Der Konjunkturzyklus - Wirtschaft im Auf und Ab
Stellt euch die Wirtschaft wie eine Achterbahn vor: Es geht ständig rauf und runter! Der Konjunkturzyklus zeigt diese Schwankungen in vier Phasen.
Im Aufschwung läuft alles rund – das BIP steigt, mehr Menschen finden Jobs und Unternehmen investieren optimistisch. Die Hochkonjunktur ist der Höhepunkt: Vollbeschäftigung, aber auch steigende Preise und Zinsen, weil alle gleichzeitig kaufen wollen.
Dann kommt der Abschwung – die Nachfrage bricht ein, Firmen entlassen Mitarbeiter und investieren weniger. In der Depression erreicht die Wirtschaft den Tiefpunkt mit hoher Arbeitslosigkeit und niedrigen Preisen.
Konjunkturindikatoren helfen dabei, diese Phasen zu erkennen: Frühindikatoren (wie Auftragseingang) zeigen die Zukunft, Präsensindikatoren (wie das BIP) die Gegenwart, Spätindikatoren (wie Arbeitslosenzahlen) reagieren verzögert. Die Ursachen können endogen (marktintern) oder exogen (externe Schocks wie Corona) sein.
Merkzettel: Der Konjunkturzyklus ist wie das Wetter – vorhersagbar im Muster, aber nicht exakt in der Zeit!











