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 Abitur Wirtschaft Zusammenfassung (Staat)
Ordoliberalismus
Vorstellungen einer
Wirtschaftsordnung
für die BRD
Walter Eucken (1891-1950)
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Abitur Wirtschaft Zusammenfassung (Staat) Ordoliberalismus Vorstellungen einer Wirtschaftsordnung für die BRD Walter Eucken (1891-1950) Ordoliberalismus Hinweise zu zentralen Gedanken: Konstanz der Wirtschaftspolitik Begriff der Ordnung die Frage, wie eine Wirtschaft organisiert werden muss, um gleichermaßen „funktionsfähig“ und ,,menschenwürdig" zu sein Freiheit ,,soziale Frage" Nicht das kapitalistische System an sich Schuld an verbreiteter Armut, sondern Machtstellung Wirtschaftspolitik Beitragen, Wettbewerb zu fördern Nur Wettbewerbspreise, die nicht von marktbeherrschenden Unternehmen diktiert werden, sind echte Indikatoren für relative Knappheiten und können den Wirtschaftsprozess effizient steuern Herstellung eines „funktionsfähigen Preissystems vollständiger Konkurrenz" Forderung nach offenen Märkten Vertragsfreiheit Selbstständigkeit des Individuums, die Entfaltung seiner Interessen, Freiheiten und Leistungsmöglichkeiten Preise entwickeln sich durch Angebot und Nachfrage hohe Effizienz bei der Entwicklung, Herstellung und Verteilung von Gütern von Eigennutzstreben gesteuert Markt übernimmt Koordinationsfunktion Alfred Müller-Armack (1901-1978) Soziale Marktwirtschaft Staat Synthese von marktwirtschaftlicher Ordnung und sozialer Gerechtigkeit mit freier Preisbildung, fairem Wettbewerb und individueller Freiheit Menschen eine Teilhabe am Wohlstand kein ,,Nachtwächter" Staat darf sozial- und konjunkturpolitisch aktiv werden Einkommens-umverteilung durch progressive Einkommensteuer (sozialpolitisch motivierte staatliche Preiskontrollen hingegen lehnt er kategorisch ab) Verhältnis von Markt und Staat als permanente Gestaltungsaufgabe So viel Markt wie möglich, so viel Staat wie nötig? Markt ein christlicher Reformer, der den Markt als ein Instrument ansah, mit dessen Hilfe man Ziele verwirklichen konnte, die von christlichen Vorstellungen sozialer Gerechtigkeit geprägt waren hoher Stellenwert von Bildung und Forschung Investitionen in Humankapital wenig Eingriff des Staates ,,sozialere" Vorstellung → soviel Markt wie möglich, so wenig Staat wie nötig Belange des Gemeinwesens, der Menschenwürde sowie der sozialen Sicherheit und Gerechtigkeit Interessen des Gemeinwesens =/ Eigennutzinteressen Wichtigste ordnungspolitische Aufgabe: Sicherung des Wettbewerbs durch: Gesetze, Institutionen wichtigste wirtschaftspolitische Aufgabe: Bereitstellung öffentlicher Güter, Kernaufgabe des Gütermarktes: bestmögliche Versorgung der Menschen mit Gütern (ausreichender Menge bei...

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Korrektur unerwünschte Marktergebnisse durch: Umweltpolitik, Sozialpolitik, Verteilungspolitik und Arbeitsmarktpolitik Idealfall: Staat entdeckt einen Marktfehler und beseitigt ihn durch richtige wirtschaftspolitische Eingriffe GG: Freiheitsrechte und Sozialpflichtigkeit Wichtigsten Freiheitsrechte: Allgemeine Handlungsfreiheit Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit Religionsfreiheit Meinungsfreiheit, Informationsfreiheit, Pressefreiheit Versammlungsfreiheit, Vereinigungsfreiheit Koalitionsfreiheit Freizügigkeit Unverletzlichkeit der Wohnung Eigentumsfreiheit Sozialpflichtigkeit: Die Sozialpflichtigkeit des Eigentums bezeichnet in Deutschland einen rechtsphilosophischen Grundsatz. Im verfassungsrechtlichen Sinne schränkt die Sozialbindungen den Schutzbereich des Eigentums ein, indem verfassungsrechtlich gerechtfertigte Inhalts- oder Schrankenbestimmungen gelten. Zentrale Prinzipien der SMW Wettbewerbsprinzip: Der Druck, der durch Wettbewerb entsteht, führt dazu, dass Anbieter bestrebt sind ihre Preise zu senken bessere Qualität anzubieten ihre Produkte und Dienstleistungen stetig weiterzuentwickeln Von einem wettbewerblich organisierten Markt profitieren damit insbesondere die Verbraucher, weil sie sich diejenigen Güter und