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Die Amerikanische Revolution

Die Amerikanische Revolution

 1) Die Amerikanische Revolution
I.1 Leben in den Kolonien – Ursachen und Anfänge der Revolution
Gesellschaft in den Kolonien
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Clarissa Cerone

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1) Die Amerikanische Revolution I.1 Leben in den Kolonien – Ursachen und Anfänge der Revolution Gesellschaft in den Kolonien - - - - südl. Kolonien Plantagenanbau (Tabak, Baumwolle...) → Sklaven aus Westafrika Frontier: Grenzzone zwischen östli. Küstenregionen und westl. Indianerland auch für Koloniesiedler galten Rechtsgarantien der Magna Charta (1215) und Bill of Rights (1689) → Anspruch auf unabhängige Rechtsprechung, Eigentum galt als unverletzlich, Volksvertretungen der Kolonien ( Assemblies) durften an Gesetzesgebung und Steuerbewilligung mitwirken - polit. Freiheit, Bildung, Wohlstand nur für Weiße, nicht Indianer und Sklaven - Geschichte Klausur 1 - Konflikte mit dem Mutterland Ziele Englands: Kolonien versorgen Gewerbe und Handel Englands mit Rohstoffen, nehmen Fertigprodukte ab. Siedlungsraum für wachsende Bevölkerung im Mutterland 1699: Londoner Regierung verbietet Export von Wolle(-erzeugnisse) um engl. Wirtschaft vor Konkurrenz zu schützen 1750: Iron Act verhindert Stahlprodunktion → Eisen wird steuerfrei nach England exportiert - Erste dauerhafte englische Siedlung in Jamestown 1607 vom König ernannte Gouverneure als oberste Vertreter staatl. Gewalt in 13 Kolonien nördl. Kolonien von Puritanern geprägt → in Hafenstädte kapitalkräftiges Bürgertum mittlere Kolonien Kornkammer Nordamerikas - Der Konflikt eskaliert Siebenjähriger Krieg (1756-1763): GB kämpft sowohl in Europa als auch im Amerika, Frankreich muss Kanada abtreten; durch Erfolg keine Bedrohung von F und verbündete Indianerstämme, aber hohe Kriegsschulden - aus amerik. Sicht Behinderung der wirtschaft. Entwicklung, negative Handelsbilanz, Kapital fließt im Mutterland ab → Lösung: Tausch amerik. Landwirtschaftsprodukte mit Rum, Zucker der Karibik; Kolonialwaren nach GB exportiert, mit...

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dem Erlös Kauf von Fertigware, bekannteste Art der Sklavenhandel Mutterland wollte Kolonien an Tilgung der Schulden beteiligen, Wirtschaft für eigene Interessen nutzen Proklamation 1763: Verbot weiterer Erschließung von Indianerland, stationiert Truppen an Siedlungsgrenze 1764: GB führt gegen Proteste der Kolonien neue Ein-/Ausfuhrzölle ein (Sugar Act) Zur Finanzierung der Stationierungskosten wird 1765 Stempelsteuer eingeführt; Widerstand so groß, dass Londoner Parlament sie zurückzog 1768 scheitert erneuter Versuch Importzölle einzuführen, obwohl Parlament darauf bestand gesetzgeberische Oberhoheit zu haben laut Amerikaner widersprach Steuerpolitik Common Law, Steuern können nur mit Zustimmung der Betroffenen auferlegt werden (,,no taxation without representation") → Kolonien von Mitbestimmung in Londoner Parlament ausgeschlossen, betrachten britische Steuerpläne als Bedrohung ihrer tradit. Selbstverwaltung Formen des Widerstands 1770 entstanden besonders in nördl. Kolonien Committees of Correspondence, die Widerstand gegen Mutterland organisierten London antwortet auf Boykott brit. Ware mit Erhöhung der Soldaten und Erweiterung der Kompetenzen der brit. Zollverwaltung - - Bruch mit dem Mutterland es kam zum offenen Konflikt als Volksvertretung von Massachusetts das Auflösungsdekret nicht anerkannte Februar 1775 Londoner Parlament befahl Gouverneur Rebellion zu beenden - - Ostindien - Kompanie erhält durch Parlament Monopol für Teeimport in den Kolonien; für Kolonisten erneuter Versuch Wirtschaft unter brit. Diktat zu setzen - 16.12.1773 (Boston Tea Party): radikale Sons of Liberty enterten ( annektierten ) Schiffe der O.I.