Wirtschaft und Recht /

vollständige Abiturwiederholung SoWi (Sozialwissenschaften) und Wirtschaft: alle Themen aus der Oberstufe (LK)

vollständige Abiturwiederholung SoWi (Sozialwissenschaften) und Wirtschaft: alle Themen aus der Oberstufe (LK)

user profile picture

sofia :)

127 Followers
 

Wirtschaft und Recht

 

11/12/13

Lernzettel

vollständige Abiturwiederholung SoWi (Sozialwissenschaften) und Wirtschaft: alle Themen aus der Oberstufe (LK)

 Sozialwissenschaften/Wirtschaft LK vollständige Abiturwiederholung: 2021
Q1 Themen:
1. WiWa + Quantitatives/qualitatives Wachstum + BIP + K

Kommentare (7)

Teilen

Speichern

387

in diesem Dokument habe ich alles aus meinem LK aus der Q-Phase gesammelt: Themen wie: WiWa, Arbeitslosigkeit, Inflation, Konjunktur, Sozialstaat, EZB, Soziale Ungleichheit, Außenhandel, Globalisierung, EU, Umweltpolitik, magisches Viereck usw.

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Sozialwissenschaften/Wirtschaft LK vollständige Abiturwiederholung: 2021 Q1 Themen: 1. WiWa + Quantitatives/qualitatives Wachstum + BIP + Konjunktur + Postwachstumsökonomie 2. Arbeitslosigkeit + Agenda 2010 (atypische Beschäftigungsverhältnisse, Alg I;11) + Struktur der AL in DE + Lohnpolitische Konzeptionen (Lohntheorien; Pro/Con Mindestlohn) 3. Inflation + Messung und Probleme + Inflationstheorien + Folgen/Deflationsgefahr + Magisches 4-Eck + Phillipskurve 4. Außenhandel + internationaler Waren- & Dienstleistungsverkehr + Freihandel vs. Protektionismus + Freihandelstheorien + Handelshemmnisse, Pro/Con Freihandel&Protektionismus + Pro/Con Exportüberschüsse 5. Soziale Ungleichheit + Dimensionen + Indikatoren + Modelle zur Beschreibung sozialer Ungleichheit + soziale Gerechtigkeit (Gerechtigkeitsvorstellungen) 6. Sozialstaat + gesetzliche Grundlagen/Prinzipien + Typen des Wohlfahrtsstaates + sozialer Wandel + Armut in DE/Einkommens- und Vermögensverteilung in DE (Einkommensarten, Messungen, Pro/Con Vermögenssteuer) Q2 Themen: 1. Globalisierung + Dimensionen + Ursachen + Indikatoren + Global Governance + Wirtschaftsstandort DE + Weltwirtschaftsordnung + internationale Sicherheitspolitik 2. EZB: Zusammensetzung + Zielsetzung/Aufgaben + Instrumente/Wirkungsweisen + Pro/Con Geldpolitik (Nullzinspolitik, Quantitative Easing, Sicherung des Euros) EU: Motive und Stationen des Einigungsprozesses + Grundfreiheiten + Prinzipien + Legitimation + Gesetze & Handlungsfelder + Institutionen + Erweiterungen + Zukunftsszenarien + Integrationsmodelle + Pro/Con Regulation durch die EU 4. Ökologie vs. Ökonomie: Ziele der Umweltpolitik + Instrumente + die 3 3. Unvereinbarkeiten + Umweltauflagen + umweltökonomische Prinzipien + Pro/Con Emissionshandel/Umweltzertifikate + Pro/Con Co2 Steuer 5. Wirtschaftspolitische Konzeptionen: Angebots- und Nachfragetheorie + Stabilitäts- und Wachstumspakt + Grundsätze der Alternativen Wirtschaftspolitik + Pro/Con Verschuldung des Staates + Pro/Con Schuldenbremse Fachbegriffe/Abkürzungen: BIP AL VPI WiWa DL ET ML GASP Bruttoinlandsprodukt Arbeitslosigkeit Verbraucherpreisindex Wirtschaftswachstum Dienstleistung(en) Erwerbstätige Mindestlohn Gemeinsame...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

