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Wirtschaft und RechtWirtschaft und Recht32.286 aufrufe·Aktualisiert 24. Aug. 2026·4 Seiten

Bestands- und Erfolgskonten Übersicht: Buchungssätze, Beispiele und Übungen

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Anika@anika_414

Erfolgskonten und Bestandskonten: Grundlagen der Buchführung

Die Buchführung basiert auf...

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Rechnungswesen - Buchungssätze (Bestands- und Erfolgskonten) – Seite 1

Struktur der Bestandskonten

Bestandskonten haben eine spezifische Struktur, die es ermöglicht, den aktuellen Stand sowie Zu- und Abgänge genau zu erfassen. Diese Struktur ist für Aktiv- und Passivkonten unterschiedlich.

Für Aktivkonten gilt:

  • Soll-Seite: Hier werden der Anfangsbestand und Zugänge verbucht.
  • Haben-Seite: Hier werden Abgänge und der Schlussbestand erfasst.

Highlight: Bei Aktivkonten ist die Struktur "spiegelverkehrt" zu Passivkonten.

Für Passivkonten gilt:

  • Haben-Seite: Hier werden der Anfangsbestand und Zugänge verbucht.
  • Soll-Seite: Hier werden Abgänge und der Schlussbestand erfasst.

Vocabulary: Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen des Unternehmens gegenüber Lieferanten oder Kunden.

Example: Eine Forderung entsteht, wenn ein Kunde beim Unternehmen etwas kauft, aber noch nicht bezahlt hat.

Bei der Erstellung der Schlussbilanz werden die Aktivkonten auf der Aktivseite und die Passivkonten auf der Passivseite aufgeführt. Dabei ist es wichtig, dass die Inventurwerte berücksichtigt werden, um einen genauen Überblick über den tatsächlichen Bestand zu erhalten.

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Rechnungswesen - Buchungssätze (Bestands- und Erfolgskonten) – Seite 2

Erfolgskonten und ihre Bedeutung

Erfolgskonten spielen eine zentrale Rolle in der Buchführung, da sie Geschäftsfälle erfassen, die das Eigenkapital des Unternehmens verändern. Sie werden in Aufwendungen und Erträge unterteilt.

Definition: Aufwendungen stellen einen Wertverzehr an Gütern, Diensten und Abgaben dar und vermindern das Eigenkapital.

Definition: Erträge sind Wertzuflüsse, die das Eigenkapital vermehren.

Vocabulary: Erlöse sind spezielle Erträge, die durch den Verkauf von eigenen Erzeugnissen, Waren oder Teilen des Anlagevermögens entstehen. Sie werden auch als Umsatzerlöse bezeichnet.

Die Struktur der Erfolgskonten ähnelt der der Bestandskonten:

  • Aufwandskonten (Soll-Seite): Hier werden Abgänge und der Schlussbestand erfasst.
  • Ertragskonten (Haben-Seite): Hier werden der Anfangsbestand und Zugänge verbucht.

Highlight: Am Ende der Periode wird die Differenz zwischen Aufwendungen und Erträgen ermittelt. Übersteigen die Erträge die Aufwendungen, erzielt das Unternehmen einen Gewinn, der das Eigenkapital erhöht.

Diese Differenz wird auf das Eigenkapitalkonto gebucht und fließt somit in die Bilanz ein, wodurch die Verbindung zwischen Erfolgskonten und Bestandskonten hergestellt wird.

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Rechnungswesen - Buchungssätze (Bestands- und Erfolgskonten) – Seite 3

Buchungssätze und ihre Bedeutung

Buchungssätze sind ein zentrales Element der Buchführung und beschreiben die Verschiebungen innerhalb der Konten eines Unternehmens. Sie folgen dem Prinzip der doppelten Buchführung.

Highlight: Ein grundlegendes Prinzip lautet: "Keine Buchungen (im Soll) ohne Gegenbuchung (im Haben) in gleicher Höhe."

Der Aufbau eines Buchungssatzes folgt einer bestimmten Struktur:

  1. Zuerst wird das Konto der Sollbuchung genannt.
  2. Dann folgt das Konto der Habenbuchung.

Dies wird in der Form "Soll an Haben" ausgedrückt.

Example: Ein Buchungssatz könnte lauten: "Kasse an Umsatzerlöse", was bedeutet, dass Bargeld eingenommen und als Umsatz verbucht wurde.

