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Ende Weimarer Republik

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11/12/13

Klausur

Anfang der Nachtzeit und Ende der Weimarer Republik 1930

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Erreichte Punkte: 26 30VP re. Normverstöße gegen Formalia und lätter ohne Rand führen zu Punktabzug. tiv wiedergegeben. NP: 13 md.: 13 M1: Kommentar der „Frankfurter Zeitung" zum Wahlergebnis vom 14. September 1930: A Ein Bergrutsch ist erfolgt. Ein Bergrutsch, stärker, als irgendjemand ihn voraussah. Mit einer mächtigen Zunahme der Radikalen rechts und links hatte man rechnen müssen. Ihr tatsächliches Anwachsen geht über das erwartete Maß noch weit hinaus. [...] 15 u Die Feinde des heutigen Staates, wenn man mit Nationalsozialisten und Kommunisten auch Snur noch Hugenbergs Deutschnationale¹ dazurechnet, haben rund 40 Prozent der Stimmen auf sich vereinigt. Die Nationalsozialisten allein werden mit über 100 Mandaten die zweitstärkste Partei im neuen Reichstag sein. Erbitterungswahlen also, in denen eine aus vielen Quellen gespeiste Stimmung, durch eine wilde Verhetzung aufgewühlt, sich in radikalen Stimmzetteln entlud. Kein positiver Wille, auch nicht der zu einem wirklichen A0 Umsturz des heutigen Staates, nicht einmal der zu dem gewaltsamen Versuch eines Umsturzes unserer heutigen außenpolitischen Grundlagen, steht hinter einem großen Teil dieser radikal-negierenden 2 Stimmen. Ein solcher Umsturzwille ist, wir dürfen uns wahrhaftig nicht in Illusionen wiegen, bei einem Teil sicherlich vorhanden. Der andere Teil hat lediglich Protest gewollt. Protest - auch darüber dürfen wir uns keine Illusionen machen und am allerwenigsten dürfen das diejenigen Parlamentarier und sonstige Parteistellen, die es zunächst angeht gegen die Methoden des Regierens oder Nichtregierens, des entschlußlosen parlamentarischen...

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Parlamentierens der letztvergangenen Jahre, die jedem anderen mißfallen haben als den Parlamentariern, die sie betrieben. Protest gegen die wirtschaftliche Not, die furchtbar ist und die viele, zum Teil aus ehrlicher Verzweiflung, zum 20 anderen bloß aus dem Ärger über diese oder jene Einzelmaßnahme, einfach in die Stimmung treibt: die Partei, für die sie bisher gestimmt hatten, habe ihnen nicht geholfen, also versuche man es nun mal mit der anderen Tonart. Hitler verspricht ja Macht, Glanz und Wohlstand. Also! Wie aber wäre es, wenn Hitler jetzt wirklich die Möglichkeit erhielte, die Macht zu ergreifen? Er stünde nackt und bloß und wüßte in Wirklichkeit nichts, gar nichts, 25 um seine Versprechungen zu erfüllen und Deutschland aus der Not herauszuführen. Aber er könnte, und würde, anderes tun: nämlich Deutschland noch tiefer in das Chaos hineinführen. Beteiligung an einer parlamentarischen Regierung hieße für ihn, den Verneiner und wilden Feind des Parlaments, nichts anderes als Vorbereitung des gewaltsamen Umsturzes des Staates eben mit den Machtmitteln des Staates selbst. Es wäre der Weg in 30 die Revolution, in den Bürgerkrieg. Das müssen (und werden wohl auch) Herr Brüning und seine Zentrumspartei³ heute mit aller Klarheit durchdenken. [...] ¹ Alfred Hugenberg: Mitbegründer und seit 1928 Vorsitzender der DNVP, Medienmogul und bürgerlicher Wegbereiter der NSDAP negieren: verneinen die Zentrumspartei hatte eine schichtenübergreifende katholische Leserschaft M2: Collage aus der Arbeiter- Illustriere Zeitung John Heartfield (1930) Heartfield wurde als Helmut Herzfeld geboren, er floh 1933 vor der NS aus Deutschland. Das tote Parlament VEFAL TAGAPA PRESS Das blieb vom Jahre 1848 übrig! Se sei der Reichstag wus, der am 13. Oktober effet wird Abier Etieng 3, No. 42, 19, Kaploietinaci DHM Aufgaben: 1. Interpretiere den Quellenauszug M1, indem du die wesentlichen Inhalte benennst bzw. mit eigenen Worten wiedergibst. Z /9VP) 2. „Es war die Todesstunde der Weimarer Republik". So betitelt der deutsche Historiker Arthur Rosenberg im Jahr 1935 die Wahlen von 1930. Setze dich kritisch und begründet mit diesem Urteil auseinander. 