Außen- und Sicherheitspolitik 1. WiWa + Quantitatives/qualitatives Wachstum + BIP + Konjunktur + Postwachstumsökonomie a. Wirtschaftswachstum (WiWa): › Vergrößerung des Produktionspotentials gesamtwirtschaftliche Nachfrage: - Konsumgüternachfrage der privaten Haushalte (verfügbares Einkommen der priv. Haushalte) Investitionsgüternachfrage der privaten Unternehmen (Gewinne der priv. Unternehmen) Nachfrage des Staates (Staatsverbrauch und öffentliche Investitionen, Steuereinnahmen) Außenbeitrag (Export minus Import) gesamtwirtschaftliches Angebot: Ausstattung der Produktionsfaktoren (Arbeitsvolumen [Arbeitszeit & Erwerbspersonen], Produktionsanlagen [Kapitalstock & Investitionsanlagen], technischer Fortschritt) Kosten (Lohnkosten, Kapitalkosten [Zinsen], Steuern, Rohstoffe...) b. Quantitatives Wachstum: Quantitative Wachstum beschreibt die Erhöhung der Menge der erzeugten Waren und Dienstleistungen. geht nicht mit einer Verbesserung der Lebensqualität/mehr Umweltschutz/Sonstiges einher → es wird nicht auf nachhaltiges WiWa geachtet, sondern unter voller Ausschöpfung der Ressourcen das größte mengenmäßige Wachstum erzeugt → bezieht sich auf die Zunahme einer wirtschaftlichen Größe (z.B. BIP) in einem bestimmten Zeitablauf c. Qualitatives Wachstum Qualitatives Wachstum ist der Teil des Wirtschaftswachstums, der durch die Verbesserung der Qualität der erzeugten Waren und Dienstleistungen entsteht. → bezieht sich auf wünschenswerte Eigenschaften der Entwicklung (z.B. Qualität der Produktion und Güter) → “Qualität” muss zunächst definiert werden; lässt sich nur durch nicht-monetäre Indikatoren messen (z.B. HDI, Better Life Index, BIP → stetige Diskussion) › beschreibt eine Entkopplung zwischen WiWa und Verbrauch von Rohstoffen und Energie (# Nullwachstum) → soll erreicht werden durch; umweltschonende Technologien, Einsatz nachhaltiger Rohstoffe... → Kritik: umweltschonende Produktionsmöglichkeiten sind begrenzt, Güterproduktion wird nie ganz ohne Rohstoff- & Energieverbrauch möglich sein (endliche Natur → unendliches WiWa) → mögliche Vorteile für Unternehmen: Wettbewerbsvorteil (Alleinstellungsmerkmal), Kundennutzen (Nachhaltigkeitsbewusstsein steigt), Premiumprodukte (= höhere Preise) (→ für Deutschland im magischen Sechseck ("Umweltschutz") als Ziel verankert) d. Konjunktur Als Konjunkturzyklus bezeichnet man die wirtschaftlichen Aktivitäten eines Marktes, welche zyklischen Schwankungen unterworfen sind. Der Konjunkturzyklus spiegelt so die gesamtwirtschaftliche Situation eines Marktes wieder. Der Zyklus teilt sich in 4 Phasen: i. Phase 1: Aufschwung (Expansion/Erholung) niedriger Beschäftigungsgrad BIP nimmt langsam zu (→ Preise fangen an zu steigen) Einkommen & Produktion sowie der Absatz steigen langsam (steigende Nachfrage) Zinsen & Inflationsrate sind niedrig → steigende Investitionen optimistische Stimmung ii. Phase 2: Boom (Höhepunkt) iv. steigender Beschäftigungsgrad (steigender Auslastungsgrad Prosperität) → Produktionspotential voll ausgeschöpft hohe Preise hohes BIP und Einkommen