Tourismus

 Butler Modell
(Destinationslebenszyklus)
Erkundung
Keine Hotels oder touristischen Angebote
wenig/keine Infrastruktur
wenige Pioniertourist

Tourismus

user profile picture

Marie

169 Followers

Teilen

Speichern

617

 

11/12/13

Lernzettel

Mindmap zu Tourismus

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Butler Modell (Destinationslebenszyklus) Erkundung Keine Hotels oder touristischen Angebote wenig/keine Infrastruktur wenige Pioniertouristen (Backpacker) 2 Erschließung Verkehrsinfrastruktur (z. B. Straßen, Flughäfen o. Häfen) erste Hotels o.Ä. langsame Entwicklung der Touristen Touristenzahlen steigt stark (Massentourismus) Entwicklung von Arbeitsplätzen im Touristenort starke Umweltbelastung (Müll etc.) Ökonomie des Landes verbessert sich 4/6 3 Entwicklung fertige Infrastruktur (aber woher? Evtl. ausländische Investoren) Werbung durch z.B. Reisebüros 6 Konsolidierung und Stagnation Touristenzahl steigt nicht mehr, bleibt konstant Platzmangel als Folge des Massentourismus b Stabilisierung weniger Touristen, die Probleme werden geringer C Erneuerung 4. Konsolidierung 3. Entwicklung Landschaft und Natur gehen verloren durch Verschmutzung Soziale Konflikte (z.B. Einwohner werden für Touristen vertrieben) => Attraktivität geht verloren !maximale Tragfähigkeit der Destination ist erreicht! 2 Erschließung Verfall Überfüllung und Umweltverschmutzung, die Destination kann nicht gehalten werden Destination wird aufbereitet, z. B. durch ausländische Direktinvestoren oder Spezialisierung auf eine bestimmte Gruppe die viel Geld investiert z.B. Kur-Orte, Taucher-Gebiete => ein Tourist zahlt dann z.B. so viel wie vorher drei Touristen gezahlt haben d.h. der Umsatz bleibt gleich aber die Zahl der Touristen geht runter -Die Umwelt wird nicht mehr so stark belastet wirtschaftliche Aspekte -BNE wird stark gesteigert Entosblong sländer -Tourismus hat die wirtschaftlich größte Bedeutung -nicht alle EL haben touristische Potenziale, nur welche mit z.B. tropischen Regenwald, weiße Sandstrände, Tempelanlagen oder kulturelle Angebote -bei der Entwicklung einer Destination steht zunächst die Kultur im Vordergrund Bali hat anfänglich viele Tempelanlagen zu bieten gehabt, jetzt sind sie ein Badeort geworden mit vielen 1. Erkundung Hotelanlagen und Aktivitätsangeboten -starke Entwicklung des Tourismus durch...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

