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Tam Nguyen

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 Hitlerjugend - Nachwuchs für den Führer
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Die Erziehung im Sinne der Nationalsozialisten
Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen
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Inhalt: Ideologie, Schulprogramm, Hitlerjugend, Aktivitäten im Alltag, Erziehungsziele im Vergleich zu heute Handout zum Ausfüllen für die Schüler! Note: 13 Punkte (finde habe 15 verdient)

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Hitlerjugend - Nachwuchs für den Führer 0 Die Erziehung im Sinne der Nationalsozialisten Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen Schriftliche Dokumentation im Fach Geschichte mit Gemeinschaftskunde Fachlehrer Herr Winkler dimages Quelle: https://www.akg-images.de/Docs/AKG/Media/TR3_WATERMARKED/b/c/5/5/AKG274989.jpg vorgelegt von Tam Doan Nguyen Klasse WG 13/2 Schuljahr 2020/21 Frankenlandschule Walldürn Abgabedatum: 06.10.2020 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung.... 2 Erziehung im Nationalsozialismus 2.1 Die Ideologie der Nazis.......... 2.2 Erziehung in der Schule.. 3 Hitlerjugend. 3.1 Entstehung und Entwicklung... 3.2 Organisationsformen und Uniform... 3.3 Aktivitäten und Alltag... 4 Bund Deutscher Mädel.... 5 Erziehungsziele im Vergleich... Literaturverzeichnis... Erklärung 1 2 224 5558 9 9 11 1 Einleitung Noch bevor Hitler im Jahr 1933 an die Macht kam wurde die Hitlerjugend als Jugendorganisation gegründet und der Führer verherrlicht die Jugend als das kommende Volk und Deutschlands Zukunft: ,,Wir sind alt, aber welch' wundervolles Menschenmaterial sind diese jungen Leute. Mit ihnen könnte ich eine neue Welt erschaffen"1 -Adolf Hitler Damit die ganze Jugend ihm unterstellt sei, wurden alle Jugendorganisationen außer die Hitlerjugend verboten und jedes Weigern des Beitritts in die Hitlerjugend wurde mit Geldstrafen oder sogar mit Verhaftungen bestraft. Denn nur mit einer ergebenen Jugend konnten seine weitgespannten Ziele und eine langfristige völlige Umwandlung von Staat und Gesellschaft erreichbar werden. Zweck der Gründungsidee Adolf Hitlers war es, in alle Lebensbereiche ideologisch und kontrollierend einzugreifen. Ziel war die Erziehung im Sinne der Nationalsozialisten. Das Thema zeugt noch immer von starker Relevanz, denn die Auswirkungen der Faschistenzeit sind auf der ganzen Welt in der heutigen Zeit weiterhin zu spüren. Gegenwärtig existieren immer noch etliche...

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Anhänger des Nationalsozialismus. Umso wichtiger ist es deshalb, sich mit einigen Fragen und Probleme dieses Thema zu beschäftigen: Was ist die Hitlerjugend überhaupt und wie hat sie sich entwickelt? Kam sie aus dem Nichts und wer waren die Kinder und Jugendlichen, die sich ihr anschlossen? Auch sollte geklärt werden, wie sich die Hitlerjugend organisierte und welche Möglichkeiten der „Beschäftigung" für die Jungen und Mädchen existierten. Gerade für mich ist es benfalls interessant zu erfahren, welche Erziehung die damalige Jugend durchlebte und welche Unterschiede es gab zwischen der damaligen und heutigen Erziehung. In der folgenden Dokumentation möchte ich mich mit diesen Fragestellungen beschäftigen, um einen Überblick über die Hitlerjugend zu ermöglichen. Als erstes werde ich über die Ideologie und die Schulerziehung im Nationalsozialismus aufklären. Im Folgenden soll der organisatorische und auch der mögliche Dienst in der Hitlerjugend und des Bundes deutscher Mädel ausführlicher beschrieben werden. Mit dem Vergleich der Erziehungsziele der NS-Zeit und der heutigen Zeit möchte ich meine schriftliche Dokumentation abschließen. 