Stadtentwicklung und Stadtstrukturen

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Antonia Tegeler

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Stadtentwicklung und Stadtstrukturen

 Klausur Stadtentwicklung
LEITBILDER DER STADTENTWICKLUNG
Gartenstadt 1898
• Autarke Kleinstädte getrennt durch Grüngürtel
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Klausur Stadtentwicklung LEITBILDER DER STADTENTWICKLUNG Gartenstadt 1898 • Autarke Kleinstädte getrennt durch Grüngürtel • ● Charta von Athen 1930er/1940er Funktionstrennung ● • Räumliche Trennung der 4 Funktionen: Arbeiten, Wohnen, Erholen, Verkehr Folgen: ausufernde Stadtlandschaften; Suburbanisierung; Pendlerverkehr ● Verkehrsverbindung Wenig Pendeln -> Genug Arbeit und Versorgung Nutzungsmischung/Funktionsmischung Autogerechte Stadt 1960er ● ● Urbanität durch Dichte 1970er • Großwohnsiedlungen am Stadtrand o Ergänzt durch Freizeit- & Versorgungseinrichtungen Wiederherstellung der innerstädtischen Urbanitat Gunstige Bauweise (Industrialisierung) o Hochhäuser -> relativ günstiger Lebensraum 1980er Krise: Leerstande, Mieterflukation, Verslumung Ungehinderter Verkehrsfluss Optimaler privater Individualverkehr Behutsamer Stadtumbau 1970er Restaurierung historischer Bausubstanz Entgegenwirken der Zersiedlung und ● Suburbanisierung Verbesserung der Lebensqualität im Kern ● Ökologische Stadterneuerung 1980er Okologisch Verträgliches Leben. Wohnungumfeldverbesserung Verkehrsberuhigung • Stadtbegrünung ● Klausur Stadtentwicklung Nachhaltige Stadtentwicklung 1992 • Dichte im Städtebau o kompakte & hochwertige Baustruktur o verhindern des Ausufern von Siedlungen o Renovierung, Instandsetzung, Umwidmung o Flächenoptimerung & Verdichtung Potenzialerweiterung der Flache Nutzungsmischung/Funktionsmischung o Verflechtung der 4 Funktionen: Wohnen, Arbeiten, Erholen, Verkehr o Gegensatz Charta von Athen o "Kompakte Stadt"/ "Stadt der kurzen Wege" . Dezentrale Konzentration o Siedlungsdruck Lösen o Siedlungsschwerpunkte schaffen. O Größeres ÖPNV-Netz STADTMODELLE (CHICAGOER SCHULE) M7 Modelle der funktionalen Gliederung Kreis-Modell 1 2 3 4 10 1 Hauptgeschäftszentrum 5 gehobeneres Wohnviertel 9 Industrievorort 3 Sektoren-Modell 2 2 Großhandel/Leichtindustrie 6 Schwerindustrie 10 Pendlereinzugsbereich Nach Burkhard Hofmeister: Stadtgeographie. Braunschweig: Westermann 1997, S. 158 2 3 ipeal 3 4 5 3 617 Mehr-Kerne-Modell 6 2 3 Wohnviertel von niederem Status 7 Nebengeschäftszentrum (zweiter Wachstumskern) 3 3 1 7 5 4 Wohnviertel des Mittelstandes 8 Wohnvorort Klausur Stadtentwicklung Modell Ringmodell Sektorenmodell Mehrkernmodell Kritik an allen Modellen Chancen - Konzentrisch angeordnete Zonen gleichmäßiges Wachstum von innen nach außen - gehobene Wohnviertel außen Gleichförmige Strukturen bilden sich entlang Verkehrslinien - gehobene Viertel weit von Industrie entfernt Kerne innerhalb einer Stadt - Vororte in der Peripherie, Pendler, Nebengeschäftszentren - Durch Städtewachstum bilden sich mehrere -...

