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Ns-Zeit, Nachkriegszeit

Ns-Zeit, Nachkriegszeit

 NS-Zeit
Weimarer Republik
VORABIKLAUSUR
Beginn der Weimarer Republik
Die „Oberste Heeresleitung" (Hindenburg, Ludendorff) erklärt Ende 1918

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Zusammenfassung Deutschland 1918-1990

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NS-Zeit Weimarer Republik VORABIKLAUSUR Beginn der Weimarer Republik Die „Oberste Heeresleitung" (Hindenburg, Ludendorff) erklärt Ende 1918, dass die Fortführung des Krieges aussichtslos ist -> Niederlage unvermeidbar (Schock) Waffenstillstandsverhandlungen -> Regierungswechsel / Abänderung der Verfassung 28.10.1918 Oktoberverfassung -> Umsetzung verhindert durch Novemberrevolution Novemberrevolution 1918 -> Kieler Matrosenaufstand Das Volk ist Kriegsmüde und hat das Vertrauen in die Führung verloren Marineleitung wollte Matrosen in letzte Schlacht schicken 29.10.1918 Meuterei der Hochseeflotte (Wilhelmshaven) Aufstand in Kiel => Revolution in Deutschland (Bildung Arbeiter- und Soldatenräte) Politische Forderungen: Kaiserabdankung/Waffenstillstand/besseres politisches. System - Nachkriegszeit Folgen: Rücktritt der Landesfürsten 9. November 1918 Reichskanzler Max von Baden erklärt Rücktritt des Kaisers (Wilhelm II.) von Baden übergibt Kanzleramt an Friedrich Ebert (SPD) Doppelte Ausrufung der Republik - 9.11.1918 14 Uhr Phillip Scheideman (SPD) ruft die Republik aus (parlamentarische Monarchie nicht mehr möglich) - 16 Uhr Karl Liebknecht (Spartakusgruppe) ruft freie sozialistische Republik aus (proletarische Regierung durch Arbeiter und Soldaten/ Zerschlagung des Kapitalismus) -> Poltische Spaltung der Arbeiterbewegung MSPD/USPD 11. November 1918 -> Deutsche Delegation unterzeichnet Waffenstillstand 10. November 1918 - 13. Februar 1919 Rat der Volksbeauftragten Von Arbeiter- und Soldatenräten gewählte Übergangsregierung - USPD, Spartakusgruppe und Obleute -> sozialistische Räterepublik MSPD und rechter Flügel der USPD -> parlamentarische Republik Spartakusaufstand Wahlen am 19. Januar 1919 • MSPD in Wahlen am erfolgreichsten • Zentrum / Linksliberale ähnlich stark dahinter Weimarer Koalition (gemäßigte Arbeiterbewegung; fortschrittlicher Flügel des Katholizismus) —> Entstehung der Weimarer Verfassung -> Verabschiedet im August 1919 - linke Bewegungen...

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in Restdeutschland versuchen zu revolutzen - Blutbad in München beim Versuch Räterepublik zu etablieren Versailler Vertrag Unterzeichnung des Friedensvertrags am 28. Juni 1919 formelles Ende des 1. Weltkriegs Alleinschuld Deutschlands für Kriegsbeginn Entmilitarisierung, Reparationszahlungen, Gebietsabtretungen, Völkerbund Folgen: Empörung in der deutschen Bevölkerung Belastung der deutschen Wirtschaft - Krisenjahr 1923: Besetzung des Ruhrgebiets durch Frankreich und Belgien wegen Zahlungsrückstand Hyperinflation: Staat druckte immer mehr Geld (Schulden, Kriegskredite, Zahlungen) Putschversuche unter Anderem durch Hitler Aufstieg der NSDAP - 1919 Eintritt Hitlers in die Deutsche Arbeiterpartei (DAP) - 1920 Umbenennung der Partei in Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) und Veröffentlichung des 25-Punkte-Programms (u.a Aufhebung des Versailler Vertrags, Ablehnung der deutschen Staatsbürgerschaft für Juden, Propagierung eines autoritären Staates) - 1921 Übernahme des Parteivorsitzes durch Hitler und Durchsetzung des Führerprinzips Wachsende Anhängerschaft durch aggressive Propaganda, Straßenterror der SA, Hitlers rhetorische Begabung und Unterstützung durch einflussreiche bayrische Kreise) Scheitern des Hitler-Putsches am 9. November 1923 -> Festungshaft Hitlers in