staatliche Gelder (Devisen) und ausländische Investoren -Konfliktpotenzial durch Tourismus Soziale Konflikte -Umwelt wird stark Verschmutzt, es gibt keine Müllheiden/Müllabfuhr -es entsteht Lärm durch die Hotelanlagen -Einheimische werden für den Tourismus vertrieben ►Häuser werden abgerissen um Hotels zu bauen -die Touristenzahlen sind meist höher als die Anzahl der Einwohner Touristische Klima Potenziale & Stagnation • Natur Kultur/Geschichte ● Aktivitätsangebot -Infrastruktur wird ausgebaut und verbessert -Anbindungen an den internationalen Markt können hergestellt werden -Entwicklung von Export und Import es können Außenhandelsdefizite entstehen vorlaufer modell Initialphase -ausländische Investoren sehen Potential in der neuen Destination -win-win Situation für Investoren und Länder das Land bekommt ein ,,Tourismus-Starterkit" d.h. die ersten Pensionen, eine geringe Infrastruktur und neue Arbeitsplätze -die Arbeiter pendeln vom Land in die Stadt z.B. für Bauarbeiten Wachstumsphase -Tourismus entwickelt sich stark Wirtschaft wird auf den Tourismus konzentriert -Regionale Produktion wird angekurbelt Landwirtschaft, örtliche Architekten, Hotels etc. -Arbeitsentwicklung führt aus der Stadt auf das Land -Kapital und ausländische Direktinvestoren fließen in die neue Destination -Touristische Potenziale werden ausgebaut (Attraktionen, Shops etc.) -Kleinbetriebe liefern direkt ins Hotel -die Periphereregion wird stärker beeinflusst -Infrastruktur wird dem Tourismus angepasst (Flughäfen, Straßen etc.) Konsolidierungsphase -Touristenort wird stark ausgebaut -Einflüsse aus der Stadt auf das Land werden minimiert -es entwickeln sich Agrargroßhandel in der Peripherenregion -Agrarbetriebe nehmen vermehrt zu -ausländische Lieferanten werden stark minimiert -Arbeiter gehen aus der Peripherenregion in den Touristenort -Kapital fließt nun in die Priphereregion um die Agrarbetriebe dort zu fördern -Verknüpfung der gesamten Destination durch z.B. organisierte Safaris, Rundreisen etc. -globale Anknüpfungen durch internationale Flughäfen -Reisen auf auf eigene Verantwortung ist kaum noch möglich, alles ist touristisch erschlossen Sickerrate Die Sickerrate (engl. leakage) ist ein Modell der Tourismusforschung zur Erklärung des Zurückfließens von Deviseneinnahmen aus dem Tourismus ins Ausland. Dies entsteht durch Import von für Touristen benötigten Gütern (etwa Lebensmittel und Getränke) oder durch Beauftragung von ausländischen Dienstleistern (Transport, Bauaufträge). Je differenzierter die Wirtschaftsstruktur des Ziellandes ist, desto höher ist die Möglichkeit der Selbstversorgung von Konsumgütern und Dienstleistungen und desto niedriger ist die Sickerrate. Tourismus Massentourismus Ökologie: -Bodenbelastung, Lärm und starke Luftverschmutzung -hohes Verkehrsaufkommen -überfüllte Strände und Hotels -Belastung des Wassers und hoher Wasserverbrauch -Verlust von landwirtschaftlichen Flächen -Entsorgu sprobleme Ökonomie: -ausgebaute Infrastruktur wie z.B. Parkplätze, Straßen oder öffentliche Verkehrsmittel -Schaffung von Arbeitsplätzen -Investitionsruinen und fehlende Mittel zur Beseitigung -Einkommens Verlust durch große Konzerne -große Konzerne bekommen hohe Provisionen Soziales: -Einwohner werden vertrieben für Hotelanlagen -Verlust von eigener Kultur und Traditionen -Entstehung von Slums Oftmals folgt ein Zerfall der jeweiligen Destination, da die Folgen des Massentourismus so gravierend werden, dass sie für die Region nicht mehr tragbar sind. Ökonomie: lokale/nationale Wirtschaft +Stärkung der lokalen Wirtschaft durch Arbeitsplätze +Deviseneinkünfte +Dezentralisierung der Wirtschaft (örtlich) -große soziale Differenzen -steigende Preise -Nachfrage