Die 4 Phasen des Zweiten Weltkriegs
Der Verlauf des 2. Weltkriegs lässt sich in drei große Phasen einteilen. Die erste Phase war durch die "Blitzkriege" gekennzeichnet. Deutschland eroberte Polen innerhalb von drei Wochen und besetzte schnell Dänemark, Norwegen und Frankreich. Obwohl die Luftangriffe auf England erfolglos blieben, setzte Hitler die Expansion mit der Eroberung von Jugoslawien und Griechenland fort.
Die Kriegswende begann mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941. Nach anfänglichen Erfolgen erlitt Deutschland im Januar 1943 bei Stalingrad eine entscheidende Niederlage. Der Kriegseintritt der USA nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor im Dezember 1941 verschlechterte Deutschlands Lage weiter.
Die totale Niederlage wurde durch die Landung der Alliierten in der Normandie (Juni 1944) und den Beginn des "Bombenkriegs" auf Deutschland eingeleitet. Im Frühjahr 1945 rückten alliierte Truppen auf deutsches Gebiet vor, Berlin wurde erobert, Hitler beging Selbstmord, und am 8. Mai 1945 kapitulierte Deutschland bedingungslos.
Wichtig zu wissen: Der Krieg gegen die Sowjetunion war als Vernichtungskrieg geplant - mit brutalem Vorgehen gegen die Zivilbevölkerung. Der "totale Krieg" bezog Zivilisten in nie dagewesenem Ausmaß ein und forderte weltweit 60-70 Millionen Menschenleben.