12 9 VP) 3. Interpretiere die Collage, indem du sie in den historischen Zusammenhang einordnest. Während der Revolution von 1848/49 wurden zum ersten Mal Grundrechte für das deutsche Volk formulert Diese fonden aber erst 1919 Einzug in die deutsche (Weimarer) Verfassung /12 VP) 11.11.20 Nr.1 Die Quelle M₁ wurde von einem unbekannten Autor verfasst, der Stellung zum Wahlergebnis vom 14. September 1930 niment. Es handelt sich dabei um einen Kommentar aus der Frankfurter Zeitung". Nach der Weltwirtschaftskrise 1929, die durch den "Schwarzen Freitag, den Börsensturz in der USA, verursacht wurde, begann auch in Deutschland eine fatale Wirtschaftskrise, die den Wohlstand der Goldenen Zwanziger" zunichte machte. Es gab immer mehr Arbeitslose, teilweise sechs Millionen. In einer Krise ist deshalb zu erwarten, dass radikalere, extremere Parteien mehr Zulauf gewinnen (2.2). Bei der Wahl 1930 Kamen die rechten Nationalsozialisten (NSDAP) und linken Kommunisten (KPD) zusammen mit der DNVP auf rund 40% der Stimmen (vgl.2.5). Zuvor konnte die Weimarer Koalition (SPD, Zentrum, DDP) immer etwa 75% der Stimmen für sich genimen. Die ,, aus vielen Quellen gespeiste Stimmung" (2.7 +8), durch z. B. den Versailler Vertrag oder die Wirtschaftskrise, entlud sich in radikalen Stimmzetteln (vgl.2.9). Einige der Wähler besaßen keinen] positive [n] Wille [n]" (2.9), Sondem vielmehr einen Umsturzwille "(2. 12). Der große Teil wollte jedoch lediglich Protest (ugl. 2 13 + 14), gegen die wirtschaftliche Not" (2.12+19) und entschlusslosen Parlamente, die keine Kompromisse finden konnten und auch die Wirtschaftskrise nicht in den Griff bekamen (vgl.2. 17), wodurch 1930 auch die letzte große Koalition scheiterte. Die Wähler konnten nicht mehr Parteien ver- trauen, die sie bisher wählten (vgl. 2.21), wodurch sie sich durch Parteien wie die SDAP verluiten ließen. Diese versprachen, Macht, Glanz und Wohlstand" (2.22 +23). Keiner rechnete damit, dass die NSDAP und Hitler: Deutschland noch tiefer in das Chaos hineinführen" (2.26+27). den Soca obertroffen Nr.2 Es war die Todesstunde der Weimarer Republik", behauptet der deutsche Historiker 1935 zu den Wahlen von 1930. Durch die Weltwirtschaftskrise und die vielen Arbeitslosen nach 1928. Icounten radikale Parteien, wie vor allem die NSDAP viele Stimmen gewinnen Das Urteil von Rosenberg stimmt insofem, dass die USDAP nun. Zweitstärkste Partei wurde band die Weimarer Koalition, also die democratischen Parteien keine Mehrheit mehr hatten. Es kam zu Minder. heitsregierungen und zumn Zerfall der Weimarer Koalition. Dadurch begannen ab 1930 die Präsidialkabinette, da die Regierung hur noch dem Präsidenten verantwortlich war und durch Artikel 48 (Die Notstandsverordnungen) legitimiert waren. Das Parlament wurde. durch Artikel 25 aufgelöst und es gabo wieder Neuwahlen. Jedoch hatte das Parlament immer weniger Einfluss und die Zahl der Gesetzes- entwürfe sank immer weiter. Die Gesetze, die von Hindenburg als Präsident oder Brining als Kanzler (später Papen, Schleicher) durch Artikul us durchgesetzt wurden, wurden immer mehr. All diese Folgen. sind auf die Wahl von 1930 zurückzuführen. Dennoch war sie nur einer von sehr vielen Gründen für das Scheiter der Republik. Arthur Rosenberg Vergisst in seinem Urteil, dass auch andere Aspekte für den Untergang der Republik verantwortlich waren. Viele Institutionen wie die OHL oder Justiz waren immer noch monaristisch geprägt und pflegte eine Sympathie zu den Rechten. Hier hatte keine Demo- kratisierung stattgefunden. Auch der Versailler Vertrag der eine harte Belastung für Deutschland darstellte war mit verantwortlich. Es gab zu viele Extreme von links und rechts, die durch Propaganda die Be- völkerung beeinflussten. 