Der Ausbruch der Revolution
Die Französische Revolution nahm ihren Anfang mit der Einberufung der Generalstände am 5. Mai 1789, die ein Mitspracherecht für alle Stände forderten. Als König Ludwig XVI. die Abgeordneten vertrieb, wuchs die Unzufriedenheit in der Bevölkerung.
Verschärft wurde die Situation durch eine Hungersnot und steigende Brotpreise. Am 14. Juli 1789 kam es zum symbolträchtigen Sturm auf die Bastille, einem blutigen Kampf gegen das Symbol des Absolutismus.
In der Folge wurden am 5. August 1789 weitreichende Beschlüsse gefasst:
- Abschaffung der Leibeigenschaft
- Aufhebung aller Privilegien
- Verkündung der Menschen- und Bürgerrechte am 26. August
Highlight: Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 gilt als Beginn der Französischen Revolution und ist heute der französische Nationalfeiertag.
Die neue französische Verfassung vom 3. September 1791 etablierte eine konstitutionelle Monarchie, in der die Macht des Königs eingeschränkt war. Allerdings blieben untere Schichten durch das Zensuswahlrecht benachteiligt.
Vocabulary: Zensuswahlrecht bedeutet, dass das Wahlrecht an bestimmte Bedingungen wie Besitz oder Einkommen geknüpft ist.