Wichtige Grundsätze bei der Erstellung von Buchungssätzen:

  1. Jeder Buchung muss als Nachweis für die Richtigkeit ein Beleg zugrunde liegen.
  2. Alle Buchungen müssen sachlich und zeitlich geordnet werden.

Definition: Die sachliche Erfassung bedeutet, dass alle Geschäftsfälle auf Sachkonten erfasst werden, z.B. auf einem "Sachkonto Rohstoffe".

Definition: Die zeitliche Erfassung bedeutet, dass die Geschäftsfälle in chronologischer Reihenfolge erfasst werden.

Bei der Eröffnungsbilanz werden spezielle Buchungssätze verwendet:

  • Aktivkonten werden an das Eröffnungsbilanzkonto (EBK) gebucht.
  • Passivkonten werden vom EBK an die jeweiligen Passivkonten gebucht.

Diese Buchungssätze stellen sicher, dass alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten korrekt in die neue Buchungsperiode übernommen werden.

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Rechnungswesen - Buchungssätze (Bestands- und Erfolgskonten) – Seite 4

Grundsätze der Buchführung

Die Buchführung eines Unternehmens basiert auf zwei wesentlichen Kontenarten: Bestandskonten und Erfolgskonten. Diese bilden die Grundlage für die finanzielle Darstellung und Analyse eines Unternehmens.

Definition: Bestandskonten zeigen den aktuellen Bestand einer bestimmten Art von Vermögen oder Verbindlichkeiten.

Es gibt zwei Arten von Bestandskonten:

  1. Aktivkonten: Hierzu gehören Kasse, Bank, Forderungen und Maschinen.
  2. Passivkonten: Diese bilden das Kapital des Unternehmens ab, einschließlich Darlehen und Verbindlichkeiten.

Highlight: Bestandskonten repräsentieren alle Vermögens- und Kapitalposten eines Unternehmens und fließen am Ende des Geschäftsjahres in die Bilanz ein.

Erfolgskonten hingegen bilden die Basis für die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) eines Unternehmens. Sie sammeln Aufwendungen und Erträge über das Geschäftsjahr hinweg.

Vocabulary: GuV steht für Gewinn- und Verlustrechnung.

Erfolgskonten unterteilen sich in:

  1. Ertragskonten (Haben): Sie zeigen positive Wertveränderungen wie Umsatzerlöse, Zinserträge und Provisionserträge.
  2. Aufwandskonten (Soll): Diese repräsentieren negative Wertveränderungen wie Löhne und Gehälter sowie Materialverbrauch.

Example: Wenn bei der GuV mehr Erträge als Aufwendungen verbucht wurden, erzielt das Unternehmen einen Gewinn.

Wir dachten schon, du fragst nie...

Bestandskonten bilden den aktuellen Bestand von Vermögen oder Verbindlichkeiten ab, während Erfolgskonten die Basis für die Gewinn- und Verlustrechnung darstellen. Der wesentliche Unterschied Bestands und Erfolgskonten liegt in ihrer Funktion: Bestandskonten (Aktiv- und Passivkonten) fließen am Ende des Geschäftsjahres in die Bilanz ein, während Erfolgskonten Beispiele wie Umsatzerlöse oder Materialaufwand in der GuV zusammengefasst werden, um den Unternehmenserfolg zu ermitteln.

Buchungssätze folgen immer dem Prinzip "Soll an Haben" und beschreiben Verschiebungen zwischen Unternehmenskonten. Bei der Formulierung gibst du zuerst das Konto der Sollbuchung und dann das der Habenbuchung an, beide in gleicher Höhe. Du kannst mit Buchungssätze Beispiele üben, um Routine zu bekommen. Wichtig ist, dass jeder Buchungssatz durch einen Beleg nachweisbar sein muss und alle Geschäftsfälle sowohl sachlich als auch zeitlich geordnet erfasst werden müssen.

Beim Abschluss werden alle Erfolgskonten miteinander verrechnet, um das Unternehmensergebnis zu ermitteln. Alle Aufwands- und Ertragskonten werden in das GuV-Konto übertragen, wodurch das Erfolgskonten abschließen zu einem Gewinn führt, wenn mehr Erträge als Aufwendungen verbucht wurden. Die Ertragskonten (im Haben gebucht) stellen positive Wertveränderungen dar, während Aufwandskonten (im Soll gebucht) negative Wertveränderungen repräsentieren.

