Klima und geographische Bedingungen in Nordamerika
Nordamerika erstreckt sich über mehrere Klimazonen, die das landwirtschaftliche Potenzial maßgeblich beeinflussen. Im Norden (Kanada) herrscht die kalte Zone mit Wintertemperaturen von 0°C bis -35°C und Sommertemperaturen von 5°C bis 25°C. Die Temperatur nimmt von Nord nach Süd weitgehend breitengradparallel zu.
Die Niederschlagsverteilung ist durch eine klare Trockengrenze entlang des 100. Längengrads West gekennzeichnet. Die Westhälfte ist deutlich trockener (bis zu 500mm Niederschlag) als die feuchte Osthälfte. Die nord-südlich ausgerichteten Gebirgsketten ermöglichen, dass kalte Polarluft weit nach Süden vordringt, während tropische Luft nach Norden gelangt – ein Aufeinandertreffen, das zur Entstehung von Tornados führen kann.
Das Kalifornische Längstal zeigt eine abnehmende Niederschlagsmenge von Nord nach Süd (von über 2000mm bis unter 100mm). Die Westwindzone sorgt im Winter für Niederschläge, wenn feuchte Luftmassen vom Pazifik auf die Gebirge treffen und Sättigungsregen entsteht.
⚡ Wusstest du? Die nord-südliche Ausrichtung der Gebirge in Nordamerika sorgt für extreme Wetterlagen, die es in Europa so nicht gibt – das erklärt, warum Tornados in Nordamerika viel häufiger vorkommen!









