Hitlerjugend (HJ) - Referat

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Hitlerjugend (HJ) - Referat

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Tätigkeiten
Kriegszeit
In der Hitlerjugend wurde strikt zwischen Mädchen und Jungen unterschieden.
Eigentlich bildeten nur die Junge

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Aufbau Tätigkeiten Kriegszeit In der Hitlerjugend wurde strikt zwischen Mädchen und Jungen unterschieden. Eigentlich bildeten nur die Jungen zwischen 14 und 18 Jahren die Hitlerjugend. Für die 10 bis 14 Jährigen Jungen, die damals auch als ,,Pimpfe" bezeichnet wurden, gab es das ,deutsche Jungvolk". Für Mädchen gab es den ,,Jungmädelbund", der für die 10 bis 14 Jährigen war und den ,,Bund Deutscher Mädel", zudem die 14 bis 18 Jährigen Mädchen zählten. Zuerst war der Beitritt in die Hitlerjugend freiwillig, was sich aber dann im Dezember 1936 mit dem Erlass des Hitlerjugendgesetzes änderte. Von da an waren die 10-18 Jährigen verpflichtet beizutreten. Wer sich weigerte, konnte hart bestraft werden. Eine generelle Zwangsmitgliedschaft in der HJ bestand aber erst mit der Einführung der Jugenddienstpflicht im März 1939. Daraufhin stieg die Mitgliederzahl der Hitlerjugend auf 9Millionen. Im Gesetz der Hitlerjugend heißt es, dass die Zukunft des deutschen Volkes von der Jugend abhänge. Sie sollten auf ihre zukünftigen Pflichten vorbereitet werden und zum Dienst und der Volksgemeinschaft erzogen werden. Doch nicht alle Kinder und Jugendlichen durften der HJ beitreten. Kinder mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, oder auch jüdische Kinder wurden aus der HJ ausgeschlossen. Außerdem wurde man erst nach Beitritt, abgeschlossener Pimpfenprobe und Ablegen eines Eides ein vollwertiges Mitlied. Die HJ war am Anfang sehr beliebt. Alle gingen gerne und freiwillig...

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dorthin. Mit der Zeit nahm die Attraktivität aber ab. Die HJ war am Anfang sehr beliebt. Alle gingen gerne und freiwillig dorthin. Mit der Zeit nahm die Attraktivität aber ab. Alle Mitglieder der Hitlerjugend waren verpflichtet, am HJ Dienst teilzunehmen. Bei allen Aktivitäten der Hitlerjugend stand das Gemeinschaftsgefühl und die nationalsozialistische Erziehung im Vordergrund. Das Ziel der HJ war der zukünftige Soldat. Sie trafen sich 3-4 mal pro Woche zu Heimabenden in beispielsweise HJ-Heimen, Schulen oder Sportvereinen. Außerdem trafen sie sich zu Marschübungen und Geländespielen mit Schieß- und Kampfübungen. Neben den Heimabenden, fuhr die Hitlerjugend gelegentlich zu Parade- oder Propagandaveranstaltungen. Dies unterstütze das Gefühl, etwas Besonderes und Teil einer großen Bewegung zu sein. Sie hielten auch Elternabende, auf denen sie ihre gelernten Dinge präsentierten. Dort zeigten sie Theaterübungen, Sportübungen, oder trugen Lieder vor. Eines der bekanntesten Lieder war das sogenannte ,,Vorwärts-Vorwärts Fahnenlied", welches mit der Zeit das offizielle Lied der Hitlerjugend wurde. Die HJ machte viele Ausflüge und Zeltlager. Dort wurden sie noch gezielter vorbereitet und hatten einen sehr strukturierten Alltag. Überall spielte Sport eine große und wichtige Rolle. Die Jugend sollte fit und gesund bleiben. Mit dem 1934 eingeführten, wöchentlich samstags stattfindenden Staatsjugendtag wurden die Mitglieder der Hitlerjugend vom Sportunterricht befreit. Jedoch wurde dieser durch die Pflichtmitgliedschaft der HJ zum 1.Dezember 1936 wieder abgeschafft. Die Kinder und Jugendlichen wurden schon früh auf den anstehenden Krieg vorbereitet. Durch Geländespiele lernten sie das Tarnen, Krabbeln, Hinsetzen und Aufstehen. Und durch die Schießübungen lernten sie beispielsweise das koordinierte Schießen. Schon 12 Jährige lernten damals das Schießen mit Karabinern. Das seht ihr auch nochmal auf dem Bild unten rechts. Jeder in der Hitlerjugend wollte heldenhaft sein und seinen Mut beweisen. Zu Beginn des 2. Weltkrieges wurde die Hitlerjugend erstmal nur bei Ernteeinsätzen oder Aufräumarbeiten nach Luftanschlägen eingesetzt. 1943 kämpften die meisten Jugendlichen an Flakgeschützen. Mit der Ausrufung des „totalen Krieges" Anfang 1943 wurde das sogenannte Notabitur eingeführt. Damit konnten Schüler, die die Abschlussklassen eines Gymnasiums besuchten und in den Krieg ziehen wollten, auch in den Krieg ziehen. Gegen Ende des Krieges herrschte immer mehr Verwirtheit unter den Jugendlichen. Ihnen wurde beigebracht bis zum letzten Mann zu kämpfen und doch ergaben sich bereits die ersten Soldaten. Die unzureichende Ausrüstung und Ausbildung brachte viele Verluste. Am Ende ergaben sich die wenigen übrig gebliebenen und die HJ wurde am 10.Oktober 1945 gemeinsam mit der NSDAP durch das Kontrollratsgesetz Nr.2 verboten und aufgelöst.