Aktivkonten verwendest du für alle Vermögenswerte eines Unternehmens wie Kasse, Bank oder Forderungen, während Passivkonten die Kapitalseite abbilden, also Eigenkapital und Verbindlichkeiten. Die Aktiv Passiv Konten Übersicht zeigt, dass Aktivkonten und Passivkonten spiegelverkehrt geführt werden: Bei Aktivkonten stehen Anfangsbestand und Zugänge im Soll, bei Passivkonten Beispiele wie Verbindlichkeiten oder Darlehen hingegen im Haben. Am Geschäftsjahresende werden beide in die Schlussbilanz überführt.

Weitere Quellen

  1. Buchführung und Jahresabschluss einfach erklärt von Michael Griga und Raymund Krauleidis, Haufe, 2022, Lehrbuch, Grundlagenbuch mit leicht verständlicher Erklärung zu Bestands- und Erfolgskonten sowie GuV - Link

  2. Wirtschaftslehre für kaufmännische Berufe von Michael Bornemann, Bildungsverlag EINS, 2021, Lehrbuch, Umfassendes Nachschlagewerk mit praktischen Beispielen zu Buchungssätzen und Kontenarten - Link

  3. Rechnungswesen für Schüler: Buchführung und Bilanzierung von Jörg Wöltje, Klett, 2023, Arbeitsbuch, Enthält zahlreiche Übungen mit Lösungen zum Unterschied zwischen Bestands- und Erfolgskonten - Link

  4. Lernkarten Buchführung: Aktiv-/Passivkonten und Erfolgskonten von Hermann Speth, Cornelsen, 2022, Lernmaterial, Ideal zum Üben und Wiederholen der Grundbegriffe und Buchungssätze - Link

Weiter erforschen

  1. Erstelle dein eigenes Mini-Unternehmen: Führe einen Monat lang alle "Geschäftsvorfälle" in eigenen Konten, vom Taschengeld (Einnahme) bis zu Ausgaben, und erstelle am Ende eine kleine GuV und Bilanz.

  2. Entwickle ein Kartenspiel mit deinen Mitschülern: Jeder schreibt auf Karteikarten verschiedene Geschäftsvorfälle - die anderen müssen den korrekten Buchungssatz nennen und bestimmen, ob es sich um Bestands- oder Erfolgskonten handelt.

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Schüler lieben uns, und du auch.

4.6/5App Store
4.7/5Google Play

Die App ist sehr einfach zu bedienen und gut gestaltet. Ich habe bisher alles gefunden, wonach ich gesucht habe, und konnte viel aus den Präsentationen lernen! Ich werde die App definitiv für ein Schulprojekt nutzen! Und natürlich hilft sie auch sehr als Inspiration.

Stefan SiOS-Nutzer

Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.

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Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.

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Wir dachten schon, du fragst nie...

Unser KI-Begleiter ist ein speziell für Schüler entwickeltes KI-Tool, das mehr als nur Antworten bietet. Basierend auf Millionen von Knowunity-Inhalten liefert er relevante Informationen, personalisierte Lernpläne, Quizze und Inhalte direkt im Chat und passt sich deinem individuellen Lernweg an.

Du kannst die App im Google Play Store und im Apple App Store herunterladen.

Genau! Genieße kostenlosen Zugang zu Lerninhalten, vernetze dich mit anderen Schülern und hol dir sofortige Hilfe – alles direkt auf deinem Handy.
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Bestands- und Erfolgskonten Übersicht: Buchungssätze, Beispiele und Übungen

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Erfolgskonten und Bestandskonten: Grundlagen der Buchführung

Die Buchführung basiert auf zwei Hauptkontenarten: Bestandskonten und Erfolgskonten. Bestandskonten zeigen den aktuellen Vermögens- und Kapitalstand, während Erfolgskonten die Basis für die Gewinn- und Verlustrechnung bilden.

  • Bestandskonten unterteilen sich in Aktiv- und Passivkonten...
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Struktur der Bestandskonten

Bestandskonten haben eine spezifische Struktur, die es ermöglicht, den aktuellen Stand sowie Zu- und Abgänge genau zu erfassen. Diese Struktur ist für Aktiv- und Passivkonten unterschiedlich.

Für Aktivkonten gilt:

  • Soll-Seite: Hier werden der Anfangsbestand und Zugänge verbucht.
  • Haben-Seite: Hier werden Abgänge und der Schlussbestand erfasst.

