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 20.03.2020
Hitlers Wirtschaftswunder? - Die Wirtschaftspolitik der Nationalsozialisten.
Aufgabe 1:
a) Warum stieg die Arbeitslosigkeit nach

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Die Wirtschaftspolitik der Nationalsozialen - Hitlers Ziele - Gründe für Arbeitslosigkeit (1933)

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20.03.2020 Hitlers Wirtschaftswunder? - Die Wirtschaftspolitik der Nationalsozialisten. Aufgabe 1: a) Warum stieg die Arbeitslosigkeit nach der Machtübername der Nationalsozialisten im Jahr 1933 so drastisch? Die Weltwirtschaft erholte sich ab 1932 Sofortprogramme 1995 Einführung der allgemeinen Wehrpflicht Reichsarbeitsgesetz 11 11 massive Aufrüstung der Reichswehr auf „Pump" (Kredite) Frauen wurden durch Gesetze aus dem Arbeitzplatz verdrängt 6) Welche Ziele verfolgte Hitler mit seiner Wirtschaftspolitik und warum war es ihm wichtig vom Ausland unabhängig zu werden ? > Er wollte genug Rohstoffe herstellen → um die Wirtschaft und die Armee bis in 4 Jahren kriegsfähig zu machen Arbeitsaufträge: 1. a. Hitlers Wirtschaftswunder? - Die Wirtschaftspolitik der Nationalsozialisten Arbeite aus T1 und T2 stichpunktartig heraus, warum die Arbeitslosigkeit nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 drastisch abnahm. b. Arbeite aus Q1 stichpunktartig heraus, welche Ziele Hitler mit seiner Wirtschaftspolitik verfolgte und warum es ihm wichtig war, vom Ausland unabhängig zu werden. 2. Beurteile in einem Fließtext, ob die Maßnahmen und ihre Folgen als Wirtschaftswunder bezeichnet werden können. T1 Abbau der Massenarbeitslosigkeit Bereits ab 1932 ging die Arbeitslosigkeit langsam zurück, denn die Weltwirt- schaft erholte sich allmählich. Die Nationalsozialisten verbuchten dies nach der Machtübertragung als ihren Erfolg, obwohl sie damit wenig zu tun hatten. Zudem legten sie Sofortprogramme zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit auf, die zum Teil an bereits in der Weimarer Republik entwickelte Programme an- knüpften. Einen Schwerpunkt der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen bildeten große staatliche Bauaufträge. Dazu gehörten...