steigende Zinsen & Inflationsrate dennoch hohe Investitionen Unternehmen: volle Kapazitätsauslastung, Vollbeschäftigung ungebrochener Optimismus (allerdings; Angst vor möglicher folgender Rezession) iii. Phase 3: Rezession / Krise wenn in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen negatives WiWa herrscht, spricht man von Rezession hoher Beschäftigungsgrad (aber; mehr Entlassungen aufgrund von unterausgelasteten Kapazitäten) BIP & Einkommen wachsen nicht weiterhin hohe Zinsen & Inflationsrate /Rückgang der Investitionen oftmals Kursverluste an der Börse Pessimismus macht sich breit Phase 4: Depression Stagnation Folge einer langen Rezession lang anhaltender ökonomischer Abschwung negatives Wachstum sinkender Beschäftigungsgrad (Massenentlassungen), stagnierendes BIP, teilweise sinkende Einkommen kaum mehr Investitionen Zinsen & Inflationsrate sinken stark abnehmender Auslastungsgrad (bis zu Betriebsstillegungen) Preise sinken (teils sehr stark) Pessimismus (teils auch Optimismus in Bezug auf Erholung) Pro e. BIP Der Marktwert aller für den Endverbrauch bestimmten Waren und Dienstleistungen, die in einem Land in einem bestimmten Zeitraum (i.d.R. ein Jahr) hergestellt wurden. → beinhaltet alles, dass hergestelt und legal auf dem Markt verkauft wird → umfasst nur den Wert der Endprodukte (keine Lagerinvestitionen) → Bruttoinlandseinkommen (BNE); der Produktionswert der dauerhaften bewohner eines Landes (→ BIP; Staatsangehörigkeiten-unabhängig; bezieht sich lediglich auf einen geografischen Raum) i. Berechnung: BIP =C+I+ A + Nx Konsum/ Privater Verbrauch: Ausgaben für Waren- und Dienstleistungen Bsp. Mittagessen der Familie Mustermann Investitionen: Kauf von Kapitalausstattung, Lagerbeständen und Banken Bsp. neue Fabrikanlage eines PKW-Herstellers Staatsausgaben: Ausgaben des Staates auf Ebene der Städte und Gemeinden, der Bundesländer und des Gesamtstaates Bsp. der Kauf eines U-Bootes durch die Marine ! Transferleistungen sind nicht im BIP verrechnet (keine Produktionsleistung) ! Nettoexporte (Außenbeitrag): Käufe von im Inland produzierten Gütern durch das Ausland (Export) abzüglich der Käufe ausländischer Güter durch das Inland (Import) → Verkauf eines in Deutschland hergestellten Produkt an einen ausländischen Kunden ii. Kritik als Wohlstandsindikator: einzig internationaler vergleichbarer Wert spiegelt die Kaufkraft der Bürger wider hohes BIP zeugt oftmals von geringer AL bedeutet hohes Steuereinnahmen für den Staat; Infrastrukturinvestitionen, Sozialstaat aufbauen, Subventionen, größerer finanzieller Handlungsspielraum... konsolidierter Staatshaushalt: soziale Zufriedenheit + Generationengerechtigkeit Con sagt nicht über Wohlstandsverteilung aus (siehe Pro-Kopf-BIP) erfasst keine immateriellen Bedürfnisse (zB. Freizeit, Zufriedenheit..) keine Auskunft über Arbeitsbedingungen, sowie Qualität der Produkte Umweltschäden werden sogar positiv erfasst nicht alle Güter erfasst (zB. Eigenleitung privater Haushalte, Befriedigung höherer Bedürfnisse, Kindererziehung, Hausarbeit...)