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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dorthin. Mit der Zeit nahm die Attraktivität aber ab. Die HJ war am Anfang sehr beliebt. Alle gingen gerne und freiwillig dorthin. Mit der Zeit nahm die Attraktivität aber ab. Alle Mitglieder der Hitlerjugend waren verpflichtet, am HJ Dienst teilzunehmen. Bei allen Aktivitäten der Hitlerjugend stand das Gemeinschaftsgefühl und die nationalsozialistische Erziehung im Vordergrund. Das Ziel der HJ war der zukünftige Soldat. Sie trafen sich 3-4 mal pro Woche zu Heimabenden in beispielsweise HJ-Heimen, Schulen oder Sportvereinen. Außerdem trafen sie sich zu Marschübungen und Geländespielen mit Schieß- und Kampfübungen. Neben den Heimabenden, fuhr die Hitlerjugend gelegentlich zu Parade- oder Propagandaveranstaltungen. Dies unterstütze das Gefühl, etwas Besonderes und Teil einer großen Bewegung zu sein. Sie hielten auch Elternabende, auf denen sie ihre gelernten Dinge präsentierten. Dort zeigten sie Theaterübungen, Sportübungen, oder trugen Lieder vor. Eines der bekanntesten Lieder war das sogenannte ,,Vorwärts-Vorwärts Fahnenlied", welches mit der Zeit das offizielle Lied der Hitlerjugend wurde. Die HJ machte viele Ausflüge und Zeltlager. Dort wurden sie noch gezielter vorbereitet und hatten einen sehr strukturierten Alltag. Überall spielte Sport eine große und wichtige Rolle. Die Jugend sollte fit und gesund bleiben. Mit dem 1934 eingeführten, wöchentlich samstags stattfindenden Staatsjugendtag wurden die Mitglieder der Hitlerjugend vom Sportunterricht befreit. Jedoch wurde dieser durch die Pflichtmitgliedschaft der HJ zum 1.Dezember 1936 wieder abgeschafft. Die Kinder und Jugendlichen wurden schon früh auf den anstehenden Krieg vorbereitet. Durch Geländespiele lernten sie das Tarnen, Krabbeln, Hinsetzen und Aufstehen. Und durch die Schießübungen lernten sie beispielsweise das koordinierte Schießen. Schon 12 Jährige lernten damals das Schießen mit Karabinern. Das seht ihr auch nochmal auf dem Bild unten rechts. Jeder in der Hitlerjugend wollte heldenhaft sein und seinen Mut beweisen. Zu Beginn des 2. Weltkrieges wurde die Hitlerjugend erstmal nur bei Ernteeinsätzen oder Aufräumarbeiten nach Luftanschlägen eingesetzt. 1943 kämpften die meisten Jugendlichen an Flakgeschützen. Mit der Ausrufung des „totalen Krieges" Anfang 1943 wurde das sogenannte Notabitur eingeführt. Damit konnten Schüler, die die Abschlussklassen eines Gymnasiums besuchten und in den Krieg ziehen wollten, auch in den Krieg ziehen. Gegen Ende des Krieges herrschte immer mehr Verwirtheit unter den Jugendlichen. Ihnen wurde beigebracht bis zum letzten Mann zu kämpfen und doch ergaben sich bereits die ersten Soldaten. Die unzureichende Ausrüstung und Ausbildung brachte viele Verluste. Am Ende ergaben sich die wenigen übrig gebliebenen und die HJ wurde am 10.Oktober 1945 gemeinsam mit der NSDAP durch das Kontrollratsgesetz Nr.2 verboten und aufgelöst.