Leistungen auswählen können, die am ehesten ihren Vorstellungen entsprechen. → der Wettbewerb übernimmt eine zentrale Koordinationsfunktion in der sozialen Marktwirtschaft Preisbildung im Wettbewerb Angebot und Nachfrage treffen auf dem Markt zusammen → Marktpreise Preise haben eine wichtige Steuerungsfunktion für den Austausch von Waren und Dienstleistungen → Preise zeigen den Anbietern, in welchen Bereichen sie ihre Produktionsfaktoren am besten einsetzen können →wann Hand geltender Preise können die Kunden entscheiden, wie sie einen bestimmten Bedarf am günstigsten decken können → freier Wettbewerb = unsichtbare Hand des Marktes Rolle des Staates: Staat muss dafür sorgen, dass in allen Branchen und Sektoren möglichst große Konkurrenz herrscht und niemand Marktmacht (sowohl pol. als auch wirtsch.) missbraucht Anreiz groß, Wettbewerb durch Kartelle, Konzentration und Monopolbildung zu entziehen& so zu zerstören Staat muss deshalb notwendige und institutionelle Voraussetzungen schaffen wesentliche Voraussetzungen nach Walter Eucken: 1. funktionierendes Preissystem: flexible Preise informieren über sich verändernde Knappheiten und Präferenzen; üben Signalfunktion als Mittler zwischen A und N aus 2. Primat der Währungspolitik: stabiler Binnen- und Außenwert der Währung ist wichtig um Bewertungen von gegenwärtiger und künftiger sowie heimsicher oder fremder Verwendung nicht zu verzerren 3. offene Märkte: freier Marktzutritt wesentliche Grundvoraussetzung für Wettbewerb 4. Privateigentum: man passt auf eigenes auf und gibt Sicherheit und Unabhängigkeit 5. Vertragsfreiheit: konstituierendes Prinzip der Wettbewerbsordnung, jeder kann Verträge unterzeichnen 6. Haftung: für Konsequenz seines Tuns einstehen (auch wichtig für Gesellschaftsordnung) 7. Konstanz der Wirtschaftspolitik: Politische Rahmenbedingung sollen zuverlässig berechenbar sein, damit wirtschaftlichen Akteure planen können staatliche Aufrechterhaltung und Förderung des Wettbewerbs durch die Ordnungspolitik Staat setzt Rahmenbedingungen (zur Ermöglichung der Freiheit des Marktes) und gewährleistet somit Funktionieren dazu gehört: Privateigentum schützen, Monopole & Oligopole verhindern, durch Wettbewerbskontrolle Ausnutzung der Markmacht von Monopolen & Kartellen verhindern, freier Marktzugang sichern Prinzip der Marktkonformität: Marktkonträr: Festpreise, Höchstpreise, Mindestpreise Marktkonform: Subventionen, Steuern, Transferzahlungen funktionierender Markt hat Vorrang-> alle staatlichen Maßnahmen müssen mit den marktwirtschaftlichen Prinzipien übereinstimmen kein (wirtschafts-) politischer Eingriff keine/möglichst geringe Beeinflussung oder Störung des Preismechanismus/Preisbildung aus Angebot und Nachfrage durch die staatliche Wirtschaftspolitik oder den Staat Bsp.: den Vermietern darf keine festgeschriebene Quadratmeterpreise vorgeschrieben werden Sozialstaatlichkeitsprinzip: Ausgleich der sozialen Gegensätze Sicherstellung der Existenzgrundlage gerechte Sozialordnung Sozialstaatlichkeit beinhaltet die Einhaltung der Menschenwürde und die Daseinsfürsorge (= Bereitstellung öffentlicher Leistungen zugunsten des Einzelnen) → Sozialstaatsgebot = Fürsorgeanspruch im Falle einer verschuldeten oder unverschuldeten Bedürftigkeit alle staatlichen Organe haben zwei Aufgaben: 1. durch entsprechende politische Maßnahmen für sozialen Ausgleich zu Sorgen → Schutz vor Not 2. für Sicherung der sozialen Existenz der Bürger zu sorgen? Sicherung gegen Wechselfälle des Lebens (Einkommensausfall in Folge von Alter, Krankheit, Invalidität (=Unfall), Arbeitslosigkeit, Bekämpfung großer sozialer Ungleichheit, Mehrung des Wohlstandes jedem Bürger muss Existenzsicherung & Mindestmaß sozialer Teilhabe am Markt (durch Konsum) ermöglicht werden staatliche Eingriffe verhindern/verringern soziale Ungleichheit (Resultat des Marktversagens) Umverteilung durch Steuerpolitik Staat greift erst ein, wenn sich Einzelner nicht mehr selbst helfen kann (Subsidiaritätsprinzip) Staat kann z. B. Wohnungsmiete übernehmen Gewichtung des Prinzips abhängig von jeweiliger Konstellation