Landsberg am Lech, wo er die beiden Bände von Mein Kampf schreibt - Übergang zur „Legalitätstaktik" = Erlangung der Macht auf legalem Weg - 1929 Aufbegehren gegen den Young-Plan, Bündnis mit DNVP (,,Harzburger Front") und Folgen der Weltwirtschaftskrise als entscheidender Durchbruch der NSDAP zweitstärkste und 1932 stärkste Partei bei Reichstagswahlen -> 1930 30. Januar 1933 Hitler neuer Reichskanzler Scheitern der Weimarer Republik Oktober 1929 Weltwirtschaftskrise nach dem New Yorker Börsencrash (15. Oktober 1929) März 1930 Bruch der Großen Koalition 15. Juli 1930 Beginn der Präsidialkabinette unter Reichskanzler Brüning: Regierung ohne Parlamentsmehrheit mithilfe von Notverordnung nach Art. 48 der Verfassung, nur gestützt auf Vertrauen des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg (,,Ersatzkaiser") —> Reichstagsauflösung bei Widerspruch gegen Notverordnung September 1930 Reichstagswahl: NSDAP wird zweitstärkste Fraktion -> Tolerierung der Regierung Brüning durch die SPD und gemäßigte Bürgerliche Mai 1932 Entlassung Brünings durch wiedergewählten Hindenburg Beeinflussung Hindenburgs durch rechtskonservative Berater (,,Kamarilla“) Ernennung Franz von Papen zum Reichskanzler und Leiter des „Kabinetts der Barone" aus deutschnationalen Adligen Juni 1932 Aufhebung des von Brüning erlassenden SA- und SS-Verbots - Straßenkämpfe zwischen SA und Kommunisten als Anlass, um demokratische Minderheitenregierung in Preußen abzusetzen (,,Preußenschlag") = Verlust der letzten Machtposition der Demokraten in der Exekutive Juli 1932 Reichstagswahlen: NSDAP stärkste Partei September 1932 parlamentarisches Misstrauensvotum gegen die Regierung Papen -> Auflösung des Reichstags durch Hindenburg und Neuwahlen: Dezember 1932 Ernennung Kurt von Schleicher zum Reichskanzler, der breite parlamentarische Basis für seine Politik sucht (,,sozialer General") -> Versuch, Reichstagsauflösung herbeizuführen und Neuwahlen aufzuschieben, um präsidiale Diktatur durchzusetzen (,,Staatsnotstandsplan") - 28. Januar 1933 Rücktritt Schleichers, da alle Verhandlungen zur Unterstützung seiner Regierung gescheitert sind und Hindenburg seinen Staatsnotstandplan ablehnt November 1932 Reichstagswahlen: NSDAP erneut stärkste Partei, aber Weigerung Hindenburgs, Hitler zum Reichskanzler zu ernennen - 30. Januar 1933 Ernennung Hitlers zum Reichskanzler durch Reichspräsident Hindenburg (nach Überzeugungen durch Papen) Gründe für Scheitern der Weimarer Republik Auf einen Blick Destabilisierung durch Kommunisten Ablehnung der Republik durch „alte Eliten" mangelnde Kompro- missfähigkeit der Parteien ● ● H ● m AR m n Fortbestehen obrigkeits- staatlicher und antidemokratischer Denkmuster Nationalsozialismus Instabilität des politischen Systems durch Fehlen eines demokratischen Wertekonsenses of Scheitern der Weimarer Republik Geschick Hitlers Unsere letzte Hoffnung NS-Ideologie Führerprinzip Autorität nach unten, Gehorsam nach oben Rechtfertigung des absoluten Machtanspruchs mit angeblicher Unfehlbarkeit Hitlers - Volksgemeinschaft Als Blutsgemeinschaft -> Ausschluss „nichtarier" Feindbilder für Zusammenhalt HITLER Schwächen der Verfassung Folgen der Welt- wirtschaftskrise Aufhebung von Klassenunterschieden und Individualität Rassenlehre und Antisemitismus Glaube an Existenz biologisch unterschiedlicher Rassen -> „Arier“ als wertvollste Rasse Jüdische ,,Rasse" als Feindbild Lebensraumpolitik und Sozialdarwinismus ● • Wertvolle Rasse mit Anspruch auf Lebensraum im Osten Falsche Übertragung der Evolutionstheorie auf den Menschen -> ,,Recht des Stärkeren" Antisozialismus und Antibolschewismus Ablehnung von Liberalismus und Sozialismus Vorwurf an Judentum mit Marxismus und Kapitalismus die Weltherrschaft