bricht ein -Gewinne werden exportiert und nicht im Land verwendet Mathullyger Tourismus -Entstehung einer neuen Reisekultur -Alternative Freizeit-/Reiseprogramme -Gewährleistung menschlicher Grundrechte -Erhaltung von Kultur und Sprache -ein Gleichgewicht zwischen Ökologie, Ökonomie und sozialem Leben (Nachhaltigkeitsdreicke) -Nutzung von erneuerbaren Ressourcen -Minimierung der Umweltbelastung -Sicherung der menschlichen Grundbedürfnisse vor Ort -stabile Wirtschaft Harter Tourismus Massentourismus wenig Zeit, schnelle Verkehrsmittel →→→→→→→ festes Programm, außengelenkt importierter Lebensstil Sehenswürdigkeiten, bequem und passiv Bei einem Gleichgewicht von den 3 Faktoren, lässt sich von einem nachhaltigen Tourismus reden wenig oder keine geistige Vorbereitung WACHSTUMSPHASE Räumliches Muster: Polarisation keine Fremdsprache, Überlegen- heitsgefühl Einkaufen Souvenirs Knipsen und Ansichtskarten Neugier, laut INITIALPHASE I I Soziales: Monumente, Kultur, Ethnien, Bevölkerung -Kultur soll erhalten bleiben -Arbeitsplätze für die Bevölkerung sollen entstehen -Kontakt mit der Marktwirtschaft Hotel Agrarbetrieb Agrargroßhandel O Klein-/Großbetriebe der Getränke-, Nahrungs-, Genussmittelindustrie Bauwirtschaft für Tourismuswirtschaft ausländische Direkt- investitionen für die Tourismuswirtschaft ausländische Lieferanten für die Tourismuswirtschaft und ihre Zulieferer Sanfter Tourismus Einzel-, Freundes- u. Familienreisen viel Zeit, angemessene, auch lang- same Verkehrsmittel Machhaltigke spontane Entscheidungen, innengelenkt landesüblicher Lebensstil Erlebnisse, anstrengend und aktiv vorhergehende Beschäftigung mit dem Besuchsland Sprachen lernen, Lernfreude Geschenke bringen Erinnerungen, Aufzeichnungen, Erkenntnisse Fotografieren, Zeichnen, Malen Takt, leise Ökologie: Umwelt, natürliche Ressourcen -Umwelt wird nicht zerstört /Erhalt -angepasste Ressourcen-Nutzung -evtl. geringere Kernaspekte: -Bautätigkeit -Energieverbrauch -Wasserverbrauch -Abfall/Abwasser -Transport KONSOLIDIERUNGSPHASE Räumliches Muster. Polarisation-Reversal Zulieferungen Peripherieregion Tourismusort Haupt-/(Flug-) Hafenstadt wirtschaft und ihre sonstige Kernregion Zulieferer) <<--Arbeit Kapital Mobilität der Produktionsfaktoren (nur für Tourismus- Getränke-, Nahrungs-, Genussmittelindustrie Bauwirtschaft Agrargroßhandel direkte Lieferungen von Agrarbetrieben, Fischern an Hotels, Restaurants Quelle: Entwurt: Karl Vorlaufer, Graphik: U. Beha 12682 Sanfter Tourismus Ökologie: -begrenzte Übernachtungsmöglichkeiten z.B. Max. 800 Betten in einem Ort Beispiel: Sylt im Sommer, ohne eine Bestätigung für ein gebuchtes Hotelzimmer oder einen gebuchten Stellplatz bekommt man keine Genehmigung um auf die Insel draufzukommen per Fähre oder Autozug -weniger Müll wird produziert -keine großen Hotelketten -Natur bleibt erhalten Ökonomie: -lokale Wirtschaft profitiert -es gibt private Pensionen in denen alleine der Besitzer die Einnahmen hat, es gibt keine Abgaben an Konzerne -örtliche Verknüpfungen z.B. Pension x bestellt die Brötchen für das Frühstück immer beim örtlichen Bäcker oder für Reparaturen kommt der örtliche Klempner und kein großes Unternehmen -es entstehen Arbeitsplätze zu einem fairen Lohn Soziales: -örtliche Traditionen bleiben erhalten -die Bürger werden in das aktive Gestalten des Tourismus mit einbezogen Die Destination beschließt sich nur auf eine Touristengruppe zu konzentrieren, z.B. auf Taucher weil sie ein schönes Korallenriff haben, dann kommen insgesamt weniger Touristen jedoch geben die Taucher mehr Geld aus als in einem normalen Touristenort. D.h. ein Taucher bezahlt in dem spezialisierten so viel wie 3 Touristen in einer überfüllten Destination.