in den politischen Entscheidungsgremien (Welche Partei an der Macht ist) und gesellschaftlicher Situation außerdem: 1. Regelung zur Gestaltung der Arbeitsordnung (Arbeitszeit, Arbeitsschutzbestimmungen, aktuell: Home-Office) 2. Maßnahmen Bereich Gesundheit und Wohnen (Mietpreisbremse, Wohnungslosengeld) 3. Bereich Bildungswesen Distributionsfunktion Einkommenspolitik Arten der Einkommensverteilung (Verteilung des Volkseinkommens) Primärverteilung: ohne staatliches Eingreifen, Einsatz der Produktionsfaktoren in Form von Lohn, Pacht, Zins Sekundärverteilung: Umverteilung durch den Staat, Primäre Verteilung wird korrigiert, werden abgezogen, Staatliche Transferleistungen Lohnsteuer/Sozialversicherungsabgaben hinzugefügt (z.B Kindergeld) Prinzipien der Verteilungspolitik Leistungsprinzip: Leistung des Einzelnen (ausgenommen Kranke, Arbeitslose) Bedarfsprinzip: Einkommen zur Deckung von Bedürfnissen → gleichmäßige Verteilung Egalitätsprinzip: Gleichverteilung des Einkommens → Chancengleichheit Kritik am System Globalisierung, struktureller, technologischer Wandel → hohe Anpassungsfähigkeit wird gefordert, flexible Arbeitsorganisation, differenzierte Entlohnungssystem Lohnpolitik Sicht der Arbeitgeber: produktivitätsorientierte Lohnpolitik für Einkommenszuwächse Gewerkschaften: neben Produktivitätszuwachs u. Inflationsausgleich auch Umverteilungskomponente Einkommen beeinflussen Nachfrage Sozialpolitik Versicherungsprinzip Gemeinschaft der Versicherten gegenseitig absichern gegen ein Risiko - Risiko ist z. B. Alter, Unfall, Krankheit, Arbeitslosigkeit man bekommt etwas, wenn ein Risiko eingetreten ist wenn man viel eingezahlt hat, bekommt man viel; wenn man wenig eingezahlt hat, bekommt man wenig. Sozialversicherung in Deutschland eingeführt 1883 1. gesetzliche Rentenversicherung (SGB VI) 2. gesetzliche Arbeitslosenversicherung (SGB III) 3. gesetzliche Krankenversicherung (SGB V) 4. gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII) 5. gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) in die Sozialversicherung bezahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber Sozialversicherung ist in Gesetzen geregelt (private Versicherungen sind private Verträge zwischen Versicherung und Versichertem) Fürsorgeprinzip Bereitstellung von sozialen Leistungen, die ohne entsprechende Vorleistungen in bestimmten Situationen in Anspruch genommen werden können bspw. die Sozialhilfe, das Arbeitslosengeld II, aber auch die Kriegsopferfürsorge und das Elterngeld

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Zentrale Prinzipien der SMW Wettbewerbsprinzip: Der Druck, der durch Wettbewerb entsteht, führt dazu, dass Anbieter bestrebt sind ihre Preise zu senken bessere Qualität anzubieten ihre Produkte und Dienstleistungen stetig weiterzuentwickeln Von einem wettbewerblich organisierten Markt profitieren damit insbesondere die Verbraucher, weil sie sich diejenigen Güter und Leistungen auswählen können, die am ehesten ihren Vorstellungen entsprechen. → der Wettbewerb übernimmt eine zentrale Koordinationsfunktion in der sozialen Marktwirtschaft Preisbildung im Wettbewerb Angebot und Nachfrage treffen auf dem Markt zusammen → Marktpreise Preise haben eine wichtige Steuerungsfunktion für den Austausch von Waren und Dienstleistungen → Preise zeigen den Anbietern, in welchen Bereichen sie ihre Produktionsfaktoren am besten einsetzen können →wann Hand geltender Preise können die Kunden entscheiden, wie sie einen bestimmten Bedarf am günstigsten decken können → freier Wettbewerb = unsichtbare Hand des Marktes Rolle des Staates: Staat muss dafür sorgen, dass in allen Branchen und Sektoren möglichst große Konkurrenz herrscht und niemand Marktmacht (sowohl pol. als auch wirtsch.) missbraucht Anreiz groß, Wettbewerb durch Kartelle, Konzentration und Monopolbildung zu entziehen& so zu zerstören Staat muss deshalb notwendige und institutionelle Voraussetzungen schaffen wesentliche Voraussetzungen nach Walter Eucken: 1. funktionierendes Preissystem: flexible Preise informieren über sich verändernde Knappheiten