Absolutismus und die fünf Säulen der Macht
Der Absolutismus war eine Herrschaftsform zwischen 1648-1789, bei der ein einzelner Herrscher uneingeschränkt über ein Land regierte. Der Monarch stand über dem Gesetz und übte die gesamte Staatsgewalt aus, unabhängig von den drei Ständen (weltlicher Adel, geistlicher Adel, Bauern & Bürger).
Schlüsselkonzept: Das Gottesgnadentum begründete die Macht des absolutistischen Herrschers. Man glaubte, dass Gott selbst den König als Herrscher eingesetzt hatte, was seine absolute Macht legitimierte.
Die fünf Säulen des Absolutismus bildeten das Fundament dieser Herrschaftsform:
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Stehendes Heer
- Eine ständig einsatzbereite Armee (nicht nur Söldner)
- Sicherte die Macht des Herrschers im In- und Ausland
- Verursachte hohe Kosten für den Staat
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Staatsaufbau
- Das Wort des Herrschers war Gesetz
- Königstreue Beamte (meist Bürgerliche) führten die Gesetze aus
- Beamte erhielten als Gegenleistung Schutz und Versorgung
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Höfische Gesellschaft
- Diente zur Entmachtung des Adels
- Der Adel wurde gezwungen, am Königshof zu leben
- Das teure Hofleben führte zum Verlust von Besitz und Macht des Adels
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Staatsreligion
- In Frankreich war der Katholizismus Staatsreligion
- Der Herrscher regierte "in Gottes Gnade"
- Diese Machtlegitimation sicherte das Vertrauen des Volkes
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Merkantilismus
- Staatlich gelenkte Wirtschaft zur Stärkung der Staatsmacht
- Strategien: Exportsteigerung und Importverringerung
- Infrastrukturausbau (Straßen, Brücken, Kanäle)
- Gründung von Kolonien zur Rohstoffgewinnung
- Qualitätskontrollen für heimische Gewerbe
Diese fünf Säulen ermöglichten es Herrschern wie Ludwig XIV., ihre absolute Macht auszuüben und zu festigen.





