißt die Alter- native: Kinder betreuen in Armut ohne Arbeit und ohne Geld oder Geld verdienen mit dem Ri- siko der Verwahrlosung der Kinder. M9 Kinder von Todeskommandos ermordet Die Menschenrechtsbewegung ,Nationale Be- wegung für Straßenkinder" teilte mit, ihr lägen Zahlen der Staatspolizei vor, nach denen die meisten der im vergangenen Jahr ermordeten 445 Straßenkinder Opfer von Todesschwadro- nen geworden seien. Vor allem Ladenbesitzer und Geschäftsleute heuerten die Banden an, um so die Kleinkriminalität zu bekämpfen, die von den Kindern verübt werde. Die wahre Zahl der Mordopfer sei jedoch zweifellos höher. Die Angaben der brasilianischen Gruppe bestätigten Beschuldigungen anderer Menschen- rechtsorganisationen wie Amnesty International, die wieder- holt auf eine organisierte Kampagne zur Ermordung von Straßenkindern hingewiesen hatten. (aus Süddeutsche Zeitung vom 5./6. 1. 1991) Die Straße als Einstieg in die Prostitution Befindet sich ein Mädchen auf der Straße, sei es, weil es einer Beschäftigung nachgeht oder auf der Straße lebt, wird es früher oder später in die Prostitution hineingezogen. Studien eines Straßenmädchenprojektes ergaben, dass Mädchen, die einmal das 12. Lebensjahr erreicht haben, kaum länger als cin halbes Jahr auf der Straße überleben können, ohne sich zu prostituieren. [...] Da der Gelderwerb durch Prostitution in Brasilien bis zum 13. Lebensjahr verboten ist, bewegen sich die minderjährigen Prostituierten in der Illegalität und sind den repressiven Maßnahmen, dem sexuellen Missbrauch und den Vergewaltigungen von Seiten der Polizei schutzlos ausgeliefert. [...] Die Erniedrigungen und Demtitigungen, die die Minderjährigen von Seiten der Freier und Polizisten erle- ben, haben auch Aus- wirkungen auf ihre Persönlichkeit. Sie verlieren ihr Selbstwertgefühl und ihre Selbstachtung. [...] Sie richten schließlich ihre Aggressionen gegen sich selbst, in dem sie sich mit Rasierklingen oder Messern Verletzungen zufügen und versuchen Suizid zu begehen. (aus: Bock, D.: Casa Renascer. In: Brasilien-Dialog 3/4/97. Mettingen 1997, S. 84/85) Kinderbanden In São Paulo sollen über 1500 Kinderbanden ihr Unwesen treiben. Einige von ihnen sollen sogar über regelrechte Waf- fenarsenale verfügen. Sie überfallen Kioskbesitzer mit vorge- haltener Waffe um an das schnelle Geld zu kommen. Fuhlen sie sich bedroht, so sind sie oftmals bereit, auch ihre Waffe einzusetzen. (nach. FSP vom 3, 12. 1999)