user profile picture

Marie  

Follow

169 Followers

 Butler Modell
(Destinationslebenszyklus)
Erkundung
Keine Hotels oder touristischen Angebote
wenig/keine Infrastruktur
wenige Pioniertourist

App öffnen

Mindmap zu Tourismus

Ähnliche Knows

user profile picture

Tourismus

Know Tourismus thumbnail

199

 

11/12

user profile picture

1

Übersicht Tourismus

Know Übersicht Tourismus  thumbnail

73

 

11/12

user profile picture

2

Tourimus Modelle-Butler und Vorlaufer

Know Tourimus Modelle-Butler und Vorlaufer  thumbnail

56

 

12

user profile picture

14

Tourismus Abitur

Know Tourismus Abitur  thumbnail

160

 

11/12/13

Butler Modell (Destinationslebenszyklus) Erkundung Keine Hotels oder touristischen Angebote wenig/keine Infrastruktur wenige Pioniertouristen (Backpacker) 2 Erschließung Verkehrsinfrastruktur (z. B. Straßen, Flughäfen o. Häfen) erste Hotels o.Ä. langsame Entwicklung der Touristen Touristenzahlen steigt stark (Massentourismus) Entwicklung von Arbeitsplätzen im Touristenort starke Umweltbelastung (Müll etc.) Ökonomie des Landes verbessert sich 4/6 3 Entwicklung fertige Infrastruktur (aber woher? Evtl. ausländische Investoren) Werbung durch z.B. Reisebüros 6 Konsolidierung und Stagnation Touristenzahl steigt nicht mehr, bleibt konstant Platzmangel als Folge des Massentourismus b Stabilisierung weniger Touristen, die Probleme werden geringer C Erneuerung 4. Konsolidierung 3. Entwicklung Landschaft und Natur gehen verloren durch Verschmutzung Soziale Konflikte (z.B. Einwohner werden für Touristen vertrieben) => Attraktivität geht verloren !maximale Tragfähigkeit der Destination ist erreicht! 2 Erschließung Verfall Überfüllung und Umweltverschmutzung, die Destination kann nicht gehalten werden Destination wird aufbereitet, z. B. durch ausländische Direktinvestoren oder Spezialisierung auf eine bestimmte Gruppe die viel Geld investiert z.B. Kur-Orte, Taucher-Gebiete => ein Tourist zahlt dann z.B. so viel wie vorher drei Touristen gezahlt haben d.h. der Umsatz bleibt gleich aber die Zahl der Touristen geht runter -Die Umwelt wird nicht mehr so stark belastet wirtschaftliche Aspekte -BNE wird stark gesteigert Entosblong sländer -Tourismus hat die wirtschaftlich größte Bedeutung -nicht alle EL haben touristische Potenziale, nur welche mit z.B. tropischen Regenwald, weiße Sandstrände, Tempelanlagen oder kulturelle Angebote -bei der Entwicklung einer Destination steht zunächst die Kultur im Vordergrund Bali hat anfänglich viele Tempelanlagen zu bieten gehabt, jetzt sind sie ein Badeort geworden mit vielen 1. Erkundung Hotelanlagen und Aktivitätsangeboten -starke Entwicklung des Tourismus durch...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