- Kompanie im Hafen von Boston (Massachusetts) und vernichteten Teeladung brit. Regierung schloss den Hafen und hob in Massachusetts Selbstverwaltung und Rechtsgarantien auf, da diese Kolonie brit. Politik am radikalsten bekämpfte September 1774: Delegierte aller Kolonien (außer Georgia) traten zum ersten Kontinental- kongress in Philadelphia zusammen; erklärten, dass Eingreifen GB in Selbstverwaltung ebenso rechtswidrig wie Stationierung von Soldaten in Friedenszeiten sei Kongress beschloss Handel mit GB einzustellen und brit. Ware zu boykottieren; baten aber König George III. um Schutz gegen Gesetzesbrüche von Parlament und Regierung → Noch wollte Mehrheit nicht Trennung von Mutterland, nur Autonomie - April 1775 erste Gefechte zwischen amerikan. Milizen und brit. Armee der zweite Kontinentalkongress übernahm im Mai 1775 Regierungsfunktion und ernannte George Washington zum Oberbefehlshaber der Streitkräfte Soziologe Max Weber über Bedeutung der puritanischen Lebensauffassung in USA, 1905 Verwerfliche ist Genießen des Reichtums, folglich Müßiggang(Faulheit, Untätigkeit), vor allem Ablenkung vom Streben nach „heiligem“ Leben Nur weil Besitz Gefahr des Ausruhen mit sich bringt, ist er bedenklich Erfolg, Reichtum nur durch Handeln, Arbeiten erlangen, nach Gottes Wille → Zeitver- schwenden größte Sünde puritanische Lebensführung beeinflusst Entwicklung des kapitalistischen Lebensstil Askese (= enthaltsame Lebensweise) wendet sich gegen Genießen des Daseins Streben von Reichtum als Zweck schlecht, aber Erwerben des Reichtums durch viel Arbeit ,,Segen Gottes" aus einem Konflikt um Wirtschafts- und Steuerfragen war ein Kampf um Grundsatzfragen von Recht und Verfassung geworden amerikan. Führungspolitiker standen in der Tradition engl. Verfassungs- und Rechtsdenkens sie nahmen das in ihm verankerte Widerstandsrecht gegen unrechtmäßige Akte der Obrigkeit für sich in Anspruch Amerikaner wollten gleichberechtigte Untertarnen der brit. Krone sein Januar 1776: Streitschrift „Common Sense" von Thomas Paine bewirkte Durchsetzung des Gedankens einer völligen Trennung vom Mutterland bei der Mehrheit Konflikt geriet zu einer kolonialen Befreiungsrevolution, die sich gegen die Monarchie wandte und zur Unabhängigkeitserklärung 1776 führte Einschnürung der Konsumption und Entfesselung des Erwerbsstreben zusammen: Kapitalbildung durch asketischen Sparzwang. In Neuengland tritt Zusammenhang hervor Historiker Norbert Finzsch zur Entstehung der Sklaverei Sklaverei entwickelte sich aus Indentur, freiwilliges Arbeitsverhältnis bei dem sich Indentured Servants mehrjährig verpflichteten einem Herrn Dienste zu leisten; Freiheitsrechte waren eingeschränkt, auch Besitzerwerb - - - Afroamerikaner in den USA - - - Englische Siedler (angehörige der Oberschichten) waren nicht bereit zu arbeiten, erwarteten Arbeitskräfte z. B. Indianer - 1619 erste Afrikaner als Indentured Servants nach Amerika