erlangen zu wollen Nationalssozialisitischer Sprachgebrauch Beeinflussung durch Sprachgebrauch Verwendung technischer Begriffe: Gleichschaltung, Arisierung, ... Entmenschlichung durch Metaphern aus der Tier- und Pflanzenwelt: Juden als Bazillus, Parasiten, .. Verschleierung durch Euphemismen: Euthanasie, Endlösung, Reichskristallnacht, ….. - Überhöhung bzw. Erniedrigung durch Superlative: heiligste Empörung, ... - Anleihen aus dem religiösen Sprachgebrauch: Vorsehung, Weihe, Opfer, Führermythos, ... Entindividualisierung: Jude, Menschenmaterial, Menschenmasse Wiederholung positiv besetzter Begriffe: Volk, . Etablierung des NS-System -> - ,,Machtergreifung" als Begriff der Nachkriegszeit, um aggressiven Charakter des NS- Regimes zu betonen und breite Zustimmung des Volks zu verschleiern Machtübertragung in Tradition der Präsidialkabinette und formal im Rahmen der Verfassung - Regierung der ,,nationalen Konzentration" mit Hitler, Frick, Göring und später Goebbels (NSDAP) und Konservativen, die Nationalsozialisten „zähmen“ sollen -> Sprengung des Zähmungskonzept durch Hitler mithilfe von Reichstagsauflösung und Neuwahlen 4. Februar 1933 „Verordnung zum Schutze des deutschen Volkes" -> Einschränkung von Presse- und Versammlungsfreiheit (angeblich, um Volk vor kommunistischen Umsturz zu schützen) Reichstagsbrand 27. Februar 1933 -> „Reichstagsbrandverordnung" 28. Februar: Einschränkung der Grundrechte -> Verhaftung von über 10000 pol. Gegnern 5. März 1933 Reichstagswahlen; NSDAP erreicht trotz Terror gegen linke Parteien nur 43,9% der Stimmen 23. März 1933 ,,Ermächtigungsgesetz“ -> Regierung kann ohne Mitwirkung von Reichstag und Reichsrat (auch von der Verfassung abweichende) Gesetzte erlassen = Ausschaltung des Parlaments und der Weimarer Verfassung „Gleichschaltung“ = Vereinheitlichung des gesamten gesellschaftlichen und politischen Lebens im Sinne der NS-Ideologie - Poltische Ebene = 31. März 1933 „Erstes Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich" = Aufhebung des Föderalismus durch Auflösung der Landtage und Neuzusammensetzung nach dem Ergebnis der Reichstagswahl 7. April 1933 ,,Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" -> Entlassung von Beamten „nichtarischer" Herkunft oder mit politisch unerwünschten Einstellung („Arierparagraph") 14. Juli 1933 ,,Gesetz gegen die Neubildung von Parteien"-> NSDAP als einzige Partei • 1. Dezember 1933 ,,Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat" Erklärung der NSDAP als unauflöslich mit dem Staat verbunden -> NSDAP = Staat ● ● ● ● Juni/Juli 1934 Ausschaltung der letzten innerparteilichen Opposition durch Aktion gegen die SA (vorgeblich zur Niederschlagung eines geplanten Putschversuchs ,,Röhm-Putsch") Gesellschaftliche Ebene Ziel: totale Erfassung jedes Einzelnen (totalitäre Diktatur) -> Durchdringung aller Lebensbereiche mithilfe von NS-Organisationen, Propaganda und Terror ● 1. August 1934 „Gesetz über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs“ —> Vereinigung des Amts des Reichspräsidenten mit dem des Reichskanzler -> Hitler ist alleiniges Staatsoberhaupt —> Vereidigung der Reichswehr auf Hitler uneingeschränkte NS-Diktatur Beispiele für NS-Massenorganisationen: - Jugendorganisationen (HJ/BDM/..) - NS-Frauenschaft - Deutsche Arbeitsfront (DAF) Beispiele für Propagandamaßnahmen und -einrichtungen: - Reichspropagandaministerium unter der Leitung von Joseph Goebbels -> Kontrolle der Massenmedien durch „Gleichschaltung“ der Presse sowie von Rundfunk und Fernsehen -> Selbstdarstellung in den Medien (Propagandafilme, etc.) - Masseninszenierungen, z.B. Reichsparteitag Beispiele für Terrormaßnahmen und -einrichtungen: Gestapo, SS und SD als Terror- und Verfolgungsorgane -> Entstehung eines