staatliche Gelder (Devisen) und ausländische Investoren -Konfliktpotenzial durch Tourismus Soziale Konflikte -Umwelt wird stark Verschmutzt, es gibt keine Müllheiden/Müllabfuhr -es entsteht Lärm durch die Hotelanlagen -Einheimische werden für den Tourismus vertrieben ►Häuser werden abgerissen um Hotels zu bauen -die Touristenzahlen sind meist höher als die Anzahl der Einwohner Touristische Klima Potenziale & Stagnation • Natur Kultur/Geschichte ● Aktivitätsangebot -Infrastruktur wird ausgebaut und verbessert -Anbindungen an den internationalen Markt können hergestellt werden -Entwicklung von Export und Import es können Außenhandelsdefizite entstehen vorlaufer modell Initialphase -ausländische Investoren sehen Potential in der neuen Destination -win-win Situation für Investoren und Länder das Land bekommt ein ,,Tourismus-Starterkit" d.h. die ersten Pensionen, eine geringe Infrastruktur und neue Arbeitsplätze -die Arbeiter pendeln vom Land in die Stadt z.B. für Bauarbeiten Wachstumsphase -Tourismus entwickelt sich stark Wirtschaft wird auf den Tourismus konzentriert -Regionale Produktion wird angekurbelt Landwirtschaft, örtliche Architekten, Hotels etc. -Arbeitsentwicklung führt aus der Stadt auf das Land -Kapital und ausländische Direktinvestoren fließen in die neue Destination -Touristische Potenziale werden ausgebaut (Attraktionen, Shops etc.) -Kleinbetriebe liefern direkt ins Hotel -die Periphereregion wird stärker beeinflusst -Infrastruktur wird dem Tourismus angepasst (Flughäfen, Straßen etc.) Konsolidierungsphase -Touristenort wird stark ausgebaut -Einflüsse aus der Stadt auf das Land werden minimiert -es entwickeln sich Agrargroßhandel in der Peripherenregion -Agrarbetriebe nehmen vermehrt zu -ausländische Lieferanten werden stark minimiert -Arbeiter gehen aus der Peripherenregion in den Touristenort -Kapital fließt nun in die Priphereregion um die Agrarbetriebe dort zu fördern -Verknüpfung der gesamten Destination durch z.B. organisierte Safaris, Rundreisen etc. -globale Anknüpfungen durch internationale Flughäfen -Reisen auf auf eigene Verantwortung ist kaum noch möglich, alles ist touristisch erschlossen Sickerrate Die Sickerrate (engl. leakage) ist ein Modell der Tourismusforschung zur Erklärung des Zurückfließens von Deviseneinnahmen aus dem Tourismus ins Ausland. Dies entsteht durch Import von für Touristen benötigten Gütern (etwa Lebensmittel und Getränke) oder durch Beauftragung von ausländischen Dienstleistern (Transport, Bauaufträge). Je differenzierter die Wirtschaftsstruktur des Ziellandes ist, desto höher ist die Möglichkeit der Selbstversorgung von Konsumgütern und Dienstleistungen und desto niedriger ist die Sickerrate. Tourismus Massentourismus Ökologie: -Bodenbelastung, Lärm und starke Luftverschmutzung -hohes Verkehrsaufkommen -überfüllte Strände und Hotels -Belastung des Wassers und hoher Wasserverbrauch -Verlust von landwirtschaftlichen Flächen -Entsorgu sprobleme Ökonomie: -ausgebaute Infrastruktur wie z.B. Parkplätze, Straßen oder öffentliche Verkehrsmittel -Schaffung von Arbeitsplätzen -Investitionsruinen und fehlende Mittel zur Beseitigung -Einkommens Verlust durch große Konzerne -große Konzerne bekommen hohe Provisionen Soziales: -Einwohner werden vertrieben für Hotelanlagen -Verlust von eigener Kultur und Traditionen -Entstehung von Slums Oftmals folgt ein Zerfall der jeweiligen Destination, da die Folgen des Massentourismus so gravierend werden, dass sie für die Region nicht mehr tragbar sind. Ökonomie: lokale/nationale Wirtschaft +Stärkung der lokalen Wirtschaft durch Arbeitsplätze +Deviseneinkünfte +Dezentralisierung der Wirtschaft (örtlich) -große soziale Differenzen -steigende Preise -Nachfrage