gebracht (bewusst, nicht gezwungen) innerafrikanischer Menschenhandel: Sklaven als Kriegsbeute inHaushalte der Sieger übernommen; Möglichkeit in der Familie integriert zu werden, sogar heiraten Also Vorstellung einer ähnlichen Situation in Amerika (anfangs ) Im Zusammenhang mit ersten Theorien über Rassenabstammungen entwickelte sich aus der Indentur über einen Zeitraum von etwa 100 Jahren die Sklaverei, eingeleitet durch Verlängerung der Dienstzeiten, Verlassen der Plantagen nur mit besonderer Genehmigung, Verbot von sexuellen Kontakte oder Heirat mit Weißen 1619 Einfuhr der ersten Sklaven aus Afrika 1789 Menschenrechtszusatz zur Verfassung gilt nicht für Schwarze 1808 Sklaveneinfuhrverbot 1830er Jahre Beginn der Antisklavereibewegung 1865 Abschaffung der Sklaverei nach dem Bürgerkrieg (1861-1865) 1896 Urteil separate but equal 1950er Jahre Bürgerrechtsbewegung 1964 Bürgerrechtsgesetze 1968 Ermordung des schwarzen Bürgerrechtlers Martin Luther King 2008 Barack Obama, Demokrat, erster afroamerikanischer Präsident 1.2 Unabhängigkeitserklärung, Menschenrechte und demokratische Verfassung Staatsgründung und erste Verfassung 4.Juli 1776: Verkündung der Unabhängigkeitserklärung durch zweiten Kontinentalkongress → Trennung der nordamerikanischen Kolonien von Großbritannien Begründung mit dem Widerstandsrecht, und Naturrechtsphilosophie der Aufklärung Freiheit, Gleichheit und Streben nach Glück Kern des American Dream Zwischen 1776 und 1780 gaben sich Einzeltaaten republikanische Grundordnungen 1781 unterzeichnete der Kongress Articles of Confderation (1. Verfassung der USA) → Betonung auf Souveränität der Einzelstaaten → Keine starke Zentrale Kongress entschied Streitigkeiten zwischen Einzelsaaten, war für Außenpolitik, Handelsgesetzgebung und Indianerfrage zuständig → aus brit. Kolonien wurde lockerer Staatenbund - Unabhängigkeitskrieg (1775 – 1783): Amerik. Soldaten erlangen Oberhand über Briten durch militärischer und wirtschaftlicher Hilfe FR und ES; entscheidend war, dass sie das Hinterland der von den Briten besetzten Hafenstädte beherrschten 1781: Kapitulation der Briten bei Yorktown, weil FR Briten vom Nachschub abgeschnitten hatte Frieden von Paris (1783): GB erkannte Unabhängigkeit der USA an Diskussionen um die Verfassung Verfassung von 1781 reicht nicht aus, um Nachkriegsschaden zu lösen(soz. & wirtschaftl.) Shays' Rebellion bewaffneter Aufstand von Kleinbauern (darunter ehemalige Soldaten) in den Jahren 1786/87 in Massachusetts; Protestieren gegen hohe Schulden und Steuern der Kleinbauern und die daraus resultierenden Verhaftungen und Zwangsvollstreckungen Nachdem Aufständische 1786 Oberstes Gerichtshof Massachusetts zu Vertagung der Verhandlungen zwangen wurde auf Initiative von Samuel Adams Riot Act verabschiedet, das erlaubte Personen ohne Gerichtsurteil zu inhaftieren aufgrund der Unruhen in MA (Shays' Rebellion) sahen die wirtschaftl. führenden Bürger der Hafenstädte eine gesamtstaatliche starke Exekutive als notwendig → Eingriff bei Gefährdung von Recht und sozialer Ordnung (in- und ausländisch) von den Parlamenten der Staaten beschickter Delegiertenkonvent arbeitet neuen Verfassungsentwurf aus → September 1787 verabschiedet und Staaten vorgelegt Auseinandersetzungen zwischen Föderalisten (Alexander Hamilton, James Madison, John Adams) und Antiföderalisten (Thomas Jefferson) Föderalisten (heute