2 2 Erziehung im Nationalsozialismus 2.1 Die Ideologie der Nazis Nationalstolz und militärisches Denken waren die Hauptmerkmale der Ideologie der Jugend im Nationalsozialismus. Die Jugend sollte rechtzeitig lernen ihr Leben für Führer, Volk und Vaterland zu opfern. Deutsche sollten bessere Menschen als 1https://www.welt.de/mediathek/dokumentation/history/sendung171999476/Hitlerjugend-Vom- Sportplatz-an-die-Front-1.html andere Nationen und Völker sein, so hieß es in der arischen Denkweise und war einer der wichtigsten Punkte. Der rassisch reine Arier seie besser und wertvoller als andere, der in einer gesunden, reinrassigen Volksgemeinschaft lebt. Dazu kommt der blinde Gehorsam, die absolute Treue und der wichtigste Grundsatz: Du selbst bist nichts, Dein Volk ist alles. Der Einzelne muss sich unterordnen und Dienst am Volk leisten. Zur absoluten Gehorsamkeit gehört ein Eid beim Eintritt in die Hitlerjugend mit 10 Jahren dazu und ist Pflicht. Sie schwören auf das Reich und auf seinen Führer. Die Zerenomie wiederholt sich alljährlich am Vorabend von Adolf Hitlers Geburtstag mit folgenden Worten: „Ich verspreche in der Hitlerjugend alle Zeit meine Pflicht zu tun. In Liebe und Treue zum Führer und zu unserer Fahne. So wahr mir Gott helfe."2 Dass Teenager sich von den Eltern loslösen wollen wird ausgenutzt, den Kindern wird der Einfluss ihrer Eltern entzogen und die Moralvorstellungen der Eltern werden als überholt über den Bord geworfen. Stattdessen wird die Gemeinschaft innerhalb der Hitlerjugend und der nationalsozialistischen Bewegung betont. Die Loyalität in der Familie wird vernachlässigt und nur die zum Führer und zur Volksgemeinschaft zählt. Hitler wollte die Kampfbereitschaft der Jugend wecken und bewusst die Zurückfindung zu primitiven Instinkten erzielen. Die Schulung des Angriffsgeistes und blitzschneller Entschlusskraft wurde eingeführt, damit der Kampf gegen das ,,undeutsche“ und „unsoldatische“ gilt. Alle Aktivitäten wurden auf Wettkampf ausgerichtet. Am Reichsparteitag am 14. September 1935 in Nürnberg äußert sich der Reichskanzler wie folgt: „In unseren Augen muss der deutsche Junge der Zukunft schlank und rank sein, flink wie die Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl."3 -Adolf Hitler Der junge Deutsche muss ein Kämpfer sein, wobei die soldatischen Tugenden zählen und die wissenschaftliche Erziehung keine Rolle spielt. Wer zu schwach oder zu dürr ist wird verspottet, schickaniert und auch mal geschlagen. Man solle für seine Kinder den angeblich nötigen Lebensraum erobern, indem man die „Untermenschen" in Osteuropa versklavt oder tötet. Der größte Dienst ist es, wenn man sich im Kampf im Krieg opfert. Genau das vermittelt die Hitlerjugend den Jugendlichen. „§ 2. Die gesamte deutsche Jugend ist [...] körperlich, geistig und sittlich im Geiste des Nationalsozialismus zum Dienst am Volk und zur Volksgemeinschaft zu erziehen.“4 -Gesetz über die Hitlerjugend (12.1936) Zusammenfassendes Ziel der Hitlerjugend-Erziehung war der sportlich, kampffreudige, fanatisch nationalsozialistisch denkende junge deutsche Mann und die gehorsame, hauswirtschaftlich arbeitstüchtige, gesunde junge deutsche Frau. 3 2https://www.welt.de/mediathek/dokumentation/history/sendung171999476/Hitlerjugend-Vom- Sportplatz-an-die-Front-1.html 3 https://www.planet- 4 http://www.verfassungen.de/de33-45/hitlerjugend36.htm schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/zeitzeugen/pdf/3_Vogelsang_Materialblatt.pdf 2.2 Erziehung in der Schule „Die HJ ist eine weltanschauliche Erziehungsgemeinschaft..." -Baldur von Schirach, Reichsjugendführer 665 Man lernte schon als Kleinkind regelmäßig in alltäglichen Situationen mit „Heil Hitler!" zu grüßen. Auch in der Schule ist der Hitlergruß vorgeschrieben, wenn der Lehrer die Klasse betretet. Der Hitlergruß war damals eine gängige Begrüßung und kann man mit dem heutigen „Guten Morgen!" vergleichen. Das Schulprogramm der NSDAP zielte in erster Linie auf Erziehung und Vermittlung von nationalsozialistischen Idealen. Wissensvermittlung ist weniger wichtig. Im Deutschunterricht wurden nur selektive Texte gelesen, in Geschichte befasste man sich unter anderem mit dem „Versailler Diktat" und der „Rolle des Judentums seit der Emanzipation", der Erdkundeunterricht befasste sich mit dem „Großdeutschen Reich", in Biologie behandelte man Vererbung und „Rassenlehre“, und in Leibeserziehung wurde auf den Wehrdienst, aber auch auf ritterliches Verhalten hingearbeitet. Die Pädagogik, die die Entfaltung des Menschen in den Mittelpunkt rückt, gilt als veraltet, dagegen bilden die Nichtswürdigkeit des Individuums und die Übersteigerung von Volk und Gemeinschaft auch in der Schule die erzieherische Leitlinie. Der Großteil der Lehrerschaft steht positiv zur NS-Bewegung: 1936 sind laut Parteistatistik 97% aller schleswig-holsteinischen Lehrkräfte Mitglieder des NS- Lehrerbundes. Jüdische und anders denkende Lehrkräfte werden entlassen und jüdische Schüler dürfen keine öffentlichen Schulen und Universitäten besuchen. Die arische Abstammung musste über zwei Generationen nachgewiesen werden. Die Kinder werden gedrillt Juden und Bolschewisten leidenschaftlich zu hassen. Die Nürnberger Rassengesetze von 1935 legten fest, wer als Jude oder „Mischling" galt und wer ,Arier" war. Die Schüler lernten ein neues Lied und sangen: „Schmeißt sie raus die ganze Judenbande. Schmeißt sie raus aus unrem Vaterlande!"6 Gegen den Bolschewismus mit der unveränderten Liste I FREISINNIGE PARTEL. Alle zur Urne! LEWOLTENBERGERICH 4 1938 wurde die Schulpflicht auf acht Jahre reduziert. Danach hatte man allerdings zwei bis drei Jahre auf eine Berufsschule zu gehen. Jungen und Mädchen gingen getrennt zur Schule, und Gymnasien waren nur noch Jungen zugänglich. (Bildquelle: https://blog.nationalmuseum.ch/app/uploads/2017/06/Wahlplakat_Freisinn.jpg) Beispielsweise war einer der Aufgaben, die für die Schüler gedacht waren, über eine Karikatur, wo ein Bolschewist mit Hörnern dargestellt war, einen Schulaufsatz zu schreiben. Bolschewisten galten als Untermenschen", sowie auch andere Nationen als minderwertig angesehen wurden. Insbesondere die Juden galten für die Nationalsozialisten als schlimmste Feinde. 5 Buch: Weltanschauliche Schulung in der Hitler-Jugend, Günther Oelschläger https://www.volksfreund.de/region/trier-trierer-land/der-lehrer-forderte-uns-auf-volle- 6 einmachglaeser-gegen-die-wand-zu-werfen_aid-6284419 Hitler wünscht Jugendliche, die unerschrocken ohne Angst in Krieg ziehen wollen u dabei kräftig u sportlich waren, damit sie ihre Rolle als tapfere Soldaten auch erfüllen konnten rank, schlank, flink -> sportlich, fit, durchtrainiert zäh, hart -> mutig, furchtlos, kämpferisch körperlich: für den Krieg, als Soldaten fungieren geistig: rassisch reine Arier seie besser u wertvoller in gesunden, reinrassen Volksgemeinschaft Eid beim Eintritt HJ ist Pflicht -> schwören auf Reich u Führer Gemeinschaft: • Teenager von Eltern loslösen ausgenutzt ->Moralvorstellungen der Eltern als überholt . Gemeinschaft innerhalb HJ betont • Loyalität in Familie vernachlässigt, nur die zum Führer u Volksgemeinschaft zählt • du selbst bist nichts, dein Volk ist alles ->Einzelne muss sich unterordnen u Dienst am Volk leisten Krieg: Kampf gg undeutsche u unsoldatische • wissenschaftl Erz spielt keine Rolle -> soldat Tugenden zählen zu schwach/dürr ->verspottet, schickaniert, geschlagen ● Lebensraum erobern für seine Kinder, indem man Untermenschen in Osteuropa versklavt oder tötet • größte Dienst, wenn man sich im Kampf im Krieg opfert BDM: Gehorsam, Pflichterfüllung u Dienst an der Vgemeinschaft genauso wichtig wie in HJ • größte Dienst war aber neue Volksgenossen zu gebären und großzuziehen Wissensvermittlung weniger wichtig Schulprogramm an nationalsozialistischen Idealen angepasst Die Pädagogik die die Entfaltung des Menschen in den Mittelpunkt rückt gilt als veraltet, dagegen bilden die Nichtswürdigkeit des Individuums u die Übersteigerung von Volk u Gemeinschaft auch in der Schule die erzieherische Leitlinie Lieder: Hitlerjungen auf spätere Rolle als treue u ergebene Soldaten vorbereiten Lieder verherrlichen Soldatentum u vermitteln, dass der Kampf für Hitler in der Ideologie der Nazis bis zum eigenen Tod eine gute Sache war Entwicklung: 1925 Gruber gründet in Plauen/Vogtland 1926 auf