2.B. mithilfe dir, Dolch stoßlegende". Zu den Anfangszeiten der WR (Weimarer Republik) gab es viele Putsch- versuche, Ermordungen von Politikem und Terror. Hinzu kam, dass der Präzident viel zu viel Macht brege, aufgrund von Artikel 48 und 25. Hindenburg der um 1938 Reichspräsident war, Main Motren war immer noch ein Befürworter der Monarchie. Das Parlament war durch das Verhältnis wich /recht zersplittert, konnte kaum kompromisse finden und die Parteien waren immer noch zu sehr in ihren sozialen Milliens verhaftet. All das und die Unzu- friedenheit cler Bevölkerung durch die Wirtschaftskrise entluden sich in der Wahl 1930 und führten durch hohe Stimmanteil der NSDAP nach und nach zum Zerfall dur Democratie und somit der WR. Rosenberg, dur diccer Urteil 1935 schrieb, während Hitler und die USDAP ihre Diktatur bereits erichtet hatten, benücksichtigt aufgrund seiner aktuellen Lage im Dritten Reich nur die Wahl 1930 und Stimmgewinne der USDAP und lässt andere Gründe außen vor. Nr.3 John Der 1933 ausgewanderte/ John Heartfield gestaltete eine Collage, die 1930 in der Arbeiter-Illustrierte Zeitung" erschien. Die Collage trägt den Titel Das tate Parlament" und unterhalb der Collage steht. Das blick vom Jahre 1848 worig! So sieht der/Reichstag aus, der am 13. Oktober eröffnet wird." Zu sehen ist der Leere Reichstag, das Parlament, wobei vorne drei Hütte zu sehen sind auf einem Tisch stehen. Bei den Hüten handelt es sich um einen Helm mit einem Hakenkreuz darauf, einen großen Zylinder und um eine Mitra. Die gerande Collage ist überdeckt mit der Schrift, $48". Die 48" aus dem Schriftung unter der Collage ist großgeschrieben und steht im Zusammenhang mit der. 48" von §48". The wurden während der Badener Revolution zum ersten Mal die Grundrechte formuliert, welche 1813 in die Weimarer Verfassung eingegliedert wurden. Außerdem enthielt die Weimarer Verfassung den Artiled us. 1. Dieser erlaubt is dem Reichspräsidenten in Krisen Notverordnungen und Notstandsgesetze zu beschließen und Grundrechte außer Kraft in setzen. Somit konnte ab 1930 am Parlament vorbeiregiert werden und im Zusammenspiel mit Artikel 25, dan Parlament auf- gelöst werden. Das Parlament war damit sozusagen, tot". Daher auch das leare Parlament, da ab 1930 die Präsidialkabinette begannen. Nur noch die 3 Hüte sind zu sehen und kein Parlamentarer mehr. Der linke Hut steht für die NSDAP floww. die SA und SS, die auch während der Präsidialregienungen adierte. Der große Zylinder steht für die Großgrundbesitzer und Industriellen, die Hindenburg beeinflusston und somit die Entscheidungen des Präsidenten. Die Mitra könnte für den Ruchskanzler Brüning, der dem Zentrum angehört. Diese drei Gruppen bu. Personen bestimmten ab 1930 durch die Präsidialkabinette viele Gesetze, die durch Artiket 48 durchgesetzt wurden. Damit ver- eenen die Präsidialkabinette, bestehend aus Regierung und Präsident (Exe- kutive), Exekutive und Legislative. Es kam immer wieder wo New- wahlen durch die Auflösung des Parlaments und das Parlament trat bis 1933 immer weniger oft zusammen. Damit wurdon essentielle Grundrechte die 1940 formuliert wurden durch Artikel 48 außer Kraft gesetzt. Dadurch und durch fehlende Kompromissbereitschaft 1930 war das Parlament ala 1930 quasi tot. Die SPD tolerierte die Präsidial- kabinette, die von 1830-1933 regierten.