Highlight: Bei Aktivkonten ist die Struktur "spiegelverkehrt" zu Passivkonten.

Für Passivkonten gilt:

  • Haben-Seite: Hier werden der Anfangsbestand und Zugänge verbucht.
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Vocabulary: Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen des Unternehmens gegenüber Lieferanten oder Kunden.

Example: Eine Forderung entsteht, wenn ein Kunde beim Unternehmen etwas kauft, aber noch nicht bezahlt hat.

Bei der Erstellung der Schlussbilanz werden die Aktivkonten auf der Aktivseite und die Passivkonten auf der Passivseite aufgeführt. Dabei ist es wichtig, dass die Inventurwerte berücksichtigt werden, um einen genauen Überblick über den tatsächlichen Bestand zu erhalten.

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Erfolgskonten und ihre Bedeutung

Erfolgskonten spielen eine zentrale Rolle in der Buchführung, da sie Geschäftsfälle erfassen, die das Eigenkapital des Unternehmens verändern. Sie werden in Aufwendungen und Erträge unterteilt.

Definition: Aufwendungen stellen einen Wertverzehr an Gütern, Diensten und Abgaben dar und vermindern das Eigenkapital.

Definition: Erträge sind Wertzuflüsse, die das Eigenkapital vermehren.

Vocabulary: Erlöse sind spezielle Erträge, die durch den Verkauf von eigenen Erzeugnissen, Waren oder Teilen des Anlagevermögens entstehen. Sie werden auch als Umsatzerlöse bezeichnet.

Die Struktur der Erfolgskonten ähnelt der der Bestandskonten:

  • Aufwandskonten (Soll-Seite): Hier werden Abgänge und der Schlussbestand erfasst.
  • Ertragskonten (Haben-Seite): Hier werden der Anfangsbestand und Zugänge verbucht.

Highlight: Am Ende der Periode wird die Differenz zwischen Aufwendungen und Erträgen ermittelt. Übersteigen die Erträge die Aufwendungen, erzielt das Unternehmen einen Gewinn, der das Eigenkapital erhöht.

Diese Differenz wird auf das Eigenkapitalkonto gebucht und fließt somit in die Bilanz ein, wodurch die Verbindung zwischen Erfolgskonten und Bestandskonten hergestellt wird.

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Buchungssätze und ihre Bedeutung

Buchungssätze sind ein zentrales Element der Buchführung und beschreiben die Verschiebungen innerhalb der Konten eines Unternehmens. Sie folgen dem Prinzip der doppelten Buchführung.

Highlight: Ein grundlegendes Prinzip lautet: "Keine Buchungen (im Soll) ohne Gegenbuchung (im Haben) in gleicher Höhe."

Der Aufbau eines Buchungssatzes folgt einer bestimmten Struktur:

  1. Zuerst wird das Konto der Sollbuchung genannt.
  2. Dann folgt das Konto der Habenbuchung.

Dies wird in der Form "Soll an Haben" ausgedrückt.

Example: Ein Buchungssatz könnte lauten: "Kasse an Umsatzerlöse", was bedeutet, dass Bargeld eingenommen und als Umsatz verbucht wurde.

Wichtige Grundsätze bei der Erstellung von Buchungssätzen:

  1. Jeder Buchung muss als Nachweis für die Richtigkeit ein Beleg zugrunde liegen.
  2. Alle Buchungen müssen sachlich und zeitlich geordnet werden.

Definition: Die sachliche Erfassung bedeutet, dass alle Geschäftsfälle auf Sachkonten erfasst werden, z.B. auf einem "Sachkonto Rohstoffe".

Definition: Die zeitliche Erfassung bedeutet, dass die Geschäftsfälle in chronologischer Reihenfolge erfasst werden.

Bei der Eröffnungsbilanz werden spezielle Buchungssätze verwendet:

  • Aktivkonten werden an das Eröffnungsbilanzkonto (EBK) gebucht.
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Diese Buchungssätze stellen sicher, dass alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten korrekt in die neue Buchungsperiode übernommen werden.

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Grundsätze der Buchführung

Die Buchführung eines Unternehmens basiert auf zwei wesentlichen Kontenarten: Bestandskonten und Erfolgskonten. Diese bilden die Grundlage für die finanzielle Darstellung und Analyse eines Unternehmens.

Definition: Bestandskonten zeigen den aktuellen Bestand einer bestimmten Art von Vermögen oder Verbindlichkeiten.

