Geschichte /

Essay: "Die Entdeckung Amerikas"- Fluch oder Segen ?

Essay: "Die Entdeckung Amerikas"- Fluch oder Segen ?

user profile picture

f l o r i n e

409 Followers
 

Geschichte

 

11/12/10

Ausarbeitung

Essay: "Die Entdeckung Amerikas"- Fluch oder Segen ?

 Essay: ,,Die Entdeckung Amerikas - Fluch oder Segen?"
„Der Amerikaner, der den Columbus entdeckte, machte eine böse Entdeckung"
Georg Chris

Kommentare (1)

Teilen

Speichern

31

Hier seht ihr ein argumentatives Essay über das Thema "Die Entdeckung Amerikas- Fluch oder Segen ?" 🤍

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Essay: ,,Die Entdeckung Amerikas - Fluch oder Segen?" „Der Amerikaner, der den Columbus entdeckte, machte eine böse Entdeckung" Georg Christoph Lichtenberg Bereits als kleines Kind lernt man im Kindergarten oder später in der Grundschule die „Heldentaten" des Christoph Columbus. Doch mit zunehmendem Alter und weiterer Bildung beginnt das wohlgeglaubte Heldenbild langsam zu verschwimmen und Skepsis breitet sich aus. Die Frage „die Entdeckung Amerikas- Fluch oder Segen?" wird noch heute heftig diskutiert und bringt immer wieder neue Erkenntnisse hervor, führt aber auch zu Streitigkeiten. Zuerst sollte man eine Differenzierung zwischen den Vorteilen Europas und den anderen Ländern und den Vorteilen Amerikas, wobei man hier eher von Nachteilen sprechen muss, vornehmen. Natürlich war die eigentliche Entdeckung des Kontinents, am 12. Oktober 1492 durch Christoph Columbus und seinem Team aus Seefahrern ein Meilenstein für die bis dahin noch sehr junge, Seefahrtsgeschichte. Die Tatsache, dass er, anders als gedacht, nicht Indien, sondern Amerika entdeckte, rückt schell den Hintergrund, da er sich und dem Land Spanien, welches seine Reise hauptsächlich finanzierte, mit der neuen Entdeckung größten Ruhm und Anerkennung einbrachte. Die Quelle neuer Rohstoffe machte Spanien so, schnell zu einem der mächtigsten Länder Europas. So erweiterten sie auch durch die vielen neuen Einflüsse und Erfindungen der Indigos ihren „Horizont“. Da stellt sich natürlich die Frage, wie unser Leben heute aussehen würde, wenn Amerika nicht...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