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Parlamentierens der letztvergangenen Jahre, die jedem anderen mißfallen haben als den Parlamentariern, die sie betrieben. Protest gegen die wirtschaftliche Not, die furchtbar ist und die viele, zum Teil aus ehrlicher Verzweiflung, zum 20 anderen bloß aus dem Ärger über diese oder jene Einzelmaßnahme, einfach in die Stimmung treibt: die Partei, für die sie bisher gestimmt hatten, habe ihnen nicht geholfen, also versuche man es nun mal mit der anderen Tonart. Hitler verspricht ja Macht, Glanz und Wohlstand. Also! Wie aber wäre es, wenn Hitler jetzt wirklich die Möglichkeit erhielte, die Macht zu ergreifen? Er stünde nackt und bloß und wüßte in Wirklichkeit nichts, gar nichts, 25 um seine Versprechungen zu erfüllen und Deutschland aus der Not herauszuführen. Aber er könnte, und würde, anderes tun: nämlich Deutschland noch tiefer in das Chaos hineinführen. Beteiligung an einer parlamentarischen Regierung hieße für ihn, den Verneiner und wilden Feind des Parlaments, nichts anderes als Vorbereitung des gewaltsamen Umsturzes des Staates eben mit den Machtmitteln des Staates selbst. Es wäre der Weg in 30 die Revolution, in den Bürgerkrieg. Das müssen (und werden wohl auch) Herr Brüning und seine Zentrumspartei³ heute mit aller Klarheit durchdenken. [...] ¹ Alfred Hugenberg: Mitbegründer und seit 1928 Vorsitzender der DNVP, Medienmogul und bürgerlicher Wegbereiter der NSDAP negieren: verneinen die Zentrumspartei hatte eine schichtenübergreifende katholische Leserschaft M2: Collage aus der Arbeiter- Illustriere Zeitung John Heartfield (1930) Heartfield wurde als Helmut Herzfeld geboren, er floh 1933 vor der NS aus Deutschland. Das tote Parlament VEFAL TAGAPA PRESS Das blieb vom Jahre 1848 übrig! Se sei der Reichstag wus, der am 13. Oktober effet wird Abier Etieng 3, No. 42, 19, Kaploietinaci DHM Aufgaben: 1. Interpretiere den Quellenauszug M1, indem du die wesentlichen Inhalte benennst bzw. mit eigenen Worten wiedergibst. Z /9VP) 2. „Es war die Todesstunde der Weimarer Republik". So betitelt der deutsche Historiker Arthur Rosenberg im Jahr 1935 die Wahlen von 1930. Setze dich kritisch und begründet mit diesem Urteil auseinander. 12 9 VP) 3. Interpretiere die Collage, indem du sie in den historischen Zusammenhang einordnest. Während der Revolution von 1848/49 wurden zum ersten Mal Grundrechte für das deutsche Volk formulert Diese fonden aber erst 1919 Einzug in die deutsche (Weimarer) Verfassung /12 VP) 11.11.20 Nr.1 Die Quelle M₁ wurde von einem unbekannten Autor verfasst, der Stellung zum Wahlergebnis vom 14. September 1930 niment. Es handelt sich dabei um einen Kommentar aus der Frankfurter Zeitung". Nach der Weltwirtschaftskrise 1929, die durch den "Schwarzen Freitag, den Börsensturz in der USA, verursacht wurde, begann auch in Deutschland eine fatale Wirtschaftskrise, die den Wohlstand der Goldenen Zwanziger" zunichte machte. Es gab immer mehr Arbeitslose, teilweise sechs Millionen. In einer Krise ist deshalb zu erwarten, dass radikalere, extremere Parteien mehr Zulauf gewinnen (2.2). Bei