Es gibt zwei Arten von Bestandskonten:

  1. Aktivkonten: Hierzu gehören Kasse, Bank, Forderungen und Maschinen.
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Highlight: Bestandskonten repräsentieren alle Vermögens- und Kapitalposten eines Unternehmens und fließen am Ende des Geschäftsjahres in die Bilanz ein.

Erfolgskonten hingegen bilden die Basis für die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) eines Unternehmens. Sie sammeln Aufwendungen und Erträge über das Geschäftsjahr hinweg.

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Erfolgskonten unterteilen sich in:

  1. Ertragskonten (Haben): Sie zeigen positive Wertveränderungen wie Umsatzerlöse, Zinserträge und Provisionserträge.
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Buchungssätze folgen immer dem Prinzip "Soll an Haben" und beschreiben Verschiebungen zwischen Unternehmenskonten. Bei der Formulierung gibst du zuerst das Konto der Sollbuchung und dann das der Habenbuchung an, beide in gleicher Höhe. Du kannst mit Buchungssätze Beispiele üben, um Routine zu bekommen. Wichtig ist, dass jeder Buchungssatz durch einen Beleg nachweisbar sein muss und alle Geschäftsfälle sowohl sachlich als auch zeitlich geordnet erfasst werden müssen.

Beim Abschluss werden alle Erfolgskonten miteinander verrechnet, um das Unternehmensergebnis zu ermitteln. Alle Aufwands- und Ertragskonten werden in das GuV-Konto übertragen, wodurch das Erfolgskonten abschließen zu einem Gewinn führt, wenn mehr Erträge als Aufwendungen verbucht wurden. Die Ertragskonten (im Haben gebucht) stellen positive Wertveränderungen dar, während Aufwandskonten (im Soll gebucht) negative Wertveränderungen repräsentieren.

Aktivkonten verwendest du für alle Vermögenswerte eines Unternehmens wie Kasse, Bank oder Forderungen, während Passivkonten die Kapitalseite abbilden, also Eigenkapital und Verbindlichkeiten. Die Aktiv Passiv Konten Übersicht zeigt, dass Aktivkonten und Passivkonten spiegelverkehrt geführt werden: Bei Aktivkonten stehen Anfangsbestand und Zugänge im Soll, bei Passivkonten Beispiele wie Verbindlichkeiten oder Darlehen hingegen im Haben. Am Geschäftsjahresende werden beide in die Schlussbilanz überführt.

Weitere Quellen

  1. Buchführung und Jahresabschluss einfach erklärt von Michael Griga und Raymund Krauleidis, Haufe, 2022, Lehrbuch, Grundlagenbuch mit leicht verständlicher Erklärung zu Bestands- und Erfolgskonten sowie GuV - Link

  2. Wirtschaftslehre für kaufmännische Berufe von Michael Bornemann, Bildungsverlag EINS, 2021, Lehrbuch, Umfassendes Nachschlagewerk mit praktischen Beispielen zu Buchungssätzen und Kontenarten - Link

  3. Rechnungswesen für Schüler: Buchführung und Bilanzierung von Jörg Wöltje, Klett, 2023, Arbeitsbuch, Enthält zahlreiche Übungen mit Lösungen zum Unterschied zwischen Bestands- und Erfolgskonten - Link

  4. Lernkarten Buchführung: Aktiv-/Passivkonten und Erfolgskonten von Hermann Speth, Cornelsen, 2022, Lernmaterial, Ideal zum Üben und Wiederholen der Grundbegriffe und Buchungssätze - Link

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Umfassende Lernmaterialien für das Abitur in Sozialwissenschaften (SoWi) 2023 in NRW. Diese Sammlung deckt zentrale Themen wie Freihandel, europäische Integration, soziale Ungleichheit, Wirtschaftspolitik und Menschenrechte ab. Ideal für die Prüfungsvorbereitung und das Verständnis komplexer sozialwissenschaftlicher Konzepte.

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Die App ist sehr einfach zu bedienen und gut gestaltet. Ich habe bisher alles gefunden, wonach ich gesucht habe, und konnte viel aus den Präsentationen lernen! Ich werde die App definitiv für ein Schulprojekt nutzen! Und natürlich hilft sie auch sehr als Inspiration.

Stefan SiOS-Nutzer

Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.

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Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.

AnnaiOS-Nutzerin

Wir dachten schon, du fragst nie...

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