bricht ein -Gewinne werden exportiert und nicht im Land verwendet Mathullyger Tourismus -Entstehung einer neuen Reisekultur -Alternative Freizeit-/Reiseprogramme -Gewährleistung menschlicher Grundrechte -Erhaltung von Kultur und Sprache -ein Gleichgewicht zwischen Ökologie, Ökonomie und sozialem Leben (Nachhaltigkeitsdreicke) -Nutzung von erneuerbaren Ressourcen -Minimierung der Umweltbelastung -Sicherung der menschlichen Grundbedürfnisse vor Ort -stabile Wirtschaft Harter Tourismus Massentourismus wenig Zeit, schnelle Verkehrsmittel →→→→→→→ festes Programm, außengelenkt importierter Lebensstil Sehenswürdigkeiten, bequem und passiv Bei einem Gleichgewicht von den 3 Faktoren, lässt sich von einem nachhaltigen Tourismus reden wenig oder keine geistige Vorbereitung WACHSTUMSPHASE Räumliches Muster: Polarisation keine Fremdsprache, Überlegen- heitsgefühl Einkaufen Souvenirs Knipsen und Ansichtskarten Neugier, laut INITIALPHASE I I Soziales: Monumente, Kultur, Ethnien, Bevölkerung -Kultur soll erhalten bleiben -Arbeitsplätze für die Bevölkerung sollen entstehen -Kontakt mit der Marktwirtschaft Hotel Agrarbetrieb Agrargroßhandel O Klein-/Großbetriebe der Getränke-, Nahrungs-, Genussmittelindustrie Bauwirtschaft für Tourismuswirtschaft ausländische Direkt- investitionen für die Tourismuswirtschaft ausländische Lieferanten für die Tourismuswirtschaft und ihre Zulieferer Sanfter Tourismus Einzel-, Freundes- u. Familienreisen viel Zeit, angemessene, auch lang- same Verkehrsmittel Machhaltigke spontane Entscheidungen, innengelenkt landesüblicher Lebensstil Erlebnisse, anstrengend und aktiv vorhergehende Beschäftigung mit dem Besuchsland Sprachen lernen, Lernfreude Geschenke bringen Erinnerungen, Aufzeichnungen, Erkenntnisse Fotografieren, Zeichnen, Malen Takt, leise Ökologie: Umwelt, natürliche Ressourcen -Umwelt wird nicht zerstört /Erhalt -angepasste Ressourcen-Nutzung -evtl. geringere Kernaspekte: -Bautätigkeit -Energieverbrauch -Wasserverbrauch -Abfall/Abwasser -Transport KONSOLIDIERUNGSPHASE Räumliches Muster. Polarisation-Reversal Zulieferungen Peripherieregion Tourismusort Haupt-/(Flug-) Hafenstadt wirtschaft und ihre sonstige Kernregion Zulieferer) <<--Arbeit Kapital Mobilität der Produktionsfaktoren (nur für Tourismus- Getränke-, Nahrungs-, Genussmittelindustrie Bauwirtschaft Agrargroßhandel direkte Lieferungen von Agrarbetrieben, Fischern an Hotels, Restaurants Quelle: Entwurt: Karl Vorlaufer, Graphik: U. Beha 12682 Sanfter Tourismus Ökologie: -begrenzte Übernachtungsmöglichkeiten z.B. Max. 800 Betten in einem Ort Beispiel: Sylt im Sommer, ohne eine Bestätigung für ein gebuchtes Hotelzimmer oder einen gebuchten Stellplatz bekommt man keine Genehmigung um auf die Insel draufzukommen per Fähre oder Autozug -weniger Müll wird produziert -keine großen Hotelketten -Natur bleibt erhalten Ökonomie: -lokale Wirtschaft profitiert -es gibt private Pensionen in denen alleine der Besitzer die Einnahmen hat, es gibt keine Abgaben an Konzerne -örtliche Verknüpfungen z.B. Pension x bestellt die Brötchen für das Frühstück immer beim örtlichen Bäcker oder für Reparaturen kommt der örtliche Klempner und kein großes Unternehmen -es entstehen Arbeitsplätze zu einem fairen Lohn Soziales: -örtliche Traditionen bleiben erhalten -die Bürger werden in das aktive Gestalten des Tourismus mit einbezogen Die Destination beschließt sich nur auf eine Touristengruppe zu konzentrieren, z.B. auf Taucher weil sie ein schönes Korallenriff haben, dann kommen insgesamt weniger Touristen jedoch geben die Taucher mehr Geld aus als in einem normalen Touristenort. D.h. ein Taucher bezahlt in dem spezialisierten so viel wie 3 Touristen in einer überfüllten Destination.