entdeckt worden wäre? Hätte sich Amerika dann auch so schillernd entwickelt und hätte es den selben Status als „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“, wie es ihn heute besitzt? Die Frage lässt sich wohl schlecht klären, doch gewiss ist, dass Columbus wohl nicht so „gut“ und „heldenhaft“ war wie er sich selbst beschrieb. Denn über seine Gräueltaten und Skrupellosigkeit hüllt sich die Welt lieber in Schweigen. Wozu sind dann also alle Menschen gestorben, die Columbus so bereitwillig für eigenen Ruhm und Anerkennung geopfert hat? Sein Verhalten gleicht vielen Menschen, die im Laufe der Geschichte nach Macht strebten. Es gibt keine Rechtfertigung aber auch Entschuldigung für das Vergehen, welches an den Ureinwohnern Amerikas verübt wurde. Obwohl die die Indigos Columbus uns seine Truppe freudig empfangen hatten, hält der Schein nicht lange. Nach nur kurzer Zeit beginnt die systematische Ausbeutung des Kontinents durch Columbus. So werden die Vorteile der Europäer den Ureinwohnern zum Verhängnis. Der Dreieckshandel, der zwischen den Parteien Amerika, Europa und Afrika, schon kurz nach der Entdeckung des Kontinents entsteht, stärkt hier besonders die beiden letzteren Parteien. Heute wäre der Handel vermutlich umstritten, da es dabei nicht nur um damalige Luxusgüter, wie Rum oder Zucker ging, sondern auch um den Handel mit Sklaven, der besonders durch Afrika vorangetrieben und unterstützt wurde. Dieser, so angeblich „nützlichen“ Vereinigung, fielen besonders die Menschen Amerikas zum Opfer und heute lässt sich nur vermuten, dass ihr Schicksal von den „Eindringlingen“ nicht bedacht wurde. So wurden bis 1900 fast 12 Millionen Indigos unterworfen und versklavt und selbst noch heute kämpfen die Ureinwohner Amerikas mit den Folgen. Die Verdrängung bestimmte Reservate, um die Menschen aus ihrem Lebensraum zu vertreiben und diesen andersweitig zu besiedeln oder als Nutzfläche zu nutzen, die damals begann, dauert bis zum heutigen Tag an uns lässt so die Menschen immer noch um ihre Rechte kämpfen. Eine weitere Spätfolge der Entdeckung Amerikas waren die Konquisatoren, die den Kontinent nach Columbus bereisten und ihn so zusätzlich schadeten. Doch nicht nur die Verdrängung der Einheimischen lässt hier Entsetzen aufkommen, so haben die Europäer bei ihrer Einreise unbemerkt Seuchen wie die Pest oder Pocken aus die Menschen aus Amerika übertragen. So kam es auch zu großen Aufständen, als in Amerika der sogenannte „Columbus Day" eingeführt wurde. Ein nationaler Feiertag, an dem die großen Taten und Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus gefeiert werden sollte. Die Meinung, dieser Tag sollte eher als Gedenktag für die Opfer dieses Verbrechens genutzt werden, klinkt logisch doch bleibt in den meisten Fällen von den Menschen unverstanden, da oft die Aufklärung in der Bevölkerung fehlt. Abschließend, kann man die hier vorzunehmende Differenzierung hier nur noch einmal erwähnen. Da es, wie oben bereits genannt, Fluch und Segen zugleich ist und somit Vor- und Nachteile für beide Parteien mit sich bringt. Europa profitierte natürlich enorm durch die Bereicherung an Rohstoffen und natürlich den Dreieckshandel, der hier besonders Spanien zum Aufstieg verhalf. Das dieser allerdings maßgeblich durch den Sklavenhandel geprägt wurde, war für das neu entdeckte Amerika ein Verhängnis. Durch ihn mussten sich die Ureinwohner unterwerfen und verloren dabei sogar ihr Leben. Dieses ist bis Heute geprägt, sodass sie immer noch um ihre Rechte kämpfen müssen. Das „Heldenbild“ des Christoph Columbus löst sich also auf.

Geschichte /

Essay: "Die Entdeckung Amerikas"- Fluch oder Segen ?

Essay: "Die Entdeckung Amerikas"- Fluch oder Segen ?

user profile picture

f l o r i n e

409 Followers
 

Geschichte

 

11/12/10

Ausarbeitung

Essay: "Die Entdeckung Amerikas"- Fluch oder Segen ?

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 Essay: ,,Die Entdeckung Amerikas - Fluch oder Segen?"
„Der Amerikaner, der den Columbus entdeckte, machte eine böse Entdeckung"
Georg Chris

App öffnen

Teilen

Speichern

31

Kommentare (1)

G

So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

Hier seht ihr ein argumentatives Essay über das Thema "Die Entdeckung Amerikas- Fluch oder Segen ?" 🤍

Ähnliche Knows

2

Christoph Kolumbus

Know Christoph Kolumbus thumbnail

21

 

11

3

15/16 Jahrhundert

Know 15/16 Jahrhundert thumbnail

15

 

11

die frühe Neuzeit

Know die frühe Neuzeit  thumbnail

207

 

11/12/13

Common Sense

Know Common Sense thumbnail

90

 

12/13

Mehr

Essay: ,,Die Entdeckung Amerikas - Fluch oder Segen?" „Der Amerikaner, der den Columbus entdeckte, machte eine böse Entdeckung" Georg Christoph Lichtenberg Bereits als kleines Kind lernt man im Kindergarten oder später in der Grundschule die „Heldentaten" des Christoph Columbus. Doch mit zunehmendem Alter und weiterer Bildung beginnt das wohlgeglaubte Heldenbild langsam zu verschwimmen und Skepsis breitet sich aus. Die Frage „die Entdeckung Amerikas- Fluch oder Segen?" wird noch heute heftig diskutiert und bringt immer wieder neue Erkenntnisse hervor, führt aber auch zu Streitigkeiten. Zuerst sollte man eine Differenzierung zwischen den Vorteilen Europas und den anderen Ländern und den Vorteilen Amerikas, wobei man hier eher von Nachteilen sprechen muss, vornehmen. Natürlich war die eigentliche Entdeckung des Kontinents, am 12. Oktober 1492 durch Christoph Columbus und seinem Team aus Seefahrern ein Meilenstein für die bis dahin noch sehr junge, Seefahrtsgeschichte. Die Tatsache, dass er, anders als gedacht, nicht Indien, sondern Amerika entdeckte, rückt schell den Hintergrund, da er sich und dem Land Spanien, welches seine Reise hauptsächlich finanzierte, mit der neuen Entdeckung größten Ruhm und Anerkennung einbrachte. Die Quelle neuer Rohstoffe machte Spanien so, schnell zu einem der mächtigsten Länder Europas. So erweiterten sie auch durch die vielen neuen Einflüsse und Erfindungen der Indigos ihren „Horizont“. Da stellt sich natürlich die Frage, wie unser Leben heute aussehen würde, wenn Amerika nicht...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