Parteitag der NSDAP in Weimar offiziell als Jugendarbeit der NSDAP ernannt -> Umbenennung in Hitlerjugend, Bund deutscher Arbeierjugend ->Gruber wurde Reichsführer der Organisation u als Referent für Jugendfragen in die Partei berufen 1927 Richtlinien, alle HJM die 18 Lebensjahr vollendet, zur SA überwiesen werden mussten -> zeigt starke Abhängigkeit der HJ von der NSDAP u SA 1931 Baldur von Schirach übernimmt die Parteiämter von Gruber 1932 HJ ebenfalls betroffen, arbeitete jedoch illegal weiter 1933 HJ vorherrschende Rolle in der Jugendarbeit -> Verbot Auflösung Übernahme anderer Jugendverbände ● • 1939 mit Einführung Pflichgemeinschaft waren Jugendliche nun Vertreter der Staatsmacht -> konnten für Veranstaltungen herangezogen werden o bestraft werde ab 1933 nach Verbot anderer Verbände HJ in vier Teilorganisationen untergliedert notwendig da hohe Mitgliederzahl Uniform soll Unterschiede wie die soziale Herkunft kaschieren Gefühl Zugehörigkeit, positive Gefühl gebraucht zu werden Spezielle Abzeichen und Bänder auf der Uniform machten deutlich, in welchem Rang und welche Auszeichnungen für besondere Leistungen ein Jugendlicher innerhalb der HJ erworben hatte. HJ: braunes Hemd mit Brusttaschen, Ledergürtel, Sommerhose aus schwarzem Cord, Lederknoten, Halstuch, schwarzes Barett, Abzeichen u Kordel BDM: marineblauen Rock, einen blauen Gürtel, eine weiße Bluse und ein schwarzes Halstuch mit einem braunem Lederknoten, dazu braune Halbschuhe mit kurzen Strümpfen nicht mädchenhaft, eher sportlich und praktisch beliebten Sommerlager nur über HJ ->Spaß, Spiel u Kameradschaft Sagen im Lager haben Jugendl ->Jugend wird von Jugend geführt Zeltlager, Ausflüge, Sportturniere hohes Gemeinschaftsgefühl als Zeichen besonderer Ehre Einladung zu großen Paraden soldatisches Marschieren üben Viel Aufmerksamkeit schmeichelt Kindern als Stolz der Nation präsentiert Machtdemonstration nach außen und innen Umgang mit Waffen Geländespiele -> Gebiet Feinde erobern nur mit Landkarte u Kompass, Bändchen abreißen, Gruppe mit meisten Bändchen gewinnt militärischer Drill u Kriegsspiele sollen Knaben in kleine Soldaten verwandeln Hj am Anfang sehr beliebt, Attraktivität nimmt ab als HJ größer durch Pflichmitgl u strengere Regeln u mehr militärischer Drill BDM: auch Ausflüge, Wanderungen u Märsche in freier Natur Lagerfeuer mit Kochen, gemeinsamer Gesang Märchen u Theateraufführungen mit Puppen Volkstanz u Flötenmusik verschiedene Sportangebote -> gymnastische Schulung Ziele sollten neue deutsche Jugend formen Schule alle Fächer auf rassistischer Grundlage neu konstruiert Jungen sollen gnadenlose, überlegene u angsteinflößende Soldaten werden Mädchen werden als Pflegerin in der Familie und Trägerin wertvollen Erbgutes vorbereitet, sollen treu sorgende Gattin u Mutter vieler Kinder sein Wer Ziele nicht erfüllte wurde aussortiert, ausgegrenzt, vertrieben oder ermordet Solche Menschen hatten kein Lebensrecht mehr GFS Handout von Tam Doan Nguyen HITLERJUGEND 14. OKTOBER 2020 / Frankenlandschule / WG 13-2 / GGK / Herr Winkler IDEOLOGIE IM NATIONALSOZIALISMUS Der perfekte deutsche Junge Das perfekte deutsche Mädchen SCHULPROGRAMM Alle Fächer wurden dem nationalsozialistischen Ideal angepasst: ● Deutschunterricht → nur selektive Texte ● Geschichte → Versailler Diktat, Rolle des Judentums Erdkundeunterricht → Großdeutschen Reich ● Biologie Vererbung und „Rassenlehre" ● Leibeserziehung → Wehrdienst, ritterliches Verhalten Pädagogik → Entfaltung des Menschen im Mittelpunkt gilt als veraltet, dagegen bilden Nichtswürdigkeit des Individuums und Übersteigerung von Volk und Gemeinschaft die erzieherische Leitlinie 7jähriger deutscher Junge Aus dem Gesicht spricht die Seele der Rasse 7jähriger Judenjunge 200 000 HITLERJUGEND 1925/26: Gründung und Umbenennung der "Großdeutschen Jugendbewegung” in “Hitlerjugend, Bund deutscher Arbeiterjugend” geführt von Kurt Gruber 1927: 1931: Baldur von Schirach übernimmt die Parteiämter von Gruber 1933: 1939: → 98% aller deutschen Jugendlichen sind Mitglieder der HJ (8,7 