Systems aus Bespitzelung und Denunziation (Jeder kann jeden verraten) - Errichtung von Konzentrationslagern -> Folterung und Vernichtung ,,Führerstaat" Hitlers Machtfülle vermittelt Eindruck straffer, zentralistischer Herrschaft in einheitlichem Führerstaat, ABER in der Realität ständige Machtkämpfe auf allen staatlichen und parteilichen Ebenen unterhalb Hitlers = ,,polykratische" Herrschaft mit chaotischer Regierungsstruktur - Personelle und organisatorische Verzahnung von Staat und Partei - Führererlasse und -befehle außerhalb jeglicher Kontrolle - Diffuser „Führungswille" als verbindendes Element -> ringen um Hitlers Gunst NS-Wirtschaftspolitik Auf einen Blick Arbeitsbeschaffungs- programm Entlastung des Arbeits- markts (RAD, Wehrpflicht) subventionierte Arbeits- plätze • Förderung des Wohnungs- und Autobahnbaus NS-Wirtschaftspolitik Rüstungspolitik = Großindustrie als Stütze des NS-Systems rüstungspolitische Aus- richtung zulasten der Konsumgüterindustrie Sozialpolitik D Vermittlung eines Gefühls von Sicherheit ABER: längere Arbeits- zeiten und geringere Sozialleistungen NS-Organisationen: KdF, DAF Primat der Ideologie vor rationaler Wirtschaftspolitik → Verbindung von Wirtschaft und Wehrhaftigkeit nur Scheinblüte der Wirtschaft durch immense Staatsverschuldung

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Weltkriegs Alleinschuld Deutschlands für Kriegsbeginn Entmilitarisierung, Reparationszahlungen, Gebietsabtretungen, Völkerbund Folgen: Empörung in der deutschen Bevölkerung Belastung der deutschen Wirtschaft - Krisenjahr 1923: Besetzung des Ruhrgebiets durch Frankreich und Belgien wegen Zahlungsrückstand Hyperinflation: Staat druckte immer mehr Geld (Schulden, Kriegskredite, Zahlungen) Putschversuche unter Anderem durch Hitler Aufstieg der NSDAP - 1919 Eintritt Hitlers in die Deutsche Arbeiterpartei (DAP) - 1920 Umbenennung der Partei in Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) und Veröffentlichung des 25-Punkte-Programms (u.a Aufhebung des Versailler Vertrags, Ablehnung der deutschen Staatsbürgerschaft für Juden, Propagierung eines autoritären Staates) - 1921 Übernahme des Parteivorsitzes durch Hitler und Durchsetzung des Führerprinzips Wachsende Anhängerschaft durch aggressive Propaganda, Straßenterror der SA, Hitlers rhetorische Begabung und Unterstützung durch einflussreiche bayrische Kreise) Scheitern des Hitler-Putsches am 9. November 1923 -> Festungshaft Hitlers in Landsberg am Lech, wo er die beiden Bände von Mein Kampf schreibt - Übergang zur „Legalitätstaktik" = Erlangung der Macht auf legalem Weg - 1929 Aufbegehren gegen den Young-Plan, Bündnis mit DNVP (,,Harzburger Front") und Folgen der Weltwirtschaftskrise als entscheidender Durchbruch der NSDAP zweitstärkste und 1932 stärkste Partei bei Reichstagswahlen -> 1930 30. Januar 1933 Hitler neuer Reichskanzler Scheitern der Weimarer Republik Oktober 1929 Weltwirtschaftskrise nach dem New Yorker Börsencrash (15. Oktober 1929) März 1930 Bruch der Großen Koalition 15. Juli 1930 Beginn der Präsidialkabinette unter Reichskanzler Brüning: Regierung ohne Parlamentsmehrheit mithilfe von Notverordnung nach Art. 48 der Verfassung, nur gestützt auf Vertrauen des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg (,,Ersatzkaiser") —> Reichstagsauflösung bei Widerspruch gegen Notverordnung September 1930 Reichstagswahl: NSDAP wird zweitstärkste Fraktion -> Tolerierung der Regierung Brüning durch die SPD und gemäßigte Bürgerliche Mai 1932 Entlassung Brünings durch wiedergewählten Hindenburg Beeinflussung Hindenburgs durch rechtskonservative Berater (,,Kamarilla“) Ernennung Franz von Papen zum Reichskanzler und Leiter des „Kabinetts der Barone" aus deutschnationalen Adligen Juni 1932 