Die Durchführung der Morde in Grafeneck
Die systematische Ermordung von Menschen mit Behinderungen in Grafeneck begann am 18. Januar 1940. Die Opfer wurden mit sogenannten "Grauen Bussen" aus anderen Heilanstalten nach Grafeneck gebracht.
Example: Die "Grauen Busse" waren umgebaute Postautos, die die Opfer unter dem Vorwand einer Verlegung transportierten.
In Grafeneck wurden die Opfer zunächst einem Arzt vorgeführt und dann in eine als Duschraum getarnte Gaskammer geführt. Dort wurden bis zu 75 Menschen auf einmal mit Kohlenmonoxid ermordet. Die Leichen wurden anschließend in Krematoriumsöfen verbrannt.
Definition: Aktion-T4 war der Tarnname für die systematische Ermordung von Menschen mit Behinderungen im Nationalsozialismus.
Die Bevölkerung wurde durch die häufigen Bustransporte und den Rauch aus den Krematorien misstrauisch. Es kam zu Protesten, die schließlich zur Schließung der Tötungsanstalt Grafeneck im Dezember 1940 führten. Die anderen Tötungsanstalten wurden bis Ende 1944 geschlossen.
Quote: "Nur befugte Ärzte bedienten die Vergasungsvorrichtung" - Dies zeigt die direkte Beteiligung von Medizinern an den Morden.
Die Geschichte der Euthanasie im Nationalsozialismus und die Ermordung von Behinderten durch die Aktion-T4 stellen ein erschütterndes Kapitel der deutschen Geschichte dar. Es ist wichtig, diese Verbrechen zu erinnern und daraus für die Zukunft zu lernen.



