Mio) 10-14 Jahre 14-18 Jahre Jungvolk Jungmädel ORGANISATIONSFORMEN Jungen Mädchen ERZIEHUNGSZIELE IM VERGLEICH ZU HEUTE AKTIVITÄTEN UND ALLTAG ● Sommerlager → Spaß, Spiel und Kameradschaft ● "Jugend wird von Jugend geführt" ● Uniform überdeckte soziale Unterschiede - Einheitlichkeit statt Vielfalt ● Aufmärsche, Zeltlager, Ausflüge, Sportturniere, Wanderungen ● nach ideologischen Vorgaben singen, vorlesen, basteln ● Umgang mit Waffen lernen, Geländespiele und Wehrertüchtigung ● soldatisches Marschieren in großen Paraden ● BDM: Kochen, Theateraufführungen, Volkstanz, gymnastische Schulung Damals Hitlerjugend Heute Bund Deutscher Mädel Hitler- Jugend Nachwuchs für den Führer GLIEDERUNG 0 01 Erziehung Ideologie Schule 02 Hitlerjugend Entstehung Organisation Aktivitäten 03 Bund Deutscher Mädel 04 Erziehungsziele im Vergleich Jugend dient dem Führer .. D ALLE ZEHNJÄHRIGEN IN DIE HJ. und Propogendoor de gerg, BerW 35, Kurfür 53-W EN Dr. Gints Druck Dr 01 Erziehung Die Ideologie im Nationalsozialismus Rede Hitlers an die HJ K ▶ ▶ ☐() während des Reichsparteitags in Nürnberg am 14. September 1935 "In unseren Augen muss der deutsche Junge der Zukunft schlank und rank sein, flink wie die Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl." -Adolf Hitler ---------

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Anhänger des Nationalsozialismus. Umso wichtiger ist es deshalb, sich mit einigen Fragen und Probleme dieses Thema zu beschäftigen: Was ist die Hitlerjugend überhaupt und wie hat sie sich entwickelt? Kam sie aus dem Nichts und wer waren die Kinder und Jugendlichen, die sich ihr anschlossen? Auch sollte geklärt werden, wie sich die Hitlerjugend organisierte und welche Möglichkeiten der „Beschäftigung" für die Jungen und Mädchen existierten. Gerade für mich ist es benfalls interessant zu erfahren, welche Erziehung die damalige Jugend durchlebte und welche Unterschiede es gab zwischen der damaligen und heutigen Erziehung. In der folgenden Dokumentation möchte ich mich mit diesen Fragestellungen beschäftigen, um einen Überblick über die Hitlerjugend zu ermöglichen. Als erstes werde ich über die Ideologie und die Schulerziehung im Nationalsozialismus aufklären. Im Folgenden soll der organisatorische und auch der mögliche Dienst in der Hitlerjugend und des Bundes deutscher Mädel ausführlicher beschrieben werden. Mit dem Vergleich der Erziehungsziele der NS-Zeit und der heutigen Zeit möchte ich meine schriftliche Dokumentation abschließen. 2 2 Erziehung im Nationalsozialismus 2.1 Die Ideologie der Nazis Nationalstolz und militärisches Denken waren die Hauptmerkmale der Ideologie der Jugend im Nationalsozialismus. Die Jugend sollte rechtzeitig lernen ihr Leben für Führer, Volk und Vaterland zu opfern. Deutsche sollten bessere Menschen als 1https://www.welt.de/mediathek/dokumentation/history/sendung171999476/Hitlerjugend-Vom- Sportplatz-an-die-Front-1.html andere Nationen und Völker sein, so hieß es in der arischen Denkweise und war einer der wichtigsten Punkte. Der rassisch reine Arier seie besser und wertvoller als andere, der in einer gesunden, reinrassigen Volksgemeinschaft lebt. Dazu kommt der blinde Gehorsam, die absolute Treue und der wichtigste Grundsatz: Du selbst bist nichts, Dein Volk ist alles. Der Einzelne muss sich unterordnen und Dienst am Volk leisten. Zur absoluten Gehorsamkeit gehört ein Eid beim Eintritt in die Hitlerjugend mit 10 Jahren dazu und ist Pflicht. Sie schwören auf das Reich und auf seinen Führer. Die Zerenomie wiederholt sich alljährlich am Vorabend von Adolf Hitlers Geburtstag mit folgenden Worten: „Ich verspreche in der Hitlerjugend alle Zeit meine Pflicht zu tun. In Liebe und Treue zum Führer und zu unserer Fahne. So wahr mir Gott helfe."2 Dass Teenager sich von den Eltern loslösen wollen wird ausgenutzt, den Kindern wird der Einfluss ihrer Eltern entzogen und die Moralvorstellungen der Eltern werden als überholt über den Bord geworfen. Stattdessen wird die Gemeinschaft innerhalb der Hitlerjugend und der nationalsozialistischen