entdeckt worden wäre? Hätte sich Amerika dann auch so schillernd entwickelt und hätte es den selben Status als „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“, wie es ihn heute besitzt? Die Frage lässt sich wohl schlecht klären, doch gewiss ist, dass Columbus wohl nicht so „gut“ und „heldenhaft“ war wie er sich selbst beschrieb. Denn über seine Gräueltaten und Skrupellosigkeit hüllt sich die Welt lieber in Schweigen. Wozu sind dann also alle Menschen gestorben, die Columbus so bereitwillig für eigenen Ruhm und Anerkennung geopfert hat? Sein Verhalten gleicht vielen Menschen, die im Laufe der Geschichte nach Macht strebten. Es gibt keine Rechtfertigung aber auch Entschuldigung für das Vergehen, welches an den Ureinwohnern Amerikas verübt wurde. Obwohl die die Indigos Columbus uns seine Truppe freudig empfangen hatten, hält der Schein nicht lange. Nach nur kurzer Zeit beginnt die systematische Ausbeutung des Kontinents durch Columbus. So werden die Vorteile der Europäer den Ureinwohnern zum Verhängnis. Der Dreieckshandel, der zwischen den Parteien Amerika, Europa und Afrika, schon kurz nach der Entdeckung des Kontinents entsteht, stärkt hier besonders die beiden letzteren Parteien. Heute wäre der Handel vermutlich umstritten, da es dabei nicht nur um damalige Luxusgüter, wie Rum oder Zucker ging, sondern auch um den Handel mit Sklaven, der besonders durch Afrika vorangetrieben und unterstützt wurde. Dieser, so angeblich „nützlichen“ Vereinigung, fielen besonders die Menschen Amerikas zum Opfer und heute lässt sich nur vermuten, dass ihr Schicksal von den „Eindringlingen“ nicht bedacht wurde. So wurden bis 1900 fast 12 Millionen Indigos unterworfen und versklavt und selbst noch heute kämpfen die Ureinwohner Amerikas mit den Folgen. Die Verdrängung bestimmte Reservate, um die Menschen aus ihrem Lebensraum zu vertreiben und diesen andersweitig zu besiedeln oder als Nutzfläche zu nutzen, die damals begann, dauert bis zum heutigen Tag an uns lässt so die Menschen immer noch um ihre Rechte kämpfen. Eine weitere Spätfolge der Entdeckung Amerikas waren die Konquisatoren, die den Kontinent nach Columbus bereisten und ihn so zusätzlich schadeten. Doch nicht nur die Verdrängung der Einheimischen lässt hier Entsetzen aufkommen, so haben die Europäer bei ihrer Einreise unbemerkt Seuchen wie die Pest oder Pocken aus die Menschen aus Amerika übertragen. So kam es auch zu großen Aufständen, als in Amerika der sogenannte „Columbus Day" eingeführt wurde. Ein nationaler Feiertag, an dem die großen Taten und Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus gefeiert werden sollte. Die Meinung, dieser Tag sollte eher als Gedenktag für die Opfer dieses Verbrechens genutzt werden, klinkt logisch doch bleibt in den meisten Fällen von den Menschen unverstanden, da oft die Aufklärung in der Bevölkerung fehlt. Abschließend, kann man die hier vorzunehmende Differenzierung hier nur noch einmal erwähnen. Da es, wie oben bereits genannt, Fluch und Segen zugleich ist und somit Vor- und Nachteile für beide Parteien mit sich bringt. Europa profitierte natürlich enorm durch die Bereicherung an Rohstoffen und natürlich den Dreieckshandel, der hier besonders Spanien zum Aufstieg verhalf. Das dieser allerdings maßgeblich durch den Sklavenhandel geprägt wurde, war für das neu entdeckte Amerika ein Verhängnis. Durch ihn mussten sich die Ureinwohner unterwerfen und verloren dabei sogar ihr Leben. Dieses ist bis Heute geprägt, sodass sie immer noch um ihre Rechte kämpfen müssen. Das „Heldenbild“ des Christoph Columbus löst sich also auf.