Republikaner): Interessenvertretung der Finanzelite in den Nordstaaten wollten starke Bundesgewalt mit weitreichenden Kompetenzen in Wirtschafts- und Finanzpolitik, Einwirkungsmöglichkeit des Volkes möglichst verringern Antiföderalisten bzw Republikaner (heute Demokraten): Eintreten für Rechte der Einzelstaaten, ihre Vorstellung war ein lockerer Bund agrarisch und demokratisch strukturierter Einzelstaaten Die zweite Verfassung (1787) 1787 : Kongress verfasst eine neue Verfassung, Kompromiss zwischen Föderalisten und Antiföderalisten - - - - Errungenschaften und Defizite der Demokratie in der frühen USA Errungenschaften: neu war die Gewaltenteilung und Aufteilung der Kompetenzen zwischen Bund und Staat; checks and balances : System, in dem sich Exekutive, Legislative und Judikative gegenseitig kontrollieren um Machtmissbrauch zu verhindern → Fundament für moderne Demokratie Jeder Staat entsandte 2 Vertreter in den Senat, gewählt durch Parlamente der Einzelstaaten Im Repräsentantenhaus waren Einzelstaaten entsprechen Bevölkerungszahl vertreten Präsident wurde von Wahlmännern gewählt kein Frauenwahlrecht Volk wählte nur Vertreter in Repräsentantenhaus, blieb dann von polit. Entscheidungen ausgeschlossen → entspricht Vorstellungen des „Ostküstenestablishments": tugendhafte männliche Elite soll Staatswesen lenken - Erfolg für Antiföderalisten : 1791 Bill of Rights (Menschenrechtserklärung) ergänzt Verfassung, garantiert Freiheit des Einzelnen - Sklaven durften nur noch bis zu 1808 importiert werden North-West - Ordninace setzte fest, dass neu besiedelte Gebiete ab einer Einwohnerzahl von 60 000 zu gleichberechtigten Staaten werden konnten Defizite: Festschreibung von Grundrechten (Bill of Rights) republikanische Staatsordnung Gewaltenteilung Prinzip: checks and balances Hintergrund der Unabhängigkeitserklärung Appell an das gesunde Menschenverstand" in der Streitschrift ,,Common Sense" 1776 von T.Paine : erklärt die Forderung die „unnatürliche“ und unhaltbar gewordene staatl. Verbindung mit GB aufzulösen → Sinneswandel der Kolonien fehlendes Wahlrecht für indianische Ureinwohner, Afroamerikaner, Frauen Aufgabe der direkten Demokratie hohes Konfliktpotenzial zwischen Bund und Einzelstaaten Präsident fast uneingeschränkt wenn Mehrheit im Kongress Mai 1776: Empfehlung des Kontinentalkongresses allen Kolonien, sich neue Verfassungen unter dem Prinzip der Volkssouveränität zu geben nach Vorstoß Virginias Unabhängigkeit von England zu erklären, ernennt Kongress einen Ausschuss dem u.a. Thomas Jefferson, Benjamin Franklin, John Adam angehörten und gab ihm die Aufgabe eine Erklärung auszuarbeiten, die die Gründe für die Unabhängigkeit darlegen sollte am 4.Juli 1776 nahm Kongress Erklärung an am 2.August 1776 Unterzeichnung des Dokuments, nachdem gesetzgebenden Instanzen der Kolonien Stellung genommen hatten

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Kolonien Committees of Correspondence, die Widerstand gegen Mutterland organisierten London antwortet auf Boykott brit. Ware mit Erhöhung der Soldaten und Erweiterung der Kompetenzen der brit. Zollverwaltung - - Bruch mit dem Mutterland es kam zum offenen Konflikt als Volksvertretung von Massachusetts das Auflösungsdekret nicht anerkannte Februar 1775 Londoner Parlament befahl Gouverneur Rebellion zu beenden - - Ostindien - Kompanie erhält durch Parlament Monopol für Teeimport in den Kolonien; für Kolonisten erneuter Versuch Wirtschaft unter brit. Diktat zu setzen - 16.12.1773 (Boston Tea Party): radikale Sons of Liberty enterten ( annektierten ) Schiffe der O.I.