und Präferenzen; üben Signalfunktion als Mittler zwischen A und N aus 2. Primat der Währungspolitik: stabiler Binnen- und Außenwert der Währung ist wichtig um Bewertungen von gegenwärtiger und künftiger sowie heimsicher oder fremder Verwendung nicht zu verzerren 3. offene Märkte: freier Marktzutritt wesentliche Grundvoraussetzung für Wettbewerb 4. Privateigentum: man passt auf eigenes auf und gibt Sicherheit und Unabhängigkeit 5. Vertragsfreiheit: konstituierendes Prinzip der Wettbewerbsordnung, jeder kann Verträge unterzeichnen 6. Haftung: für Konsequenz seines Tuns einstehen (auch wichtig für Gesellschaftsordnung) 7. Konstanz der Wirtschaftspolitik: Politische Rahmenbedingung sollen zuverlässig berechenbar sein, damit wirtschaftlichen Akteure planen können staatliche Aufrechterhaltung und Förderung des Wettbewerbs durch die Ordnungspolitik Staat setzt Rahmenbedingungen (zur Ermöglichung der Freiheit des Marktes) und gewährleistet somit Funktionieren dazu gehört: Privateigentum schützen, Monopole & Oligopole verhindern, durch Wettbewerbskontrolle Ausnutzung der Markmacht von Monopolen & Kartellen verhindern, freier Marktzugang sichern Prinzip der Marktkonformität: Marktkonträr: Festpreise, Höchstpreise, Mindestpreise Marktkonform: Subventionen, Steuern, Transferzahlungen funktionierender Markt hat Vorrang-> alle staatlichen Maßnahmen müssen mit den marktwirtschaftlichen Prinzipien übereinstimmen kein (wirtschafts-) politischer Eingriff keine/möglichst geringe Beeinflussung oder Störung des Preismechanismus/Preisbildung aus Angebot und Nachfrage durch die staatliche Wirtschaftspolitik oder den Staat Bsp.: den Vermietern darf keine festgeschriebene Quadratmeterpreise vorgeschrieben werden Sozialstaatlichkeitsprinzip: Ausgleich der sozialen Gegensätze Sicherstellung der Existenzgrundlage gerechte Sozialordnung Sozialstaatlichkeit beinhaltet die Einhaltung der Menschenwürde und die Daseinsfürsorge (= Bereitstellung öffentlicher Leistungen zugunsten des Einzelnen) → Sozialstaatsgebot = Fürsorgeanspruch im Falle einer verschuldeten oder unverschuldeten Bedürftigkeit alle staatlichen Organe haben zwei Aufgaben: 1. durch entsprechende politische Maßnahmen für sozialen Ausgleich zu Sorgen → Schutz vor Not 2. für Sicherung der sozialen Existenz der Bürger zu sorgen? Sicherung gegen Wechselfälle des Lebens (Einkommensausfall in Folge von Alter, Krankheit, Invalidität (=Unfall), Arbeitslosigkeit, Bekämpfung großer sozialer Ungleichheit, Mehrung des Wohlstandes jedem Bürger muss Existenzsicherung & Mindestmaß sozialer Teilhabe am Markt (durch Konsum) ermöglicht werden staatliche Eingriffe verhindern/verringern soziale Ungleichheit (Resultat des Marktversagens) Umverteilung durch Steuerpolitik Staat greift erst ein, wenn sich Einzelner nicht mehr selbst helfen kann (Subsidiaritätsprinzip) Staat kann z. B. Wohnungsmiete übernehmen Gewichtung des Prinzips abhängig von jeweiliger Konstellation in den politischen Entscheidungsgremien (Welche Partei an der Macht ist) und gesellschaftlicher Situation außerdem: 1. Regelung zur Gestaltung der Arbeitsordnung (Arbeitszeit, Arbeitsschutzbestimmungen, aktuell: Home-Office) 2. Maßnahmen Bereich Gesundheit und Wohnen (Mietpreisbremse, Wohnungslosengeld) 3. 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Sozialversicherung in Deutschland eingeführt 1883 1. gesetzliche Rentenversicherung (SGB VI) 2. gesetzliche Arbeitslosenversicherung (SGB III) 3. gesetzliche Krankenversicherung (SGB V) 4. gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII) 5. gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) in die Sozialversicherung bezahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber Sozialversicherung ist in Gesetzen geregelt (private Versicherungen sind private Verträge zwischen Versicherung und Versichertem) Fürsorgeprinzip Bereitstellung von sozialen Leistungen, die ohne entsprechende Vorleistungen in bestimmten Situationen in Anspruch genommen werden können bspw. die Sozialhilfe, das Arbeitslosengeld II, aber auch die Kriegsopferfürsorge und das Elterngeld