Wirtschaft und Recht /

vollständige Abiturwiederholung SoWi (Sozialwissenschaften) und Wirtschaft: alle Themen aus der Oberstufe (LK)

vollständige Abiturwiederholung SoWi (Sozialwissenschaften) und Wirtschaft: alle Themen aus der Oberstufe (LK)

user profile picture

sofia :)

127 Followers
 

Wirtschaft und Recht

 

11/12/13

Lernzettel

vollständige Abiturwiederholung SoWi (Sozialwissenschaften) und Wirtschaft: alle Themen aus der Oberstufe (LK)

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 Sozialwissenschaften/Wirtschaft LK vollständige Abiturwiederholung: 2021
Q1 Themen:
1. WiWa + Quantitatives/qualitatives Wachstum + BIP + K

App öffnen

Teilen

Speichern

387

Kommentare (7)

W

Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

in diesem Dokument habe ich alles aus meinem LK aus der Q-Phase gesammelt: Themen wie: WiWa, Arbeitslosigkeit, Inflation, Konjunktur, Sozialstaat, EZB, Soziale Ungleichheit, Außenhandel, Globalisierung, EU, Umweltpolitik, magisches Viereck usw.

Ähnliche Knows

WiWa, BIP, qualitatives und quantitatives Wachstum Zusammenfassung

Know WiWa, BIP, qualitatives und quantitatives Wachstum Zusammenfassung  thumbnail

2190

 

11/12/13

4

Konjunktur, magisches Viereck, Marktwirtschaft

Know Konjunktur, magisches Viereck, Marktwirtschaft thumbnail

4377

 

11/12

11

Lernzettel: Konjunktur/Magisches Sechseck/Nachfrageorientierung/Angebotsorientierung

Know Lernzettel: Konjunktur/Magisches Sechseck/Nachfrageorientierung/Angebotsorientierung thumbnail

3394

 

11/12/13

Begriffe zur Konjunktur

Know Begriffe zur Konjunktur  thumbnail

2726

 

11/12/13

Mehr

Sozialwissenschaften/Wirtschaft LK vollständige Abiturwiederholung: 2021 Q1 Themen: 1. WiWa + Quantitatives/qualitatives Wachstum + BIP + Konjunktur + Postwachstumsökonomie 2. Arbeitslosigkeit + Agenda 2010 (atypische Beschäftigungsverhältnisse, Alg I;11) + Struktur der AL in DE + Lohnpolitische Konzeptionen (Lohntheorien; Pro/Con Mindestlohn) 3. Inflation + Messung und Probleme + Inflationstheorien + Folgen/Deflationsgefahr + Magisches 4-Eck + Phillipskurve 4. Außenhandel + internationaler Waren- & Dienstleistungsverkehr + Freihandel vs. Protektionismus + Freihandelstheorien + Handelshemmnisse, Pro/Con Freihandel&Protektionismus + Pro/Con Exportüberschüsse 5. Soziale Ungleichheit + Dimensionen + Indikatoren + Modelle zur Beschreibung sozialer Ungleichheit + soziale Gerechtigkeit (Gerechtigkeitsvorstellungen) 6. Sozialstaat + gesetzliche Grundlagen/Prinzipien + Typen des Wohlfahrtsstaates + sozialer Wandel + Armut in DE/Einkommens- und Vermögensverteilung in DE (Einkommensarten, Messungen, Pro/Con Vermögenssteuer) Q2 Themen: 1. Globalisierung + Dimensionen + Ursachen + Indikatoren + Global Governance + Wirtschaftsstandort DE + Weltwirtschaftsordnung + internationale Sicherheitspolitik 2. EZB: Zusammensetzung + Zielsetzung/Aufgaben + Instrumente/Wirkungsweisen + Pro/Con Geldpolitik (Nullzinspolitik, Quantitative Easing, Sicherung des Euros) EU: Motive und Stationen des Einigungsprozesses + Grundfreiheiten + Prinzipien + Legitimation + Gesetze & Handlungsfelder + Institutionen + Erweiterungen + Zukunftsszenarien + Integrationsmodelle + Pro/Con Regulation durch die EU 4. Ökologie vs. Ökonomie: Ziele der Umweltpolitik + Instrumente + die 3 3. Unvereinbarkeiten + Umweltauflagen + umweltökonomische Prinzipien + Pro/Con Emissionshandel/Umweltzertifikate + Pro/Con Co2 Steuer 5. Wirtschaftspolitische Konzeptionen: Angebots- und Nachfragetheorie + Stabilitäts- und Wachstumspakt + Grundsätze der Alternativen Wirtschaftspolitik + Pro/Con Verschuldung des Staates + Pro/Con Schuldenbremse Fachbegriffe/Abkürzungen: BIP AL VPI WiWa DL ET ML GASP Bruttoinlandsprodukt Arbeitslosigkeit Verbraucherpreisindex Wirtschaftswachstum Dienstleistung(en) Erwerbstätige Mindestlohn Gemeinsame...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