Bewegung betont. Die Loyalität in der Familie wird vernachlässigt und nur die zum Führer und zur Volksgemeinschaft zählt. Hitler wollte die Kampfbereitschaft der Jugend wecken und bewusst die Zurückfindung zu primitiven Instinkten erzielen. Die Schulung des Angriffsgeistes und blitzschneller Entschlusskraft wurde eingeführt, damit der Kampf gegen das ,,undeutsche“ und „unsoldatische“ gilt. Alle Aktivitäten wurden auf Wettkampf ausgerichtet. Am Reichsparteitag am 14. September 1935 in Nürnberg äußert sich der Reichskanzler wie folgt: „In unseren Augen muss der deutsche Junge der Zukunft schlank und rank sein, flink wie die Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl."3 -Adolf Hitler Der junge Deutsche muss ein Kämpfer sein, wobei die soldatischen Tugenden zählen und die wissenschaftliche Erziehung keine Rolle spielt. Wer zu schwach oder zu dürr ist wird verspottet, schickaniert und auch mal geschlagen. Man solle für seine Kinder den angeblich nötigen Lebensraum erobern, indem man die „Untermenschen" in Osteuropa versklavt oder tötet. Der größte Dienst ist es, wenn man sich im Kampf im Krieg opfert. Genau das vermittelt die Hitlerjugend den Jugendlichen. „§ 2. Die gesamte deutsche Jugend ist [...] körperlich, geistig und sittlich im Geiste des Nationalsozialismus zum Dienst am Volk und zur Volksgemeinschaft zu erziehen.“4 -Gesetz über die Hitlerjugend (12.1936) Zusammenfassendes Ziel der Hitlerjugend-Erziehung war der sportlich, kampffreudige, fanatisch nationalsozialistisch denkende junge deutsche Mann und die gehorsame, hauswirtschaftlich arbeitstüchtige, gesunde junge deutsche Frau. 3 2https://www.welt.de/mediathek/dokumentation/history/sendung171999476/Hitlerjugend-Vom- Sportplatz-an-die-Front-1.html 3 https://www.planet- 4 http://www.verfassungen.de/de33-45/hitlerjugend36.htm schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/zeitzeugen/pdf/3_Vogelsang_Materialblatt.pdf 2.2 Erziehung in der Schule „Die HJ ist eine weltanschauliche Erziehungsgemeinschaft..." -Baldur von Schirach, Reichsjugendführer 665 Man lernte schon als Kleinkind regelmäßig in alltäglichen Situationen mit „Heil Hitler!" zu grüßen. Auch in der Schule ist der Hitlergruß vorgeschrieben, wenn der Lehrer die Klasse betretet. Der Hitlergruß war damals eine gängige Begrüßung und kann man mit dem heutigen „Guten Morgen!" vergleichen. Das Schulprogramm der NSDAP zielte in erster Linie auf Erziehung und Vermittlung von nationalsozialistischen Idealen. Wissensvermittlung ist weniger wichtig. Im Deutschunterricht wurden nur selektive Texte gelesen, in Geschichte befasste man sich unter anderem mit dem „Versailler Diktat" und der „Rolle des Judentums seit der Emanzipation", der Erdkundeunterricht befasste sich mit dem „Großdeutschen Reich", in Biologie behandelte man Vererbung und „Rassenlehre“, und in Leibeserziehung wurde auf den Wehrdienst, aber auch auf ritterliches Verhalten hingearbeitet. Die Pädagogik, die die Entfaltung des Menschen in den Mittelpunkt rückt, gilt als veraltet, dagegen bilden die Nichtswürdigkeit des Individuums und die Übersteigerung von Volk und Gemeinschaft auch in der Schule die erzieherische Leitlinie. Der Großteil der Lehrerschaft steht positiv zur NS-Bewegung: 1936 sind laut Parteistatistik 97% aller schleswig-holsteinischen Lehrkräfte Mitglieder des NS- Lehrerbundes. Jüdische und anders denkende Lehrkräfte werden entlassen und jüdische Schüler dürfen keine öffentlichen Schulen und Universitäten besuchen. Die arische Abstammung musste über zwei Generationen nachgewiesen werden. Die Kinder werden gedrillt Juden und Bolschewisten leidenschaftlich zu hassen. Die Nürnberger Rassengesetze von 1935 legten fest, wer als Jude oder „Mischling" galt und wer ,Arier" war. Die Schüler lernten ein neues Lied und sangen: „Schmeißt sie raus die ganze Judenbande. Schmeißt sie raus aus unrem Vaterlande!"6 Gegen den Bolschewismus mit der unveränderten Liste I FREISINNIGE PARTEL. Alle zur Urne! LEWOLTENBERGERICH 4 1938 wurde die Schulpflicht auf acht Jahre