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Gesellschaft im Kaiserreich

 DEUTSCHES KAISERREICH
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• Beseitigung feudal-ständischer Vorrechte
• Partizipationsrechte der Bürgerinnen und Bürger
Rechtsgleichheit für a

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Die Gesellschaft im Deutschen Kaiserreich - Positive & Negative Entwicklungen - Die verschiedenen Schichten

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DEUTSCHES KAISERREICH ● • Beseitigung feudal-ständischer Vorrechte • Partizipationsrechte der Bürgerinnen und Bürger Rechtsgleichheit für alle Bürgerinnen und Bürger • Nationalstaat als überpersonaler Bezugsrahmen • mobilisierendes Identifikationsangebot für die Massen Schicht säkularisierter Ordnungsrahmen Adel und Eliten Bürgertum GESELLSCHAFT Positive Aspekte Arbeiter Frauen GESCHICHTE Negative Aspekte • Partizipationsmöglichkeiten und Rechtsgleichheit beseitigen nicht soziale Ungleichheit („,soziale Frage" (Arbeiterschaft), Frauenrechte) • universaler Anspruch der revolutionären Ideale (Bürger- und Menschenrechte) kollidiert mit dem nationalen Rahmen ihrer Umsetzung (Ausgrenzung von Reichsfeinden im Inneren (Sozialdemokraten, Katholiken) und Äußeren (Frankreich), negative Integration, Kolonialismus) • Nationalismus als negatives Mobilisierungspotenzial gegen vermeintliche innere Feinde (Minderheiten, politische Gegner) und äußere Gegner (negativer Nationalismus, Erbfeindschaft mit Frankreich, Krieg) Eigenschaften • gesellschaftliche Leitfunktion des Adels und Militärs eingeforderter Untertanengeist gegenüber dem Adel (Standesdünkel) • Selbstverständnis der traditionellen, monarchischen Rolle • Arrangement mit monarchischem Obrigkeitsstaat (Obrigkeitsgläubigkeit) Orientierung an Werten des Adels und der Eliten • Herausbildung eines neuen Bürgertums auch in der Oberschicht • große Massen von Industriearbeitern soziale Ungleichheit durch Symptome der Industrialisierung • Ausbildung eines eigenen Klassenbewusstseins mit Forderungen nach pol. Partizipation • Politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Benachteiligung der Frauen • Unterordnung der Frau unter den Mann in allen gesellschaftlichen Belangen • Herausbildung einer Frauenbewegung mit konkreten Forderungen nach Rechten und politischer Partizipation FAZIT einerseits Prägung durch traditionelle Strukturen und Klassenunterschiede und Benachteiligung gesellschaftlicher Gruppen → andererseits Herausbildung „neuer“ gesellschaftlicher Schichten und beginnende Emanzipation der Arbeiter und Frauen → soziale Ungleichheit aber keine „klassische Ständegesellschaft“ → Ambivalenz Tradition & Moderne / Rückschrittlichkeit & Fortschritt

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K

So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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