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Räumliche Grenzen. Vertikale Dimension! Nutzungsmischung der Räumlichkeiten besonders in vertikaler Bebauung möglich. GENTRIFIZIERUNG ALLGEMEIN Grenzen/Kritik ungleichmäßige Ausdehnung - Räumliche Vorraussetzungen (Relief) - nicht modellhaft Grundannahmen des vorindustriellen Zeitalters treffen nicht zu Bedeutung: o Die Verdrängung einkommensschwächerer Haushalte durch wohlhabendere Haushalte in innerstädtischen Wohnvierteln o Gentrifizierung ist häufig das Ergebnis von Maßnahmen zur Stadtsanierung, da durch die höheren Miet- & Kaufpreise einkommensschwächere verdrängt werden • Verdrahgung der Unterschicht ● - Erweiterung nach außen ohne Beeinträchtigung von bestehenden Kernen möglich. o Die soziale Aufwertung von innerstädtischen, insbesondere zentrumnahen Wohngebieten durch den Zuzug von Angehörigen der sozialen Ober- & Mittelschicht • Okonomische Aufwertung von Grundstücken und Immobilien ● Aufwertung des Viertels • Zentrale innerstädtische Lage • Auswirkung sozialer Ungleichheiten ● Verdrahgung gewerblicher Nutzer durch profitablere Nutzungsformen Klausur Stadtentwicklung Ursachen: • Aufwertung • Erhöhte Miet- & Kaufpreise Ziel: Chancen: ● • Wirtschaftliche Aufwertung • Tourismus • Neue finanziell stärkere Anwohner ● Modernisierung ● Stadtumbau • Revitalisierung ● • Reurbanisierung Zurückgewinnung der Wohnbevölkerung zur Innenstadt Revitalisierung ● Attraktivitätssteigerung durch Sanierung und Renovierung (Investoren) Sozialstärkere suchen urbanen Wohnraum ● Abwanderung und Stadtflucht Stoppen Aufwertung eines Viertels • Modernes Stadtbild ● ● Hohes Marktvolumen/Kaufkraft Infrastruktur/Motorisierung ● Beschäftigtendichte Grenzen: • Platznot/Nutzungskonflikte Umgestaltung mir hoher Umweltbelastung Unfähigkeit Miete zu zahlen. • Verdrängung von Anwohnern und Geschäftsinhabern ● Segregation Existenzbedrohung • ● Mangelnde Arbeit • Verkehrsaufkommen erhöht Klausur Stadtentwicklung Gegenmaßnahmen: Mietbremse • Zweckentfremdungsverbot ● MODELL o Schutzt Mieter vor überhöhten Preisen o Mieten dürfen bei Neuvermittlung nicht mehr als 10% uber ortsüblichen Vergleich sein Gentrifier o Untersagen der Zweckumwandlung ○ Beispiel: Wohnung zur Ferienwohnung Anteil in % 60- 50 40- 30- 20- 10 0 Invasions-Phase I Invasions-Phase II der Pioniere Ip1 der Pioniere Ip2 Abb. 1: Modell des Verlaufs der Gentrification Alteingesessene Quelle: nach Dangschat 1988, S. 281 I Invasions-Phase III der Pioniere Ip3 Invasions-Phase I der Gentrifier IG1 Invasions-Phase II der Gentrifier IG2 Pioniere ● Studenten, Künstler, alternative Szenen • Junge einkommensschwächere, (aus)gebildete, risikobereite Menschen Suchen nach billigem Wohnraum & sozialer Vielfalt Hartz IV Empfänger, Randgruppen, Migranten, etc. Einkommensschwache mit wenig Perspektive Abhängig vom billigen Mietpreis Invasions-Phase III der Gentrifier IG3 ● Yuppies, DINKS, Ledig und alleinlebende, Leitende oder mittlere Angestellte • Einkommensstärkere, Status höhere Menschen Suche nach Urbanität und qualitativ hochwertigem Lebensraum Gentrifier untere soziale Schichten Pioniere Andere"

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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