reduziert. Danach hatte man allerdings zwei bis drei Jahre auf eine Berufsschule zu gehen. Jungen und Mädchen gingen getrennt zur Schule, und Gymnasien waren nur noch Jungen zugänglich. (Bildquelle: https://blog.nationalmuseum.ch/app/uploads/2017/06/Wahlplakat_Freisinn.jpg) Beispielsweise war einer der Aufgaben, die für die Schüler gedacht waren, über eine Karikatur, wo ein Bolschewist mit Hörnern dargestellt war, einen Schulaufsatz zu schreiben. Bolschewisten galten als Untermenschen", sowie auch andere Nationen als minderwertig angesehen wurden. Insbesondere die Juden galten für die Nationalsozialisten als schlimmste Feinde. 5 Buch: Weltanschauliche Schulung in der Hitler-Jugend, Günther Oelschläger https://www.volksfreund.de/region/trier-trierer-land/der-lehrer-forderte-uns-auf-volle- 6 einmachglaeser-gegen-die-wand-zu-werfen_aid-6284419 Hitler wünscht Jugendliche, die unerschrocken ohne Angst in Krieg ziehen wollen u dabei kräftig u sportlich waren, damit sie ihre Rolle als tapfere Soldaten auch erfüllen konnten rank, schlank, flink -> sportlich, fit, durchtrainiert zäh, hart -> mutig, furchtlos, kämpferisch körperlich: für den Krieg, als Soldaten fungieren geistig: rassisch reine Arier seie besser u wertvoller in gesunden, reinrassen Volksgemeinschaft Eid beim Eintritt HJ ist Pflicht -> schwören auf Reich u Führer Gemeinschaft: • Teenager von Eltern loslösen ausgenutzt ->Moralvorstellungen der Eltern als überholt . Gemeinschaft innerhalb HJ betont • Loyalität in Familie vernachlässigt, nur die zum Führer u Volksgemeinschaft zählt • du selbst bist nichts, dein Volk ist alles ->Einzelne muss sich unterordnen u Dienst am Volk leisten Krieg: Kampf gg undeutsche u unsoldatische • wissenschaftl Erz spielt keine Rolle -> soldat Tugenden zählen zu schwach/dürr ->verspottet, schickaniert, geschlagen ● Lebensraum erobern für seine Kinder, indem man Untermenschen in Osteuropa versklavt oder tötet • größte Dienst, wenn man sich im Kampf im Krieg opfert BDM: Gehorsam, Pflichterfüllung u Dienst an der Vgemeinschaft genauso wichtig wie in HJ • größte Dienst war aber neue Volksgenossen zu gebären und großzuziehen Wissensvermittlung weniger wichtig Schulprogramm an nationalsozialistischen Idealen angepasst Die Pädagogik die die Entfaltung des Menschen in den Mittelpunkt rückt gilt als veraltet, dagegen bilden die Nichtswürdigkeit des Individuums u die Übersteigerung von Volk u Gemeinschaft auch in der Schule die erzieherische Leitlinie Lieder: Hitlerjungen auf spätere Rolle als treue u ergebene Soldaten vorbereiten Lieder verherrlichen Soldatentum u vermitteln, dass der Kampf für Hitler in der Ideologie der Nazis bis zum eigenen Tod eine gute Sache war Entwicklung: 1925 Gruber gründet in Plauen/Vogtland 1926 auf Parteitag der NSDAP in Weimar offiziell als Jugendarbeit der NSDAP ernannt -> Umbenennung in Hitlerjugend, Bund deutscher Arbeierjugend ->Gruber wurde Reichsführer der Organisation u als Referent für Jugendfragen in die Partei berufen 1927 Richtlinien, alle HJM die 18 Lebensjahr vollendet, zur SA überwiesen werden mussten -> zeigt starke Abhängigkeit der HJ von der NSDAP u SA 1931 Baldur von Schirach übernimmt die Parteiämter von Gruber 1932 HJ ebenfalls betroffen, arbeitete jedoch illegal weiter 1933 HJ vorherrschende Rolle in der Jugendarbeit -> Verbot Auflösung Übernahme anderer Jugendverbände ● • 1939 mit Einführung Pflichgemeinschaft waren Jugendliche nun Vertreter der Staatsmacht -> konnten für Veranstaltungen herangezogen werden o bestraft werde ab 1933 nach Verbot anderer Verbände HJ in vier Teilorganisationen untergliedert notwendig da hohe Mitgliederzahl Uniform soll Unterschiede wie die soziale Herkunft kaschieren Gefühl Zugehörigkeit, positive Gefühl gebraucht zu werden Spezielle Abzeichen und Bänder auf der Uniform machten deutlich, in welchem Rang und welche Auszeichnungen für besondere Leistungen ein Jugendlicher innerhalb der HJ erworben hatte. HJ: braunes Hemd mit Brusttaschen, Ledergürtel, Sommerhose aus schwarzem Cord, Lederknoten, Halstuch, schwarzes