Außen- und Sicherheitspolitik 1. WiWa + Quantitatives/qualitatives Wachstum + BIP + Konjunktur + Postwachstumsökonomie a. Wirtschaftswachstum (WiWa): › Vergrößerung des Produktionspotentials gesamtwirtschaftliche Nachfrage: - Konsumgüternachfrage der privaten Haushalte (verfügbares Einkommen der priv. Haushalte) Investitionsgüternachfrage der privaten Unternehmen (Gewinne der priv. Unternehmen) Nachfrage des Staates (Staatsverbrauch und öffentliche Investitionen, Steuereinnahmen) Außenbeitrag (Export minus Import) gesamtwirtschaftliches Angebot: Ausstattung der Produktionsfaktoren (Arbeitsvolumen [Arbeitszeit & Erwerbspersonen], Produktionsanlagen [Kapitalstock & Investitionsanlagen], technischer Fortschritt) Kosten (Lohnkosten, Kapitalkosten [Zinsen], Steuern, Rohstoffe...) b. Quantitatives Wachstum: Quantitative Wachstum beschreibt die Erhöhung der Menge der erzeugten Waren und Dienstleistungen. geht nicht mit einer Verbesserung der Lebensqualität/mehr Umweltschutz/Sonstiges einher → es wird nicht auf nachhaltiges WiWa geachtet, sondern unter voller Ausschöpfung der Ressourcen das größte mengenmäßige Wachstum erzeugt → bezieht sich auf die Zunahme einer wirtschaftlichen Größe (z.B. BIP) in einem bestimmten Zeitablauf c. Qualitatives Wachstum Qualitatives Wachstum ist der Teil des Wirtschaftswachstums, der durch die Verbesserung der Qualität der erzeugten Waren und Dienstleistungen entsteht. → bezieht sich auf wünschenswerte Eigenschaften der Entwicklung (z.B. Qualität der Produktion und Güter) → “Qualität” muss zunächst definiert werden; lässt sich nur durch nicht-monetäre Indikatoren messen (z.B. HDI, Better Life Index, BIP → stetige Diskussion) › beschreibt eine Entkopplung zwischen WiWa und Verbrauch von Rohstoffen und Energie (# Nullwachstum) → soll erreicht werden durch; umweltschonende Technologien, Einsatz nachhaltiger Rohstoffe... → Kritik: umweltschonende Produktionsmöglichkeiten sind begrenzt, Güterproduktion wird nie ganz ohne Rohstoff- & Energieverbrauch möglich sein (endliche Natur → unendliches WiWa) → mögliche Vorteile für Unternehmen: Wettbewerbsvorteil (Alleinstellungsmerkmal), Kundennutzen (Nachhaltigkeitsbewusstsein steigt), Premiumprodukte (= höhere Preise) (→ für Deutschland im magischen Sechseck ("Umweltschutz") als Ziel verankert) d. Konjunktur Als Konjunkturzyklus bezeichnet man die wirtschaftlichen Aktivitäten eines Marktes, welche zyklischen Schwankungen unterworfen sind. Der Konjunkturzyklus spiegelt so die gesamtwirtschaftliche Situation eines Marktes wieder. Der Zyklus teilt sich in 4 Phasen: i. Phase 1: Aufschwung (Expansion/Erholung) niedriger Beschäftigungsgrad BIP nimmt langsam zu (→ Preise fangen an zu steigen) Einkommen & Produktion sowie der Absatz steigen langsam (steigende Nachfrage) Zinsen & Inflationsrate sind niedrig → steigende Investitionen optimistische Stimmung ii. Phase 2: Boom (Höhepunkt) iv. steigender Beschäftigungsgrad (steigender Auslastungsgrad Prosperität) → Produktionspotential voll ausgeschöpft hohe Preise hohes BIP und Einkommen