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der Bau von Autobahnen, die Neu- gestaltung der Reichshauptstadt Berlin, die Errichtung des Reichsparteitagsge ländes in Nürnberg, der Ausbau des Königs platzes in München, Wohnungsneu- bauten und Altbaurenovierungen sowie ab 1937 der Kasernenneubau. Spürbar entlastet wurde der Arbeitsmarkt durch zwei andere Maßnahmen: 1935 wurde die allgemeine Wehrpflicht wieder eingeführt. Damit verschwan- den Tausende junge Männer aus der Arbeitslosenstatistik. Im gleichen Jahr trat das „Reichsarbeitsdienstgesetz" in Kraft. Für Männer zwischen 18 und 25 Jah- ren wurde damit ein halbjähriger Arbeitsdienst Pflicht, den sie vor ihrem Wehr- dienst ableisteten. Für Frauen war der Reichsarbeitsdienst (RAD) bis zum Be- ginn des Krieges freiwillig. Die Entlohnung war gering-25 Pfennig pro Tag -, die Arbeit galt als „Ehrendienst am deutschen Volke". Die Dienstpflichtigen trugen eine Uniform und lebten in speziellen Arbeitslagern. Dort befanden sich ständig etwa zwischen 200000 und 300000 junge Männer und Frauen. Der Abbau der Arbeitslosigkeit trug viel zu Hitlers Popularität bei. Kriegsvorbereitungen Vorrangiges Ziel der nationalsozialistischen Politik war von Anfang an, einen Krieg vorzubereiten. Dementsprechend forderte der erste Vierjahresplan von 1936, die deutsche Wirtschaft solle in vier Jahren kriegsfähig und die Wehr- macht einsatzfähig sein. Erreicht werden sollte das weitgehend mit eigenen Lebensmitteln und Rohstoffen, um von Importen unabhängig zu sein. Deswe gen erhielten die im „Reichsnährstand" organisierten Bauern genaue Anwei- sungen zu Anbau, Preisen, Ablieferung und Verkauf von Produkten. Der Ab- bau von heimischen Rohstoffen wurde gefördert, neue Herstellungsverfahren wurden entwickelt, wie beispielsweise für synthetischen Kautschuk. Dennoch blieb Deutschland bei wichtigen Rohstoffen, z. B. Erdöl, hochwertigen Eisener- zen oder Buntmetallen, auf Importe angewiesen.... Dem gesamtwirtschaftlichen Ziel der Aufrüstung musste sich auch der Kon- sum der Bevölkerung unterordnen. Deren Kaufkraft blieb niedrig, da die Real- löhne der Arbeiter deutlich niedriger als in der Zeit vor der Wirtschaftskrise waren. aus: M.Sauer (Hrsg.), ,,Geschichte und Geschehen", Stuttgart 2009, S.116f. Q1 Hitlers ,,Vierjahresplan“ Hitler äußert sich im August 1936 in einer geheimen Denkschrift zum Vierjahresplan: Es sind jetzt fast 4 kostbare Jahre vergangen. Es gibt keinen Zweifel, daß wir schon heute auf dem Gebiet der Brennstoff-, der Gummi- und zum Teil auch in der Eisenerzversorgung vom Ausland restlos unabhängig sein könnten. Genauso wie wir zur Zeit 7 oder 800 000 t Benzin produzieren, könnten wir 3 Millionen t produzieren. Genauso wie wir heute einige Tausend t Gummi fabrizie- ren, könnten wir schon jährlich 70 und 80 000 erzeugen. Genauso wie wir von 2½ Millionen t T2 Aufrüstung auf Pump wesentlicher Faktor Statistisch gesehen spielte gerade der viel gepriesene Autobahnbau nur eine relativ bescheidene Rolle. Maximal 130.000 Arbeiter kamen dort gleichzeitig zum Einsatz. ,,Wesentlich bedeutsamer für den dauerhaften Rückgang der Arbeitslosigkeit war die massive Aufrüstung der Reichswehr", betont Magnus Brechtken, Stellvertretender Direktor des Instituts für Zeitgeschichte in München und Berlin. Dafür hätten die Nationalsozialisten aber sehr viel mehr Geld ausgegeben, als der Staat eigentlich hatte. Die Aufrüstung wurde auf Pump, finanziert. ,,Ohne den Kriegsausbruch im Jahr 1939 wäre Deutschland schon bald darauf bankrott gewesen", ergänzt der Historiker. Frauen mussten ihre Arbeitsplätze für Männer räumen Mit einer weiteren Maßnahme gelang es den Nationalsozialisten, die Arbeitslosigkeitsstatistiken noch besser aussehen zu lassen: Sie drängten die Frauen aus dem Berufsleben, was Stellen frei werden ließ. Um sich voll und ganz ihrer Mutterrolle widmen zu können, sollten berufstätige Frauen aus dem Erwerbsleben ausscheiden wodurch zugleich Stellen für arbeitslose Männer frei wurden. Ein Ziel, das die Nationalsozialisten nicht nur mit Propaganda zu erreichen suchten. Sie führten auch Gesetze ein, die Frauen vom Arbeitsmarkt verdrängten. aus: https://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/tid- 34486/fuenf-irrtuemer-ueber-das-ns-regime sind deutschlands-auto bahnen-hitlers-erfindung-irrtum-2-hitler- fuehrte-die-wirtschaft-aus-der-krise_aid_1148781.html (letzter Zugriff: 21.01.2020) Eisenerz-Erzeugung auf 7 Millionen stiegen, könn- ten wir 20 oder 25 Millionen t deutsches Eisenerz verarbeiten und, wenn notwendig, auch 30. Man hat nun Zeit genug gehabt, in 4 Jahren festzustel- s len, was wir nicht können. Es ist jetzt notwendig. auszuführen das, was wir können. Ich stelle damit folgende Aufgabe: 1. Die deutsche Armee muß in 4 Jahren einsatz- fähig sein. 25 2. Die deutsche Wirtschaft mußs in 4 Jahren kriegsfähig sein. Fritz Blaich, Wirtschaft und Rüstung im Dritter: Reich", Düsseldorf 1987, S. 66f.

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a) Warum stieg die Arbeitslosigkeit nach

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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