Aufhebung des von Brüning erlassenden SA- und SS-Verbots - Straßenkämpfe zwischen SA und Kommunisten als Anlass, um demokratische Minderheitenregierung in Preußen abzusetzen (,,Preußenschlag") = Verlust der letzten Machtposition der Demokraten in der Exekutive Juli 1932 Reichstagswahlen: NSDAP stärkste Partei September 1932 parlamentarisches Misstrauensvotum gegen die Regierung Papen -> Auflösung des Reichstags durch Hindenburg und Neuwahlen: Dezember 1932 Ernennung Kurt von Schleicher zum Reichskanzler, der breite parlamentarische Basis für seine Politik sucht (,,sozialer General") -> Versuch, Reichstagsauflösung herbeizuführen und Neuwahlen aufzuschieben, um präsidiale Diktatur durchzusetzen (,,Staatsnotstandsplan") - 28. Januar 1933 Rücktritt Schleichers, da alle Verhandlungen zur Unterstützung seiner Regierung gescheitert sind und Hindenburg seinen Staatsnotstandplan ablehnt November 1932 Reichstagswahlen: NSDAP erneut stärkste Partei, aber Weigerung Hindenburgs, Hitler zum Reichskanzler zu ernennen - 30. Januar 1933 Ernennung Hitlers zum Reichskanzler durch Reichspräsident Hindenburg (nach Überzeugungen durch Papen) Gründe für Scheitern der Weimarer Republik Auf einen Blick Destabilisierung durch Kommunisten Ablehnung der Republik durch „alte Eliten" mangelnde Kompro- missfähigkeit der Parteien ● ● H ● m AR m n Fortbestehen obrigkeits- staatlicher und antidemokratischer Denkmuster Nationalsozialismus Instabilität des politischen Systems durch Fehlen eines demokratischen Wertekonsenses of Scheitern der Weimarer Republik Geschick Hitlers Unsere letzte Hoffnung NS-Ideologie Führerprinzip Autorität nach unten, Gehorsam nach oben Rechtfertigung des absoluten Machtanspruchs mit angeblicher Unfehlbarkeit Hitlers - Volksgemeinschaft Als Blutsgemeinschaft -> Ausschluss „nichtarier" Feindbilder für Zusammenhalt HITLER Schwächen der Verfassung Folgen der Welt- wirtschaftskrise Aufhebung von Klassenunterschieden und Individualität Rassenlehre und Antisemitismus Glaube an Existenz biologisch unterschiedlicher Rassen -> „Arier“ als wertvollste Rasse Jüdische ,,Rasse" als Feindbild Lebensraumpolitik und Sozialdarwinismus ● • Wertvolle Rasse mit Anspruch auf Lebensraum im Osten Falsche Übertragung der Evolutionstheorie auf den Menschen -> ,,Recht des Stärkeren" Antisozialismus und Antibolschewismus Ablehnung von Liberalismus und Sozialismus Vorwurf an Judentum mit Marxismus und Kapitalismus die Weltherrschaft erlangen zu wollen Nationalssozialisitischer Sprachgebrauch Beeinflussung durch Sprachgebrauch Verwendung technischer Begriffe: Gleichschaltung, Arisierung, ... Entmenschlichung durch Metaphern aus der Tier- und Pflanzenwelt: Juden als Bazillus, Parasiten, .. Verschleierung durch Euphemismen: Euthanasie, Endlösung, Reichskristallnacht, ….. - Überhöhung bzw. Erniedrigung durch Superlative: heiligste Empörung, ... - Anleihen aus dem religiösen Sprachgebrauch: Vorsehung, Weihe, Opfer, Führermythos, ... Entindividualisierung: Jude, Menschenmaterial, Menschenmasse Wiederholung positiv besetzter Begriffe: Volk, . Etablierung des NS-System -> - ,,Machtergreifung" als Begriff der Nachkriegszeit, um aggressiven Charakter des NS- Regimes zu betonen und breite Zustimmung des Volks zu verschleiern Machtübertragung in Tradition der Präsidialkabinette und formal im Rahmen der Verfassung - Regierung der ,,nationalen Konzentration" mit Hitler, Frick, Göring und später Goebbels (NSDAP) und Konservativen, die Nationalsozialisten „zähmen“ sollen -> Sprengung des Zähmungskonzept durch Hitler mithilfe von Reichstagsauflösung und Neuwahlen 4. Februar 1933 „Verordnung zum Schutze des deutschen Volkes" -> Einschränkung von Presse- und Versammlungsfreiheit (angeblich, um Volk vor kommunistischen