steigende Zinsen & Inflationsrate dennoch hohe Investitionen Unternehmen: volle Kapazitätsauslastung, Vollbeschäftigung ungebrochener Optimismus (allerdings; Angst vor möglicher folgender Rezession) iii. Phase 3: Rezession / Krise wenn in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen negatives WiWa herrscht, spricht man von Rezession hoher Beschäftigungsgrad (aber; mehr Entlassungen aufgrund von unterausgelasteten Kapazitäten) BIP & Einkommen wachsen nicht weiterhin hohe Zinsen & Inflationsrate /Rückgang der Investitionen oftmals Kursverluste an der Börse Pessimismus macht sich breit Phase 4: Depression Stagnation Folge einer langen Rezession lang anhaltender ökonomischer Abschwung negatives Wachstum sinkender Beschäftigungsgrad (Massenentlassungen), stagnierendes BIP, teilweise sinkende Einkommen kaum mehr Investitionen Zinsen & Inflationsrate sinken stark abnehmender Auslastungsgrad (bis zu Betriebsstillegungen) Preise sinken (teils sehr stark) Pessimismus (teils auch Optimismus in Bezug auf Erholung) Pro e. BIP Der Marktwert aller für den Endverbrauch bestimmten Waren und Dienstleistungen, die in einem Land in einem bestimmten Zeitraum (i.d.R. ein Jahr) hergestellt wurden. → beinhaltet alles, dass hergestelt und legal auf dem Markt verkauft wird → umfasst nur den Wert der Endprodukte (keine Lagerinvestitionen) → Bruttoinlandseinkommen (BNE); der Produktionswert der dauerhaften bewohner eines Landes (→ BIP; Staatsangehörigkeiten-unabhängig; bezieht sich lediglich auf einen geografischen Raum) i. Berechnung: BIP =C+I+ A + Nx Konsum/ Privater Verbrauch: Ausgaben für Waren- und Dienstleistungen Bsp. Mittagessen der Familie Mustermann Investitionen: Kauf von Kapitalausstattung, Lagerbeständen und Banken Bsp. neue Fabrikanlage eines PKW-Herstellers Staatsausgaben: Ausgaben des Staates auf Ebene der Städte und Gemeinden, der Bundesländer und des Gesamtstaates Bsp. der Kauf eines U-Bootes durch die Marine ! Transferleistungen sind nicht im BIP verrechnet (keine Produktionsleistung) ! Nettoexporte (Außenbeitrag): Käufe von im Inland produzierten Gütern durch das Ausland (Export) abzüglich der Käufe ausländischer Güter durch das Inland (Import) → Verkauf eines in Deutschland hergestellten Produkt an einen ausländischen Kunden ii. Kritik als Wohlstandsindikator: einzig internationaler vergleichbarer Wert spiegelt die Kaufkraft der Bürger wider hohes BIP zeugt oftmals von geringer AL bedeutet hohes Steuereinnahmen für den Staat; Infrastrukturinvestitionen, Sozialstaat aufbauen, Subventionen, größerer finanzieller Handlungsspielraum... konsolidierter Staatshaushalt: soziale Zufriedenheit + Generationengerechtigkeit Con sagt nicht über Wohlstandsverteilung aus (siehe Pro-Kopf-BIP) erfasst keine immateriellen Bedürfnisse (zB. Freizeit, Zufriedenheit..) keine Auskunft über Arbeitsbedingungen, sowie Qualität der Produkte Umweltschäden werden sogar positiv erfasst nicht alle Güter erfasst (zB. Eigenleitung privater Haushalte, Befriedigung höherer Bedürfnisse, Kindererziehung, Hausarbeit...)