der Wahl 1930 Kamen die rechten Nationalsozialisten (NSDAP) und linken Kommunisten (KPD) zusammen mit der DNVP auf rund 40% der Stimmen (vgl.2.5). Zuvor konnte die Weimarer Koalition (SPD, Zentrum, DDP) immer etwa 75% der Stimmen für sich genimen. Die ,, aus vielen Quellen gespeiste Stimmung" (2.7 +8), durch z. B. den Versailler Vertrag oder die Wirtschaftskrise, entlud sich in radikalen Stimmzetteln (vgl.2.9). Einige der Wähler besaßen keinen] positive [n] Wille [n]" (2.9), Sondem vielmehr einen Umsturzwille "(2. 12). Der große Teil wollte jedoch lediglich Protest (ugl. 2 13 + 14), gegen die wirtschaftliche Not" (2.12+19) und entschlusslosen Parlamente, die keine Kompromisse finden konnten und auch die Wirtschaftskrise nicht in den Griff bekamen (vgl.2. 17), wodurch 1930 auch die letzte große Koalition scheiterte. Die Wähler konnten nicht mehr Parteien ver- trauen, die sie bisher wählten (vgl. 2.21), wodurch sie sich durch Parteien wie die SDAP verluiten ließen. Diese versprachen, Macht, Glanz und Wohlstand" (2.22 +23). Keiner rechnete damit, dass die NSDAP und Hitler: Deutschland noch tiefer in das Chaos hineinführen" (2.26+27). den Soca obertroffen Nr.2 Es war die Todesstunde der Weimarer Republik", behauptet der deutsche Historiker 1935 zu den Wahlen von 1930. Durch die Weltwirtschaftskrise und die vielen Arbeitslosen nach 1928. Icounten radikale Parteien, wie vor allem die NSDAP viele Stimmen gewinnen Das Urteil von Rosenberg stimmt insofem, dass die USDAP nun. Zweitstärkste Partei wurde band die Weimarer Koalition, also die democratischen Parteien keine Mehrheit mehr hatten. Es kam zu Minder. heitsregierungen und zumn Zerfall der Weimarer Koalition. Dadurch begannen ab 1930 die Präsidialkabinette, da die Regierung hur noch dem Präsidenten verantwortlich war und durch Artikel 48 (Die Notstandsverordnungen) legitimiert waren. Das Parlament wurde. durch Artikel 25 aufgelöst und es gabo wieder Neuwahlen. Jedoch hatte das Parlament immer weniger Einfluss und die Zahl der Gesetzes- entwürfe sank immer weiter. Die Gesetze, die von Hindenburg als Präsident oder Brining als Kanzler (später Papen, Schleicher) durch Artikul us durchgesetzt wurden, wurden immer mehr. All diese Folgen. sind auf die Wahl von 1930 zurückzuführen. Dennoch war sie nur einer von sehr vielen Gründen für das Scheiter der Republik. Arthur Rosenberg Vergisst in seinem Urteil, dass auch andere Aspekte für den Untergang der Republik verantwortlich waren. Viele Institutionen wie die OHL oder Justiz waren immer noch monaristisch geprägt und pflegte eine Sympathie zu den Rechten. Hier hatte keine Demo- kratisierung stattgefunden. Auch der Versailler Vertrag der eine harte Belastung für Deutschland darstellte war mit verantwortlich. Es gab zu viele Extreme von links und rechts, die durch Propaganda die Be- völkerung beeinflussten. 