Barett, Abzeichen u Kordel BDM: marineblauen Rock, einen blauen Gürtel, eine weiße Bluse und ein schwarzes Halstuch mit einem braunem Lederknoten, dazu braune Halbschuhe mit kurzen Strümpfen nicht mädchenhaft, eher sportlich und praktisch beliebten Sommerlager nur über HJ ->Spaß, Spiel u Kameradschaft Sagen im Lager haben Jugendl ->Jugend wird von Jugend geführt Zeltlager, Ausflüge, Sportturniere hohes Gemeinschaftsgefühl als Zeichen besonderer Ehre Einladung zu großen Paraden soldatisches Marschieren üben Viel Aufmerksamkeit schmeichelt Kindern als Stolz der Nation präsentiert Machtdemonstration nach außen und innen Umgang mit Waffen Geländespiele -> Gebiet Feinde erobern nur mit Landkarte u Kompass, Bändchen abreißen, Gruppe mit meisten Bändchen gewinnt militärischer Drill u Kriegsspiele sollen Knaben in kleine Soldaten verwandeln Hj am Anfang sehr beliebt, Attraktivität nimmt ab als HJ größer durch Pflichmitgl u strengere Regeln u mehr militärischer Drill BDM: auch Ausflüge, Wanderungen u Märsche in freier Natur Lagerfeuer mit Kochen, gemeinsamer Gesang Märchen u Theateraufführungen mit Puppen Volkstanz u Flötenmusik verschiedene Sportangebote -> gymnastische Schulung Ziele sollten neue deutsche Jugend formen Schule alle Fächer auf rassistischer Grundlage neu konstruiert Jungen sollen gnadenlose, überlegene u angsteinflößende Soldaten werden Mädchen werden als Pflegerin in der Familie und Trägerin wertvollen Erbgutes vorbereitet, sollen treu sorgende Gattin u Mutter vieler Kinder sein Wer Ziele nicht erfüllte wurde aussortiert, ausgegrenzt, vertrieben oder ermordet Solche Menschen hatten kein Lebensrecht mehr GFS Handout von Tam Doan Nguyen HITLERJUGEND 14. OKTOBER 2020 / Frankenlandschule / WG 13-2 / GGK / Herr Winkler IDEOLOGIE IM NATIONALSOZIALISMUS Der perfekte deutsche Junge Das perfekte deutsche Mädchen SCHULPROGRAMM Alle Fächer wurden dem nationalsozialistischen Ideal angepasst: ● Deutschunterricht → nur selektive Texte ● Geschichte → Versailler Diktat, Rolle des Judentums Erdkundeunterricht → Großdeutschen Reich ● Biologie Vererbung und „Rassenlehre" ● Leibeserziehung → Wehrdienst, ritterliches Verhalten Pädagogik → Entfaltung des Menschen im Mittelpunkt gilt als veraltet, dagegen bilden Nichtswürdigkeit des Individuums und Übersteigerung von Volk und Gemeinschaft die erzieherische Leitlinie 7jähriger deutscher Junge Aus dem Gesicht spricht die Seele der Rasse 7jähriger Judenjunge 200 000 HITLERJUGEND 1925/26: Gründung und Umbenennung der "Großdeutschen Jugendbewegung” in “Hitlerjugend, Bund deutscher Arbeiterjugend” geführt von Kurt Gruber 1927: 1931: Baldur von Schirach übernimmt die Parteiämter von Gruber 1933: 1939: → 98% aller deutschen Jugendlichen sind Mitglieder der HJ (8,7 Mio) 10-14 Jahre 14-18 Jahre Jungvolk Jungmädel ORGANISATIONSFORMEN Jungen Mädchen ERZIEHUNGSZIELE IM VERGLEICH ZU HEUTE AKTIVITÄTEN UND ALLTAG ● Sommerlager → Spaß, Spiel und Kameradschaft ● "Jugend wird von Jugend geführt" ● Uniform überdeckte soziale Unterschiede - Einheitlichkeit statt Vielfalt ● Aufmärsche, Zeltlager, Ausflüge, Sportturniere, Wanderungen ● nach ideologischen Vorgaben singen, vorlesen, basteln ● Umgang mit Waffen lernen, Geländespiele und Wehrertüchtigung ● soldatisches Marschieren in großen Paraden ● BDM: Kochen, Theateraufführungen, Volkstanz, gymnastische Schulung Damals Hitlerjugend Heute Bund Deutscher Mädel Hitler- Jugend Nachwuchs für den Führer GLIEDERUNG 0 01 Erziehung Ideologie Schule 02 Hitlerjugend Entstehung Organisation Aktivitäten 03 Bund Deutscher Mädel 04 Erziehungsziele im Vergleich Jugend dient dem Führer .. D ALLE ZEHNJÄHRIGEN IN DIE HJ. und Propogendoor de gerg, BerW 35, Kurfür 53-W EN Dr. Gints Druck Dr 01 Erziehung Die Ideologie im Nationalsozialismus Rede Hitlers an die HJ K ▶ ▶ ☐() während des Reichsparteitags in Nürnberg am 14. September 1935 "In unseren Augen muss der deutsche Junge der Zukunft schlank und rank sein, flink wie die Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl." -Adolf Hitler ---------