- Kompanie im Hafen von Boston (Massachusetts) und vernichteten Teeladung brit. Regierung schloss den Hafen und hob in Massachusetts Selbstverwaltung und Rechtsgarantien auf, da diese Kolonie brit. Politik am radikalsten bekämpfte September 1774: Delegierte aller Kolonien (außer Georgia) traten zum ersten Kontinental- kongress in Philadelphia zusammen; erklärten, dass Eingreifen GB in Selbstverwaltung ebenso rechtswidrig wie Stationierung von Soldaten in Friedenszeiten sei Kongress beschloss Handel mit GB einzustellen und brit. Ware zu boykottieren; baten aber König George III. um Schutz gegen Gesetzesbrüche von Parlament und Regierung → Noch wollte Mehrheit nicht Trennung von Mutterland, nur Autonomie - April 1775 erste Gefechte zwischen amerikan. Milizen und brit. 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Verfassungs- und Rechtsdenkens sie nahmen das in ihm verankerte Widerstandsrecht gegen unrechtmäßige Akte der Obrigkeit für sich in Anspruch Amerikaner wollten gleichberechtigte Untertarnen der brit. Krone sein Januar 1776: Streitschrift „Common Sense" von Thomas Paine bewirkte Durchsetzung des Gedankens einer völligen Trennung vom Mutterland bei der Mehrheit Konflikt geriet zu einer kolonialen Befreiungsrevolution, die sich gegen die Monarchie wandte und zur Unabhängigkeitserklärung 1776 führte Einschnürung der Konsumption und Entfesselung des Erwerbsstreben zusammen: Kapitalbildung durch asketischen Sparzwang. In Neuengland tritt Zusammenhang hervor Historiker Norbert Finzsch zur Entstehung der Sklaverei Sklaverei entwickelte sich aus Indentur, freiwilliges Arbeitsverhältnis bei dem sich Indentured Servants mehrjährig verpflichteten einem Herrn Dienste zu leisten; Freiheitsrechte waren eingeschränkt, auch Besitzerwerb - - - Afroamerikaner in den USA - - - Englische Siedler (angehörige der Oberschichten) waren nicht bereit zu arbeiten, erwarteten Arbeitskräfte z. B. Indianer - 1619 erste Afrikaner als Indentured Servants nach Amerika gebracht (bewusst, nicht gezwungen) innerafrikanischer Menschenhandel: Sklaven als Kriegsbeute inHaushalte der Sieger übernommen; Möglichkeit in der Familie integriert zu werden, sogar heiraten Also Vorstellung einer ähnlichen Situation in Amerika (anfangs ) Im Zusammenhang mit ersten Theorien über Rassenabstammungen entwickelte sich aus der Indentur über einen Zeitraum von etwa 100 Jahren die Sklaverei, eingeleitet durch Verlängerung der Dienstzeiten, Verlassen der Plantagen nur mit besonderer Genehmigung, Verbot von sexuellen Kontakte oder Heirat mit Weißen 1619 Einfuhr der ersten Sklaven aus Afrika 1789 Menschenrechtszusatz zur Verfassung gilt nicht für Schwarze 1808 Sklaveneinfuhrverbot 1830er Jahre Beginn der Antisklavereibewegung 1865 Abschaffung der Sklaverei nach dem Bürgerkrieg (1861-1865) 1896 Urteil separate but equal 1950er Jahre Bürgerrechtsbewegung 1964 Bürgerrechtsgesetze 1968 Ermordung des schwarzen Bürgerrechtlers Martin Luther King 2008 Barack Obama, Demokrat, erster afroamerikanischer Präsident 1.2 Unabhängigkeitserklärung, Menschenrechte und demokratische Verfassung Staatsgründung und erste Verfassung 4.Juli 1776: Verkündung der Unabhängigkeitserklärung durch zweiten Kontinentalkongress → Trennung der nordamerikanischen Kolonien von Großbritannien Begründung mit dem Widerstandsrecht, und Naturrechtsphilosophie der Aufklärung Freiheit, Gleichheit und Streben nach Glück Kern des American Dream Zwischen 1776 und 1780 gaben sich Einzeltaaten republikanische Grundordnungen 1781 unterzeichnete der Kongress Articles of Confderation (1. Verfassung der USA) → Betonung auf Souveränität der Einzelstaaten → Keine starke Zentrale Kongress entschied Streitigkeiten zwischen Einzelsaaten, war für Außenpolitik, Handelsgesetzgebung und Indianerfrage zuständig → aus brit. Kolonien wurde lockerer Staatenbund - Unabhängigkeitskrieg (1775 – 1783): Amerik. Soldaten erlangen Oberhand über Briten durch militärischer und wirtschaftlicher Hilfe FR und ES; entscheidend war, dass sie das Hinterland der von den Briten besetzten Hafenstädte beherrschten 1781: Kapitulation der Briten bei Yorktown, weil FR Briten vom Nachschub abgeschnitten hatte Frieden von Paris (1783): GB erkannte Unabhängigkeit der USA an Diskussionen um die Verfassung Verfassung von 1781 reicht nicht aus, um Nachkriegsschaden zu lösen(soz. & wirtschaftl.) Shays' Rebellion bewaffneter Aufstand von Kleinbauern (darunter ehemalige Soldaten) in den Jahren 1786/87 in Massachusetts; Protestieren gegen hohe Schulden und Steuern der Kleinbauern und die daraus resultierenden Verhaftungen und Zwangsvollstreckungen Nachdem Aufständische 1786 Oberstes Gerichtshof Massachusetts zu Vertagung der Verhandlungen zwangen wurde auf Initiative von Samuel Adams Riot Act verabschiedet, das erlaubte Personen ohne Gerichtsurteil zu inhaftieren aufgrund der Unruhen in MA (Shays' Rebellion) sahen die wirtschaftl. führenden Bürger der Hafenstädte eine gesamtstaatliche starke Exekutive als notwendig → Eingriff bei Gefährdung von Recht und sozialer Ordnung (in- und ausländisch) von den Parlamenten der Staaten beschickter Delegiertenkonvent arbeitet neuen Verfassungsentwurf aus → September 1787 verabschiedet und Staaten vorgelegt Auseinandersetzungen zwischen Föderalisten (Alexander Hamilton, James Madison, John Adams) und Antiföderalisten (Thomas Jefferson) Föderalisten (heute Republikaner): Interessenvertretung der Finanzelite in den Nordstaaten wollten starke Bundesgewalt mit weitreichenden Kompetenzen in Wirtschafts- und Finanzpolitik, Einwirkungsmöglichkeit des Volkes möglichst verringern Antiföderalisten bzw Republikaner (heute Demokraten): Eintreten für Rechte der Einzelstaaten, ihre Vorstellung war ein lockerer Bund agrarisch und demokratisch strukturierter Einzelstaaten Die zweite Verfassung (1787) 1787 : Kongress verfasst eine neue Verfassung, Kompromiss zwischen Föderalisten und Antiföderalisten - - - - Errungenschaften und Defizite der Demokratie in der frühen USA Errungenschaften: neu war die Gewaltenteilung und Aufteilung der Kompetenzen zwischen Bund und Staat; checks and balances : System, in dem sich Exekutive, Legislative und Judikative gegenseitig kontrollieren um Machtmissbrauch zu verhindern → Fundament für moderne Demokratie Jeder Staat entsandte 2 Vertreter in den Senat, gewählt durch Parlamente der Einzelstaaten Im Repräsentantenhaus waren Einzelstaaten entsprechen Bevölkerungszahl vertreten Präsident wurde von Wahlmännern gewählt kein Frauenwahlrecht Volk wählte nur Vertreter in Repräsentantenhaus, blieb dann von polit. 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