Umsturz zu schützen) Reichstagsbrand 27. Februar 1933 -> „Reichstagsbrandverordnung" 28. Februar: Einschränkung der Grundrechte -> Verhaftung von über 10000 pol. Gegnern 5. März 1933 Reichstagswahlen; NSDAP erreicht trotz Terror gegen linke Parteien nur 43,9% der Stimmen 23. März 1933 ,,Ermächtigungsgesetz“ -> Regierung kann ohne Mitwirkung von Reichstag und Reichsrat (auch von der Verfassung abweichende) Gesetzte erlassen = Ausschaltung des Parlaments und der Weimarer Verfassung „Gleichschaltung“ = Vereinheitlichung des gesamten gesellschaftlichen und politischen Lebens im Sinne der NS-Ideologie - Poltische Ebene = 31. März 1933 „Erstes Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich" = Aufhebung des Föderalismus durch Auflösung der Landtage und Neuzusammensetzung nach dem Ergebnis der Reichstagswahl 7. April 1933 ,,Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" -> Entlassung von Beamten „nichtarischer" Herkunft oder mit politisch unerwünschten Einstellung („Arierparagraph") 14. Juli 1933 ,,Gesetz gegen die Neubildung von Parteien"-> NSDAP als einzige Partei • 1. Dezember 1933 ,,Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat" Erklärung der NSDAP als unauflöslich mit dem Staat verbunden -> NSDAP = Staat ● ● ● ● Juni/Juli 1934 Ausschaltung der letzten innerparteilichen Opposition durch Aktion gegen die SA (vorgeblich zur Niederschlagung eines geplanten Putschversuchs ,,Röhm-Putsch") Gesellschaftliche Ebene Ziel: totale Erfassung jedes Einzelnen (totalitäre Diktatur) -> Durchdringung aller Lebensbereiche mithilfe von NS-Organisationen, Propaganda und Terror ● 1. August 1934 „Gesetz über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs“ —> Vereinigung des Amts des Reichspräsidenten mit dem des Reichskanzler -> Hitler ist alleiniges Staatsoberhaupt —> Vereidigung der Reichswehr auf Hitler uneingeschränkte NS-Diktatur Beispiele für NS-Massenorganisationen: - Jugendorganisationen (HJ/BDM/..) - NS-Frauenschaft - Deutsche Arbeitsfront (DAF) Beispiele für Propagandamaßnahmen und -einrichtungen: - Reichspropagandaministerium unter der Leitung von Joseph Goebbels -> Kontrolle der Massenmedien durch „Gleichschaltung“ der Presse sowie von Rundfunk und Fernsehen -> Selbstdarstellung in den Medien (Propagandafilme, etc.) - Masseninszenierungen, z.B. Reichsparteitag Beispiele für Terrormaßnahmen und -einrichtungen: Gestapo, SS und SD als Terror- und Verfolgungsorgane -> Entstehung eines Systems aus Bespitzelung und Denunziation (Jeder kann jeden verraten) - Errichtung von Konzentrationslagern -> Folterung und Vernichtung ,,Führerstaat" Hitlers Machtfülle vermittelt Eindruck straffer, zentralistischer Herrschaft in einheitlichem Führerstaat, ABER in der Realität ständige Machtkämpfe auf allen staatlichen und parteilichen Ebenen unterhalb Hitlers = ,,polykratische" Herrschaft mit chaotischer Regierungsstruktur - Personelle und organisatorische Verzahnung von Staat und Partei - Führererlasse und -befehle außerhalb jeglicher Kontrolle - Diffuser „Führungswille" als verbindendes Element -> ringen um Hitlers Gunst NS-Wirtschaftspolitik Auf einen Blick Arbeitsbeschaffungs- programm Entlastung des Arbeits- markts (RAD, Wehrpflicht) subventionierte Arbeits- plätze • Förderung des Wohnungs- und Autobahnbaus NS-Wirtschaftspolitik Rüstungspolitik = Großindustrie als Stütze des NS-Systems rüstungspolitische Aus- richtung zulasten der Konsumgüterindustrie Sozialpolitik D Vermittlung eines Gefühls von Sicherheit ABER: längere Arbeits- zeiten und geringere Sozialleistungen NS-Organisationen: KdF, DAF Primat der Ideologie vor rationaler Wirtschaftspolitik → Verbindung von Wirtschaft und Wehrhaftigkeit nur Scheinblüte der Wirtschaft durch immense Staatsverschuldung