2.B. mithilfe dir, Dolch stoßlegende". Zu den Anfangszeiten der WR (Weimarer Republik) gab es viele Putsch- versuche, Ermordungen von Politikem und Terror. Hinzu kam, dass der Präzident viel zu viel Macht brege, aufgrund von Artikel 48 und 25. Hindenburg der um 1938 Reichspräsident war, Main Motren war immer noch ein Befürworter der Monarchie. Das Parlament war durch das Verhältnis wich /recht zersplittert, konnte kaum kompromisse finden und die Parteien waren immer noch zu sehr in ihren sozialen Milliens verhaftet. All das und die Unzu- friedenheit cler Bevölkerung durch die Wirtschaftskrise entluden sich in der Wahl 1930 und führten durch hohe Stimmanteil der NSDAP nach und nach zum Zerfall dur Democratie und somit der WR. Rosenberg, dur diccer Urteil 1935 schrieb, während Hitler und die USDAP ihre Diktatur bereits erichtet hatten, benücksichtigt aufgrund seiner aktuellen Lage im Dritten Reich nur die Wahl 1930 und Stimmgewinne der USDAP und lässt andere Gründe außen vor. Nr.3 John Der 1933 ausgewanderte/ John Heartfield gestaltete eine Collage, die 1930 in der Arbeiter-Illustrierte Zeitung" erschien. Die Collage trägt den Titel Das tate Parlament" und unterhalb der Collage steht. Das blick vom Jahre 1848 worig! So sieht der/Reichstag aus, der am 13. Oktober eröffnet wird." Zu sehen ist der Leere Reichstag, das Parlament, wobei vorne drei Hütte zu sehen sind auf einem Tisch stehen. Bei den Hüten handelt es sich um einen Helm mit einem Hakenkreuz darauf, einen großen Zylinder und um eine Mitra. Die gerande Collage ist überdeckt mit der Schrift, $48". Die 48" aus dem Schriftung unter der Collage ist großgeschrieben und steht im Zusammenhang mit der. 48" von §48". The wurden während der Badener Revolution zum ersten Mal die Grundrechte formuliert, welche 1813 in die Weimarer Verfassung eingegliedert wurden. Außerdem enthielt die Weimarer Verfassung den Artiled us. 1. Dieser erlaubt is dem Reichspräsidenten in Krisen Notverordnungen und Notstandsgesetze zu beschließen und Grundrechte außer Kraft in setzen. Somit konnte ab 1930 am Parlament vorbeiregiert werden und im Zusammenspiel mit Artikel 25, dan Parlament auf- gelöst werden. Das Parlament war damit sozusagen, tot". Daher auch das leare Parlament, da ab 1930 die Präsidialkabinette begannen. Nur noch die 3 Hüte sind zu sehen und kein Parlamentarer mehr. Der linke Hut steht für die NSDAP floww. die SA und SS, die auch während der Präsidialregienungen adierte. Der große Zylinder steht für die Großgrundbesitzer und Industriellen, die Hindenburg beeinflusston und somit die Entscheidungen des Präsidenten. Die Mitra könnte für den Ruchskanzler Brüning, der dem Zentrum angehört. Diese drei Gruppen bu. Personen bestimmten ab 1930 durch die Präsidialkabinette viele Gesetze, die durch Artiket 48 durchgesetzt wurden. Damit ver- eenen die Präsidialkabinette, bestehend aus Regierung und Präsident (Exe- kutive), Exekutive und Legislative. Es kam immer wieder wo New- wahlen durch die Auflösung des Parlaments und das Parlament trat bis 1933 immer weniger oft zusammen. Damit wurdon essentielle Grundrechte die 1940 formuliert wurden durch Artikel 48 außer Kraft gesetzt. Dadurch und durch fehlende Kompromissbereitschaft 1930 war das Parlament ala 1930 quasi tot. Die SPD tolerierte die Präsidial- kabinette, die von 1830-1933 regierten.